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Salbutamol 4mg (45 tabs) Driada Medical

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  • Zusammensetzung: Salbutamol 4 mg.
  • Kategorie: Fettverbrenner (Beta-Blocker, Bronchodilatator).
  • Zweck: Zur Linderung von Bronchospasmen, Fettverbrennung und Verbesserung der Ausdauer.
  • Form: Tabletten.
  • Anwendung: Oral

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Beschreibung

Was ist Salbutamol 4 mg von Driada Medical?

Salbutamol 4 mg von Driada Medical ist ein selektiver β2-Adrenozeptor-Agonist — 45 Tabletten à 4 mg = 180 mg Gesamtinhalt (C₁₃H₂₁NO₃, MW 239,31, CAS 18559-94-9; Freiname: Salbutamol; US-Bezeichnung: Albuterol). Salbutamol wurde 1966 von Glaxo (heute GlaxoSmithKline) entwickelt und ist seit 1969 als Ventolin® zugelassen; es steht auf der WHO-Liste der unentbehrlichen Arzneimittel als primäre Therapie für akute Bronchospasmen bei Asthma und COPD.

Salbutamol ist kein Beta-Blocker — es ist ein β2-Agonist (Beta-Blocker blockieren β-Rezeptoren; Salbutamol aktiviert sie selektiv). Die pharmakologische Einordnung als selektiver β2-Agonist ist für das Verständnis sowohl der therapeutischen als auch der leistungssteigernden Wirkungen entscheidend: Salbutamol aktiviert β2-Adrenozeptoren in Bronchialmuskulatur, Adipozyten und Skelettmuskulatur mit einer β2:β1-Selektivität von ~1.000:1 bei therapeutischen Dosen — ein Selektivitätsverhältnis, das ~100-fach höher liegt als das von Clenbuterol (~10:1) und erklärt, warum Salbutamol bei äquivalenter bronchodilatatorischer Wirkung deutlich weniger kardiovaskuläre Nebenwirkungen (Tachykardie, Blutdruckanstieg) verursacht.

⚠️ Hinweis: Salbutamol-Tabletten sind von der WADA als S3-Substanz (β2-Agonisten) verboten. Inhalative Salbutamol-Formen ≤1.600 mcg/24 h sind mit TUE erlaubt. Kaliumspiegel überwachen; nicht mit anderen Stimulanzien kombinieren; maximale Tagesdosis für Erwachsene: 16 mg (4 Tabletten). Ausschließlich für Forschungszwecke.

Technische Spezifikationen – Salbutamol 4 mg (Driada Medical)

Parameter Wert
Hersteller Driada Medical
Wirkstoff Salbutamol (Albuterol; Ventolin®; GlaxoSmithKline 1966/1969; WHO Essential Medicine)
Pharmakologische Klasse Selektiver kurz-wirksamer β2-Adrenozeptor-Agonist (SABA); sympathomimetisches Amin; kein Steroid; kein Beta-Blocker
Chemische Formel C₁₃H₂₁NO₃
Molekulargewicht 239,31 g/mol
CAS-Nummer 18559-94-9
Struktur Phenethylamin-Derivat; 4-[2-(tert-Butylamino)-1-hydroxyethyl]-2-(hydroxymethyl)phenol; racemisches Gemisch aus (R)- und (S)-Enantiomeren; pharmakologisch aktiv: (R)-Enantiomer = Levalbuterol
Packungsinhalt 45 Tabletten à 4 mg = 180 mg Gesamtinhalt; bei 12 mg/Tag (3× 4 mg) = 15 Tage pro Packung; bei 8 mg/Tag (2× 4 mg) = 22,5 Tage
β2:β1-Selektivitätsverhältnis ~1.000:1 bei therapeutischen Dosen (Vergleich: Clenbuterol ~10:1; Isoproterenol 1:1 – nicht selektiv)
Orale Bioverfügbarkeit ~50 % (First-Pass-Metabolismus: ~50 % hepatische Sulfatkonjugation; aktiver Metabolit: Salbutamol-4′-O-Sulfat = inaktiv; inhalative Bioverfügbarkeit ~10–20 % systemisch, aber direkte Lunge-Wirkung)
Plasmahalbwertszeit ~4–6 Stunden (oral); Vergleich: Clenbuterol ~35–40 h; Ephedrin ~3–6 h
Wirkungseintritt (oral) 15–30 Minuten; Spitzenkonzentration ~2 h nach oraler Einnahme
Wirkungsdauer (oral) 4–6 Stunden → 3–4× tägliche Einnahme für konstante Spiegel erforderlich
β2-Rezeptor-Downregulation Weniger ausgeprägt als Clenbuterol — HWZ 4–6 h erlaubt nächtliche Erholung der β2-Rezeptoren; Densensibilisierung tritt nach ~2–3 Wochen ein (vs. 2 Wochen bei Clenbuterol); Ketotifen/Benadryl-Protokoll weniger kritisch als bei Clenbuterol
Hypokaliämie-Risiko Dosisabhängig signifikant: β2-Aktivierung → ↑Na⁺/K⁺-ATPase-Aktivität in Skelettmuskeln → K⁺-Shift in Zellen → Serumkalium sinkt; bei 16–20 mg/Tag: Kaliumabfall ~0,5–1,0 mmol/l; bei <3,5 mmol/l: Muskelkrämpfe, Schwäche; bei <3,0 mmol/l: Herzrhythmusstörungen; K⁺-reiche Ernährung + ggf. Supplementation obligatorisch
WADA-Status (Tablette) VERBOTEN — S3 (β2-Agonisten); alle systemischen β2-Agonisten (oral, injizierbar) sind ohne Ausnahme verboten; inhalatives Salbutamol ≤1.600 mcg/24 h und ≤800 mcg/12 h mit gültigem TUE erlaubt; Nachweisdauer Urin: ~24–48 h (kurze HWZ)
Therapeutische Zulassung Akuter Bronchospasmus (Asthma, COPD, EIB = Exercise-induced Bronchospasm); Tokolyse (Frühwehenhemmung) bei Frühgeburtlichkeit; hereditäre Hyperkaliämie-Therapie
Preis €42 / 180 mg = €0,93/Tablette (4 mg)
Lagerung Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt; nicht einfrieren

Wirkmechanismus: Die β2-cAMP-PKA-HSL-Kaskade und ihre Konsequenzen

Salbutamol entfaltet alle seine Wirkungen über einen einzigen primären Mechanismus: die Aktivierung des β2-Adrenozeptors (β2-AR), eines Gαs-gekoppelten G-Protein-Rezeptors. Die Bindung von Salbutamol an β2-AR löst eine intrazellulare Signalkaskade aus, die in 3 Geweben unterschiedliche biologische Konsequenzen hat.

In Bronchialglattmuskulatur (therapeutische Primärwirkung)

Salbutamol → β2-AR → Gαs-Aktivierung → Adenylylzyklase-Stimulation → ↑intrazelluläres cAMP → Proteinkinase A (PKA)-Aktivierung → Phosphorylierung von MLCK (Myosin-Leichtketten-Kinase) → Inaktivierung → Relaxation der Bronchialmuskelzellen → Bronchodilatation. Gleichzeitig: PKA → Phosphorylierung von β2-AR selbst → Rezeptor-Internalisierung beginnt → Beginn der Desensibilisierung. Wirkungseintritt oral: 15–30 Minuten; inhalativ: 1–3 Minuten.

In Adipozyten (lipolytische Wirkung)

Salbutamol → β2-AR in Adipozyten → Gαs → ↑cAMP → PKA → Phosphorylierung von Hormone-Sensitive Lipase (HSL) an Ser563, Ser659, Ser660 → HSL-Aktivierung und Translokation zur Lipidtröpfchenoberfläche → Phosphorylierung von Perilipin-1 (Lipidtröpfchen-Hüllprotein) → Entblockung der Triglycerid-Oberfläche für HSL → Triglyceridhydrolyse → Freisetzung von Fettsäuren und Glycerol → Lipolyse. Gleichzeitig inhibiert PKA die Acetyl-CoA-Carboxylase (ACC) → ↓Malonyl-CoA → Enthemmung der Carnitin-Palmitoyltransferase I (CPT1) → ↑mitochondriale Fettsäureoxidation. Dieser duale Mechanismus — erhöhte Lipolyse + erhöhte β-Oxidation — ist die biochemische Grundlage der fettverbrennenden Wirkung.

In Skelettmuskulatur (anabole und anti-katabole Wirkung)

β2-AR in Skelettmuskelzellen → ↑cAMP → PKA → Aktivierung von mTORC1 über PI3K-Akt-Signalweg → Phosphorylierung von S6K1 und 4E-BP1 → Stimulation der Proteinsynthese. Anti-katabol: PKA → Phosphorylierung und Inaktivierung von FoxO-Transkriptionsfaktoren → Downregulation von Atrogin-1 (MAFbx) und MuRF1 — den 2 E3-Ubiquitin-Ligasen des Ubiquitin-Proteasom-Weges → verminderter Muskelproteinabbau. Der anabole und anti-katabole Skelettmuskeleffekt von Salbutamol ist bei äquimolaren Dosen schwächer als der von Clenbuterol, erklärt aber das klinisch beobachtete Muskelmasseerhaltungspotenzial in Kaloriendefizit-Phasen.

Salbutamol vs. Clenbuterol: Die entscheidenden Unterschiede

Merkmal Salbutamol (SABA) Clenbuterol (LABA)
Pharmakologische Klasse Selektiver kurz-wirksamer β2-Agonist (SABA) Selektiver lang-wirksamer β2-Agonist (LABA)
β2:β1-Selektivität ~1.000:1 — sehr hoch ~10:1 — moderat; ~100× weniger selektiv
Halbwertszeit ~4–6 Stunden ~35–40 Stunden
Dosierungsfrequenz 3–4× täglich für konstante Spiegel 1–2× täglich
β2-Rezeptor-Downregulation Langsamer / weniger ausgeprägt — nächtliche Erholung durch kurze HWZ Schnell: signifikante Desensibilisierung nach ~2 Wochen; Ketotifen obligatorisch für längere Zyklen
Tachykardie-Risiko Deutlich geringer — hohe β2-Selektivität schützt Herz (β1) Deutlich stärker — β1-Kreuzaktivität bei höheren Dosen; Herzrasen häufig
Schlafstörungen Geringer — kurze HWZ; abendliche Einnahme bis 18 Uhr vermeidet Schlafprobleme Stark — lange HWZ akkumuliert über Nacht; Schlaflosigkeit häufig
Zittern der Hände Vorhanden; geringer als Clenbuterol Ausgeprägt bei ≥40 mcg/Tag
Hypokaliämie Dosisabhängig signifikant — K⁺-Monitoring wichtig Vorhanden; ähnliches Risiko
Anabole Muskelwirkung Vorhanden; schwächer per mg als Clenbuterol Stärker per mg — stärkere β2-AR-Dichte-Aktivierung im Muskel durch höhere Dosen
Effektive Zyklus-Dauer 2–4 Wochen ohne Desensibilisierungspause; längere Zyklen mit Ketotifen möglich Klassisch: 2 Wochen ein / 2 Wochen aus; oder kontinuierlich mit Ketotifen
WADA-Status (oral) VERBOTEN — S3; Urin-Nachweis ~24–48 h VERBOTEN — S3; Urin-Nachweis ~5–7 Tage
Medizinische Zulassung Weit verbreitet — WHO Essential Medicine; breit verordnet; TUE für Inhalator leicht erhältlich Nicht für Menschen in EU/USA zugelassen; nur Veterinärmedizin
Typische Forschungsdosis 8–16 mg/Tag (2–4 mg, 2–4× tägl.) 80–160 mcg/Tag (auftitriert)

Die Hypokaliämie-Problematik: Mechanismus und Prävention

Der klinisch bedeutsamste akute Risikofaktor bei Salbutamol-Anwendung in höheren Dosen ist die β2-vermittelte Hypokaliämie. Der Mechanismus: β2-AR-Aktivierung in Skelettmuskelmembranen → Stimulation der Na⁺/K⁺-ATPase (Natrium-Kalium-Pumpe) → beschleunigter K⁺-Transport aus dem Extrazellularraum in die Muskelzellen → Abfall des Serumkaliums (K⁺).

Bei therapeutischen Bronchospasmus-Dosen (4–8 mg/Tag) ist der Kaliumabfall minimal (~0,1–0,2 mmol/l) und klinisch irrelevant. Bei höheren Dosen (12–20 mg/Tag) sinkt Serumkalium um ~0,5–1,0 mmol/l: Normalbereich K⁺ = 3,5–5,0 mmol/l; bei K⁺ <3,5 mmol/l: Muskelschwäche, Krämpfe, Müdigkeit; bei K⁺ <3,0 mmol/l: gefährliche Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Extrasystolen, QT-Verlängerung). Dieser Effekt wird durch gleichzeitiges intensives Training mit Schwitzen (Kaliumverlust über Schweiß ~4–8 mmol/l Schweiß) und durch jede weitere sympathomimetische Substanz (Koffein, Ephedrin, Pre-Workout) potenziert.

⚠️ Kalium-Schutzprotokoll bei Salbutamol ≥8 mg/Tag:
K⁺-reiche Ernährung: Bananen (~450 mg K⁺/100 g), Avocado (~485 mg K⁺/100 g), Kartoffeln (~535 mg K⁺/100 g), Spinat (~558 mg K⁺/100 g); Ziel: ≥4.700 mg K⁺/Tag (DGE-Empfehlung: 4.000 mg; bei Salbutamol-Nutzung: 4.700–5.000 mg).
Magnesium 400–500 mg/Tag: Mg²⁺ stabilisiert K⁺-Haushalt durch Ko-Aktivierung der Na⁺/K⁺-ATPase; Magnesiummangel verstärkt Hypokaliämie-Symptome.
Taurin 3–5 g/Tag: Reduktion adrenerg-induzierter Krämpfe und Verbesserung der Herzrhythmusstabilität.
Kein Koffein >200 mg/Tag während Salbutamol-Zyklen — additive Sympathomimetik.
Blut-K⁺-Kontrolle bei Dosen ≥12 mg/Tag: Messung vor Zyklusbeginn und nach 1 Woche.

Dosierungsprotokolle – 4 Anwendungsszenarien für Salbutamol 4 mg

Protokoll Dosis Einnahmeplan Stack Dauer / Zweck
Einsteiger Cutting (ohne weitere Stimulanzien) 8 mg/Tag (2 Tabletten: 4 mg morgens + 4 mg 30 min vor Training) Morgens nüchtern + vor Training; letzte Einnahme spätestens 16 Uhr (HWZ 4–6 h für Schlafschutz); K⁺-Supplementation ab Tag 1 Kein weiteres Stimulans; CYTOMED 25 (T3 25 mcg/Tag) optional für synergistischen Kalorienverbrauch; Omega-3 3 g/Tag 2–3 Wochen; Fettverbrennung im Kaloriendefizit (-300–500 kcal/Tag); minimale Nebenwirkungen; geeignet für erste β2-Agonisten-Erfahrung
Fortgeschrittenes Cutting (Wettbewerb) 12–16 mg/Tag (3–4 Tabletten; 3–4× tägl. à 4 mg: morgens/mittags/nachmittags/vor Training) Gleichmäßige Verteilung über den Tag; letzte Einnahme ≤17 Uhr; K⁺ + Mg²⁺ + Taurin täglich; Blutdruck 2× täglich messen; Puls-Limit: <90 bpm in Ruhe T3 (CYTOMED 25) 50 mcg/TagStanozolol (WINIMED 10) 40 mg/Tag für Muskelerhalt; niedriges Testosteron Basis 200 mg/Woche; kein weiteres Stimulans 2–3 Wochen; aggressives Pre-Contest Cutting; KFA-Reduktion um ~1–1,5 % in 2 Wochen bei Kaloriendefizit -500–700 kcal/Tag; obligatorisch: K⁺-Bluttest nach Woche 1
Bronchospasmus-Kontrolle (therapeutisch) 4 mg, 3–4× täglich (12–16 mg/Tag; max. 24 mg/Tag für Erwachsene) Bei Symptomen; regelmäßige Einnahme alle 6 h für prophylaktische Bronchodilatation; inhalative Anwendung (Spray) effektiver für akute Symptome; orale Tabletten für Langzeitprophylaxe Bei Asthma: inhalatives ICS (Budesonid) als Basis; Salbutamol als Rescue-Therapie oder Prophylaxe bei EIB (Exercise-induced Bronchospasm) 1–2 Wochen akut; oder dauerhaft bei persistierendem Asthma; Arztkontrolle erforderlich; WADA-TUE für Athleten mit nachgewiesenem Asthma (inhalativ, ≤1.600 mcg/24 h)
Ausdauerleistung und VO₂max-Optimierung 8 mg (2 Tabletten; 4 mg + 4 mg, 2× täglich) Erste Dosis 4 mg morgens 60 min vor Cardio; zweite Dosis 4 mg 30 min vor Abendtraining oder Nachmittags-Session; kein Training nach 19 Uhr bei dieser Dosierung kein Clenbuterol kombinieren — additive β2-Überstimulation; Koffein max. 100 mg/Tag; ausreichende Kohlenhydrat-Verfügbarkeit (Bronchodilatation + β-Oxidation erfordert ATP-Reserve für Ausdauerleistung) 2–4 Wochen; VO₂max-Steigerung durch verbesserte Bronchodilatation, erhöhte O₂-Sättigung und verbesserte muskuläre Durchblutung; für Ausdauersportler mit EIB oder suboptimaler Atemeffizienz besonders wirksam
β2-Rezeptor-Desensibilisierung und wie man sie verzögert:
Bei kontinuierlicher β2-Agonisten-Exposition internalisieren β2-AR (GPCR-Kinase-vermittelte Phosphorylierung → β-Arrestin-Bindung → Clathrin-mediierte Endozytose) — die Rezeptordichte an der Zelloberfläche nimmt ab und die Wirkung lässt nach. Bei Salbutamol (HWZ 4–6 h) erholen sich β2-AR in den wirkstofffreien nächtlichen Stunden (~6–8 h) durch Rezeptor-Recycling (Rab4-mediiertes schnelles Recycling → Rückkehr an die Zelloberfläche). Dieser Erholungseffekt macht die Salbutamol-Desensibilisierung deutlich langsamer als bei Clenbuterol (HWZ 35–40 h; keine nächtliche Erholung). Um Desensibilisierung weiter zu verzögern: (1) 2-tägige Einnahme-Pause nach je 2 Wochen; (2) Ketotifen 1–2 mg/Nacht — Antihistaminikum, das β2-AR-Upregulation fördert (gleicher Mechanismus wie bei Clenbuterol); (3) Dosis so niedrig wie für den gewünschten Effekt möglich halten.

Häufig gestellte Fragen zu Salbutamol 4 mg

Warum ist Salbutamol sicherer als Clenbuterol bei ähnlicher β2-Wirkung?

Die Sicherheitsüberlegenheit von Salbutamol gegenüber Clenbuterol beruht auf 2 pharmakologischen Eigenschaften: erstens einer ~100-fach höheren β2:β1-Selektivität (~1.000:1 vs. ~10:1), was bedeutet, dass Salbutamol bei bronchodilatatorisch äquivalenten Dosen die kardialen β1-Rezeptoren deutlich weniger aktiviert und damit Tachykardie, Blutdruckanstieg und kardiale Arrhythmien seltener auftreten; zweitens einer ~7–8-fach kürzeren Halbwertszeit (4–6 h vs. 35–40 h), die bei Überdosierung oder unerwünschten Wirkungen eine deutlich schnellere Abklingzeit ermöglicht und gleichzeitig die nächtliche β2-Rezeptor-Regeneration erlaubt, welche die Desensibilisierungsgeschwindigkeit verlangsamt; diese beiden Eigenschaften machen Salbutamol im klinischen und pharmakologischen Risikoprofil deutlich besser handhabbar als Clenbuterol.

Wie unterscheidet sich der WADA-Status von oralem und inhalativem Salbutamol?

Orales Salbutamol ist WADA-S3 verboten ohne Ausnahme — keine Schwellenwerte, keine TUE; inhalatives Salbutamol ist unter einem Schwellenwert von ≤1.600 mcg/24 h (≤800 mcg/12 h) erlaubt und erfordert keine TUE mehr (seit WADA Code 2010); oberhalb dieser Schwelle wird Salbutamol im Urin als spezifizierter Stoff behandelt und erfordert eine TUE; der WADA-Urin-Schwellenwert für Salbutamol liegt bei 1.000 ng/ml; orale Einnahme führt zu Urinkonzentrationen, die diesen Schwellenwert weit überschreiten; die Nachweisdauer nach oraler Einnahme beträgt ~24–48 h durch die kurze HWZ, ist aber durch die hohen oralen Urinkonzentrationen zuverlässig detektierbar.

Kann Salbutamol zur Muskelerhaltung in einer Diätphase beitragen?

Ja — Salbutamol aktiviert β2-Adrenozeptoren in Skelettmuskelzellen und stimuliert über cAMP-PKA-mTORC1 die Proteinsynthese; gleichzeitig inhibiert PKA die FoxO-Transkriptionsfaktoren (FoxO1, FoxO3), die Atrogin-1 und MuRF1 — die beiden Haupt-E3-Ubiquitin-Ligasen des muskulären Ubiquitin-Proteasom-Abbauweges — transkriptionell aktivieren; Downregulation von Atrogin-1 und MuRF1 durch Salbutamol bedeutet verminderten Muskelproteinabbau in Kaloriendefizit-Phasen; klinische Studien bei älteren Patienten zeigen Muskelmasseerhalt unter Salbutamol; der Effekt ist jedoch schwächer als bei AAS wie Oxandrolon oder Masteron; in einer Cutting-Phase mit gleichzeitiger Steroidbassis ist Salbutamol als lipolytischer Zusatz zu bewerten, nicht als primäres Muskelerhaltsmedium.

Wann sollte die letzte Salbutamol-Dosis des Tages eingenommen werden?

Die letzte Tagesdosis sollte spätestens 5–6 Stunden vor dem geplanten Einschlafen eingenommen werden — bei typischem Schlaf um 23 Uhr also spätestens um 17–18 Uhr; dieser Zeitpunkt berücksichtigt die Halbwertszeit von ~4–6 h und gibt dem Körper genug Zeit, den Salbutamol-Spiegel vor dem Schlafen auf ~12–25 % des Peak-Wertes abzusenken; Restsymptome wie leichtes Herzklopfen oder Unruhe klingen damit bis zum Schlafengehen ab; bei Clenbuterol (HWZ 35–40 h) ist dieses abendliche Abklingen nicht möglich, weshalb Schlafstörungen bei Clenbuterol häufiger und schwerwiegender sind; für Drei-Dosen-Protokolle: Morgens / Mittag / 16–17 Uhr optimaler Zeitplan.

Weiterführende Ressourcen und verwandte Produkte

Salbutamol 4 mg gehört zur Kategorie Gewichtsverlust und Hormonoptimierung. Verwandte Fettverbrenner im Sortiment: Clenbuterol — stärker wirksam per mg, längere HWZ, stärkere Nebenwirkungen; CYTOMED 25 (Liothyronin T3) — schilddrüsenhormon-vermittelte Kalorienverbrennung, synergistisch mit β2-Agonisten; THYROMED 50 (Levothyroxin T4). Muskelerhalt im Cutting: ANAVAMED 10 (Oxandrolon)MASTERMED P 100 (Drostanolon-Propionat)WINIMED 10 (Stanozolol oral). Lipid-Management bei Kur: EZETIMED 10 (Ezetimib)LIVAMED 1 (Pitavastatin). Alle Gewichtsverlust-Produkte: Gewichtsverlust; alle Driada Medical Produkte: Driada Medical.

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