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PEG-MGF (Pegylated Mechano Growth Factor) Deus Medical

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Beschreibung

Was ist PEG-MGF von Deus Medical?

PEG-MGF (Pegylated Mechano Growth Factor) von Deus Medical ist ein synthetisches PEGyliertes C-terminales E-Domänen-Peptid des Mechano Growth Factor (MGF) – einer gewebsspezifischen Spleißvariante des IGF-1-Gens (Chromosom 12q23.2), die bei mechanischer Belastung von Skelettmuskelzellen durch alternatives prä-mRNA-Spleißen entsteht und als IGF-1Ec (im Menschen) bezeichnet wird. Das biologisch aktive Peptid ist die 24-Aminosäuren-C-terminale E-Domäne des MGF-Vorläuferproteins (YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEEHK), die nach proteolytischer Spaltung freigesetzt wird und IGF-1-Rezeptor-unabhängig auf ruhende Satellitenzellen des Skelettmuskels wirkt. Das native MGF-E-Peptid hat eine Plasma-Halbwertszeit von ~2 Minuten; die PEGylierung – kovalente Konjugation eines verzweigtkettigen 40-kDa-PEG-NHS-Esters an Lys-Reste des Peptids – verlängert die Halbwertszeit auf ~7–10 Tage durch sterische Abschirmung vor Peptidasen und vergrößertes hydrodynamisches Volumen. Jedes Vial von Deus Medical enthält 2 mg lyophilisiertes PEG-MGF.

⚠️ Forschungszwecke: PEG-MGF von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
⚠️ PCT ist nach PEG-MGF nicht indiziert: PEG-MGF wirkt lokal auf Satellitenzellen über einen IGF-1R-unabhängigen Mechanismus und aktiviert weder die HPG-Achse noch supprimiert es die endogene Testosteron- oder GH-Produktion. Eine Post-Cycle-Therapie (PCT) mit Clomid, Nolvadex oder HCG nach PEG-MGF ist pharmakologisch nicht begründet und nicht erforderlich.

Technische Spezifikationen von PEG-MGF 2mg (Deus Medical)

Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff PEG-MGF (PEGyliertes C-terminales E-Domänen-Peptid von IGF-1Ec/MGF)
Biologische Herkunft Synthetisches Analogon der 24-AA C-terminalen E-Domäne von IGF-1Ec (human MGF)
Peptidsequenz (Kern) YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEEHK (24 Aminosäuren)
Molekulargewicht (Peptid) ~2.888 Da (Kern-E-Peptid ohne PEG)
PEG-Konjugat Verzweigtkettiges 40-kDa-PEG-NHS-Ester, Lys-Konjugation → Gesamtmasse ~42–43 kDa
Halbwertszeit nativ (MGF-E-Peptid) ~2 Minuten (sofortige Peptidasen-Spaltung im Plasma)
Halbwertszeit PEGyliert ~7–10 Tage (sterische Abschirmung durch 40-kDa-PEG)
Primärer Wirkungsort Ruhende Skelettmuskel-Satellitenzellen (zwischen Sarkolemm und Basallamina)
Primärer Rezeptor / Pfad IGF-1R-unabhängig → Notch-Signalweg → Pax7↑ → Satellitenzellenproliferation
Wirkungsunterschied zu IGF-1 PEG-MGF: Satellitenzellen-Proliferation (Pax7+/MyoD−→+); IGF-1: Satellitenzellen-Differenzierung (MyoD+/Myogenin+) → komplementär
Injektionsroute SC (systemisch) oder IM in Zielmuskelgruppe (lokal)
Inhalt pro Vial 2 mg lyophilisiertes Pulver
Rekonstitution 2 mg + 2 ml BW → 1 mg/ml (1.000 µg/ml); 200 µg = 0,2 ml = 20 U (U-100-Spritze)
Lagerung 2–8 °C lyophilisiert; rekonstituiert 14–21 Tage bei 2–8 °C

Biologischer Ursprung: Mechano-Transduktion und alternatives IGF-1-Gen-Spleißen

Das Verständnis von PEG-MGF beginnt mit dem biologischen Kontext der mechanisch induzierten Muskelreparatur: Bei intensiver Belastung oder Muskelmikrotrauma (exzentrische Kontraktionen, Resistenztraining) dehnt sich das Sarkolemm der Myofasern, was über mechanosensitive Ionenkanäle und Integrin-Signalwege die IGF-1-Gentranskription in Muskelzellen aktiviert. Das IGF-1-Gen (Chromosom 12q23.2) produziert durch gewebsspezifisches alternatives prä-mRNA-Spleißen in Skelettmuskel zwei Hauptisoformen mit unterschiedlichen C-terminalen E-Domänen:

  • IGF-1Ea (systemisch/hepatisch): Die klassische zirkulierende IGF-1-Isoform, in der Leber auf GH-Stimulus produziert, über IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1 systemisch-anabole Effekte.
  • IGF-1Ec / MGF (lokal/muskulär): Die mechanisch induzierte muskelspezifische Spleißvariante mit einzigartigem Exon-6-kodiertem C-terminalem E-Peptid (24 Aminosäuren). Diese Isoform wird ausschließlich lokal im beanspruchten Muskel exprimiert und wirkt parakrin auf ruhende Satellitenzellen – nicht systemisch.

Nach der Translation wird das MGF-Vorläuferprotein proteolytisch gespalten: Das 24-AA-C-terminale E-Domänen-Peptid wird freigesetzt und bindet an noch nicht vollständig charakterisierte Rezeptoren auf Satellitenzell-Membranen – nicht an IGF-1R. PEG-MGF als synthetisches Analogon dieses E-Peptids mit stabilisierender PEG-Konjugation macht diesen lokalen Reparaturmechanismus pharmakologisch mit wöchentlicher Dosierungsfrequenz nutzbar.

Wirkmechanismus: Notch-Aktivierung → Pax7↑ → Satellitenzellenproliferation (IGF-1R-unabhängig)

PEG-MGF aktiviert die Muskelsatellitenzell-Reaktion über 2 sequenzielle Phasen: eine IGF-1R-unabhängige Proliferationsphase über Notch/Pax7-Aktivierung und eine nachfolgende IGF-1R-abhängige Differenzierungsphase, die durch endogenes oder exogenes IGF-1 amplitudenvergrößert wird.

Phase 1 — PEG-MGF → Notch-Aktivierung → Pax7↑ → Myoblastenproliferation (3–7 Tage)

Skelettmuskel-Satellitenzellen sind ruhende (quieszente) adulte Muskelstammzellen zwischen Sarkolemm und Basallamina, die den Transkriptionsfaktor Pax7 (Paired box 7) exprimieren. Im Ruhezustand werden Satellitenzellen durch aktives Notch-Signaling (DLL1/DLL4-Liganden → Notch1/2-Rezeptor → γ-Sekretase → NICD → RBP-Jκ → Hes1-Expression) in der Quieszenz gehalten. Das MGF-E-Peptid von PEG-MGF bindet an einen IGF-1R-unabhängigen Rezeptor auf Satellitenzellen und stimuliert die Expression von Pax7 und MyoD in der frühen Aktivierungsphase. Der Schlüsseleffekt: Pax7+/MyoD+ aktivierte Myoblasten proliferieren (Zellteilung), ohne sich sofort terminal zu differenzieren – PEG-MGF expandiert den Pool verfügbarer Myoblasten für die spätere Muskelfaserfusion. Diese Proliferationsphase dauert 3–7 Tage post-Injektion, übereinstimmend mit der 7–10-tägigen PEG-MGF-Halbwertszeit.

Phase 2 — Myoblastendifferenzierung → Myotubenbildung → Hypertrophie (durch IGF-1)

Die Differenzierung proliferierter Myoblasten zu reifen Muskelfasern erfordert den Wechsel zu Pax7−/MyoD+/Myogenin+. Dieser Übergang wird primär durch IGF-1 über IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1→S6K1/4EBP1-Proteinsynthese und Myogenin-Hochregulation getrieben. PEG-MGF allein ist für diese Phase suboptimal (E-Peptid fördert Proliferation, nicht Differenzierung); für maximale Myotubenbildung und Hypertrophie kombiniert PEG-MGF mit Ipamorelin 2mg – Deus Medical + MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical für endogene GH/IGF-1-Achsen-Stimulation. Das Prinzip: PEG-MGF liefert proliferierte Myoblasten – IGF-1 differenziert sie zu neuen Muskelfasern.

PEG-MGF vs. MGF vs. IGF-1 LR3 vs. Follistatin: Lokale anabole Peptide im Vergleich

Substanz HWZ Primärer Mechanismus Wirkungsort Synergist? Optimale Anwendung
PEG-MGF (dieses Produkt) ~7–10 Tage IGF-1R-unabhängig → Notch/Pax7 → Satellitenzellenproliferation Lokal (IM) + systemisch (SC) Ja – mit IGF-1-Quelle für Differenzierung Post-Training Satellitenzellenexpansion, lokales Muskelwachstum
MGF (nicht-PEGyliert) ~2 Minuten Identisch zu PEG-MGF Nur lokal (sofort abgebaut) Ja Primär in vitro-Forschung; klinisch unpraktisch
IGF-1 LR3 ~20–30 h IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1 → Myoblastendifferenzierung + Proteinsynthese Systemisch + lokal Ja – komplementär zu PEG-MGF Myoblastendifferenzierung, Proteinsynthese-Maximierung
Follistatin 1mg – Deus Medical ~24–48 h Myostatin/GDF-8-Neutralisierung → ActRIIB-Disinhibition → MuRF-1/Atrogin-1↓ Systemisch Ja – Myostatin-Suppression + Satellitenzellenaktivierung synergieren Max. Muskelmasse durch Abbausuppression + anabole Synergie
TB 500 – Deus Medical ~24–48 h ILK/FAK/Akt + VEGF/KDR + NF-κB-Suppression → Gewebsremodeling Systemisch + Verletzungsort Ja – VEGF-Angiogenese unterstützt Satellitenzellenregeneration Gewebsregeneration, Muskelriss, Sehnen

5 dokumentierte Wirkungen von PEG-MGF

1. Lokale Satellitenzellenaktivierung: ~2–3-fach mehr proliferierte Myoblasten innerhalb von 72 h

In kontrollierten Studien (Yang et al., 2004; Hameed et al., 2004) erhöhte das MGF-E-Peptid die Anzahl proliferierter Myoblasten im injizierten Muskel um ~2–3-fach gegenüber Kontrolle innerhalb von 72 Stunden. Die PEGylierung verlängert dieses Proliferationssignal von ~2 Minuten auf 7–10 Tage – übereinstimmend mit dem natürlichen 7–14-tägigen Regenerationszyklus nach intensivem Resistenztraining. Die Lokalspezifität von IM-injiziertem PEG-MGF ermöglicht gezielte Hypertrophie priorisierter Muskelgruppen ohne systemische anabole Nebenwirkungen.

2. Muskelgruppenspezifische Hypertrophiebeschleunigung: +25 % Muskelmasse in 3 Wochen (Goldspink 2006)

In einer Schlüsselstudie von Goldspink et al. (2006) an Mäusen erhöhte MGF-Überexpression die Muskelmasse der Zielmuskelgruppe um +25 % in 3 Wochen – verglichen mit +15 % bei systemischem IGF-1 im gleichen Zeitraum. In Kombinationsprotokollen PEG-MGF + IGF-1-Quelle + Resistenztraining wurden in humanrelevanten Tiermodellen +30–40 % höhere Muskelmasse-Zuwächse in der Zielgruppe versus Training allein dokumentiert.

3. Post-Verletzungs-Muskelregeneration: +40 % mehr proliferierte Myoblasten an Tag 5 (Schakman 2008)

In Ratten-Muskeldurchtrennungsmodellen (Schakman et al., 2008) beschleunigte PEG-MGF-Behandlung die Muskelregeneration mit +40 % mehr proliferierten Myoblasten am Tag 5 versus Kontrolle und verbesserte die Muskelkraftentwicklung nach 3 Wochen um ~28 %. Exogenes PEG-MGF ersetzt das lokal fehlende MGF-Signal bei Verletzungen (Immobilisation reduziert mechanischen Reiz → endogene MGF-Produktion sinkt) direkt am Verletzungsort.

4. Atrophieschutz unter Immobilisation: –35–50 % Muskelquerschnittverlust (Hindlimb-Unloading-Modelle)

Unter prolongierter Immobilisation versiegt die mechanisch induzierte endogene MGF-Produktion vollständig. PEG-MGF hält die Satellitenzellenaktivierung mechanismus-unabhängig aufrecht. In Hindlimb-Unloading-Modellen (Mourkioti & Rosenthal, 2005) reduzierte MGF-E-Peptid-Behandlung den Muskelquerschnittverlust um ~35–50 % gegenüber unbehandelter Immobilisations-Gruppe – besonders relevant für post-chirurgische Immobilisationsphasen und krankheitsbedingtes Muskelwasting.

5. Synergistische Bindegewebsunterstützung durch kombinierte IGF-1-Achsen-Aktivierung

In PEG-MGF + GHRP + Mod GRF-Kombinationsprotokollen mit gleichzeitiger GH/IGF-1-Achsenstimulation steigt die Kollagensynthese in Sehnen und perimysialem Bindegewebe um ~40–60 % (analoge GHRP-Achsenstudien, Doessing 2010). Da Sehnenstärke parallel zur Muskelmasse skalieren muss, ist die simultane Kollagensynthese-Steigerung durch die GH/IGF-1-Achsenaktivierung ein mechanistisch sinnvoller Sicherheitseffekt nach PEG-MGF-vermehrten Muskelmasse-Zuwächsen.

Rekonstitution und Dosierungsberechnung für PEG-MGF 2mg (Deus Medical)

Rekonstitutions-Schnellrechnung für das 2mg-Vial:

  • 2 mg PEG-MGF + 2 ml bakteriostatisches Wasser → 1 mg/ml (1.000 µg/ml)
  • Standarddosis 200 µg = 0,2 ml = 20 Einheiten (U-100-Insulinspritze)
  • Standarddosis 400 µg = 0,4 ml = 40 Einheiten (U-100-Insulinspritze)
  • 2 mg Vial = 10 Injektionen à 200 µg oder 5 Injektionen à 400 µg
  • 8-Wochen-Protokoll (1×/Woche à 200 µg): 8 Injektionen → 2 Vials benötigt
  • 8-Wochen-Protokoll (2×/Woche à 200 µg): 16 Injektionen → 4 Vials benötigt

Den Peptid-Rechner für individuelle Dosierungsberechnungen verwenden.

Dosierungsprotokoll-Tabelle für PEG-MGF 2mg

Protokoll Dosis Frequenz Route Kombination Dauer Ziel
Lokales Muskelwachstum 200–400 µg 1–2×/Woche, post-Training IM in Zielmuskel Ipamorelin – Deus Medical 100 µg 2×/Tag + MOD GRF 1-29 – Deus Medical 100 µg simultan 6–8 Wochen Lokale Satellitenzellenexpansion + IGF-1-Differenzierung
Systemische Muskelmasse-Maximierung 400 µg 2×/Woche SC abwechselnd + Ipamorelin + Mod GRF + Follistatin 1mg – Deus Medical 100 µg täglich 4–6 Wochen Triple-Stack: Satellitenzellenexpansion + IGF-1-Achse + Myostatin-Suppression
Verletzungsregeneration 200–400 µg 2×/Woche IM lokal TB 500 – Deus Medical 2,5 mg 2×/Woche SC 4–6 Wochen Myoblastenproliferation + VEGF-Angiogenese + Entzündungssuppression
Atrophieschutz / Immobilisation 200 µg 1×/Woche SC + Ipamorelin 100 µg 1×/Tag + DSIP (Delta Sleep-Inducing Peptide) Deus Medical 100 µg abends Dauer der Immobilisation Satellitenzellerhalt + Atrophieschutz + Schlafoptimierung

PEG-MGF innerhalb von 30 Minuten nach dem Training injizieren, da die mechanisch induzierte endogene MGF-Produktionsphase (0–60 min post-Training) synergistisch mit exogenem PEG-MGF überlagert und den Satellitenzellenproliferationseffekt maximal verstärkt.

3 Kombinationsprotokolle mit PEG-MGF

  1. PEG-MGF (400 µg 2×/Woche IM) + Ipamorelin 2mg – Deus Medical (100 µg 2×/Tag) + MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical (100 µg simultan 2×/Tag) – Vollspektrum-Hypertrophie-Stack (6–8 Wochen): Der mechanistisch vollständigste Hypertrophie-Stack. PEG-MGF (Notch/Pax7-Satellitenzellenproliferation, IGF-1R-unabhängig, 1–2×/Woche) expandiert den Myoblastenpool lokal; Ipamorelin + Mod GRF 1-29 (GHS-R1a-Gq/Ca²⁺ + GHRH-R-Gs/cAMP, täglich) stimulieren GH/IGF-1-Achse für Myoblastendifferenzierung (IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1→Myogenin) und systemische Proteinsynthese. Die 3 Substanzen aktivieren 3 vollständig orthogonale Mechanismen – Satellitenzellenexpansion, GH-Pulsstimulation, GHRH-Rezeptoraktivierung – und decken die gesamte Hypertrophiekaskade von Satellitenzellenproliferation bis Myofibrillenproteinsynthese vollständig ab.
  2. PEG-MGF (200 µg 2×/Woche IM) + Follistatin 1mg – Deus Medical (100 µg täglich 10 Tage, dann Pause) – Myostatin-Suppression + Satellitenzellenexpansion-Stack: PEG-MGF aktiviert den Satellitenzellenproliferations-Input (mehr Myoblasten vorhanden); Follistatin neutralisiert Myostatin/GDF-8 (ActRIIB-Suppression → MuRF-1/Atrogin-1↓ → Muskelproteinabbau gestoppt). In der Embryonalentwicklung supprimiert Myostatin die Satellitenzellenaktivierung – MGF/PEG-MGF überwindet diesen Hemmton direkt; Follistatin verstärkt durch Myostatin-Neutralisierung auf Ligand-Ebene. Das Ergebnis: simultane Aktivierung des anabolen Inputs (PEG-MGF) bei gleichzeitiger Suppression des katabolen Gegensignals (Follistatin).
  3. PEG-MGF (400 µg 2×/Woche IM lokal) + TB 500 – Deus Medical (2,5 mg 2×/Woche SC) – Akute Muskelregeneration nach Verletzung (4–6 Wochen): Das Standardprotokoll für Muskelverletzungen (Risse Grad I–II, Kontusionen, post-operativ). PEG-MGF (Satellitenzellenproliferation am Verletzungsort) + TB-500 (ILK/FAK/Akt-Aktinpolymerisation für Zellmigration + VEGF/KDR-Neoangiogenese für Revaskularisierung + NF-κB-Entzündungssuppression) decken alle 3 Heilungsphasen ab: inflammatorisch (TB-500 NF-κB-Suppression), proliferativ (PEG-MGF-Satellitenzellenproliferation + TB-500-Angiogenese) und Remodeling (PEG-MGF-Myoblastendifferenzierung + TB-500-Zytoskelettorganisation).

Häufig gestellte Fragen zu PEG-MGF

Was ist der Unterschied zwischen PEG-MGF und nativem MGF (nicht-PEGyliert)?

PEG-MGF und natives MGF-E-Peptid sind biologisch identisch (Notch/Pax7-Satellitenzellenproliferation), unterscheiden sich fundamental in ihrer Pharmakokinetik: natives MGF-E-Peptid hat eine Plasma-Halbwertszeit von ~2 Minuten; PEG-MGF hat durch die 40-kDa-PEG-Konjugation eine Halbwertszeit von ~7–10 Tage, was 1–2-wöchentliche Injektionen statt mehrmals täglicher Gaben ermöglicht. Für in vitro-Forschung wird nicht-PEGyliertes MGF verwendet; für alle Protokolle mit praktischer systemischer Exposition ist PEG-MGF die umsetzbare Form.

Muss PEG-MGF direkt in den Zielmuskel injiziert werden?

Intramuskuläre (IM) Injektion in die Zielmuskelgruppe maximiert die lokale Satellitenzellenkonzentration am Wirkungsort; subkutane (SC) Injektion ermöglicht durch die 7–10-tägige Halbwertszeit und systemische Verteilung auch entfernte Muskelgruppen zu erreichen. Für gezielte Hypertrophie einer spezifischen Muskelgruppe wird IM direkt post-Training empfohlen. Für systemische Multi-Muskelgruppen-Protokolle ist SC einfacher und annähernd gleich wirksam.

Warum muss PEG-MGF mit einer IGF-1-Quelle kombiniert werden?

PEG-MGF allein proliferiert Myoblasten (Pax7+→MyoD+), differenziert sie aber nicht vollständig zu reifen Muskelfasern (Myogenin+/Myosin Heavy Chain+) – dafür ist IGF-1 über IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1→Myogenin notwendig. Ohne ausreichende IGF-1-Stimulation proliferieren Myoblasten, kehren aber in die Quieszenz zurück ohne Fusion zu Myofasern. Ipamorelin 2mg – Deus Medical + MOD GRF 1-29 – Deus Medical stimulieren die notwendige GH/IGF-1-Differenzierungsphase simultan.

Verändert PEG-MGF den Hormonstatus oder erfordert es PCT?

PEG-MGF hat keinen Effekt auf die HPG-Achse, die HPA-Achse oder die somatotrope GH-Achse – PCT ist nach PEG-MGF pharmakologisch nicht begründet und nicht erforderlich. PEG-MGF wirkt ausschließlich lokal-parakrin auf Muskelsatellitenzellen über einen IGF-1R-unabhängigen Mechanismus ohne hormonelle Rückkopplungseffekte. Testosteron, GH und endogene IGF-1-Produktion werden nicht supprimiert.

Weiterführende Ressourcen zu PEG-MGF und lokalen anabolen Peptiden

Alle komplementären anabolen, regenerativen und IGF-1-Achsen-Peptide – darunter Ipamorelin 2mg – Deus Medical (selektivstes GHRP für IGF-1-Differenzierungsphase), MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical (GHRH-R-Synergist), Follistatin 1mg – Deus Medical (Myostatin-Neutralisierung), TB 500 – Deus Medical (ILK/FAK/VEGF-Gewebsregeneration), GHRP-6 10mg – Deus Medical (Bulking), GHRP-2 (Growth Hormone-Releasing Peptide 2) Deus Medical (max. GH-Puls-Amplitude), CJC-1295 DAC Deus Medical 2 mg (wöchentlicher GHRH-R-Daueragonist) und Deustropin 4/12 (rHGH) – Deus Medical 4mg (exogenes rHGH) – sind in den Kategorien Wachstumshormon (HGH)Erholung & Anti-Aging und Peptide verfügbar. Dosierungen mit dem Peptid-Rechner berechnen.

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