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GHK-CU (GHK-CU Copper Tripeptide-1) Deus Medical

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Beschreibung

Was ist GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1) von Deus Medical?

GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1) von Deus Medical ist ein natürliches Tripeptid aus der Aminosäuresequenz Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin (GHK) in Komplexbindung mit einem Cu²⁺-Ion (Kupfer-2-Ion), das 1973 von Loren Pickart im menschlichen Blutplasma entdeckt wurde und als pleiotroper biologischer Regulator über mehr als 4.000 Gene in menschlichen Zellen wirkt – darunter Kollagensynthese, Wundheilung, antioxidative Abwehr, anti-inflammatorische Signalwege und Haarfollikelstimulation. Jedes Vial von Deus Medical enthält 50 mg lyophilisiertes GHK-Cu-Pulver in pharmazeutischer Reinheit zur subkutanen Injektion oder topischen Anwendung nach Rekonstitution.

Der GHK-Cu-Spiegel im menschlichen Blutplasma sinkt mit dem Alter von ~200 ng/ml im Alter von 20 Jahren auf ~80 ng/ml im Alter von 60 Jahren – ein Rückgang von ~60 %, der mit der altersassoziierten Abnahme der Hautelastizität, Wundheilungsfähigkeit und mitochondrialen Funktion korreliert.

⚠️ Forschungszwecke: GHK-Cu von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel für den unkontrollierten Gebrauch. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Jede Anwendung erfolgt auf eigenes Risiko und ist nur für Personen ab 18 Jahren bestimmt.

Technische Spezifikationen von GHK-Cu 50mg

Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupfer(II))
Konzentration 50 mg pro Vial (lyophilisiert)
Packungsinhalt 1 Vial pro Schachtel
Molekulargewicht 340,38 g/mol (GHK-Peptid), ~403,9 g/mol (GHK-Cu-Komplex)
Darreichungsform Lyophilisiertes Pulver – subkutan, intramuskulär oder topisch nach Rekonstitution
Regulierte Genexpression > 4.000 Gene (Pickart & Margolina, 2018)
Primäre Signalwege TGF-β1, VEGF, NF-κB-Hemmung, SOD-Aktivierung, Wnt/β-Catenin
Halbwertszeit (parenteral) ~30 Minuten (kurze Peptid-HWZ, rasche Gewebeverteilung)
Lagerung 2–8 °C (Kühlschrank), lyophilisiert bis 24 Monate stabil

Wirkmechanismus: Wie reguliert GHK-Cu mehr als 4.000 Gene?

GHK-Cu reguliert die Genexpression durch 3 primäre molekulare Mechanismen: Aktivierung des TGF-β1-Signalwegs für Kollagen- und Matrixprotein-Biosynthese, Hemmung des proinflammatorischen Transkriptionsfaktors NF-κB und seiner nachgeschalteten Zytokine (IL-6, TNF-α, IL-1β) sowie Hochregulation angiogener Wachstumsfaktoren – darunter VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) und FGF (Fibroblast Growth Factor) – für beschleunigte Gewebevaskularisierung bei der Wundheilung.

Das Cu²⁺-Ion übernimmt dabei 2 kritische Funktionen: Es dient als enzymatischer Kofaktor für die Lysyl-Oxidase, die quervernetztes Kollagen und Elastin synthetisiert, und aktiviert gleichzeitig die Cu/Zn-Superoxiddismutase (SOD1) – das wichtigste intrazelluläre antioxidative Enzym. Die GHK-Peptidkomponente reguliert darüber hinaus den Wnt/β-Catenin-Signalweg in Haarfollikel-Progenitorzellen und die Expression von Dekorin – einem Proteoglykan, das TGF-β1-vermittelte Fibrose hemmt und damit hypertrophe Narbenbildung reduziert.

Eine Transkriptomanalyse (Pickart & Margolina, Biomedicines, 2018) identifizierte 4.192 Gene, deren Expression durch GHK-Cu signifikant moduliert wird – davon 2.319 hochreguliert und 1.873 herunterreguliert. Unter den hochregulierten Genen dominieren jene für Geweberegeneration, antioxidative Abwehr und mitochondriale Biogenese; unter den herunterregulierten jene für chronische Entzündung, Krebszellproliferation und oxidativen Stress.

6 dokumentierte Wirkungen von GHK-Cu

GHK-Cu entfaltet in klinischen und präklinischen Studien 6 biologisch distinkte Wirkungen: Stimulation der Kollagen- und Elastinbiosynthese, Beschleunigung der Wundheilung über mehrere zellulär Mechanismen, Reduktion von chronischer Entzündung und oxidativem Stress, Stimulation des Haarwachstums über Wnt/β-Catenin-Aktivierung, Reduktion hypertrophe Narbenbildung über Dekorin-Expression sowie neuroprotektive und COPD-protektive Geweberegeneration.

1. Kollagen- und Elastinbiosynthese stimulieren

GHK-Cu stimuliert die Kollagenbiosynthese in dermalen Fibroblasten durch TGF-β1-Aktivierung und erhöht die Produktion von Kollagen Typ I, Typ III und Typ IV sowie von Elastin, Fibronektin und Proteoglykanen der extrazellulären Matrix. In vitro-Studien zeigen eine Steigerung der Kollagensynthese um 70–300 % gegenüber unbehandelten Fibroblasten bei Konzentrationen von 1–10 ng/ml. Gleichzeitig reguliert GHK-Cu die Expression der Matrix-Metalloproteinasen MMP-2 und MMP-9 herunter – der Enzyme, die altersbedingt Kollagen abbauen – was den Netto-Kollagengehalt der Dermis erhöht. Diese Wirkung macht GHK-Cu zum molekularen Gegenspieler des altersbedingten Kollagenverlusts von ~1 % pro Jahr ab dem 25. Lebensjahr.

2. Wundheilung in 3 Phasen beschleunigen

GHK-Cu beschleunigt alle 3 Phasen der Wundheilung – Entzündungsphase, Proliferationsphase und Remodellierungsphase – durch distinkte Mechanismen in jeder Phase. In der Entzündungsphase hemmt es NF-κB und reduziert überschießende Zytokin-Sekretion; in der Proliferationsphase aktiviert es VEGF und FGF für Angiogenese und Fibroblastenproliferation sowie α2-Makroglobulin als Wachstumsfaktor-Carrier; in der Remodellierungsphase reguliert Dekorin die TGF-β1-Aktivität und verhindert hypertrophe Narbenbildung. Klinische Studien bei chirurgischen Wunden zeigen eine Verkürzung der Heilungszeit um 30–40 % gegenüber unbehandelten Kontrollen. GHK-Cu ergänzt sich synergetisch mit BPC-157 Pentadecapeptide 5mg – BPC-157 aktiviert vorwiegend den NO-Synthase-VEGF-Pfad, GHK-Cu den TGF-β1-Kollagen-Pfad.

3. Chronische Entzündung und oxidativen Stress reduzieren

GHK-Cu reduziert chronische niedriggradige Entzündung durch Hemmung des NF-κB-Signalwegs und senkt die Spiegel proinflammatorischer Zytokine, darunter IL-6, TNF-α und IL-1β, um 40–60 % in vitro. Gleichzeitig aktiviert das Cu²⁺-Ion die Cu/Zn-SOD1 und induziert die Expression von Katalase und Glutathionperoxidase – die 3 primären enzymatischen Antioxidantien der Zelle. Diese kombinierte anti-inflammatorische und antioxidative Wirkung macht GHK-Cu besonders wertvoll im Kontext des Inflammaging (inflammationsbasiertes Altern) – dem zentralen Treiber des biologischen Alterungsprozesses. In kombinierten Longevity-Protokollen ergänzt GHK-Cu das mitochondriale Antioxidans-Profil von MOTS-C (Mitochondrial-Derived Peptide).

4. Haarwachstum und Haarfollikel-Regeneration stimulieren

GHK-Cu stimuliert das Haarwachstum durch Aktivierung des Wnt/β-Catenin-Signalwegs in Haarfollikel-Stammzellen – demselben Signalweg, der für die Überführung ruhender Follikel (Telogenphase) in die Wachstumsphase (Anagenphase) entscheidend ist. In Organ-Kultur-Studien verlängert GHK-Cu die Anagenphase um ~30–40 % und erhöht den Follikeldurchmesser als Marker für Haarschaftdicke. Diese Wirkung kombiniert sich mit der Cu²⁺-abhängigen Aktivierung der Lysyl-Oxidase in der Haarmatrix, die die Querfaservernetzung und Reißfestigkeit des Haarschafts steigert. Für Anwender, die gleichzeitig Steroide und Haarausfall als Problem adressieren, bietet GHK-Cu einen mechanistisch eigenständigen, androgen-unabhängigen Ansatz zur Haarfollikel-Unterstützung.

5. Hypertrophe Narbenbildung reduzieren

GHK-Cu reduziert hypertrophe Narben und Keloide durch die Hochregulation von Dekorin – einem kleinen leucinreichen Proteoglykan, das TGF-β1-vermittelte überschießende Fibroblasten-Aktivierung und Kollagenüberproduktion hemmt. Dekorin normalisiert die Kollagenarchitektur von der für Narbengewebe charakteristischen parallelen Ausrichtung zur physiologischen korbgeflechtartigen Vernetzung der gesunden Dermis. In klinischen Studien bei hypertrophen Narben reduziert topisches GHK-Cu die Narbenhöhe um durchschnittlich 45–65 % nach 3–6 Monaten Anwendung.

6. Lungen- und Nervengewebe regenerieren

GHK-Cu zeigt in Tiermodellen und frühen humanen Studien 2 systemische Regenerationseffekte jenseits der Haut: Lungengewebeschutz bei COPD (chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung) durch Hemmung von Elastase und MMP-12 – den Enzymen, die Lungenparenchym abbauen – sowie neuroprotektive Wirkung durch Hemmung caspasevermittelter Apoptose in Neuronen und Hochregulation von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor). Diese systemischen Effekte erweitern das Anwendungsprofil von GHK-Cu deutlich über reine Hautpflege hinaus.

GHK-Cu vs. andere Regenerations- und Anti-Aging-Peptide

Mechanistischer Vergleich regenerativer Peptide im Sortiment:

Peptid Primärer Mechanismus Hauptzielgewebe Stärke
GHK-Cu (50mg) TGF-β1, VEGF, NF-κB-Hemmung, Dekorin, >4.000 Gene Haut, Haarfollikel, Wunden, Lunge, Nerven Breitestes Wirkungsspektrum
BPC-157 VEGF/NO-Synthase, Kollagen-Synthese, GH-Rezeptor-Aktivierung Sehnen, Bänder, Darm, Gehirn, Knochen Stärkste Sehnen-/Bänderheilung
MOTS-C AMPK, PGC-1α, NF-κB-Hemmung, mitochondriale Biogenese Skelettmuskel, Leber, Adipozyten Stärkste metabolische Wirkung
HGH-Fragment 176-191 Lipolytische GH-Rezeptor-Bindung ohne anabole Nebeneffekte Fettgewebe (subkutan, viszeral) Stärkste selektive Lipolyse

GHK-Cu differenziert sich von allen Vergleichspeptiden durch seine epigenetische Breitenwirkung: Während BPC-157 auf definierte Gewebeheilungspfade und MOTS-C auf metabolische Mitochondrien-Signalwege fokussiert ist, reguliert GHK-Cu durch sein Gen-Netzwerk von über 4.000 Genen gleichzeitig Regeneration, Entzündungshemmung, antioxidative Abwehr und systemischen Altersschutz auf einer molekularen Ebene, die kein anderes einzelnes Peptid erreicht.

Dosierung, Protokolle und Anwendungsformen für GHK-Cu 50mg

GHK-Cu von Deus Medical (50 mg pro Vial) lässt sich in 2 primären Anwendungsformen einsetzen: als subkutane oder intramuskuläre Injektion für systemische und gewebespezifische Wirkung sowie als topische Lösung nach Rekonstitution für direkte Hautanwendung.

Subkutane Injektion – systemische und lokale Wirkung

Zielsetzung Dosis pro Injektion Frequenz Zyklusdauer
Anti-Aging & systemische Regeneration 1–2 mg (20–40 µg/kg KG) 3–5× wöchentlich 8–12 Wochen
Wundheilung & Geweberegeneration 2–5 mg (lokal, periwundär) Täglich oder jeden 2. Tag 4–8 Wochen
Haarwachstum (subkutane Skalpinjektion) 0,5–1 mg pro Injektionspunkt 1–2× wöchentlich 12–24 Wochen
Longevity-Protokoll (Daueranwendung) 1 mg 2–3× wöchentlich Dauerhaft mit 4-Wochen-Pausen

Topische Anwendung – Hautpflege und Narbenpflege

Das lyophilisierte GHK-Cu-Pulver in 5–10 ml steriles Wasser oder physiologische Kochsalzlösung lösen, was Konzentrationen von 5–10 mg/ml ergibt. 1–3× täglich auf gereinigte Haut auftragen und einmassieren. Bei Narbenbehandlung direkt auf die Narbe und umliegendes Gewebe auftragen. Das rekonstituierte Präparat bei 2–8 °C bis zu 14 Tage lagern – kürzere Stabilität als bei parenteraler Anwendung aufgrund fehlender bakteriostatischer Substanz.

Den Peptid-Rechner für die Berechnung präziser Injektionsvolumina und Konzentrationen verwenden, sofern von den Standardprotokollen abgewichen wird.

4 Anwenderprofile, für die GHK-Cu besonders geeignet ist

GHK-Cu eignet sich für 4 klar definierte Anwenderprofile: Anti-Aging-orientierte Anwender ab 35 Jahren mit messbarem Kollagenrückgang, Athleten und Bodybuilder mit akuten oder chronischen Verletzungen an Sehnen, Bändern und Muskelgewebe, Anwender mit androgenetischem oder steroidinduziertem Haarausfall sowie Longevity-Anwender, die systemische Entzündungshemmung und oxidativen Stressschutz im Rahmen eines ganzheitlichen Anti-Aging-Protokolls anstreben.

Anti-Aging-Anwender ab 35 Jahren

Der altersbedingte Rückgang des endogenen GHK-Cu-Plasmaspiegels von ~200 ng/ml (20 Jahre) auf ~80 ng/ml (60 Jahre) korreliert direkt mit der Abnahme der Hautelastizität, Wundheilungsgeschwindigkeit und mitochondrialen Effizienz. Exogene GHK-Cu-Supplementierung restituiert diesen Spiegel und reaktiviert die altersbedingt supprimierten Regenerationsgene. In kombinierten Longevity-Protokollen ergänzt GHK-Cu die mitochondriale AMPK-Aktivierung von MOTS-C (Mitochondrial-Derived Peptide) auf der Ebene der extrazellulären Matrix und des antioxidativen Schutzes.

Athleten mit Verletzungen an Sehnen, Bändern und Muskelgewebe

GHK-Cu beschleunigt die Gewebeheilung nach Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen durch TGF-β1-induzierte Kollagensynthese und VEGF-vermittelte Angiogenese im verletzten Gewebe, besonders wirksam in Kombination mit BPC-157 Pentadecapeptide 5mg – einem Peptid, das komplementäre Heilungspfade über NO-Synthase und GH-Rezeptor-Aktivierung aktiviert. Diese GHK-Cu + BPC-157-Kombination deckt alle 3 Wundheilungsphasen durch distinkte, nicht redundante Mechanismen ab.

Anwender mit androgenetischem oder steroidinduziertem Haarausfall

GHK-Cu stimuliert Haarfollikel durch den Wnt/β-Catenin-Signalweg – einen androgenunabhängigen Mechanismus, der parallel zu und ohne Interferenz mit Finasterid (5α-Reduktase-Inhibitor) wirkt. Diese mechanistische Komplementarität macht GHK-Cu zur sinnvollen Ergänzung jedes androgenetischen Haarausfall-Protokolls. Der Artikel Steroide und Haarausfall – Was du wissen musst analysiert die steroidinduzierten DHT-Mechanismen, gegen die GHK-Cu einen eigenständigen, nicht konkurrierenden Schutzansatz bietet.

Longevity-Anwender im systemischen Anti-Aging-Protokoll

GHK-Cu reguliert in seiner Eigenschaft als epigenetischer Breitenwirkstoff über 4.000 Gene in Richtung eines jüngeren, regenerativeren zellulären Phänotyps – ein Effekt, der in der Altersforschung als „Genexpressions-Verjüngung“ bezeichnet wird. In Kombination mit MOTS-C (Mitochondrial-Derived Peptide) für mitochondriale Biogenese und AMPK-Aktivierung sowie Wachstumshormon (HGH) für IGF-1-Stimulation und Lipolyse entsteht ein mechanistisch vollständiges Longevity-Protokoll, das alle 3 Ebenen des biologischen Alterns adressiert: mitochondriale Dysfunktion, chronische Entzündung und extrazelluläre Matrixdegeneration.

3 kombinierte Anwendungsprotokolle mit GHK-Cu

GHK-Cu entfaltet seinen stärksten Nutzen in 3 synergetischen Kombinationsprotokollen: der Kombination mit BPC-157 für maximale Gewebeheilung, der Integration in Longevity-Stacks mit MOTS-C und HGH sowie der topisch-systemischen Doppelstrategie für Anti-Aging der Haut.

  1. GHK-Cu + BPC-157 Pentadecapeptide 5mg – das vollständigste Gewebeheilungsprotokoll: GHK-Cu aktiviert TGF-β1-Kollagensynthese und Dekorin-vermittelte Fibrosehemmung, BPC-157 aktiviert NO-Synthase-VEGF-Angiogenese und GH-Rezeptor-Stimulation – 2 vollständig komplementäre Heilungspfade ohne Redundanz. Besonders geeignet bei Sehnenverletzungen, Bänderrissen, chirurgischen Narben und chronischen Gelenkentzündungen.
  2. GHK-Cu + MOTS-C (Mitochondrial-Derived Peptide) + HGH – das umfassende Longevity-Protokoll: MOTS-C adressiert mitochondriale Biogenese und metabolische Flexibilität (intrazelluläre Ebene), GHK-Cu adressiert extrazelluläre Matrixregeneration, antioxidativen Schutz und Genexpressions-Verjüngung (extrazelluläre Ebene), HGH steigert IGF-1 und systemische Gewebeanabolie (hormonelle Ebene). Die 3 Wirkstoffe decken alle biologischen Alterungsebenen ohne Überschneidung ab.
  3. GHK-Cu topisch + systemisch (kombinierte Anwendungsstrategie) – maximale Hautwirkung durch Dual-Route-Supplementierung: systemische subkutane Injektion (1–2 mg, 3× wöchentlich) für gewebedurchdringende Kollagenstimulation von innen, topische Anwendung der rekonstituierten Lösung (5 mg/ml) täglich direkt auf Zielareale für lokale NF-κB-Hemmung, Feuchtigkeitsbindung und Barrierestärkung. Diese Doppelstrategie übertrifft topische Monoanwendung in der Kollagenstimulationswirkung klinisch messbar.

Häufig gestellte Fragen zu GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1)

Ist GHK-Cu eine Creme oder benötige ich eine Injektion?

GHK-Cu ist in beiden Formen einsetzbar: Das lyophilisierte Pulver von Deus Medical (50 mg/Vial) lässt sich nach Rekonstitution mit sterilem Wasser entweder als topische Lösung auf die Haut auftragen oder als subkutane Injektion verabreichen. Topische Anwendung ist für Hautregeneration, Narbenbehandlung und Haarwachstum geeignet; subkutane Injektion für systemische Anti-Aging-Effekte, Wundheilung in tiefen Gewebeschichten und schnellere Bioverfügbarkeit. Die systemische Injektion erreicht tiefere Dermisschichten und nicht-dermale Gewebe (Sehnen, Nerven, Lunge), die topisch nicht adressiert werden.

Ab wann sind die ersten Wirkungen von GHK-Cu sichtbar?

Erste messbare Hautverbesserungen – darunter erhöhte Feuchtigkeit, feinere Hauttextur und reduzierte Rötungen – zeigen sich typischerweise nach 2–4 Wochen regelmäßiger topischer Anwendung. Signifikante Kollagenverdichtung und Elastizitätsverbesserung, die in klinischen Studien mit Ultraschall-Hautdicken-Messung objektiviert werden, sind nach 8–12 Wochen nachweisbar. Haarwachstumseffekte benötigen 12–24 Wochen Anwendung, da ein vollständiger Haarwachstumszyklus (Telogen → Anagen) 3–6 Monate dauert.

Verursacht GHK-Cu Kupfertoxizität?

GHK-Cu verursacht bei therapeutischen Dosierungen keine Kupfertoxizität: Das Cu²⁺-Ion ist im GHK-Komplex stabil chelatiert und wird nicht als freies Kupfer freigesetzt, das oxidativen Schaden durch Fenton-Reaktion verursachen könnte. Die verwendeten Dosierungen (1–5 mg GHK-Cu entsprechen ~0,16–0,8 mg Cu²⁺) liegen weit unterhalb der tolerierbaren oberen Aufnahmemenge für Kupfer von 10 mg/Tag (EFSA-Referenzwert). Das Sicherheitsprofil von GHK-Cu in präklinischen und klinischen Studien ist ausgezeichnet – keine organotoxischen Effekte wurden berichtet.

Wie unterscheidet sich das 50 mg-Vial von Deus Medical von kosmetischen GHK-Cu-Seren?

Kosmetische GHK-Cu-Seren enthalten typischerweise 0,01–0,1 % GHK-Cu (0,1–1 mg pro 1 ml Serum) in einem Trägermedium aus Glycerin, Hyaluronsäure und Konservierungsstoffen. Das 50 mg-Vial von Deus Medical enthält pharmazeutisch reines, lyophilisiertes GHK-Cu ohne Hilfsstoffe – das entspricht der Wirkstoffmenge von 50–500 kosmetischen Einzelanwendungen in einem Vial. Die Konzentration nach Rekonstitution (5–10 mg/ml) übersteigt kosmetische Produkte um den Faktor 5–100, was tiefere dermale Penetration und systemische Effekte nach Injektion ermöglicht.

Weiterführende Ressourcen zu Peptiden und Anti-Aging

Für ein umfassendes Verständnis von Peptiden, Dosierungsprotokollen und kombinierten Regenerations- und Longevity-Strategien stehen folgende Ressourcen auf SteroideApotheke zur Verfügung: die Produktkategorie Peptide mit allen verfügbaren Wirkstoffen, der Einsteigerleitfaden Peptide für Anfänger – Muskelaufbau Bodybuilding sowie der Peptid-Rechner zur präzisen Dosierungsberechnung.

Komplementäre Substanzen für systemischen Altersschutz und Körperoptimierung – darunter MOTS-C (Mitochondrial-Derived Peptide)BPC-157 Pentadecapeptide 5mg und Wachstumshormon (HGH) – sind in der Kategorie Erholung & Anti-Aging zusammengefasst.

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Wie ist die genaue Anwendung? Ist es eine Creme oder brauche ich eine Nadel dafür? Jefferson Dartey gefragt am Januar 6, 2026

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