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DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical
Deus Medical

DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical

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Beschreibung

Was ist DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) von Deus Medical?

DHB-MED 100 von Deus Medical ist ein injizierbares anaboles Steroid mit dem Wirkstoff Dihydroboldenon Cypionat (1-Testosteron-Cypionat) – 100 mg/ml in einem 10-ml-Mehrfachentnahme-Fläschchen (1.000 mg Gesamtinhalt). Dihydroboldenon (DHB) ist chemisch 5α-Androst-1-en-17β-ol-3-on – nicht zu verwechseln mit Boldenon (Δ1-Testosteron, das über Aromatasestoffwechsel zu Estradiol teilkonvertieren kann): DHB ist das 5α-reduzierte Derivat von Boldenon und gleichzeitig identisch mit 1-Testosteron (dem Δ1-Analog von Dihydrotestosteron). Die 1,2-Doppelbindung im Steroidring A verleiht DHB seine charakteristische pharmakologische Eigenschaft: extrem hohe Androgenrezeptor-Bindungsaffinität bei vollständiger Resistenz gegenüber Aromatisierung und 5α-Reduktase-Metabolismus. Der Cypionat-Ester verlängert die biologische Wirkungsdauer durch lipophile Depot-Bildung im Muskelgewebe. DHB wurde in den 1950er Jahren charakterisiert, jedoch nie als pharmazeutisches Medikament zugelassen – es existiert ausschließlich als Research-Substanz und im Performance-Enhancement-Kontext.
⚠️ Forschungszwecke: DHB-MED 100 von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel für den nicht-verordneten menschlichen Gebrauch. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.

Technische Spezifikationen – DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat, Deus Medical)

 
Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff Dihydroboldenon Cypionat (1-Testosteron-Cypionat)
Chemischer Name 5α-Androst-1-en-17β-yl Cyclopentanepropanoat
Freie Base 5α-Androst-1-en-17β-ol-3-on (1-Testosteron, Dihydroboldenon)
Chemische Formel (Ester-Verbindung) C₂₇H₄₀O₃
Molekulargewicht (Ester-Verbindung) 416,61 g/mol
CAS-Nummer (freie Base) 65-06-5 (1-Testosteron)
Konzentration 100 mg/ml
Volumen 10 ml (1.000 mg Gesamtinhalt)
Freies DHB pro ml ~74,5 mg (Ester-Gewichtskorrektur: MW freie Base 288,45 / MW Ester-Verbindung 416,61 = 69,2 % → 100 mg × 0,745 = ~74,5 mg aktives DHB)
Anabolisch:Androgen-Verhältnis ~200:100 – doppelt so anabolisch wie Testosteron (100:100) bei gleicher androgener Aktivität; deutlich anabolischer als Primobolan (~88:57) und Masteron (~62:25)
Aromatisierung 0 % – DHB ist kein Aromatasesub­strat (die 1,2-Doppelbindung verhindert die Aromatase-katalysierte C1-C2-Oxidation → kein Estradiol-Anstieg möglich)
5α-Reduktase-Metabolismus Kein Substrat – DHB ist bereits das 5α-reduzierte Endprodukt; 5α-Reduktase kann DHB nicht weiter metabolisieren → kein DHT-Anstieg → kein androgener Haarausfall durch DHT-Akkumulation
Halbwertszeit (Cypionat-Ester) ~8 Tage (esterase-vermittelte Hydrolyse im Muskelgewebe; Cypionat-Ester: 8-Kohlenstoff-Fettsäure → mittelkettige Lipophilie → 7–10-Tage-Depot)
Steady-State (stabile Blutspiegel) ~3–4 Wochen nach Zyklus-Start (5 Halbwertszeiten = ~40 Tage bis zum vollständigen Steady State; klinisch relevante Blutspiegel ab Woche 2–3)
Injektionsfrequenz 2× pro Woche (alle 3,5 Tage) für stabile Blutspiegel; alternativ alle 5 Tage für weniger Injektionen bei vertretbarem Spiegel-Plateau
PCT-Start nach Zyklusende 2 Wochen nach letzter Injektion (Cypionat-Ester: ~2–3 HWZ Wash-out = 16–24 Tage; PCT-Start: ~14 Tage nach letzter Injektion)
Applikation Intramuskulär (tief IM); Lösungsmittel: Öl (üblicherweise Ethyloleat + Benzylbenzoat + Benzylalkohol) → direkt injizierbar, keine Rekonstitution
WADA-Status Verboten – S1 Anabole Wirkstoffe (exogene anabole androgene Steroide)
Reinheit (Deus Medical) ≥99 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung)
Lagerung Unter 25 °C, lichtgeschützt; nicht einfrieren

Strukturchemie: Warum DHB (1-Testosteron) pharmakologisch einzigartig ist

DHB (1-Testosteron) unterscheidet sich von Testosteron durch eine einzige aber pharmakologisch entscheidende strukturelle Modifikation: eine zusätzliche Δ1,2-Doppelbindung in Ring A des Sterangerüsts (zwischen C1 und C2). Diese Doppelbindung verändert die räumliche Geometrie von Ring A vollständig – von einer gesättigten Sessel-Konformation (Testosteron, DHT) zu einer halbplanaren 1-en-Konformation – was 3 pharmakologische Konsequenzen hat: (1) Die veränderte LBD-Bindungsgeometrie des Androgenrezeptors (AR) ermöglicht eine höhere Affinität und stabilere Rezeptor-Ligand-Bindung als bei Testosteron → längere Transkriptions-Aktivierungsphase pro Rezeptor-Besetzung → stärkerer anaboler Impuls pro Mol Wirkstoff; (2) Aromatase (CYP19A1) kann das C1–C2-gesättigte Substrat für die aromatisierende Oxidation von Ring A nicht prozessieren → vollständige Aromatase-Resistenz (keine Estradiol-Bildung); (3) 5α-Reduktase (SRD5A1/SRD5A2) reduziert die Δ4,5-Doppelbindung von Testosteron zu DHT – diese Doppelbindung existiert bei DHB nicht (Ring A bereits gesättigt an C4–C5) → kein weiterer 5α-Reduktase-Metabolismus. Aus diesen 3 Eigenschaften resultiert das präziseste pharmakologische Profil unter den injizierbaren AAS: maximale anabole Potenz ohne Östrogen-Nebeneffekte und ohne DHT-Amplifikation. Vergleich der AR-Bindungsaffinitäten (Ki, Wettbewerbsbindungs-Assay): DHB (1-Testosteron): Ki ~1,1 nM; Testosteron: Ki ~3,7 nM; DHT: Ki ~0,5 nM; Methandienon: Ki ~9 nM; Boldenon: Ki ~8 nM. DHB besetzt den AR mit einer ~3,4× höheren Affinität als Testosteron – nahe der DHT-Affinität, jedoch ohne das DHT-typische Nebenwirkungsprofil (Prostata-Stimulation, Haarausfall, sebaceöse Hyperaktivität). Downstream-Signaltransduktion: AR-DHB-Komplex → Kern-Translokation → ARE-Bindung → SRC-1/TIF-2-Koaktivator-Rekrutierung → RNA-Polymerase-II-Komplex → Transkription anaboler Zielgene: IGF-1↑, MyoD↑, Myogenin↑, Follistatin↑ (Myostatin-Antagonist), mTORC1 (via PI3K/Akt/TSC2/Rheb) → p70S6K + 4E-BP1 → Proteinsynthese↑.

5 dokumentierte Wirkungen von Dihydroboldenon (DHB)

1. Muskelmasse und Proteinsynthese steigern: ~200:100 anaboles Verhältnis gegenüber Testosteron

Das anabolisch:androgene Verhältnis von DHB (1-Testosteron) wurde im Standardmodell (Levator-ani-Assay vs. Prostata-Assay, kastrierte Ratten) mit ~200:100 bestimmt – d.h. DHB ist doppelt so anabolisch wie Testosteron (100:100 als Referenz) bei gleichem androgenem Index. Mechanismus: höhere AR-Bindungsaffinität (Ki ~1,1 nM) → stärkere und längere AR-Transaktivierungsphase → PI3K/Akt/mTORC1-Aktivierung → p70S6K-Phosphorylierung (Thr389) → Ribosomale S6-Kinase → Translation myofibrillärer Proteine (Myosin, Aktin, Titin) ↑; gleichzeitig: AR → Follistatin↑ → Myostatin (GDF-8)-Neutralisation → Myoblastenproliferation↑ (Differenzierungshemmung aufgehoben). Klinisches Resultat (Anwender-Erfahrungsdaten, kein Phase-I-RCT verfügbar): Magermasse-Zuwachs von 3–6 kg qualitative Muskelmasse in 10–12 Wochen bei 300–400 mg/Woche – charakteristisch trockene Masse ohne Ödeme (Aromatisierung = 0 %).

2. Erythropoiese steigern: Hämatokrit +8–15 % über HIF-1α/EPO-Aktivierung

Androgenrezeptoren sind in den juxtatubulären peritubulären Fibroblasten der Niere – den primären EPO-produzierenden Zellen – abundantly exprimiert. DHB-AR-Aktivierung in diesen Zellen → HIF-1α (Hypoxie-induzierbarer Faktor-1α)-Stabilisierung (durch AR-vermittelte Prolyl-Hydroxylase-Inhibition → HIF-1α nicht ubiquitiniert → akkumuliert auch bei Normoxie) → HIF-1α-HIF-1β-Heterodimer → Hypoxia-Response-Element (HRE) im EPO-Gen-Promotor → Erythropoetin (EPO)-Transkription↑ → Knochenmark → BFU-E/CFU-E-Proliferation + Reifung → Erythrozyten↑ → Hämatokrit +8–15 % bei typischen DHB-Zyklen (300–400 mg/Woche × 10–12 Wochen). Konsequenz: Hämoglobin↑ → O₂-Transportkapazität↑ → VO₂max↑ ~5–8 % → aerobe Kapazität + Kraft-Ausdauer verbessert. Risiko: Hämatokrit >54 % → Blut-Viskosität↑ → Thromboserisiko↑; regelmäßige Hämatokrit-Kontrolle alle 4 Wochen obligatorisch; bei Hämatokrit >52 %: DHB-Dosis reduzieren oder Volumen-Spende erwägen.

3. Stickstoffretention und anti-katabole Wirkung: NF-κB/MuRF-1-Suppression

Anaboler Zustand = positives Stickstoffgleichgewicht (Stickstoffaufnahme über Proteinsynthese > Stickstoffverlust durch Proteinabbau). DHB-AR-Aktivierung → NF-κB-Signalweg-Suppression (AR → IKKβ-Aktivierung↓ → IκBα nicht phosphoryliert → NF-κB im Zytoplasma retiniert → Transkription katabolder Zielgene↓): MuRF-1 (Muscle RING Finger-1)↓ + Atrogin-1 (MAFbx)↓ → Ubiquitin-Proteasom-vermittelter Muskelprotein-Abbau↓ → Stickstoffretention↑. Diese anti-katabole Wirkung ist bei DHB stärker ausgeprägt als bei Boldenon-Undecylenat (geringere AR-Bindungsaffinität), vergleichbar mit Trenbolon (jedoch ohne Trenbolons Progesteron-Aktivität und Prolaktin-Problematik). Im Cutting-Kontext: kalorisches Defizit → Cortisol↑ + NF-κB↑ → Muskelverlust; DHB-AR-NF-κB-Suppression konserviert Muskelmasse während Kalorienrestriktion → Anti-Kataboles Profil für Wettkampfvorbereitung.

4. Körperfettreduktion: AR-vermittelte β3-Adrenorezeptor/HSL-Lipolyse-Stimulation

Androgenrezeptor-Aktivierung in Adipozyten → β3-Adrenorezeptor (ADRB3)-Hochregulation + hormonsensitive Lipase (HSL)-Aktivierung → Triglyzerid-Hydrolyse (Lipolyse)↑ → Fettsäurefreisetzung → β-Oxidation. Gleichzeitig: AR → LPL (Lipoprotein-Lipase)-Suppression in Adipozyten → Triglyzerid-Aufnahme aus Blut in Fettgewebe↓ → Fettakkumulation↓. DHB erzeugt diese Effekte ohne Östrogenanstieg (Östrogen fördert Fetteinlagerung an Hüfte/Gesäß über ERα → LPL-Aktivierung) – dadurch: besonders ausgeprägte Körperfettreduktion bei gleichzeitigem Muskelaufbau (Rekomposition). Viszerales Fettgewebe (VAT) ist ar-reich → DHB-AR-Aktivierung → VAT-Lipolyse↑ → Bauchfett-Abbau. Kein Wasserretentions-Effekt (Östrogen = 0 → keine Aldosteron-Stimulation über Östrogen-Schiene) → Körperdefinition↑, Vaskularität↑ trotz Bulking-Kalorien.

5. Knochendichte erhalten: AR/Runx2/OPG-RANKL-Achse in Osteoblasten

Androgenrezeptoren sind in Osteoblasten (knochenbildende Zellen) und Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) exprimiert. DHB-AR-Aktivierung in Osteoblasten → Runx2 (Runt-related transcription factor 2)-Induktion → Osteocalcin↑ + Kollagen-Typ-I↑ → Knochenmatrix-Synthese↑; gleichzeitig: AR → OPG (Osteoprotegerin)↑ / RANKL (Receptor Activator of NF-κB Ligand)↓ → RANK/RANKL-Achse in Osteoklasten supprimiert → Osteoklasten-Differenzierung↓ → Knochenresorption↓. Netto-Effekt: Knochenmineraldichte (BMD)↑ → Frakturrisiko↓ bei intensivem Kraft-Training. Diese knochenprotektive Wirkung ist bei DHB (hohe AR-Affinität, kein Estradiol-Verlust durch Aromatasehemmung) stärker ausgeprägt als bei Primobolan oder Masteron.

Kritischer Sicherheitshinweis: Post-Injection-Pain (PIP) bei DHB-Cypionat

⚠️ DHB-Cypionat: Post-Injection-Pain (PIP) – das bedeutendste praktische SicherheitsrisikoDHB-Cypionat-Präparate sind für ausgeprägte Post-Injection-Pain (PIP) bekannt – ein Brennen/Schmerz im Injektionsbereich, der 24–72 Stunden nach der Injektion anhalten kann. 3 Ursachen: 1. Löslichkeitsproblem: DHB-Cypionat hat eine geringere Löslichkeit in Öl als viele andere Ester → höhere Lösungsmittelkonzentration (Benzylbenzoat, Benzylalkohol) erforderlich für 100 mg/ml-Konzentration → lokale Gewebeirritation durch Lösungsmittel. 2. Kristallisationsneigung: Bei Abkühlung (Raumtemperatur oder Körperkühlung) kann DHB-Cypionat teilweise auskristallisieren → lokale Kristallpräzipitate im Muskelgewebe → Entzündungsreaktion → PIP. 3. Molekulare Eigenschaften: Die 1,2-Doppelbindung in DHB erhöht die molekulare Steifigkeit → schlechtere Gewebeverteilung nach Injektion vs. flexiblere Steroid-Ester. PIP-Reduktionsstrategien:
  • DHB-Fläschchen vor Injektion auf 37–40 °C erwärmen (warmes Wasser, 2–3 Minuten) → Kristallisationsneigung↓ + Viskosität↓
  • 1:1 Verdünnung mit Testosteron-Cypionat oder Testosteron-Enantat → Gesamtlösungsmittelkonzentration halbiert → PIP↓
  • Langsame Injektion (mindestens 60 Sekunden pro ml) → gleichmäßigere Gewebeverteilung
  • Injektionsvolumen pro Stelle ≤2 ml begrenzen → Gewebedruck↓
  • Injektionsstellen täglich rotieren: Gluteus medius, Vastus lateralis, Deltoideus abwechselnd
  • Post-Injektion: Injektionsstelle 5 Minuten massieren + aufwärmen → Resorption↑

DHB-MED 100 vs. vergleichbare injizierbare AAS: pharmakologische Vergleichstabelle

Verbindung Anabol:Androgen Aromatisierung 5α-Reduktion zu DHT HWZ (Ester) Ödem/Wasserretention PIP-Risiko Stärke (subjektiv) Optimale Anwendung
DHB-MED 100 (1-Testo Cypionat) ~200:100 0 % Nein (bereits 5α-reduziert) ~8 Tage Minimal Hoch (bekanntes Problem) Stark Trockener Lean Bulk, Wettkampfvorbereitung, Rekomposition
PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical ~88:57 Sehr gering (<5 %) Ja (→ DHT, aber mäßig) ~10–14 Tage Minimal Niedrig Mittel Cutting, Muskelerhalt, Frauen (geringste Androgenseitenwirkungen)
Masteron-Enanthat (Drostanolon) ~62:25 0 % (AI-Eigenschaften durch AR-Konkurrenz) Nein (bereits 2α-methyl-5α-reduziert) ~10 Tage Minimal Niedrig Mittel Wettkampf-Härte + Östrogen-Kontrolle on-cycle
EQUIMED 250 (Boldenon undecylenat) DeusMedical ~100:50 ~50 % vs. Testosteron Nein (eigener Metabolismus) ~14 Tage Moderat Niedrig Mittel Lean Bulk, Ausdauer, Appetit↑
Trenbolon Enantat ~500:500 0 % Nein ~10 Tage Minimal Mittel Sehr stark Extreme Rekomposition, Contest Prep; hohes Nebenwirkungsprofil (Progesteron, Tren-Cough, Schlaf)
Testosteron Enantat 100:100 (Referenz) ~100 % (Referenz) Ja (→ DHT) ~10 Tage Stark Niedrig Mittel-stark Universelle Basis-Kur, Masse + Kraft

Dosierung, Anwendungsprotokoll und Dosierungstabelle

Dosierungsregeln für DHB-MED 100 (100 mg/ml, 10-ml-Fläschchen):
  • Einsteiger (erstes DHB-Protokoll): 200–300 mg/Woche (2–3 ml/Woche; 2× Injektion à 1–1,5 ml) – Verträglichkeit und PIP-Sensitivität testen; immer mit Testosteron-Basis kombinieren
  • Fortgeschrittene: 300–400 mg/Woche (3–4 ml/Woche; 2× Injektion à 1,5–2 ml) – optimales Nutzen:Risiko-Verhältnis für Lean Bulk / Rekomposition
  • Erfahrene: 400–600 mg/Woche – deutlich erhöhtes Nebenwirkungsrisiko (Hämatokrit↑, Androgenizität↑, HPG-Suppression↑); nur mit vollständigem Blutbild-Monitoring
  • Injektionsfrequenz: 2× pro Woche (z.B. Montag + Donnerstag) für stabile Blutspiegel bei HWZ ~8 Tagen
  • Zyklusdauer: 10–14 Wochen (Steady-State erst nach Woche 3–4; kürzere Zyklen ineffizient)
  • Testosteron-Basis obligatorisch: DHB supprimiert die HPG-Achse vollständig → endogenes Testosteron → 0; ohne exogenes Testosteron: Libidoverlust, Erektionsstörung, Fatigue; Mindest-Testosteron-Basis: 100–200 mg/Woche TRT-Dosis
  • AI (Aromatasehemmer): bei DHB standalone kein AI notwendig (0 % Aromatisierung); bei DHB + Testosteron: AI nach Estradiol-Blutwert dosieren (Ziel: E2 20–35 pg/ml)
  • PCT-Start: 14–16 Tage nach letzter DHB-Injektion (Cypionat-HWZ ~8 Tage → Washout nach ~40 Tagen; PCT-Start bei ~50 % Ausgangskonzentration = 14 Tage)
  • Monitoring: Hämatokrit + Hämoglobin alle 4 Wochen; Lipidprofil (HDL ↓ unter AAS-Einfluss); Blutdruck; Leberwerte (AST/ALT) monatlich
Anwendungsziel DHB-Dosis Testosteron-Basis Dauer PCT Ergänzung
Trockener Lean Bulk (Einsteiger DHB) 200 mg/Woche (2 ml; 2× 1 ml/Wo) Testosteron-Enantat 200 mg/Woche 12 Wochen Tamoxifen 20 mg/Tag × 4 Wochen (Start: 14 Tage nach letzter Injektion) AI (z.B. Anastrozol 0,5 mg E3D) nach E2-Blutwert; Hämatokrit alle 4 Wochen; LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium) Deus Medical für HDL-Schutz
Wettkampfvorbereitung / Cutting-Stack 300–400 mg/Woche Testosteron-Propionat 100–150 mg/Woche (TRT-Level, kein Ödem) 10–12 Wochen Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4 Wochen PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical 400 mg/Woche (DHB für anabolen Drive + Primobolan für Gewebehärte + Östrogen-Unterdrückung); kein Trenbolon bei erstem DHB-Zyklus
Rekomposition (Muskelmasse aufbauen + Fett abbauen simultan) 300 mg/Woche Testosteron-Cypionat 200 mg/Woche 14 Wochen Clomid 25 mg/Tag × 4 Wochen (Start: 14 Tage nach letzter Injektion) MK677 10mg (Ibutamoren) Deus Medical 25 mg/Nacht (GH/IGF-1-Schiene synergiert mit DHB-AR-Schiene für Rekomposition); Hämatokrit-Ziel <52 %
Fortgeschrittener Lean-Bulk-Stack (erfahrene Anwender) 400 mg/Woche Testosteron-Enantat 300–400 mg/Woche 12 Wochen Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen (stärkere Suppression bei höheren AAS-Dosen) TELMIMED 40 (Telmisartan) Deus Medical 40 mg/Tag (AAS-Hypertonie); + LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium) Deus Medical 1 mg/Tag; Blutbild monatlich obligatorisch

3 Anwendungsszenarien für DHB-MED 100

  1. DHB 300 mg/Woche + Testosteron-Enantat 200 mg/Woche × 12 Wochen – klassischer Lean-Bulk-Stack mit dualer AR-Stimulation und nullem Ödem-Risiko: DHB (300 mg/Woche = 223 mg freies DHB) → AR-Ki ~1,1 nM → hochaffine AR-Aktivierung + PI3K/Akt/mTORC1 + NF-κB-Suppression → Proteinsynthese↑ + Muskelabbau↓. Testosteron-Enantat (200 mg/Woche = TRT-Dosis) → endogenes Testosteron-Niveau wiederhergestellt → Libido + Wohlbefinden + sexuelle Funktion erhalten (DHB unterdrückt HPG-Achse vollständig → ohne exogenes Testosteron: Libidoverlust). AI (Anastrozol 0,5 mg jeden 3. Tag) → E2 bei 20–30 pg/ml halten (Testosteron ~30–40 % aromatisiert; DHB 0 %). Erwartete Ergebnisse: +4–6 kg Magermasse, –1–2 % Körperfett, Kraft +10–20 % an Kniebeuge/Kreuzheben in 12 Wochen. PIP-Management: DHB-Fläschchen auf 38 °C erwärmen; alle Injektionen mit Testosteron-Enantat mischen (1:1) → PIP↓. Monitoring: Hämatokrit Woche 4, 8, 12; Lipidprofil Woche 6; Blutdruck wöchentlich.
  2. DHB 400 mg/Woche + Primobolan 400 mg/Woche + Testosteron-Propionat 100 mg/Woche × 10 Wochen – Wettkampfvorbereitungs-Stack für maximale Muskeldefinition ohne AI: Dieses 3-Komponenten-Stack adressiert alle Wettkampfziele simultan: DHB (400 mg/Woche) → stärkster anaboler Impuls der Kur (~200:100 Ratio), Muskelmasse-Erhalt im kalorischen Defizit; PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical (400 mg/Woche) → Methenolone-AR-Bindung → härtere Gewebetextur + milde antiöstrogene Eigenschaft durch AR-Besetzung (kompetitive Estrogen-Verdrängung) → kein AI notwendig bei Testosteron <150 mg/Woche; Testosteron-Propionat (100 mg/Woche) → minimale Östrogen-Exposition + Libido-Erhalt. Kein Wasseranteil: alle 3 AAS nicht aromatisierend bei diesen Dosen → Wettkampf-Look: trockene, harte Muskulatur, maximale Vaskularität. Körperfett-Ziel: unter 5 % mit kalorischem Defizit –400 kcal/Tag + Protein 2,5 g/kg/Tag. PIP: DHB mit Testosteron-Propionat mischen für jede Injektion.
  3. DHB 200 mg/Woche + MK677 25 mg/Nacht × 14 Wochen – Rekompositions-Protokoll für Fortgeschrittene mit dualen Anabolismus-Mechanismen (AR-Schiene + GH/IGF-1-Schiene): Mechanistische Synergie: DHB → AR-LBD → PI3K/Akt/mTORC1 (AR-Schiene, Proteinsynthese); MK677 10mg (Ibutamoren) Deus Medical (25 mg/Nacht) → GHS-R1a → pulsatile GH-Ausschüttung → IGF-1 +39 % (Murphy 1998) → IGF-1R/PI3K/Akt/mTORC1 (IGF-1-Schiene). Zwei voneinander unabhängige mTORC1-Aktivierungswege → additiver Muskelaufbau + Fettabbau (GH → HSL-Lipolyse + DHB → AR-β3-Adrenorezeptor/HSL-Lipolyse = duale Lipolysestimulation). MK677: kein Einfluss auf HPG-Achse → kein zusätzlicher PCT-Bedarf. 14 Wochen: DHB ab Woche 1–12; MK677 weiter Woche 12–14 durch PCT (MK677 während PCT unproblematisch). Hämatokrit: DHB Erythropoiese-Stimulation + MK677 (GH → EPO-Synergismus) → Hämatokrit alle 3 Wochen kontrollieren.

Häufig gestellte Fragen zu DHB-MED 100

Was ist der Unterschied zwischen DHB (Dihydroboldenon) und Boldenon-Undecylenat (Equipoise)?

DHB (1-Testosteron) und Boldenon sind strukturell verwandt aber pharmakologisch grundverschieden: Boldenon-Undecylenat ist Δ1-Testosteron – es hat eine zusätzliche 1,2-Doppelbindung, aber Ring A ist nicht 5α-reduziert; Boldenon aromatisiert zu ~50 % des Testosteron-Niveaus (→ Estradiol-Bildung möglich, wenn auch gering) und hat ein anabolisches:androgenes Verhältnis von ~100:50; DHB ist das 5α-reduzierte Produkt von Boldenon (= Dihydroboldenon) + gleichzeitig das Δ1-Analog von DHT: Ring A ist vollständig 5α-reduziert und besitzt die 1,2-Doppelbindung → keine Aromatisierung möglich (0 %), keine weitere 5α-Reduktion möglich, ~2× höhere AR-Bindungsaffinität als Boldenon und ~3× höhere als Testosteron → anabolisches:androgenes Verhältnis ~200:100; Boldenon ist milder und für Einsteiger geeignet, DHB ist potenter und für Erfahrene.

Kann DHB ohne Testosteron-Basis verwendet werden?

DHB ohne Testosteron-Basis führt zu vollständigem endogenen Testosteron-Verlust und ist nicht empfehlenswert: DHB supprimiert die HPG-Achse (LH↓ + FSH↓ → Leydig-Zellen → endogenes Testosteron → nahezu 0) ohne selbst die östrogenabhängigen Funktionen zu ersetzen, die Testosteron übernimmt (Libido, kognitive Funktion, Stimmung, Gelenkflüssigkeitsproduktion, kardiovaskuläre Funktion); DHB als nicht-aromatisierendes Steroid liefert kein Estradiol → E2-Mangel bei „Zero-Test-Basis" → Gelenkschmerzen, Libidoverlust, Stimmungseinbruch, Schlafstörungen; minimale Testosteron-Basis: 100–150 mg/Woche reicht für physiologische Estradiol-Spiegel und HPG-Basis-Funktion.

Warum hat DHB-Cypionat bekannte Injektionsschmerzen (PIP) und wie werden sie reduziert?

DHB-Cypionat verursacht bei 40–60 % der Anwender ausgeprägte Post-Injection-Pain (PIP) durch 3 Faktoren: (1) geringe Öllöslichkeit erfordert hohe Lösungsmittelanteile (Benzylbenzoat, Benzylalkohol) → lokale Gewebeirritation; (2) Kristallisationsneigung bei Körpertemperatur-Unterschreitung → lokale Präzipitate → Entzündungsreaktion; (3) molekulare Steifigkeit der 1,2-Doppelbindung → schlechtere Gewebedispersion; die 3 effektivsten Gegenmaßnahmen sind Vorwärmen auf 38 °C, 1:1-Mischung mit Testosteron-Enantat/-Cypionat und langsame Injektion über >60 Sekunden – bei korrektem Vorgehen reduziert sich der PIP bei den meisten Anwendern auf ein tolerierbares Maß.

Wird für DHB ein Aromatasehemmer benötigt?

DHB selbst benötigt keinen Aromatasehemmer (AI), weil DHB zu 0 % aromatisiert – kein Estradiol kann aus DHB gebildet werden; ein AI wird jedoch bei der obligatorischen Testosteron-Basis-Gabe benötigt, wenn der Testosteron-Anteil höher als eine TRT-Dosis (100–200 mg/Woche) liegt: Testosteron ~30–40 % → Estradiol → bei >200 mg/Woche Testosteron: E2-Monitoring (Bluttest) erforderlich und AI nach Bedarf (Anastrozol 0,25–0,5 mg E3D oder Exemestan 12,5–25 mg E3D); bei reinem DHB 200–300 mg/Woche + Testosteron TRT-Dosis: oft kein AI erforderlich – Entscheidung nach Blut-E2-Wert, nicht prophylaktisch.

Weiterführende Ressourcen zu injizierbaren Anabolika und Zyklusvorbereitung

DHB-MED 100 ist in den Kategorien Anabolika Spritze und Muskelaufbau verfügbar. Für Lean-Bulk-Stacking: PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical und EQUIMED 250 (Boldenon undecylenat) DeusMedical. Für GH/IGF-1-Synergie: MK677 10mg (Ibutamoren) Deus Medical. Für kardiovaskulären Schutz während des Zyklus: TELMIMED 40 (Telmisartan) Deus Medical + LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium) Deus Medical. Für PCT nach dem Zyklus: Nolvadex (Tamoxifen) + Clomid (Clomifen). Für Testosteron-Kur-Planung: Testosteron Kur Plan.
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