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Unser Peptid-Rechner berechnet in 3 Schritten die exakte Konzentration (mg/ml), das Injektionsvolumen (ml) und die Insulineinheiten (IE) für alle gängigen Peptide — von BPC-157 über Semaglutid und Tirzepatid bis Retatrutid. Peptide (Peptide Calculator) werden als lyophilisiertes Pulver geliefert und müssen vor der Anwendung mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert werden. Der Rechner übernimmt die Umrechnung von mg in mcg, berechnet das Aufziehvolumen in ml und zeigt die korrekten IE auf der Insulinspritze — ohne manuelle Formeln.

Ob du zum ersten Mal BPC-157 für die Geweberegeneration vorbereitest, eine Semaglutid-Kur zur Gewichtsreduktion planst oder Wachstumshormon (HGH) dosierst — korrekte Dosierung ist die Grundlage für Wirksamkeit und Sicherheit. Falsche Berechnungen führen zu unwirksamen Dosen oder im schlimmsten Fall zu Überdosierungen. Dieser Leitfaden erklärt die Mathematik hinter dem Rechner, zeigt Dosierungstabellen für 10 populäre Peptide und führt dich Schritt für Schritt durch die Rekonstitution.

What is the total volume of your syringe?
vial quality
Select Peptide Vial Quantity
bacteriostatic water
How much bacteriostatic water are you adding?
How much of the Peptide do you want in each dose?
To have a dose of 50 mcg pull the syringe to 1
Warning: Syringe volume is not sufficient for specified dosage
units 30 units 50 units 100

Wie funktioniert der Peptid-Rechner? (Schritt-für-Schritt)

Der Peptid-Rechner benötigt 4 Eingaben — Spritzenvolumen, Peptid-Menge, Wassermenge und gewünschte Dosis — und berechnet daraus in Sekunden das exakte Aufziehvolumen in ml und IE.

Schritt 1 — Spritzenvolumen wählen: Wähle die Größe deiner Insulinspritze. Üblich sind 0,3 ml (30 IE), 0,5 ml (50 IE) oder 1,0 ml (100 IE). Für die meisten Peptide reicht eine 0,5-ml-Spritze.

Schritt 2 — Peptid-Menge eingeben: Trage die Gesamtmenge des Peptids in mg ein, die auf dem Fläschchen steht. Typische Werte sind 2 mg, 5 mg, 10 mg oder 15 mg.

Schritt 3 — Wassermenge angeben: Gib die Menge an bakteriostatischem Wasser (BAC Water) in ml ein, die du zum Fläschchen hinzufügst. Die Wassermenge bestimmt die Konzentration der Lösung.

Schritt 4 — Gewünschte Dosis eingeben: Trage die Dosis pro Injektion in mcg oder mg ein — zum Beispiel 250 mcg bei BPC-157 oder 0,25 mg bei Semaglutid.

Der Rechner zeigt dir dann das Ergebnis: wie viel Flüssigkeit du aufziehen musst (in ml) und wie viele Einheiten (IE) das auf deiner Spritze entspricht.

SchrittEingabeWoher kommt die Info?Beispielwert
1SpritzenvolumenSpritzenpackung0,5 ml (50 IE)
2Peptid-Menge (mg)Etikett auf dem Fläschchen5 mg
3Bakteriostatisches Wasser (ml)Selbst gewählt2 ml
4Gewünschte Dosis (mcg)Dosierungsanleitung des Peptids250 mcg
ErgebnisAufziehvolumenRechner berechnet automatisch0,1 ml = 10 IE

Wie berechnet man die Peptid-Dosierung? (Die 3 Formeln erklärt)

Die Berechnung der Peptid-Dosierung basiert auf 3 einfachen Formeln: Konzentration, Aufziehvolumen und Umrechnung in Insulineinheiten (IE). Der Rechner macht das automatisch — hier ist die Mathematik dahinter.

Formel 1 — Konzentration:

Konzentration (mcg/ml) = Peptidmenge (mcg) ÷ Wassermenge (ml)

Formel 2 — Aufziehvolumen:

Volumen (ml) = gewünschte Dosis (mcg) ÷ Konzentration (mcg/ml)

Formel 3 — Umrechnung in IE:

IE = Volumen (ml) × 100 (bei U-100 Spritzen)

Diese Formeln gelten für jedes Peptid — ob du BPC-157 für die Geweberegeneration berechnest, Semaglutid für den Gewichtsverlust dosierst oder CJC-1295 für die Wachstumshormonfreisetzung vorbereitest.

Rechenbeispiel: BPC-157

Du hast ein Fläschchen mit 5 mg BPC-157 und fügst 2 ml BAC-Wasser hinzu:

  1. Konzentration: 5.000 mcg ÷ 2 ml = 2.500 mcg/ml
  2. Aufziehvolumen für 250 mcg: 250 mcg ÷ 2.500 mcg/ml = 0,1 ml
  3. IE auf der Spritze: 0,1 ml × 100 = 10 IE

Du ziehst die Spritze bis zur Markierung 10 IE auf. So einfach ist das.

Was passiert, wenn du zu viel Wasser hinzufügst? Nichts geht verloren — die Konzentration wird niedriger, und du musst mehr Volumen aufziehen, um dieselbe Dosis zu erreichen. Gib einfach die tatsächliche Wassermenge in den Rechner ein, und er berechnet das korrekte Volumen neu.

PeptidFläschchen (mg)BAC-Wasser (ml)Konzentration (mcg/ml)Ziel-DosisAufziehvolumen (ml)IE (U-100)Dosen pro Fläschchen
BPC-1575 mg2 ml2.500 mcg/ml250 mcg0,1 ml10 IE20
Semaglutid5 mg3 ml1.667 mcg/ml250 mcg (0,25 mg)0,15 ml15 IE20
Retatrutid10 mg2 ml5.000 mcg/ml1.000 mcg (1 mg)0,2 ml20 IE10

Laut dem Referenzwerk „Anabolics“ von William Llewellyn ist die korrekte Rekonstitution und Dosisberechnung der wichtigste Schritt bei der Arbeit mit Peptiden und Wachstumshormonen.

Dosierungstabelle: BPC-157, Semaglutid, Tirzepatid, Retatrutid & 6 weitere Peptide

Die folgende Tabelle zeigt die typischen Dosierungen für 10 der beliebtesten Peptide — von BPC-157 (200–500 mcg/Tag) über Semaglutid (0,25–2,4 mg/Woche) bis Retatrutid (1–12 mg/Woche). Gib die Werte direkt in den Peptid-Rechner oben ein, um dein Aufziehvolumen zu berechnen.

PeptidTypische DosisHäufigkeitFläschchenEmpfohlenes BAC-WasserInjektionsart
BPC-157200–500 mcg1–2× täglich5 mg2 mlsubkutan (nah an der Verletzung)
TB-5002,5–5 mg (Loading), 1–2 mg (Erhaltung)2× wöchentlich (Loading), 1× wöchentlich5 mg1 mlsubkutan
CJC-1295 no DAC100–200 mcg1–3× täglich2–5 mg1–2 mlsubkutan
Ipamorelin200–300 mcg2–3× täglich2–5 mg1–2 mlsubkutan
GHK-Cu200–500 mcg1× täglich5 mg2 mlsubkutan
AOD-9604300–600 mcg1× täglich5 mg2 mlsubkutan (Bauch)
PT-1411–2 mgbei Bedarf (max 1× alle 72 Stunden)10 mg2 mlsubkutan
Semaglutid0,25–2,4 mg1× wöchentlich5 mg3 mlsubkutan (Bauch, Oberschenkel)
Tirzepatid2,5–15 mg1× wöchentlich10–15 mg2–3 mlsubkutan
Retatrutid1–12 mg1× wöchentlich10 mg2 mlsubkutan

Wichtig: Diese Dosierungen basieren auf veröffentlichten Forschungsdaten und stellen keine medizinische Empfehlung dar. Die optimale Dosis hängt von Körpergewicht, Ziel und individueller Verträglichkeit ab.

BPC-157 Dosierung

BPC-157 (Body Protection Compound-157) ist ein synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren, das für seine regenerativen Eigenschaften bei Sehnen-, Muskel- und Darmverletzungen untersucht wird. Die Standarddosis liegt bei 250 mcg pro Injektion, 1–2× täglich subkutan. Bei einem 5-mg-Fläschchen mit 2 ml BAC-Wasser entspricht das 10 IE pro Dosis — ein Fläschchen reicht für 20 Injektionen (10 Tage bei 2× täglicher Gabe).

Die Injektion erfolgt vorzugsweise in der Nähe der Verletzungsstelle — zum Beispiel subkutan über der betroffenen Sehne oder dem Gelenk. Für systemische Anwendungen (Darmgesundheit) wird in den Bauchbereich injiziert. Klinische Studien zeigen, dass BPC-157 die Wundheilung über die Interaktion mit dem Stickstoffmonoxid-System (NO-System) beschleunigt, wie die Forschungsarbeit „BPC 157 — Stable Gastric Pentadecapeptide“ dokumentiert.

Semaglutid Dosierung & Titration

Semaglutid — der Wirkstoff hinter Ozempic und Wegovy — wird als GLP-1-Rezeptoragonist 1× wöchentlich subkutan injiziert. Die Dosierung erfordert eine Titration (schrittweise Steigerung), um gastrointestinale Nebenwirkungen wie Übelkeit und Durchfall zu minimieren. Die klinische STEP-1-Studie (Wilding et al., NEJM 2021) verwendete folgendes Schema:

WocheDosis/WocheHinweis
1–40,25 mgStartdosis, Verträglichkeit testen
5–80,5 mgErste Steigerung
9–121,0 mgStandarddosis
13–161,7 mgWeitere Steigerung bei guter Verträglichkeit
ab Woche 172,4 mgMaximaldosis

Bei einem 5-mg-Fläschchen mit 3 ml BAC-Wasser (Konzentration: 1,67 mg/ml) ziehst du für eine 0,25-mg-Dosis 0,15 ml = 15 IE auf. Mehr zum Wirkmechanismus findest du im Artikel Wie wirkt Semaglutid?.

Retatrutid Dosierung & Titration

Retatrutid ist ein innovativer Dreifach-Agonist, der gleichzeitig GLP-1-, GIP- und Glukagon-Rezeptoren aktiviert. Die Phase-2-Studie (Jastreboff et al., Lancet 2023) zeigte bei der höchsten Dosis einen Gewichtsverlust von bis zu 24,2 % über 48 Wochen. Die Titration verläuft wie folgt:

WocheDosis/Woche
1–41 mg
5–82 mg
9–124 mg
13–168 mg
ab Woche 1712 mg

Bei einem 10-mg-Fläschchen mit 2 ml BAC-Wasser (Konzentration: 5 mg/ml) ziehst du für die Startdosis von 1 mg exakt 0,2 ml = 20 IE auf. Jay Campbell beschreibt in „The Testosterone Optimization Therapy Bible“ Retatrutid als die nächste Generation der Peptid-basierten Gewichtsreduktion, die Semaglutid in Wirksamkeit und Rezeptorbindung übertrifft.

Was ist Rekonstitution und wie mischt man Peptide richtig?

Rekonstitution ist das Mischen des gefriergetrockneten (lyophilisierten) Peptid-Pulvers mit bakteriostatischem Wasser — ein Vorgang, der in 6 Schritten weniger als 2 Minuten dauert. Ohne Rekonstitution ist das Peptid nicht injizierbar, da es als trockenes Pulver vorliegt.

Einen umfassenden Überblick über Peptidarten, GHRP und GHRH findest du im Leitfaden Peptide für Anfänger: Muskelaufbau & Bodybuilding.

Die 6 Schritte der Rekonstitution

Schritt 1: Hände gründlich waschen. Sterile Handschuhe anziehen.

Schritt 2: Gummistopfen beider Fläschchen (Peptid-Vial und BAC-Wasser) mit einem Alkoholtupfer desinfizieren. Diesen Schritt bei jeder Entnahme wiederholen.

Schritt 3: Die gewünschte Menge BAC-Wasser mit einer sterilen Spritze aufziehen — zum Beispiel 2 ml für ein 5-mg-Fläschchen.

Schritt 4: Das Wasser langsam an der Innenwand des Peptid-Fläschchens entlanglaufen lassen. Nicht direkt auf das Pulver spritzen — das kann das Peptid denaturieren.

Schritt 5: Das Fläschchen vorsichtig zwischen den Fingern rollen oder schwenken, bis die Lösung vollständig klar ist. Niemals schütteln — Schütteln zerstört die Peptidstruktur.

Schritt 6: 30–40 Minuten warten, bevor du die Lösung verwendest. Die vollständige Auflösung braucht Zeit. Im Kühlschrank bei 2–8 °C lagern.

Empfohlene BAC-Wassermenge nach Fläschchengröße

Peptidmenge im FläschchenEmpfohlenes BAC-WasserKonzentrationIdeal für
1 mg0,5 ml2 mg/mlSehr kleine Dosen (PT-141)
2 mg1 ml2 mg/mlCJC-1295, Ipamorelin
5 mg2 ml2,5 mg/mlBPC-157, GHK-Cu, AOD-9604
5 mg (Semaglutid)3 ml1,67 mg/mlGLP-1 Peptide (einfachere Titration)
10 mg2 ml5 mg/mlTB-500, Retatrutid
10 mg5 ml2 mg/mlWenn feinere Dosisabstufungen nötig sind

Faustregel: Weniger Wasser = höhere Konzentration = kleineres Injektionsvolumen. Mehr Wasser = niedrigere Konzentration = einfacheres Ablesen bei sehr kleinen Dosen. Es gibt kein „zu viel“ Wasser — du musst nur das Aufziehvolumen entsprechend anpassen.

Bakteriostatisches Wasser vs. steriles Wasser: Was ist der Unterschied?

Bakteriostatisches Wasser (BAC Water) enthält 0,9 % Benzylalkohol als Konservierungsmittel und ist damit bis zu 28 Tage lang sicher für mehrfache Entnahmen — steriles Wasser (NaCl 0,9 %) muss sofort nach dem Öffnen verbraucht werden.

Der Benzylalkohol im BAC-Wasser hemmt das Wachstum von Bakterien und Mikroorganismen, die bei wiederholtem Durchstechen des Gummistopfens mit einer Nadel eindringen könnten. Laut der klinischen Monographie „Bacteriostatic Water for Injection“ beträgt die Haltbarkeit nach dem ersten Anbruch maximal 28 Tage bei korrekter Lagerung.

EigenschaftBakteriostatisches Wasser (BAC Water)Steriles Wasser (NaCl 0,9 %)
KonservierungsmittelJa — 0,9 % BenzylalkoholNein
Haltbarkeit nach ÖffnenBis zu 28 TageSofort verbrauchen (max. 24 Stunden)
MehrfachentnahmeJa — für mehrere Injektionen geeignetNein — Kontaminationsrisiko
Geeignet für PeptideJa — GoldstandardNur für Einmaldosen
KontraindikationenNicht für Neugeborene, Schwangere, intrathekale InjektionenKeine besonderen

Für Peptide ist bakteriostatisches Wasser die klare Wahl. Steriles Wasser hat seine Berechtigung bei Einmaldosen in klinischen Studien, aber in der Praxis entnimmst du aus einem Peptid-Fläschchen über Tage oder Wochen mehrfach — und dafür brauchst du den antibakteriellen Schutz des BAC-Wassers.

Welche Spritze ist die richtige? IE, ml und Skalen erklärt

Die meisten Peptid-Anwender verwenden U-100 Insulinspritzen, bei denen 100 Insulineinheiten (IE) exakt 1 ml entsprechen — jeder Strich auf der Skala steht für 0,01 ml (= 1 IE). Es gibt 3 gängige Größen:

SpritzeVolumenIE gesamt1 IE entsprichtIdeal für
0,3 ml (Demi)0,3 ml30 IE0,01 mlSehr kleine Dosen — BPC-157, CJC-1295, Ipamorelin
0,5 ml (Standard)0,5 ml50 IE0,01 mlUniversell einsetzbar — die beste Wahl für Einsteiger
1,0 ml1,0 ml100 IE0,01 mlGrößere Volumen — HGH, GLP-1-Peptide, NAD+

Die 0,5-ml-Spritze ist der Allrounder: groß genug für die meisten Peptid-Dosen, klein genug für präzises Ablesen. Die 0,3-ml-Variante (oft als „Demi“ bezeichnet) bietet die feinste Skalierung und eignet sich ideal für Mikrodosen unter 15 IE.

Wie liest du die Spritze ab?

Bei einer U-100 Spritze entspricht jede Markierung 1 IE = 0,01 ml. Wenn der Rechner sagt, du sollst 10 IE aufziehen, ziehst du den Kolben bis zur Markierung „10″ — das sind exakt 0,1 ml Flüssigkeit.

Die Nadel sollte 29–31 Gauge (29G–31G) und 8 mm lang sein — dünn genug für schmerzfreie subkutane Injektionen (unter die Haut) in Bauch, Oberschenkel oder Oberarm.

Falls du auch HGH oder Testosteron dosierst, nutze unsere spezialisierten Rechner für diese Substanzen.

U-40 vs. U-100: Verwechslungsgefahr

Verwende niemals eine U-40 Spritze mit einer U-100 Berechnung — und umgekehrt. Bei U-40 Spritzen entsprechen 40 IE = 1 ml (statt 100 IE = 1 ml). Eine Verwechslung führt zu einer 2,5-fachen Über- oder Unterdosierung. U-100 ist der Standard für Peptide und die einzige Skala, die unser Rechner verwendet.

Richtige Lagerung von Peptiden: Haltbarkeit & Temperatur

Unrekonstitutiertes Peptid-Pulver (lyophilisiert) hält bei 2–8 °C mehrere Monate und bei -20 °C über ein Jahr — nach der Rekonstitution mit BAC-Wasser beträgt die Haltbarkeit maximal 28 Tage im Kühlschrank.

ZustandTemperaturHaltbarkeitHinweis
Lyophilisiert (Pulver)2–8 °C (Kühlschrank)Mehrere MonateOriginalverpackung verschlossen lassen
Lyophilisiert (Pulver)-20 °C (Gefrierfach)1–2 JahreLangzeitlagerung — ideal beim Kauf auf Vorrat
Rekonstituiert (BAC-Wasser)2–8 °C (Kühlschrank)Bis zu 28 TageGummistopfen bei jeder Entnahme desinfizieren
Rekonstituiert (steriles Wasser)2–8 °CSofort verbrauchenMax. 24 Stunden — kein Konservierungsmittel

3 Lagerungsregeln:

Licht vermeiden — UV-Strahlung denaturiert Peptide. Fläschchen im Originalkarton oder in Alufolie einwickeln. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden — das beschädigt die Peptidstruktur. Wenn du Vorräte einfrierst, teile die Lösung in kleine Portionen auf. Glas- oder Polypropylenfläschchen verwenden — Plastik kann durch Adsorption Peptide binden und die effektive Konzentration senken.

5 häufige Fehler beim Peptid-Dosieren (und wie du sie vermeidest)

Die 5 häufigsten Fehler beim Peptid-Dosieren reichen von harmlosen Rechenfehlern bis zur potenziellen 10-fachen Überdosis — alle lassen sich mit einfachen Kontrollen vermeiden.

#FehlerWas passiertWie du es vermeidest
1Fläschchen schütteln statt rollenPeptidstruktur wird denaturiert — das Peptid verliert seine WirkungFläschchen vorsichtig zwischen den Fingern rollen oder schwenken. Nie schütteln.
2mg und mcg verwechseln1 mg = 1.000 mcg — eine Verwechslung führt zur 10-fachen Über- oder UnterdosisImmer prüfen, ob die Dosis in mg oder mcg angegeben ist. Im Rechner auf die Einheit achten.
3U-40 Spritze mit U-100 Berechnung2,5-fache Fehldosierung — ernsthafte Unter- oder Überdosierung möglichNur U-100 Spritzen verwenden. Prüfe die Aufschrift „U-100″ auf der Spritzenpackung.
4Zu wenig Wasser hinzufügenKonzentration zu hoch, Aufziehvolumen zu klein zum präzisen Ablesen (z. B. 2 IE bei einer 1-ml-Spritze)Mindestens 1 ml BAC-Wasser verwenden. Bei kleinen Dosen mehr Wasser nutzen, um die Ablesegenauigkeit zu erhöhen.
5Gummistopfen nicht desinfizierenBakterien gelangen ins Fläschchen — Kontamination der gesamten LösungVor jeder Entnahme den Gummistopfen mit einem frischen Alkoholtupfer abwischen.

Praxis-Tipp: Berechne deine Dosis immer vor dem Aufziehen — nicht währenddessen. Schreibe das Ergebnis des Rechners auf (z. B. „15 IE für 250 mcg“) und überprüfe es einmal, bevor du die Spritze aufziehst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel bakteriostatisches Wasser brauche ich für ein 5 mg Peptid?

Die Standardempfehlung für ein 5-mg-Fläschchen liegt bei 2 ml BAC-Wasser. Das ergibt eine Konzentration von 2,5 mg/ml (= 2.500 mcg/ml). Bei einer Dosis von 250 mcg ziehst du 0,1 ml = 10 IE auf. Du kannst auch 1 ml verwenden (höhere Konzentration, weniger Aufziehvolumen) oder 3 ml (niedrigere Konzentration, einfacheres Ablesen bei kleinen Dosen).

Kann ich verschiedene Peptide in derselben Spritze mischen?

Ja — bestimmte Peptide wie CJC-1295 und Ipamorelin werden häufig in derselben Spritze kombiniert, um die Anzahl täglicher Injektionen zu reduzieren. Du ziehst zuerst Peptid A auf und dann Peptid B in dieselbe Spritze. Lagere verschiedene Peptide aber nie im selben Fläschchen — die Stabilität und Wechselwirkungen sind nicht ausreichend untersucht.

Was passiert, wenn ich zu viel Wasser hinzufüge?

Nichts geht verloren. Die Konzentration wird niedriger, und du musst mehr Volumen aufziehen, um dieselbe Dosis zu erreichen. Aktualisiere einfach die Wassermenge im Rechner — er berechnet das korrekte neue Aufziehvolumen automatisch. Das einzige Risiko: Wenn das Aufziehvolumen das Fassungsvermögen deiner Spritze übersteigt, brauchst du eine größere Spritze.

Wie rechne ich mcg in Einheiten (IE) auf der Insulinspritze um?

Die Umrechnung erfolgt in 3 Schritten: Zuerst die Konzentration berechnen (Peptidmenge in mcg ÷ Wasser in ml), dann das Aufziehvolumen bestimmen (gewünschte Dosis in mcg ÷ Konzentration), und schließlich ml × 100 = IE bei einer U-100 Spritze. Beispiel: 5 mg Peptid in 2 ml Wasser = 2.500 mcg/ml. Für 250 mcg = 0,1 ml = 10 IE. Der Rechner oben macht diese 3 Schritte automatisch.

Wie lange hält ein rekonstituiertes Peptid?

Mit bakteriostatischem Wasser (BAC-Wasser) hält ein rekonstituiertes Peptid im Kühlschrank bei 2–8 °C bis zu 28 Tage. Mit sterilem Wasser ohne Konservierungsmittel ist die Lösung nur für die sofortige Verwendung (maximal 24 Stunden) geeignet. Unrekonstitutiertes Pulver hält bei Kühlschranktemperatur mehrere Monate und bei -20 °C über ein Jahr.


Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Peptide sind Forschungssubstanzen und in vielen Ländern nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen. Die genannten Dosierungen basieren auf veröffentlichten Forschungsdaten und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Konsultiere vor der Anwendung von Peptiden immer einen qualifizierten Arzt oder Endokrinologen. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.