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Mentolad (Trestolon Acetat) Driada Medical 10 Ampullen (50 mg/ml)

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Hersteller: Driada Medical.
Packung: 10 x 1 ml
Substanz: Trestolon Acetat

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Beschreibung

Mentolad 50 mg/ml – Trestolon Acetat (MENT) von Driada Medical (10 Ampullen)

Trestolon Acetat (MENT) – chemisch 7α-Methyl-19-nortestosteron-Acetat – ist ein synthetisches injektierbares anaboles androgenes Steroid und Progestogen mit einem anabolen Index von 2.300 und einem androgenen Index von 650 (gegenüber Testosteron = 100), das eine biologische Halbwertszeit von ca. 8 Stunden (Acetat-Ester) besitzt, täglich oder alle 2 Tage injiziert wird und als einziges bekanntes AAS die vollständige männliche Physiologie – Libido, Wohlbefinden, anabole Funktion – ohne Testosteron-Basis aufrechterhalten kann. Mentolad 50 mg/ml von Driada Medical liefert 500 mg Trestolon Acetat in 10 Einzelampullen à 1 ml und gilt als eines der anabool potentesten injizierbaren Anabolika überhaupt – mit stark ausgeprägter Aromatisierung zu 7α-Methylestradiol, die einen Aromatase-Inhibitor zwingend erforderlich macht.

Was ist Trestolon Acetat (MENT)?

Trestolon (MENT, 7α-Methyl-19-nortestosteron) wurde 1963 erstmals beschrieben, aber erst ab 1990 systematisch erforscht. Ab 1993 wurde es als Kandidat für ein hormonelles Verhütungsmittel für Männer entwickelt – ein Indikationsgebiet, in dem es bis heute nie zugelassen wurde. Klinische Studien verwendeten subkutane Implantate, die täglich 0,3–1,2 mg freisetzten, um vollständige Azoospermie (Sperma-Produktionsstopp) zu induzieren. Trestolon ist bis heute kein zugelassenes Medikament und wurde nie für den Humangebrauch vermarktet.

Strukturell ist Trestolon ein Derivat von Nandrolon (19-Nortestosteron) mit einer zusätzlichen Methylgruppe an Position C7α. Diese 7α-Methylgruppe ist der pharmakologische Schlüssel der Substanz: Sie verhindert die Bindung an Sex-Hormone-Binding-Globulin (SHBG), hemmt die 5α-Reduktase-Konversion (kein DHT-Metabolit), aber erlaubt – anders als bei anderen 19-Nor-Derivaten – die vollständige Aromatisierung zu einem potenten Östrogen.

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Produktdaten: Mentolad 50 mg/ml (Driada Medical)

Wirkstoff Trestolon Acetat (Trestolone Acetate, MENT Acetate)
Kurzname MENT (7α-Methyl-19-nortestosteron-Acetat)
Konzentration 50 mg/ml
Packung 10 Ampullen × 1 ml = 10 ml gesamt
Wirkstoff gesamt 500 mg pro Packung
Darreichungsform Injektionslösung (intramuskulär oder subkutan)
Hersteller Driada Medical (Reinheit ≥98 % HPLC)
Steroidklasse AAS + Progestogen; 7α-Methyl-19-Nortestosteron-Derivat
Molekularformel C₂₂H₃₂O₃ (Molekulargewicht: 344,49 g/mol)
Anaboler Index 2.300 (23× stärker als Testosteron)
Androgener Index 650 (6,5× stärker als Testosteron)
Biologische Halbwertszeit ca. 8 Stunden (Acetat-Ester)
Injektionsfrequenz Täglich oder alle 2 Tage (EOD) für stabile Spiegel
Aromatisierung Ja – zu 7α-Methylestradiol (potentes Östrogen); AI zwingend erforderlich
DHT-Konversion (5α-Reduktase) Keine – 7α-Methylgruppe hemmt 5α-Reduktase sterisch
Progesteron-Aktivität Ja – Progesteronrezeptor-Agonist; erhöhtes Prolaktin-Risiko
SHBG-Bindung Keine – 7α-Methylgruppe verhindert SHBG-Bindung vollständig
Hepatotoxizität Keine – nicht C17-alpha-alkyliert, injizierbar
HPTA-Suppression Extrem stark – 12× suppressiver als Testosteron
Zulassung Kein zugelassenes Arzneimittel – experimentell, nie vermarktet

Wirkmechanismus: Wie wirkt Trestolon Acetat (MENT) im Körper?

Trestolon Acetat entfaltet seine außergewöhnliche Wirkung über 5 pharmakologisch definierte Wege, die es von allen anderen bekannten AAS strukturell unterscheiden:

  • Hochpotente Androgenrezeptorbindung ohne SHBG-Konkurrenz: MENT bindet an Androgenrezeptoren mit einer Affinität (Ki = 0,8 nM), die 2–3× höher ist als die von endogenem Testosteron. Entscheidender Vorteil: Die 7α-Methylgruppe verhindert die Bindung an Sex-Hormone-Binding-Globulin (SHBG) vollständig. Während bei Testosteron ca. 98 % SHBG-gebunden und biologisch inaktiv sind, ist 100 % des zirkulierenden MENT biologisch frei und steht für die AR-Bindung zur Verfügung. Dieser Mechanismus erklärt, warum MENT in der Praxis die anabole Wirkung pro mg Wirkstoff weit höher liegt als theoretische Indizes vermuten lassen.
  • Vollständige Testosteron-Ersatzfunktion ohne Testosteron: MENT ist das einzige bekannte AAS, das alle androgenabhängigen Körperfunktionen – Libido, sexuelle Funktion, Knochendichte, Muskelmasse, Wohlbefinden, Stimmungsregulation – in der vollständigen Abwesenheit von endogenem und exogenem Testosteron aufrechterhalten kann. Klinische Studien bestätigten dies bei hypogonadalen Männern. In der Praxis bedeutet das: MENT kann als Sole-Compound ohne Testosteron-Basis eingesetzt werden – eine Eigenschaft, die kein anderes AAS besitzt.
  • Aromatisierung zu 7α-Methylestradiol: MENT aromatisiert über das Aromatase-Enzym zu 7α-Methylestradiol – einem potenten Östrogen, das ebenfalls keine SHBG-Bindung aufweist und damit vollständig biologisch aktiv ist. Dieser Östrogenmetabolit ist stärker wirksam als normales Östradiol und erklärt, warum ohne AI-Kontrolle starke Wasserretention und Gynäkomastie entstehen. Der Einsatz eines Aromatase-Inhibitors ist bei MENT zwingend – Anastrozol 0,5–1 mg EOD oder Exemestan (Aromasin) 12,5–25 mg EOD sind die bevorzugten Optionen.
  • Potente Progesteronrezeptor-Aktivität (wie Nandrolon): Als 19-Nor-Derivat bindet MENT an Progesteronrezeptoren und zeigt damit ähnliches progestagenes Potenzial wie Nandrolon Decanoat. Diese Progesteronrezeptor-Aktivierung trägt zur extrem starken HPTA-Suppression bei (12× suppressiver als Testosteron) und erhöht das Prolaktinrisiko bei gleichzeitig erhöhten Östradiolspiegeln. Cabergolin 0,25–0,5 mg 2×/Woche ist bei MENT-Zyklen als Prolaktin-Kontrolle empfehlenswert.
  • Keine DHT-Konversion durch 5α-Reduktase-Resistenz: Die 7α-Methylgruppe blockiert das 5α-Reduktase-Enzym sterisch – MENT wird nicht zu Dihydrotrestolon (einem DHT-Analog) reduziert. Das bedeutet: kein DHT-bedingtes Prostatawachstum, geringere Skalp-Androgen-Belastung und reduziertes DHT-assoziiertes Haarausfallrisiko im Vergleich zu Testosteron bei äquivalenter Androgen-Wirkung. Finasterid ist bei MENT ohne Wirkung – da keine 5α-Reduktion stattfindet.

Warum wird MENT als „optimiertes Testosteron“ bezeichnet?

MENT teilt mit Testosteron alle biologisch erwünschten Eigenschaften – Muskelaufbau, Libido, Wohlbefinden, Energielevel – ohne 3 der unerwünschten Testosteron-Charakteristika: kein DHT (kein DHT-bedingter Haarausfall/Prostatawachstum), keine SHBG-Bindung (volle Bioverfügbarkeit), extreme anabole Überlegenheit pro mg. Die Kehrseite: stärkere Aromatisierung, stärkere HPTA-Suppression und progestagene Aktivität erfordern ein umfangreicheres Nebenwirkungsmanagement.

Dosierung und Zykluslänge: Trestolon Acetat korrekt einsetzen

Trestolon Acetat wird intramuskulär injiziert. Die biologische Halbwertszeit des Acetat-Esters beträgt ca. 8 Stunden – für stabile Hormonspiegel ist eine Injektion täglich (ED) oder alle 2 Tage (EOD) notwendig. Tägliche Injektionen erzeugen die gleichmäßigsten Spiegel und sind bei diesem Ester die pharmakologisch überlegene Wahl. Zykluslängen von 6–10 Wochen sind typisch; die extreme HPTA-Suppression macht längere Zyklen risikoreicher.

AI-Start vor MENT-Injektion: Aufgrund der starken Aromatisierung empfiehlt sich ein Vorlaufen des AI (Frontloading) – Anastrozol oder Exemestan 2–3 Tage vor der ersten MENT-Injektion beginnen, damit Östrogenschutz von Anfang an vorhanden ist.

Dosierungstabelle nach Erfahrungsniveau

Anwender Tagesdosis Wochendosis Injektionsfrequenz Ampullen pro 8-Wochen-Zyklus
Einsteiger (erste MENT-Kur) 10–25 mg/Tag 70–175 mg ED oder EOD 8–20 Packungen
Fortgeschrittene 25–50 mg/Tag 175–350 mg ED 20–40 Packungen
Erfahrene Anwender 50–100 mg/Tag 350–700 mg ED 40–80 Packungen

Ohne Testosteron-Basis verwendbar: MENT ist das einzige AAS, das ohne begleitende Testosteron-Basis eingesetzt werden kann und trotzdem volle Libido und androgene Funktion aufrechterhält. Eine Testosteron-Basis ist damit optional – die meisten erfahrenen Anwender wählen MENT als Sole-Compound oder kombinieren es mit wenigen Substanzen für gezielten Synergismus.

Trestolon Acetat (MENT) vs. Testosteron: 7 pharmakologische Unterschiede

Eigenschaft Trestolon Acetat (MENT) Testosteron Enantat / Propionat
Anaboler Index 2.300 100
Androgener Index 650 100
SHBG-Bindung Keine – 100 % biologisch frei Ca. 98 % SHBG-gebunden
DHT-Konversion Keine (5α-Reduktase-Resistenz) Ja – zu DHT; Prostatawachstum, Haarausfall
Aromatisierung Ja – zu 7α-Methylestradiol (potent, AI Pflicht) Ja – zu Östradiol (schwächer pro mg)
Progestogen-Aktivität Ja – Progesteronrezeptor-Agonist Keine
HPTA-Suppression 12× stärker als Testosteron Moderat–stark
Ohne Testosteron-Basis verwendbar Ja – einziges AAS mit dieser Eigenschaft Nein

Mentolad 50 mg/ml in der Praxis: 4 MENT-Zykluskonzepte

1. MENT Solo – Sole-Compound-Zyklus

Da MENT alle androgenabhängigen Körperfunktionen ohne Testosteron-Basis aufrechterhalten kann, wird es häufig als Sole-Compound eingesetzt: 25–50 mg täglich, 6–8 Wochen, obligatorisch mit AI (Anastrozol 0,5 mg EOD oder Exemestan 12,5 mg EOD) und Cabergolin 0,25 mg 2×/Woche. Diese Konfiguration ist für Anwender optimal, die maximale Kontrolle über Nebenwirkungen und Komplikationen durch minimale Substanz-Kombinationen bevorzugen.

2. MENT als Kickstart + langer Langester-Stack

MENT wird in den ersten 4–6 Wochen eines langen Zyklus mit Testosteron Enantat oder Nandrolon Decanoat als Kickstart verwendet – die sofortige anabole Wirkung von MENT überbrückt die Sättigungsphase langer Ester. MENT täglich 25–50 mg für Wochen 1–4, dann absetzen und der Langester-Stack übernimmt die Hauptlast. Die kombinierte progestagene Aktivität von MENT und Nandrolon im gleichen Stack erfordert Cabergolin obligatorisch.

3. MENT + Masteron – Rekompositions-Stack

Die Kombination von MENT mit Masteron (Drostanolon) nutzt Mastelons Aromatase-Hemmung als natürlichen AI-Helfer im Stack: Masteron senkt die Östradiol/7α-Methylestradiol-Spiegel aus MENTs Aromatisierung und liefert gleichzeitig Muskelhärte und Vaskularität. Niedrig dosiertes Testosteron Propionat (100–150 mg/Wo) als Stabilisierungsbasis. Kurzester-kompatibel: alle 3 Substanzen kurzwirkend, täglich/EOD injizierbar.

4. MENT für TRT-Ersatz (experimentell)

Klinische Studien erforschten Trestolon als Testosteron-Ersatz-Therapie (TRT) für Männer mit Hypogonadismus. Bei sehr niedrigen Dosierungen (5–10 mg täglich) als Substitutionstherapie zeigt MENT überlegene Effekte auf Libido und Wohlbefinden verglichen mit äquivalenten Testosteron-Dosierungen, da es vollständig frei von SHBG ist. Diese Anwendung ist experimentell und nicht klinisch zugelassen. Für zugelassene TRT-Optionen bietet die Testosteron-Spritzen-Kategorie eine Übersicht verfügbarer Präparate.

Nebenwirkungen von Trestolon Acetat (MENT): 6 kritische Risiken

  • Starke Aromatisierung zu 7α-Methylestradiol (AI zwingend): MENT aromatisiert zu 7α-Methylestradiol – einem Östrogen, das wie MENT selbst nicht an SHBG bindet und damit vollständig biologisch aktiv ist. Ohne AI-Kontrolle entstehen starke Wasserretention, Gynäkomastie und östrogen-bedingte Libidostörungen. Anastrozol 0,5–0,75 mg EOD oder Exemestan 12,5–25 mg EOD sind die bevorzugten Optionen. AI sollte 2–3 Tage vor der ersten MENT-Injektion gestartet werden. Details: Arimidex 101 – Aromatase-Inhibitoren verstehen
  • Prolaktinanstieg durch kombinierte Östrogen- und Progesteronwirkung: MENTs progestagene Aktivität (Progesteronrezeptor-Bindung) in Kombination mit dem potenten 7α-Methylestradiol-Anstieg schafft ein Milieu mit erhöhtem Prolaktinrisiko. Prolaktinstörungen erzeugen erektile Dysfunktion, Libidoverlust und können zu Gynäkomastie beitragen. Cabergolin 0,25 mg 2×/Woche ist als prophylaktische Prolaktinkontrolle bei MENT-Zyklen empfohlen.
  • Extrem starke HPTA-Suppression (12× gegenüber Testosteron): MENT unterdrückt LH und FSH mit einer Potenz, die 12-fach stärker ist als Testosteron – eine Eigenschaft, die seinen ursprünglichen Entwicklungszweck als Verhütungsmittel erklärt. Nach einem MENT-Zyklus ist eine vollständige PCT mit HCG (Leydig-Zell-Reaktivierung), Clomifen und Tamoxifen zwingend notwendig. Die HPTA-Erholung nach MENT kann 3–6 Monate dauern.
  • Androgene Effekte trotz fehlender DHT-Konversion: MENT selbst ist mit einem androgenen Index von 650 stark androgenisch – unabhängig von DHT. Akne, erhöhte Sebum-Produktion und bei genetischer Prädisposition Haarausfall (direkt androgenrezeptor-vermittelt, nicht über DHT) sind möglich. Finasterid hat keinen Effekt, da keine 5α-Reduktion stattfindet. Details: Steroide und Haarausfall
  • HDL-Senkung und kardiovaskuläres Risiko: Wie alle AAS senkt MENT HDL-Cholesterin dosisabhängig. Klinische Studien zeigten für MENT keinen signifikanten Hämatokritanstieg – ein Vorteil gegenüber Testosteron. Regelmäßige Lipidpanel-Kontrollen alle 6–8 Wochen sind trotzdem notwendig.
  • Injektionsfrequenz und Spritzen-Compliance: Die kurze Halbwertszeit von ca. 8 Stunden erfordert tägliche Injektionen für optimale Spiegel-Stabilität. Für Anwender, die nicht täglich injizieren wollen oder können, ist MENT unpraktischer als lange Ester wie Testosteron Enantat oder Nandrolon Decanoat. EOD-Injektionen sind als Kompromiss möglich, aber die Hormonspiegel schwanken stärker.

Post-Cycle-Therapie (PCT) nach Mentolad 50 mg/ml

Der PCT-Start nach einem Trestolon Acetat-Zyklus erfolgt 3–4 Tage nach der letzten Injektion – die kurze Acetat-Halbwertszeit von ca. 8 Stunden bedeutet, dass suppressive Spiegel innerhalb von 2–3 Tagen abfallen. Trotz des schnellen Abfalls der MENT-Spiegel ist die HPTA-Erholung durch die extreme Suppressionsstärke (12× gegenüber Testosteron) deutlich länger als bei anderen Kurzester-Zyklen. Eine HCG-Vorschaltphase ist bei MENT-Zyklen dringend empfohlen.

Die vollständigen Grundlagen korrekter PCT erklärt der Artikel Absetzen von Steroiden – PCT Grundlagen. Alle PCT-Produkte sind in der Kategorie zusammengefasst.

PCT-Protokoll nach Trestolon Acetat (6–8-Wochen-Zyklus)

Phase Substanz Dosierung Dauer
Sofort nach letzter Injektion (Tag 1–14) HCG 500–1.000 IE alle 2 Tage 2 Wochen
Start: 3–4 Tage nach letzter Injektion Clomifen (Clomid) 100 mg/Tag (Woche 1–2), 50 mg/Tag (Woche 3–4) 4 Wochen
Begleitend Woche 1–4 Tamoxifen (Nolvadex) 20 mg/Tag 4 Wochen

Blutbild 6 Wochen nach PCT-Ende: LH, FSH, Gesamttestosteron, freies Testosteron, Östradiol, Prolaktin – um die HPTA-Erholung nach der extremen Suppression zu bestätigen. Bei verzögerter Erholung (LH/FSH weiterhin supprimiert nach 8 Wochen PCT) ist eine erneute HCG-Phase zu erwägen.

Kontraindikationen: Wer sollte Trestolon Acetat nicht verwenden?

  • Prostatakarzinom (androgenabhängig) oder Brustkrebs bei Männern
  • Kinderwunsch – MENT induziert Azoospermie (temporäre Unfruchtbarkeit); Erholung nach Absetzen ist möglich, aber nicht garantiert
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Bestehende Gynäkomastie ohne vorherige AI-Stabilisierung
  • Überempfindlichkeit gegen Trestolon oder Bestandteile der Formulierung
  • Schwere Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Erhöhte Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) ohne Cabergolin-Kontrolle

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Mentolad (MENT)

Aromatisiert MENT oder nicht? Die Originalbeschreibung sagt „keine Aromatisierung“.

MENT aromatisiert – die Angabe „keine Östrogen-Umwandlung“ in der ursprünglichen Produktbeschreibung ist pharmakologisch falsch. Trestolon ist ein Aromatase-Substrat und wird zu 7α-Methylestradiol konvertiert – einem biologisch aktiven, potenten Östrogen. Klinische Studien und biochemische Quellen (NCATS, Wikipedia, BenchChem) bestätigen dies eindeutig. Der Unterschied zu Testosteron: das entstehende 7α-Methylestradiol bindet nicht an SHBG und ist damit vollständig biologisch aktiv – was die östrogenen Nebenwirkungen bei MENT ohne AI stärker ausgeprägt macht als bei äquivalenten Testosteron-Dosierungen. Ein AI ist bei MENT kein optionales Hilfsmittel – er ist Pflicht.

Kann MENT wirklich ohne Testosteron-Basis eingesetzt werden?

Ja – MENT ist das einzige bekannte AAS mit dieser Eigenschaft. Klinische Studien bei hypogonadalen Männern bestätigten, dass Trestolon alle androgenabhängigen Funktionen (Libido, Erektionsfähigkeit, Energie, Muskelerhalt, Stimmungsregulation) in vollständiger Abwesenheit von endogenem und exogenem Testosteron aufrechterhalten kann. In der Praxis berichten Anwender von sehr hoher Libido bei MENT-Mono-Zyklen – ungewöhnlich für 19-Nor-Derivate, bei denen typischerweise Libidoverlust auftritt. Der Mechanismus: MENTs 7α-Methylgruppe verhindert SHBG-Bindung, sodass das Molekül direkt und vollständig an Androgenrezeptoren bindet und Testosterons Funktion vollständig substituiert.

Was unterscheidet MENT von Nandrolon (Deca)?

Beide sind 19-Nor-Derivate – aber 3 kritische Unterschiede trennen sie: Erstens aromatisiert MENT zu einem aktiven Östrogen (7α-Methylestradiol), während Nandrolon zu sehr schwachem Östrogen konvertiert. Zweitens hat MENT einen anabolen Index von 2.300 vs. 125 bei Nandrolon. Drittens – und praktisch am wichtigsten – erhält MENT die Libido vollständig in Abwesenheit von Testosteron, während Nandrolon ohne Testosteron-Basis zu dem bekannten „Deca-Dick“-Phänomen (Libidoverlust, erektile Dysfunktion) führt. MENT ist pharmakologisch kein Nandrolon-Ersatz – es ist eine strukturell verwandte, aber pharmakokinetisch fundamental andere Substanz.

Warum ist Finasterid bei MENT nutzlos?

Finasterid hemmt das Enzym 5α-Reduktase, das Testosteron in DHT umwandelt. MENT wird nicht durch 5α-Reduktase metabolisiert – die 7α-Methylgruppe blockiert das Enzym sterisch. Es entsteht kein DHT-Metabolit. Androgene Effekte bei MENT (Akne, Haarausfall) werden direkt durch Androgenrezeptorbindung von MENT selbst verursacht – nicht durch DHT. Finasterid hat auf diese Effekte pharmakologisch keinen Einfluss.

Wie viele Packungen Mentolad brauche ich für einen 8-Wochen-Zyklus?

Bei 25 mg/Tag (Einsteiger): 8 Wochen × 7 Tage × 25 mg = 1.400 mg gesamt ÷ 500 mg/Packung = 2,8 Packungen → 3 Packungen. Bei 50 mg/Tag (Fortgeschrittene): 8 × 7 × 50 mg = 2.800 mg ÷ 500 mg = 5,6 Packungen → 6 Packungen. Bei EOD-Injektionen (alle 2 Tage, ca. 28 Injektionen in 8 Wochen): 25 mg EOD = 700 mg gesamt = 1,4 Packungen; 50 mg EOD = 1.400 mg = 2,8 Packungen (3 Packungen).

Welche Blutbilder sind während eines MENT-Zyklus besonders wichtig?

Mindestens 3 Blutbilder: Baseline, Woche 4 (Mitte-Zyklus) und 6 Wochen nach PCT-Ende. Kritische Parameter bei MENT: Östradiol E2 (7α-Methylestradiol-bedingte Erhöhung erkennen), Prolaktin (progestagene Aktivität), LH und FSH (extreme Suppression dokumentieren), Gesamttestosteron post-PCT (HPTA-Erholung), HDL/LDL (Lipidpanel) und bei Kinderwunsch zusätzlich Spermogramm 3–6 Monate nach Absetzen.

Verwandte Produkte und weiterführende Informationen

Als obligatorische Begleitung zu jedem MENT-Zyklus: Anastrozol (Arimidex) oder Exemestan (Aromasin) als AI, Cabergolin für Prolaktinkontrolle, und vollständige PCT mit HCG, Clomifen und Tamoxifen nach Zyklusende.

Pharmakologisch verwandte Substanzen für Vergleichszwecke: Nandrolon Decanoat (Deca) (gemeinsame 19-Nor-Abstammung, aber fundamental unterschiedliches Profil), Trenbolon Acetat (kurzer Ester, hohe Androgenpotenz, kein Aromatisieren), Testosteron Enantat (klassische Langester-Basis als Alternative zu MENT-Mono). Für Einsteiger in die Welt der Anabolika bietet der Artikel Anabolika 101 eine vollständige pharmakologische Grundlage.

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