Deus Medical
WATERMED DeusMedical 10 Ampullen (1ml/amp)
Hersteller: DeusMedical
Komposition: Bakteriostatisches Wasser 1 ml / amp
Paket: 10 Ampullen
1 Ampulle / ml
Gesamtbox 10ml
20,00 €
Auf Lager
Beschreibung
Was ist WATERMED – Bakteriostatisches Wasser 1 ml/Ampulle von Deus Medical?
WATERMED von Deus Medical ist ein bakteriostatisches Wasser für Injektionszwecke — 10 Ampullen à 1 ml = 10 ml Gesamtvolumen. Die Zusammensetzung entspricht der USP-Monographie für Bacteriostatic Water for Injection: Wasser für Injektionszwecke (WFI) mit 0,9 % Benzylalkohol (9 mg/ml) als bakteriostatischem Konservierungsmittel; steril, nicht-pyrogen, klar und farblos; pH 4,5–7,0; osmotisch kompatibel mit biologischen Lösungen bei korrekter Verdünnung. WATERMED ist das obligatorische Lösungsmittel zur Rekonstitution aller lyophilisierten (gefriergetrockneten) Peptide und Hormone im Sortiment — einschließlich BPC-157, TB-500, HGH (Deustropin), Ipamorelin, GHRP-6, CJC-1295 DAC, Semaglutid und weiteren Peptiden. Der entscheidende Vorteil gegenüber einfachem sterilem Wasser: Benzylalkohol verlängert die Haltbarkeit der rekonstituierten Peptidlösung nach dem Öffnen auf bis zu 28 Tage bei 2–8 °C, während steriles Wasser ohne Konservierungsmittel die rekonstituierte Lösung innerhalb von 24 Stunden unbrauchbar werden lässt.⚠️ Hinweis: WATERMED dient ausschließlich als Lösungsmittel für Forschungszwecke. Steril und pyrogenfrei; enthält 0,9 % Benzylalkohol — nicht für Frühgeborene, Neugeborene oder Personen mit bekannter Benzylalkohol-Überempfindlichkeit.
Technische Spezifikationen – WATERMED (Deus Medical)
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Deus Medical |
| Produktbezeichnung | Bakteriostatisches Wasser für Injektionszwecke (Bacteriostatic Water for Injection, BAC Water; USP-Monographie) |
| Zusammensetzung | Wasser für Injektionszwecke (WFI) + 0,9 % Benzylalkohol (9 mg/ml) |
| Benzylalkohol-Funktion | Bakteriostatisches Konservierungsmittel: hemmt bakterielles Membranwachstum durch Destabilisierung des Phospholipid-Doppelschicht-Gefüges; baktériostaz (wachstumshemmend), nicht bakterizid (abtötend) → ermöglicht sichere Mehrfachentnahme aus derselben Ampulle |
| pH-Wert | 4,5–7,0 (leicht sauer bis neutral; physiologisches Blut-pH ~7,35–7,45) |
| Sterilität | Steril und pyrogenfrei (frei von bakteriellen Endotoxinen/Lipopolysacchariden, die Fieber und Schock auslösen); GMP-Herstellung |
| Osmolalität | Annähernd isotonisch nach Verdünnung mit dem Peptid-Pulver; bei subkutaner Injektion: Verdünnungsvolumen ≥0,5 ml für isotonische Kompatibilität empfohlen |
| Applikationswege | Geeignet für subkutane (SC), intramuskuläre (IM) und intravenöse (IV) Injektion nach Rekonstitution des Wirkstoffes |
| Packungsinhalt | 10 Ampullen à 1 ml = 10 ml Gesamtvolumen |
| Haltbarkeit rekonstituierter Lösungen | Bis zu 28 Tage bei 2–8 °C (Kühlschrank) nach Rekonstitution; ungeöffnete Ampullen: Lagerung unter 25 °C, lichtgeschützt |
| Vergleich: Steriles Wasser ohne BA | Haltbarkeit nach Rekonstitution: maximal 24 Stunden; keine Mehrfachentnahme; nur für Einmalinjektion geeignet |
| Vergleich: 0,9 % NaCl (Kochsalzlösung) | Isotonisch; kein Benzylalkohol; Haltbarkeit nach Anbruch ~24 h; geeignet für bestimmte Peptide die bei Benzylalkohol-Kontakt instabil werden (sehr selten) |
| Preis | €20 / 10 ml = €2/ml |
Warum Benzylalkohol? Der Konservierungsmechanismus erklärt
Bakteriostatisches Wasser unterscheidet sich von gewöhnlichem sterilem Wasser für Injektionszwecke ausschließlich durch die Zugabe von Benzylalkohol (C₆H₅CH₂OH, MW 108,14, CAS 100-51-6) in einer Konzentration von 0,9 % (9 mg/ml). Benzylalkohol wirkt als bakteriostatisches Konservierungsmittel durch 3 parallel ablaufende Mechanismen: 1. Membrandestabilisierung: Benzylalkohol ist amphiphil — es besitzt einen lipophilen Benzolring und eine hydrophile Hydroxylgruppe. Bei Kontakt mit bakteriellen Zellmembranen interkaliert Benzylalkohol in den Phospholipid-Doppelschicht → erhöht die Membranfluidität → stört die Membranintegrität → hemmt Transport- und Energieprozesse. 2. Enzymhemmung: Benzylalkohol hemmt membrangebundene bakterielle Enzyme (ATPase, Succinatdehydrogenase) → blockiert Energiestoffwechsel → Wachstumsstopp. 3. Proteindenaturierung bei hohen Konzentrationen: Oberhalb von ~2 % wirkt Benzylalkohol bakterizid; bei der pharmakopöialen Konzentration von 0,9 % überwiegt der bakteriostatische Effekt — Bakterien werden in ihrem Wachstum gehemmt, nicht abgetötet. Das Ergebnis: Eine mit WATERMED rekonstituierte Peptidlösung bleibt bei Lagerung im Kühlschrank (2–8 °C) bis zu 28 Tage steril — selbst wenn die Ampulle mit einer Spritze mehrfach durchstochen wird. Dies ist der pharmakologische Grund, warum BAC Water für alle Peptide mit täglicher oder mehrfach wöchentlicher Dosierung (HGH, GHRP-6, Ipamorelin, BPC-157, TB-500) das bevorzugte Lösungsmittel ist.Rekonstitutions-Referenztabelle: WATERMED-Volumen für alle Peptide im Sortiment
Die Rekonstitutionskonzentration bestimmt das injizierte Volumen pro Dosis. Das Ziel ist eine Konzentration, die ein subkutanes Injektionsvolumen von 0,1–0,5 ml pro Dosis ergibt — kleinere Volumina reduzieren Injektionsschmerz und lokale Reaktionen; größere Volumina sind schmerzhafter und verteilen sich schlechter subkutan.| Peptid / Hormon | Fläschchen-Inhalt | Empfohlenes WATERMED-Volumen | Ergibt Konzentration | Typische Einzeldosis | Injektionsvolumen |
|---|---|---|---|---|---|
| BPC-157 | 5 mg | 2 ml WATERMED | 2.500 mcg/ml | 250 mcg (2× tägl.) | 0,1 ml |
| TB-500 (Thymosin Beta-4) | 2 mg | 1 ml WATERMED | 2.000 mcg/ml | 2.500 mcg/Woche aufgeteilt auf 5 Inj. | 0,25 ml |
| HGH – Deustropin (4 mg = 12 IU) | 4 mg (12 IU) | 1 ml WATERMED | 4 mg/ml = 12 IU/ml | 2 IU (morgens SC) | 0,167 ml ≈ 5 IU-Markierung einer U-100-Spritze |
| Ipamorelin | 2 mg | 2 ml WATERMED | 1.000 mcg/ml | 200–300 mcg (2–3× tägl.) | 0,2–0,3 ml |
| GHRP-6 | 10 mg | 2 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 100–200 mcg (3× tägl.) | 0,02–0,04 ml (sehr konzentriert; alternativ: 5 ml → 2.000 mcg/ml → 0,05–0,1 ml) |
| GHRP-2 | 5 mg | 2 ml WATERMED | 2.500 mcg/ml | 100–200 mcg (3× tägl.) | 0,04–0,08 ml |
| CJC-1295 DAC | 2 mg | 2 ml WATERMED | 1.000 mcg/ml | 1.000–2.000 mcg/Woche (1–2× wöchentl.) | 1–2 ml |
| Mod GRF 1-29 | 2 mg | 2 ml WATERMED | 1.000 mcg/ml | 100 mcg (3× tägl.; synchron mit GHRP) | 0,1 ml |
| Hexarelin | 2 mg | 2 ml WATERMED | 1.000 mcg/ml | 100–200 mcg (2–3× tägl.) | 0,1–0,2 ml |
| HGH Fragment 176-191 | 5 mg | 2 ml WATERMED | 2.500 mcg/ml | 250–500 mcg (2× tägl. nüchtern) | 0,1–0,2 ml |
| Semaglutid | 5 mg | 2 ml WATERMED | 2.500 mcg/ml | 250 mcg (Woche 1–4); 500 mcg (Woche 5–8); 1.000 mcg (Woche 9+) | 0,1 ml → 0,2 ml → 0,4 ml |
| Melanotan II | 10 mg | 2 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 500–1.000 mcg (abends SC) | 0,1–0,2 ml |
| PT-141 (Bremelanotid) | 10 mg | 2 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 1.000–2.000 mcg (1–2 h vor Bedarf) | 0,2–0,4 ml |
| Epithalon | 10 mg | 2 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 5.000–10.000 mcg/Tag × 10 Tage | 1–2 ml |
| Semax | 5 mg | 1 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 200–600 mcg intranasal oder SC | 0,04–0,12 ml |
| Selank | 5 mg | 1 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 250–500 mcg SC (2× tägl.) | 0,05–0,1 ml |
| Thymosin Alpha-1 | 10 mg | 1 ml WATERMED | 10.000 mcg/ml | 900 mcg 2× wöchentl. | 0,09 ml |
| PEG-MGF | 2 mg | 2 ml WATERMED | 1.000 mcg/ml | 200–400 mcg 2–3× wöchentl. | 0,2–0,4 ml |
| MOTS-C | 5 mg | 1 ml WATERMED | 5.000 mcg/ml | 5 mg 1× wöchentl. | 1 ml |
| GHK-Cu | 50 mg | 5 ml WATERMED | 10.000 mcg/ml | 1.000–3.000 mcg SC oder topisch | 0,1–0,3 ml |
Wichtig: Insulinspritze (U-100) für Peptid-Injektionen:
Für alle subkutanen Peptid-Injektionen ist eine U-100-Insulinspritze (1 ml, 100 Einheiten-Skalierung) das empfohlene Injektionswerkzeug. Die Skalenmarkierungen in IU entsprechen bei U-100-Spritzen genau 0,01 ml pro Einheit: 10 IU = 0,1 ml; 20 IU = 0,2 ml; 50 IU = 0,5 ml; 100 IU = 1 ml. Diese Präzision ist für die exakte Peptid-Dosierung aus konzentrierten Lösungen (1.000–5.000 mcg/ml) entscheidend. 29G–31G Nadeln (0,25–0,30 mm) für subkutane Injektion in Bauchfett oder Oberschenkelaußenseite.
Schritt-für-Schritt-Rekonstitution mit WATERMED
Schritt 1: Vorbereitung (sterile Umgebung)
Desinfektion der Gummistopfen von WATERMED-Ampulle und Peptid-Fläschchen mit 70 % Isopropylalkohol-Swab; 30 Sekunden einwirken lassen und vollständig trocknen lassen (feuchter Alkohol kann Peptide schädigen). Hände waschen oder sterile Handschuhe tragen. Alle Injektionsmaterialien (Spritze, Nadeln) müssen steril und neu sein.Schritt 2: WATERMED aufziehen
Mit einer 18G–21G Aufziehnadel (größeres Lumen = leichteres Aufziehen ohne Druck) die berechnete Menge WATERMED aufziehen (Tabelle oben). Die Aufziehnadel vor der Injektion ins Peptid-Fläschchen durch eine frische 27G–29G Nadel ersetzen.Schritt 3: Rekonstitution — Wasser langsam an die Fläschchen-Wand
WATERMED nicht direkt auf das Lyophilisat-Pulver spritzen — dies kann Schaumbildung und Peptiddenaturierung verursachen. Stattdessen: Nadel schräg an die Glaswand halten → WATERMED langsam entlang der Wand fließen lassen → Flüssigkeit sinkt langsam auf das Pulver. Fläschchen nicht schütteln — stattdessen sanft zwischen den Fingern rollen, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat (~30–60 Sekunden). Klare, farblose Lösung = korrekt rekonstituiert; trübe, geflockte oder verfärbte Lösung = verwerfen.Schritt 4: Lagerung der rekonstituierten Lösung
Sofort in den Kühlschrank (2–8 °C) — nie bei Raumtemperatur aufbewahren. Beschriftung mit Datum der Rekonstitution. Haltbarkeit mit WATERMED (0,9 % Benzylalkohol): bis zu 28 Tage. Bei jeder Entnahme: Gummistopfen desinfizieren, frische Spritze verwenden, Fläschchen sofort zurück in den Kühlschrank.⚠️ 4 häufige Rekonstitutionsfehler und ihre Konsequenzen:
1. Falsches Wasservolumen: Zu wenig Wasser → zu hohe Konzentration → Überdosierung; zu viel Wasser → zu niedrige Konzentration → Unterdosierung; immer nach Tabelle oder eigenem Rechenschema: Konzentration (mcg/ml) = Gesamtmenge (mcg) ÷ Wasservolumen (ml).
2. Schütteln statt Rollen: Mechanisches Schütteln erzeugt Scherkräfte, die Peptid-Disulfidbrücken und Tertiärstruktur zerstören → denaturiertes, inaktives Peptid; ausschließlich sanftes Rollen zwischen den Fingern.
3. Wasser direkt aufs Pulver: Lokaler pH-Schock + Schaumbildung → teilweise Denaturierung; Wasser stets an die Glaswand fließen lassen.
4. Lagerung bei Raumtemperatur nach Rekonstitution: Peptide sind in Lösung deutlich instabiler als im lyophilisierten Zustand; bei 25 °C verlieren die meisten Peptide innerhalb von 3–7 Tagen 20–50 % ihrer biologischen Aktivität; im Kühlschrank (4 °C) bleibt die Aktivität bei korrekter BAC Water-Rekonstitution bis zu 28 Tage erhalten.
BAC Water vs. Steriles Wasser vs. NaCl 0,9 %: Wann welches Lösungsmittel?
| Merkmal | WATERMED (BAC Water 0,9 % BA) | Steriles Wasser (kein Konservierungsmittel) | NaCl 0,9 % (Kochsalzlösung) |
|---|---|---|---|
| Benzylalkohol | 0,9 % (9 mg/ml) | Keiner | Keiner |
| Haltbarkeit nach Rekonstitution | Bis 28 Tage (2–8 °C) | Max. 24 Stunden | Max. 24–48 Stunden (nach Anbruch) |
| Mehrfachentnahme möglich | Ja | Nein — Einmalinjektion | Eingeschränkt |
| Osmolalität | Hypoton (Verdünnung isotonisch bei ≥0,5 ml Volumen) | Hypoton | Isotonisch (308 mOsmol/kg) |
| Geeignet für tägliche Peptid-Protokolle | Ja — bevorzugt | Nur bei Einmalanwendung | Bei BA-sensitiven Peptiden |
| Benzylalkohol-sensitive Peptide | Sehr selten; bei Zwitterion-empfindlichen Strukturen ggf. NaCl verwenden | Alternativ | Alternativ für empfindliche Peptide |
| Typische Anwendung | BPC-157, TB-500, HGH, GHRP-6, Ipamorelin, Semaglutid, alle Mehrfachdosis-Peptide | Einmalige Großmengen-Injektionen | IV-Verdünnung; BA-sensitive Peptide |
| Preis | €20 / 10 ml (€2/ml) | Apotheke ~€1–2/Ampulle | Apotheke ~€1–2/Ampulle |



