Deus Medical
FEMAMED 2.5 (LETROZOL) DEUS MEDICAL 50x2.5mg
Verfügbarkeit: in Sotck
Hersteller: Deus Medical
Komposition:
- FEMAMED 2.5 (Letrozol) 2.5mg/Tab
- 1 Schachtel mit 2x 25 Tabletten
- 2,5 mg pro Tablette
98,00 €
Auf Lager
Beschreibung
Was ist FEMAMED 2.5 (Letrozol 2.5mg) von Deus Medical?
FEMAMED 2.5 von Deus Medical ist ein Letrozol 2,5 mg nichtsteroidaler Aromatase-Inhibitor (AI) – 50 Tabletten à 2,5 mg in 2 Blistern × 25 Tabletten. Letrozol (Femara®) gehört zur pharmakologischen Klasse der Typ-II-Aromatase-Inhibitoren (nichtsteroidale, reversibler kompetitiver CYP19A1-Hemmer) und ist mit einem IC₅₀ von ~11,5 nM der potenteste aller klinisch eingesetzten AI. Letrozol wurde von Novartis entwickelt und 1996 erstmals in Europa, 1997 von der FDA als Femara® für die Behandlung des hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen zugelassen. Im AAS-Zyklus-Kontext wird Letrozol zur aggressiven Östrogen-Suppression bei hochdosierten aromatisierenden Steroiden eingesetzt – erfordert jedoch präzise Dosierung, da eine Übersuppression (E2 <10 pg/ml) signifikante Nebenwirkungen verursacht. FEMAMED 2.5 ist ausschließlich für Forschungszwecke erhältlich – kein zugelassenes Arzneimittel.⚠️ Forschungszwecke: FEMAMED 2.5 von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
⚠️ Kritische Klassifizierungskorrektur – Letrozol ist REVERSIBEL, nicht irreversibel:
Letrozol ist ein reversibler kompetitiver Aromatase-Inhibitor (Typ II, nichtsteroidaler Triazol). Der häufig verbreitete Irrtum, Letrozol sei „irreversibel", beschreibt Exemestan (Typ I, steroidal, suizidaler Inaktivator). Der Unterschied ist klinisch relevant: nach Absetzen von Letrozol erholt sich die Aromatase-Aktivität vollständig innerhalb von ~3–5 Tagen (CYP19A1-Neusynthese); nach Absetzen von Exemestan bleibt die Aromatase inaktiv, bis neue CYP19A1-Enzyme synthetisiert werden (~4–6 Wochen). Diese Eigenschaft beeinflusst Dosierungsfrequenz, Estradiol-Rebound und PCT-Strategie.
Technische Spezifikationen – FEMAMED 2.5 (Letrozol, Deus Medical)
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Deus Medical |
| Wirkstoff | Letrozol (4,4'-[(1H-1,2,4-Triazol-1-yl)methylen]dibenzonitril) |
| Darreichungsform | Orale Tablette |
| Wirkstoffgehalt | 2,5 mg Letrozol pro Tablette |
| Packungsinhalt | 50 Tabletten (2 × 25-Tabletten-Blister) |
| Chemische Formel | C₁₇H₁₁N₅ |
| Molekulargewicht | 285,30 g/mol |
| CAS-Nummer | 112809-51-5 |
| Pharmakologische Klasse | Typ-II-AI – nichtsteroidaler, reversibler kompetitiver CYP19A1-Inhibitor; Triazol-Derivat (ein Stickstoffatom des Triazolrings koordiniert das Häm-Eisen Fe³⁺ des CYP19A1-Aktivzentrums) |
| Inhibitionstyp | Reversibel-kompetitiv – koordinative Bindung an CYP19A1-Häm-Fe³⁺; kein kovalenter Einschluss; Enzym erholt sich nach Absetzen vollständig in ~3–5 Tagen |
| CYP19A1-IC₅₀ | ~11,5 nM (stärkster aller klinischen AI; Anastrozol ~15 nM; Exemestan ~26 nM in vitro) |
| Estradiol-Suppression (klinisch) | 97–99 % bei 2,5 mg/Tag (stärkste E2-Suppression aller zugelassenen AI) |
| Estron-Suppression | ~97 % |
| Estron-Sulfat-Suppression | ~95 % |
| Androstendion (E2-Vorstufe) | Wird durch CYP19A1-Hemmung akkumuliert → Androstendion↑ → kann zu Testosteron reduziert werden → günstiger Nebeneffekt bei AAS-Anwendung |
| Orale Bioverfügbarkeit | ~100 % (vollständige GI-Resorption, kein signifikanter First-Pass-Effekt) |
| Tmax | ~1 Stunde |
| Halbwertszeit (HWZ) | ~48 Stunden (2 Tage) – längste HWZ aller nichtsteroidalen AI; ermöglicht Einnahme jeden 2. Tag für stabile E2-Kontrolle; Steady State nach ~60 Stunden (~2,5 Tagen) |
| Metabolismus | CYP3A4 + CYP2A6 → 4,4'-Methanol-Letrozol (inaktiver Carbinol-Metabolit); renale Elimination ~90 % |
| Medizinische Indikation (Femara®) | Hormonrezeptor-positives Mammakarzinom (postmenopausale Frauen): adjuvante Therapie, neoadjuvante Therapie, Erstlinientherapie; FDA-Zulassung 1997 |
| Reinheit (Deus Medical) | ≥98 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung) |
| Lagerung | Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt |
Enzymmechanismus: Wie Letrozol CYP19A1 (Aromatase) reversibel hemmt
Aromatase (CYP19A1) katalysiert die Biosynthese von Estrogenen aus Androgenen in einem 3-stufigen NADPH-abhängigen Hydroxylierungsprozess: (1) C19-Methylgruppe von Androstendion hydroxyliert (C19-Hydroxy-Androstendion); (2) C19-Hydroxy-Gruppe zweimal hydroxyliert → C19-Aldehyd; (3) aromatischer Ringschluss (Ring A) + Eliminierung von Formaldehyd → Estron (E1); analog: Testosteron → Estradiol (E2) direkt. CYP19A1 enthält ein Häm-Porphyrin-Aktivzentrum mit einem Eisen-Ion (Fe³⁺) als katalytischem Zentrum, das die Hydroxylierungsreaktionen durch Sauerstoffaktivierung vermittelt. Letrozols Hemmungsmechanismus: Das Triazol-Ringsystem von Letrozol (N4-Stickstoff des 1,2,4-Triazols) koordiniert direkt das Häm-Eisen Fe³⁺ des CYP19A1-Aktivzentrums → bildet einen stabilen Koordinationskomplex → blockiert die Sauerstoffbindung → Hydroxylierungsreaktion kommt zum Erliegen → Androgen-zu-Estrogen-Umwandlung unterbrochen. Da diese Bindung koordinativ (nicht kovalent) ist, ist sie reversibel: nach Letrozol-Absetzen dissoziiert der Triazol-Fe³⁺-Komplex → CYP19A1 wird enzymatisch aktiv → E2-Produktion erholt sich in ~3–5 Tagen vollständig. Exemestan (Typ I) dagegen bindet kovalent an das CYP19A1-Substrat-Bindungsareal und führt zum Enzym-Suizid (irreversibel) → kein Estradiol-Rebound, aber auch kein schnelles Abschalten der Wirkung bei Überdosierung. CYP19A1-Expression in für Männer relevanten Geweben: Fettgewebe (hauptsächlich viszerales und subkutanes Fett – größte Aromatase-Quelle bei Männern), Leber, Gehirn, Knochen, Skelettmuskulatur, Haut. Bei AAS-Zyklen mit erhöhter Androgen-Last (Testosteron, Boldenon, Methandienon) → CYP19A1-Substratmenge↑ → E2↑ in allen aromatase-exprimierenden Geweben → Letrozol hemmt CYP19A1 systemisch in allen Geweben gleichzeitig.4 pharmakologische Wirkprofile von Letrozol (FEMAMED 2.5) im AAS-Kontext
1. Stärkste Estradiol-Suppression aller AI: 97–99 % E2-Reduktion bei 2,5 mg/Tag
Letrozol 2,5 mg/Tag → Plasma-E2 von ~100 pg/ml (typischer Wert bei Testosteron-Enantat 500 mg/Woche ohne AI) auf <3–5 pg/ml supprimiert – eine Reduktion von 97–99 %. Zum Vergleich: Anastrozol 1 mg/Tag → E2-Suppression ~80 %; Exemestan 25 mg/Tag → ~85–90 %. Klinische Konsequenz: Letrozol 2,5 mg/Tag ist für die meisten AAS-Zyklen zu aggressiv – der Ziel-E2-Bereich für Männer liegt bei 20–40 pg/ml (optimale Libido, Knochendichte, Kardiovaskulärfunktion, Insulinsensitivität). E2 <15 pg/ml → Symptome der Östrogen-Übersuppression. Für zyklusbegleitende E2-Kontrolle ist typischerweise eine Dosis von 0,5–1,25 mg jeden 2. Tag ausreichend (entspricht 1/5 bis 1/2 einer FEMAMED-2,5-Tablette).2. Gynäkomastie-Behandlung: Letrozol als Notfalltherapie bei bestehender Gynäkomastie
Letrozol ist der einzige AI mit ausreichender Potenz für die Behandlung bereits manifester Gynäkomastie (nicht nur Prävention). Mechanismus: bestehende Gynäkomastie entsteht durch E2-Stimulation der Brustdrüsenentwicklung (ERα-Aktivierung in Ductal-Epithelzellen → Proliferation + Kollagenmatrix-Aufbau). Letrozol → E2 <5 pg/ml → ERα-Stimulation am Brustgewebe entzogen → Fibroblasten-Proliferation stoppt → bestehende frühe Gynäkomastie (glanduläre Phase, <12 Monate) kann partiell regressieren. Protokoll bei akuter Gynäkomastie: Letrozol 2,5 mg täglich × 5–7 Tage (Notfalldosis) → dann auf 0,5–1,25 mg EOD zurückgehen. Ältere fibrotische Gynäkomastie (>12 Monate, verhärtetes Drüsengewebe) spricht auf pharmakologische AI-Therapie kaum an – chirurgische Intervention nötig.3. HPG-Achsen-Stimulation bei männlichem Hypogonadismus: LH und FSH steigen durch E2-Suppression
Im hypothalamisch-hypophysären Regelkreis hemmt Estradiol (E2) die GnRH-Pulsfrequenz über ERα in Kiss1-Neuronen des Nucleus arcuatus → LH-Pulsamplitude↓ → Leydig-Zell-Testosteron↓. Letrozol → E2 supprimiert → negative E2-Rückkopplung aufgehoben → GnRH-Pulse↑ → LH + FSH↑ → endogenes Testosteron↑. Klinischer Nachweis: Santen & Eil 1991 + Burnett-Bowie 2009: Letrozol 2,5 mg/Tag × 3 Monate → Testosteron +36–146 % bei hypogonadalen Männern. Kritische Einschränkung für AAS-Kontext: Letrozol während eines AAS-Zyklus (wenn exogene Androgene HPG-Achse bereits supprimiert haben) stimuliert die Hypophyse NICHT weiter – die HPG-Achse ist durch exogene AAS bereits maximal supprimiert; Letrozol-HPG-Stimulation ist nur bei intakter Achse (natürlicher oder nach PCT) sinnvoll.4. Knochengewebe: Letrozol und Osteoporose-Risiko durch E2-Suppression unter 15 pg/ml
Estradiol hat eine fundamentale Funktion im Knochenstoffwechsel bei Männern: E2 hemmt Osteoklasten-Differenzierung über den RANKL/OPG-Signalweg (E2 → ERα in Osteoblasten/Stromazellen → OPG↑ / RANKL↓ → Osteoklasten-Aktivierung↓ → Knochenresorption↓). Bei E2 <15 pg/ml (durch Letrozol-Überdosierung): OPG↓ / RANKL↑ → Osteoklasten-Aktivierung↑ → Knochenresorption↑ → Knochenmineraldichte (BMD)↓. Klinische Daten aus der Onkologie (Femara® adjuvant, Frauen): signifikanter BMD-Verlust nach 5 Jahren Letrozol-Therapie ohne Bisphosphonat-Schutz. Bei AAS-Anwendern: kurze Zyklen (6–12 Wochen) mit moderaten Letrozol-Dosen (0,5–1,25 mg EOD) verursachen klinisch wahrscheinlich keinen relevanten BMD-Verlust. Langzeitanwendung (>16 Wochen kontinuierlich) mit E2-Suppression auf <10 pg/ml ist mit Osteoporose-Risiko verbunden. Gelenktrockenheit und -steifigkeit bei Letrozol sind direktes Symptom von E2-Mangel (Synovialflüssigkeit + Kollagenmatrix brauchen E2).Kritische Warnung: Warum Letrozol NICHT für PCT geeignet ist
⚠️ Letrozol ist während der PCT kontraproduktiv – pharmakologische Erklärung:Ein weit verbreiteter Irrtum ist der Einsatz von Letrozol als PCT-AI in Kombination mit SERMs (Tamoxifen, Clomifen). Die Logik dahinter – „E2 supprimieren → GnRH/LH↑ → Testosteron↑" – ist pharmakologisch nur bei intakter HPG-Achse ohne AAS richtig.
Das Problem: Tamoxifen und Clomifen stimulieren die HPG-Achse durch ERα-Blockade im Hypothalamus/Hypophyse (ERα-Antagonismus → hypothalamische GnRH-Pulse↑ → LH+FSH↑). Letrozol konkurriert mit diesem Mechanismus nicht direkt – aber: Letrozol supprimiert E2 auf nahezu 0 → das gesamte Estrogen-Signal, das dem GnRH-Pulsgenerator fehlt, ist eliminiert → hypothalamische Kiss1-Neuronen verlieren jeden Rückkopplungsanker → GnRH-Pulsamplitude zwar steigt, aber die HPG-Achsen-Erholung ist dysreguliert. Gleichzeitig: Tamoxifen blockiert ERα auch in Knochen und Leber kompetitiv mit Estradiol – wenn kein E2 vorhanden ist (Letrozol → E2 ~0), hat Tamoxifen in einigen Geweben paradoxe partielle Agonisten-Wirkung ohne E2-Gegenspieler.
Die pharmakologisch korrekte PCT-AI-Wahl ist Exemestan (Aromasin): Exemestan steigert bei PCT nachweislich LH + FSH stärker als Letrozol (Leder et al. 2004; Taxel et al. 2001); Exemestan hat zusätzliche androgene Partialwirkung (schwache AR-Aktivierung) → Testosteron-Restauration unterstützt. Bei PCT gilt: SERMs (ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical oder Nolvadex (Tamoxifen)) primär; Exemestan optional begleitend; Letrozol während PCT vermeiden.
FEMAMED 2.5 (Letrozol) vs. andere Aromatase-Inhibitoren: pharmakologischer Vergleich
| AI | Typ | Inhibitionstyp | CYP19A1-IC₅₀ | E2-Suppression | HWZ | Reversibilität | LH/FSH-Effekt bei PCT | Knochendichte | Hauptindikation (AAS) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Letrozol (FEMAMED 2.5) | Typ II (nichtsteroidaler Triazol) | Reversibel-kompetitiv | ~11,5 nM (stärkster) | 97–99 % | ~48 h | Vollständig in ~3–5 Tagen | Suboptimal für PCT (HPG-Dysregulation bei E2→0) | Hohes Risiko bei E2<15 pg/ml | Hochdosierte Bulking-Zyklen; Gynäkomastie-Notfallbehandlung |
| Anastrozol (Arimidex) | Typ II (nichtsteroidaler Triazol) | Reversibel-kompetitiv | ~15 nM | ~80 % | ~46 h | Vollständig in ~3–5 Tagen | Mäßig | Moderat | Standard-AI für die meisten Zyklen; ausgeglichenes Wirkungsprofil |
| Exemestan (Aromasin) | Typ I (steroidaler Androsta-Dien) | Irreversibel (suizidal) | ~26 nM | ~85–90 % | ~24 h | Irreversibel – CYP19A1-Neusynthese nötig (~4–6 Wochen) | Optimal für PCT (LH/FSH↑↑) | Geringer (schwache androgene Partialwirkung schützt Knochen) | PCT-AI der Wahl; Zyklen mit Aromatisierung + PCT |
| Vorozol (experimentell) | Typ II (Triazol) | Reversibel-kompetitiv | ~0,13 nM (extremst potent) | >99 % | ~45 h | Vollständig | Nicht untersucht | Sehr hoch | Klinisch nicht zugelassen; zu potent für sichere Anwendung |
Dosierung und Anwendungstabelle – FEMAMED 2.5 (Letrozol 2,5mg)
Dosierungsregeln für FEMAMED 2.5 (50 Tabletten × 2,5 mg):
- Tabletten teilen: 2,5 mg-Tabletten können halbiert (1,25 mg) oder geviertelt (0,625 mg) werden; alternativ: in Alkohol (z.B. Wodka) lösen und volumetrisch dosieren (1 Tablette in 2,5 ml → 1 ml = 1 mg)
- Ziel-E2-Bereich: 20–40 pg/ml (entspricht ~0,5–1,25 mg Letrozol EOD bei Testosteron 500 mg/Woche); E2-Bluttest nach 2–3 Wochen für individuelle Dosierungsanpassung obligatorisch
- HWZ 48 h → EOD-Dosierung: Letrozol jeden 2. Tag ermöglicht stabile E2-Suppression ohne tägliche Einnahme (Steady-State nach ~2,5 Tagen)
- NIEMALS während PCT: Letrozol ist während der PCT-Phase kontraproduktiv (→ Details in Warnbox oben)
- E2-Monitoring: Bluttest nach Woche 2–3 des Zyklus; Ziel: E2 20–40 pg/ml; bei E2 <15 pg/ml: Dosis reduzieren
- Überdosierungssymptome (E2-Crash): trockene Gelenke, Stimmungsabfall, Libidoverlust, Schlafstörungen, Kälteintoleranz → Letrozol sofort pausieren, E2-Bluttest
| Anwendungsziel | Letrozol-Dosis | Frequenz | Dauer | Monitoring | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|
| Prophylaxe bei moderaten aromatisierenden Zyklen (Testosteron 300–500 mg/Woche) | 0,5–1,25 mg (1/5–1/2 Tablette) | Jeden 2. Tag (EOD) | Während des gesamten Zyklus | E2-Bluttest Woche 2–3; Ziel 20–40 pg/ml | Startdosis niedrig (0,5 mg EOD); nach E2-Test anpassen; kein Anastrozol oder Exemestan gleichzeitig |
| Prophylaxe bei hochdosierten Zyklen (Testosteron >750 mg/Woche + Dianabol oder Boldenon) | 1,25–2,5 mg (1/2–1 Tablette) | Jeden 2. Tag (EOD) | Während des Zyklus; zum Zyklusende 2 Wochen vor letzter Injektion ausschleichen | E2 alle 3–4 Wochen; Lipidpanel (Letrozol → LDL↑ bei E2-Crash); Knochenschmerzen beachten | Höchste Letrozol-Dosis im AAS-Kontext; E2-Crash-Risiko hoch → engmaschiges Monitoring |
| Gynäkomastie-Notfalltherapie (akute Symptome: Drüsenknoten, Brustempfindlichkeit) | 2,5 mg täglich (1 Tablette) | Täglich × 5–7 Tage | 5–7 Tage, dann auf 0,625–1,25 mg EOD reduzieren | Symptomkontrolle nach 3–5 Tagen; E2-Bluttest nach 5 Tagen | Nur bei akuter früher Gynäkomastie (<12 Monate); bestehende fibrotische Gynäkomastie: keine pharmakologische Rückbildung möglich |
| Off-Cycle: endogenes Testosteron-Boost bei intakter HPG-Achse (kein AAS-Zyklus) | 0,5–1,25 mg (1/5–1/2 Tablette) | Jeden 2. Tag | Maximal 8–10 Wochen; dann Pause | LH, FSH, Testosteron, E2 alle 4 Wochen; Knochendichte bei >8 Wochen | E2-Suppression → LH/FSH↑ → endogenes T↑; nur sinnvoll außerhalb aktiver AAS-Zyklen |
3 Anwendungsszenarien für FEMAMED 2.5 (Letrozol)
- FEMAMED 2.5 (1,25 mg EOD) während Testosteron-Enantat 600 mg/Woche + Methandienon 50 mg/Tag – hochdosierter Bulking-Zyklus: Testosteron-Enantat 600 mg/Woche → Aromatisierung zu ~60–80 pg/ml E2 ohne AI; Methandienon (Dianabol) zusätzliche starke Aromatisierung → E2 ohne AI potenziell >150 pg/ml → Gynäkomastie-Risiko hoch + Wasserretention maximal. Letrozol 1,25 mg EOD → CYP19A1-IC₅₀ bei ~15× übertroffen → E2 supprimiert auf ~20–35 pg/ml (Zielbereich). E2-Bluttest nach Woche 2 und 5 obligatorisch; Dosis ggf. auf 0,625 mg EOD reduzieren, wenn E2 <20 pg/ml. Leberschutz (Methandienon hepatotoxisch): TUDCA 500 mg/Tag. Zum Zyklusende: Letrozol 2 Wochen vor letzter Injektion beenden → E2-Rebound vorbereiten → nahtloser PCT-Start mit ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical + Nolvadex (Tamoxifen).
- FEMAMED 2.5 (2,5 mg täglich × 5 Tage, dann 0,625 mg EOD) – Gynäkomastie-Notfallprotokoll nach Zyklusstart ohne AI: Symptombeginn (Drüsenknoten unter Brustwarze + Druckempfindlichkeit): Letrozol 2,5 mg täglich → aggressivste verfügbare pharmakologische E2-Suppression → E2 auf <5 pg/ml innerhalb 48 Stunden → ERα-Stimulation am Brustdrüsenepithel sistiert → Proliferationsstopp. Nach 5–7 Tagen: Symptomkontrolle; Letrozol auf 0,625–1,25 mg EOD reduzieren; E2-Bluttest. Gleichzeitig: Nolvadex (Tamoxifen) 20 mg täglich als ERα-Antagonist am Brustgewebe (dualer Ansatz: Letrozol reduziert E2-Produktion; Tamoxifen blockiert ERα an der Brustdrüse direkt) → kombinierter Schutz bei akuter manifester Gynäkomastie.
- FEMAMED 2.5 (0,5 mg EOD) + Anastrozol-Wechsel nach Zyklusende für PCT-Transition: Letrozol als Intra-Zyklus-AI (Wochen 1–10 bei Testosteron-Enantat 500 mg/Woche): 0,5–1,25 mg EOD → E2 20–40 pg/ml. Woche 11–12 (2 Wochen vor letzter Injektion): Letrozol auf 0,5 mg EOD reduzieren. PCT-Beginn (14 Tage nach letzter Testosteron-Enantat-Injektion): Letrozol absetzen; Wechsel auf Exemestan (Aromasin) 12,5 mg EOD (PCT-optimaler AI: LH/FSH↑↑ + androgene Partialwirkung) + ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) 25 mg täglich + Tamoxifen 20 mg täglich × 4–6 Wochen. Diese Transition maximiert die HPG-Achsen-Erholung nach einem Letrozol-Intra-Zyklus-Regime.


![Anastrozol (Arimidex) Hilma Biocare 50 Tabletten [0.5mg/tab]](/_next/image?url=https%3A%2F%2Fimages.rsupps.net%2Ffiles%2Fshops%2Fcmnpttrmy0001idrcq0n4grik%2FAnastrozole-gpkzzkv5.webp&w=3840&q=75)

