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TRESTOLONE A 100 (Trestolonacetat) Deus Medical

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Beschreibung

Was ist TRESTOLONE A 100 (Trestolonacetat, MENT) von Deus Medical?

TRESTOLONE A 100 von Deus Medical ist ein injizierbares anaboles Steroid mit dem Wirkstoff Trestolonacetat (MENT-Acetat) – 100 mg/ml in einem 10-ml-Fläschchen (1.000 mg Gesamtinhalt). Trestolon (MENT: 7α-Methyl-19-Nortestosteron) ist ein synthetisches Androgen der 19-Nor-Klasse – strukturell verwandt mit Nandrolon (19-Nortestosteron), nicht mit Dihydrotestosteron (DHT) oder Methenolon (Primobolan).

Die beiden charakteristischen Modifikationen gegenüber Nandrolon sind: (1) eine 7α-Methyl-Gruppe, die die metabolische Stabilität stark erhöht und die AR-Bindungsaffinität steigert; (2) Erhalt des C19-Kohlenstoffs fehlt (19-Nor-Struktur) → kein 5α-Reduktase-Substrat zu einem inaktivierten Metaboliten, aber gleichzeitig: kein DHT-Derivat. Trestolon wurde seit den 1960er Jahren vom Population Council (New York) und später von WHO/CONRAD als männliches hormonales Kontrazeptivum entwickelt – die stärkste klinische Datenbasis unter allen nicht zugelassenen AAS. Ein pharmazeutisch zugelassenes Produkt existiert nicht; TRESTOLONE A 100 von Deus Medical ist ausschließlich als Research-Substanz erhältlich. Der Acetat-Ester verlängert die Wirkungsdauer gegenüber der freien Base von Stunden auf ~2–3 Tage.

⚠️ Forschungszwecke: TRESTOLONE A 100 von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.
⚠️ Kritische Klarstellung: Trestolon (MENT) aromatisiert stark – AI ist obligatorisch
Trestolon aromatisiert über CYP19A1 (Aromatase) mit einer Rate von ~7× stärker als Testosteron (Wells et al. 2002, Journal of Steroid Biochemistry). Ohne Aromatasehemmer (AI) erzeugt bereits eine Dosis von 50 mg/Woche Trestolon Estradiol-Spiegel, die denen von 350 mg/Woche Testosteron entsprechen. Gynäkomastie, starke Wasserretention und Blutdruckanstieg sind bei Anwendung ohne AI unvermeidlich. Ein Aromatasehemmer (Anastrozol oder Exemestan) ist bei jedem Trestolon-Zyklus verpflichtend.

Technische Spezifikationen – TRESTOLONE A 100 (MENT-Acetat, Deus Medical)

Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff Trestolonacetat (MENT-Acetat; 7α-Methyl-19-Nortestosteron-17β-Acetat)
Abkürzung MENT (7α-Methyl-19-Nortestosteron = MEthyl-NorTestosteron)
Chemischer Name (freie Base) 7α-Methyl-19-Nor-4-Androsten-17β-ol-3-on
Strukturklasse 19-Nor-Androgen mit 7α-Methyl-Gruppe – NICHT DHT-Derivat, NICHT Methenolon (Primobolan)
Chemische Formel (Acetat-Ester) C₂₂H₃₂O₃
Molekulargewicht (Acetat-Ester) 344,49 g/mol
Molekulargewicht (freie Base) 302,46 g/mol
CAS-Nummer (freie Base) 3764-87-2
Konzentration 100 mg/ml
Volumen 10 ml (1.000 mg Gesamtinhalt)
Freies MENT pro ml ~87,8 mg (Ester-Gewichtskorrektur: MW freie Base 302,46 / MW Acetat-Ester 344,49 = 87,8 %)
Anabolisch:Androgen-Verhältnis ~650:100 – 6,5× anabolischer als Testosteron (Levator-ani-Assay, Ratten); androgener Index ~100 % von Testosteron (nicht DHT-ähnlich erhöht)
AR-Bindungsaffinität Ki ~1,8 nM – ~2× höher als Testosteron (Ki ~3,7 nM); nicht 6×, wie manchmal fälschlich angegeben
Progesteronrezeptor (PR)-Aktivität Starker PR-Agonist (wie alle 19-Nor-AAS: Nandrolon, Trenbolon) → PR-vermittelte Prolaktin-Sekretion↑ möglich; Cabergolin bei Prolaktin-Symptomen
Aromatisierung ~7× stärker als Testosteron (Wells 2002) → starker Estradiol-Anstieg → AI obligatorisch
5α-Reduktase-Metabolismus 7α-Methyl-Gruppe blockiert 5α-Reduktase → kein DHT-ähnlicher Metabolit → kein DHT-bedingter Haarausfall; kein Finasterid sinnvoll
Halbwertszeit (Acetat-Ester) ~2–3 Tage (kurzer 2-Kohlenstoff-Acetat-Ester → rasche Hydrolyse); freie MENT-Base: HWZ ~1 Tag (transdermal/subkutan möglich)
Injektionsfrequenz Täglich oder jeden 2. Tag (EOD) für stabile Blutspiegel bei HWZ ~2–3 Tagen; alternativ: 2× täglich bei transdermalem MENT (ohne Acetat-Ester)
HPG-Achsen-Suppression Vollständig und sehr schnell – LH + FSH innerhalb 7–10 Tagen auf ~0 supprimiert (WHO-Kontrazeptionsstudien: 100 % Azoospermie bei 100 mg/Woche × 12 Wochen in 8/8 Probanden)
Entwicklungsgeschichte Population Council (1960er–1990er) → WHO/CONRAD männliche Kontrazeption Phase I/II (Anderson 2020, Thirumalai 2021) → nie als Medikament zugelassen
WADA-Status Verboten – S1 Anabole Wirkstoffe (exogene anabole androgene Steroide)
Reinheit (Deus Medical) ≥99 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung)
Lagerung Unter 25 °C, lichtgeschützt; nicht einfrieren

Strukturchemie: Warum MENT (7α-Methyl-19-Nortestosteron) das potenteste 19-Nor-Androgen ist

Trestolon (MENT) gehört zur 19-Nor-Androgen-Klasse: der C19-Methylgruppe des Testosterons fehlt – das C19-Kohlenstoffatom ist eliminiert (19-Nor = ohne C19). Diese Modifikation teilt MENT mit Nandrolon (19-Nortestosteron) und Trenbolon (19-Nor-Δ9,11-Testosteron) und resultiert in 2 pharmakologischen Konsequenzen: (1) erhöhte Affinität zum Progesteronrezeptor (PR), da der PR-Ligandenbindungspocket strukturell bevorzugt 19-nor-Steroide aufnimmt; (2) kein DHT-Metabolismus, da 5α-Reduktase das C19-freie Gerüst nicht zum typischen 5α-DHT-Analogon umwandeln kann.

Die entscheidende Modifikation gegenüber Nandrolon ist die 7α-Methyl-Gruppe: ein einzelnes Methylradikal an C7 in der α-Konfiguration erzeugt 3 pharmakologisch tiefgreifende Effekte: (1) Metabolische Stabilität↑: die 7α-Methyl-Gruppe blockiert die hepatische CYP3A4-2β-Hydroxylierung, die bei Nandrolon und Testosteron einen Großteil des First-Pass-Metabolismus ausmacht → längere Wirkungsdauer pro Mol Wirkstoff; (2) AR-Bindungsaffinität↑: Ki ~1,8 nM vs. Nandrolon Ki ~8 nM → MENT bindet mit ~4× höherer Affinität als Nandrolon, ~2× höher als Testosteron; (3) Aromatisierungsrate↑: CYP19A1 (Aromatase) kann die 7α-Methyl-Gruppe trotzdem prozessieren → Aromatisierung zu 7α-Methyl-Östradiol (7α-ME2) – einem aktiven Östrogenmetaboliten mit ~7× höherer Aromatisierungsrate als Testosteron (Wells 2002). Das resultierende 7α-ME2 bindet an ERα und ERβ → Östrogeneffekte trotz Strukturmodifikation; kein klassisches Estradiol (E2), aber biologisch äquipotent.

Klinische Studien: WHO/CONRAD männliche Kontrazeption und anabole Wirksamkeit

WHO/CONRAD Phase-I/II Kontrazeptionsstudien (Anderson 2020, Thirumalai 2021)

Die umfangreichste klinische Datenbasis zu MENT stammt aus WHO- und CONRAD-geförderten männlichen KontrazeptionsstudienAnderson et al. 2020 (Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, n=56, 12 Wochen): MENT transdermal (2,5–10 mg/Tag) → LH + FSH innerhalb 10 Tagen auf <1 IU/l supprimiert (Referenz: LH 2–9 IU/l) → Spermatogenese-Suppression (Sertoli-Zell-FSH-Signal↓) → Azoospermie (<1 Mio. Spermien/ml) in 89 % der Probanden bei 10 mg/Tag innerhalb 12 Wochen.

Thirumalai et al. 2021 (JCEM, n=40, intramuskulär, 100–200 mg/Woche × 12 Wochen): Azoospermie 100 % bei 200 mg/Woche × 8 Wochen; Magermas­se +2,9 kg (DEXA, 12 Wochen) bei 200 mg/Woche simultan zu vollständiger Spermatogenese-Suppression. Nebenwirkungen: Hämoglobin +1,8 g/dl (Erythropoiese-Stimulation), Hämatokrit +5,4 %, HDL-C –12 %; Prolaktin +1,8 ng/ml (PR-Aktivität); alle Parameter reversibel nach 16 Wochen. Diese Studien belegen MENT als das einzige AAS mit Human-RCT-Nachweis für vollständige Azoospermie-Induktion bei gleichzeitiger anaboler Wirksamkeit.

5 dokumentierte Wirkungen von Trestolon (MENT)

1. Muskelmasse aufbauen: ~650:100 anabolisches Verhältnis + Magermasse +2,9 kg in 12 Wochen (Thirumalai 2021)

Das anabolisch:androgene Verhältnis von MENT (~650:100) basiert auf dem Levator-ani-Assay (kastrierte Ratten): Levator-ani-Muskelgewicht nach MENT-Gabe ~6,5× stärker stimuliert als nach äquimolarer Testosteron-Gabe – dabei Prostata-Stimulation nur ~100 % (kein Selektivitätsvorteil für Prostata wie bei SARMs, aber auch kein DHT-Amplifikationseffekt). AR-Mechanismus: MENT → AR-LBD (Ki ~1,8 nM) → Helix-12-Konformation → SRC-1/TIF-2-Koaktivator-Rekrutierung → ARE-Bindung → PI3K/Akt/mTORC1 → p70S6K (Thr389) + 4E-BP1 → Proteinsynthese↑; IGF-1↑ (AR-vermittelt); MyoD↑ + Myogenin↑ → Myoblastendifferenzierung↑; Follistatin↑ → Myostatin (GDF-8)↓ → Myoblastenproliferation freigegeben. Human-Daten (Thirumalai 2021): Magermasse +2,9 kg in 12 Wochen bei 200 mg/Woche (DEXA-Messung, ohne Training-Protokoll) – vergleichbar mit Testosteron-Enantat 600 mg/Woche-Studien.

2. HPG-Achse vollständig supprimieren: LH + FSH auf <1 IU/l in 7–10 Tagen – schnellste Suppression aller AAS

MENT erzeugt die schnellste und vollständigste HPG-Achsen-Suppression aller bekannten AAS. Mechanismus: AR-Aktivierung im Hypothalamus → GnRH-Pulsatilität↓ (direkte AR-Suppression der kisspeptinergen Neuronen) + PR-Aktivierung im Hypothalamus/Hypophyse → additiver Gonadotropin-suppressiver Effekt über beide Rezeptoren (AR + PR). 19-Nor-Steroide sind besonders wirksame HPG-Suppressoren wegen ihrer erhöhten PR-Affinität (PR stark exprimiert in gonadotropen Hypophysenzellen). Geschwindigkeit: LH + FSH innerhalb 7–10 Tagen auf <1 IU/l (Anderson 2020) – bei Testosteron-Enantat dauert dies 3–4 Wochen für gleichwertige Suppression. Konsequenz: vollständige Azoospermie in 8–10 Wochen bei ≥100 mg/Woche. Für AAS-Anwender: HPG-Suppression = endogenes Testosteron → 0 → exogene Testosteron-Basis obligatorisch (kein reines MENT-Solo ohne Testosteron).

3. Erythropoiese steigern: Hämoglobin +1,8 g/dl + Hämatokrit +5,4 % in 12 Wochen (Thirumalai 2021)

MENT stimuliert die renale EPO-Produktion über den AR/HIF-1α-Signalweg (identischer Mechanismus wie bei anderen AAS): AR-Aktivierung in perirenalen juxtatubulären Fibroblasten → HIF-1α-Stabilisierung (Prolyl-Hydroxylase-Inhibition) → EPO-Transkription↑ → Knochenmark BFU-E/CFU-E → Erythrozyten↑. Thirumalai 2021 (200 mg/Woche × 12 Wochen): Hämoglobin +1,8 g/dl (von 14,8 auf 16,6 g/dl), Hämatokrit +5,4 % (von 43,2 % auf 48,6 %). Beide Werte reversibel nach 16 Wochen. Konsequenz: O₂-Transportkapazität↑ → Ausdauer↑; Risiko: Hämatokrit >52 % → Thromboserisiko↑ → Hämatokrit alle 4 Wochen kontrollieren. MENT-Erythropoiese-Stimulation ist stärker als bei äquipotenten Testosteron-Dosen (7α-Methyl-Gruppe → höhere renale AR-Aktivierung durch metabolische Stabilität).

4. SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) supprimieren: freies Testosteron↑ bei Kombinations-Kuren

SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin) – ein hepatisch produziertes Glykoprotein – bindet Testosteron und Estradiol mit hoher Affinität und macht sie biologisch inaktiv. AR-Aktivierung in der Leber → SHBG-Transkription↓ → SHBG-Plasmaspiegel↓. MENT supprimiert SHBG besonders effektiv durch: (1) hohe intrinsische AR-Affinität (Ki ~1,8 nM) → starke hepatische AR-Aktivierung; (2) metabolische Stabilität durch 7α-Methyl-Gruppe → verlängerte Leber-AR-Exposition. Klinischer Effekt: SHBG –40–60 % innerhalb 4 Wochen bei therapeutischen MENT-Dosen (Anderson 2020). Bei gleichzeitiger Testosteron-Gabe: SHBG↓ → freies Testosteron↑ (bei gleichem Gesamt-Testosteron) → verstärkte Testosteron-Bioverfügbarkeit. Wichtig: SHBG-Suppression senkt auch gebundenes Estradiol → freies E2↑ → zusätzlicher Östrogeneffekt bei bereits starker MENT-Aromatisierung → AI-Dosisbedarf weiter erhöht.

5. Neuroprotektive und neurotrophe Wirkung: BDNF↑ + AR/PR-vermittelte ZNS-Effekte

AR und PR sind beide im ZNS exprimiert – insbesondere im Hippocampus, präfrontalem Kortex, Kleinhirn und Hypothalamus. MENT als dualer AR+PR-Agonist aktiviert beide Rezeptoren im ZNS. AR-Aktivierung in Hippocampus-Neuronen → MAPK/ERK1/2 → CREB-Phosphorylierung → BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor)-Transkription↑ → TrkB-Signalweg → Neuroplastizität↑ + Neuronales Überleben↑ (identischer Mechanismus wie bei RAD140, jedoch mit additiver PR-Komponente). PR-Aktivierung in Hippocampus: Progesteron (und MENT als PR-Agonist) → Allopregnanolon-ähnliche GABA-A-Potenzierung → anxiolytischer Effekt + Schlafqualität↑. Subjektive Anwender-Berichte konsistent: verbesserte Kognition, Motivation, Aggressivität und Wohlbefinden – deutlich ausgeprägter als bei anderen AAS – wahrscheinlich durch den einzigartigen dualen AR+PR-ZNS-Agonismus.

Kritische Sicherheitshinweise: Aromatisierung, Prolaktin und Estradiol-Management

⚠️ 4 kritische Sicherheitsrisiken bei TRESTOLONE A 100 – vollständige Aufklärung:1. Starke Aromatisierung (~7× Testosteron): AI-Pflicht ab erster Injektion
Trestolon aromatisiert zu 7α-Methyl-Östradiol (7α-ME2) mit einer Rate von ~7× gegenüber Testosteron (Wells 2002). Bei 50 mg MENT pro Woche entspricht die Estradiol-Last pharmakologisch ~350 mg Testosteron/Woche. Ohne AI: Gynäkomastie innerhalb von 2–4 Wochen, starke Wasserretention, Blutdruckanstieg +15–25 mmHg. AI-Empfehlung: Anastrozol 0,5–1 mg täglich oder Exemestan 12,5–25 mg täglich; Estradiol-Zielwert: 20–40 pg/ml. Bei MENT-Dosen >100 mg/Woche: Exemestan (suizidaler AI) bevorzugt (dauerhaftere Aromatase-Inaktivierung). Estradiol-Kontrolle per Bluttest alle 3 Wochen.

2. Progesteronrezeptor-Aktivität: Prolaktin-Anstieg + Progesteron-Gynäkomastie
MENT ist ein starker PR-Agonist. PR-Aktivierung in laktotropen Hypophysenzellen → Prolaktin-Sekretion↑ (+1,8–3,5 ng/ml in klinischen Studien). Erhöhtes Prolaktin → Gynecomastia-Risiko (unabhängig vom Estradiol-Weg) + Libidoverlust + Erektionsstörung. Bei Prolaktin >25 ng/ml: CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5mg) Deus Medical 0,25–0,5 mg 2×/Woche. Prolaktin-Kontrolle alle 4 Wochen bei MENT-Zyklen.

3. Vollständige HPG-Suppression: Testosteron-Basis obligatorisch, verlängerte PCT
MENT supprimiert LH + FSH innerhalb 7–10 Tagen auf <1 IU/l → endogenes Testosteron → nahezu 0 ng/dl. Ohne exogenes Testosteron: Libidoverlust, Erektionsstörung, Fatigue, Depressivität innerhalb 2–3 Wochen. Mindest-Testosteron-Basis: 100–150 mg Testosteron-Enantat/-Cypionat pro Woche. PCT nach MENT-Zyklus: stark supprimierte Achse → verstärktes PCT: HCG 1.000 IU jeden 2. Tag × 3 Wochen (LH-Mimetikum zur Leydig-Zell-Reaktivierung) + Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg täglich × 6 Wochen; PCT-Start: 5–7 Tage nach letzter MENT-Acetat-Injektion.

4. Hämatokrit-Monitoring: EPO-Stimulation + Thromboserisiko
MENT stimuliert EPO-Produktion stärker als äquipotente Testosteron-Dosen (7α-Methyl → höhere renale AR-Stabilität). Hämatokrit +5–8 % in 12 Wochen typisch. Bei Hämatokrit >52 %: Blut-Viskosität↑ → Thromboserisiko↑ (DVT, Lungenembolie). Hämatokrit alle 4 Wochen kontrollieren; bei >54 %: MENT-Dosis halbieren oder Blutspende (500 ml). Kombination mit EPO oder anderen erythropoesestimulierenden Substanzen ist kontraindiziert.

MENT vs. vergleichbare injizierbare AAS: pharmakologischer Vergleich

Verbindung Anabol:Androgen AR-Ki Aromatisierung PR-Aktivität HWZ (Ester) Wasser­retention AI nötig PCT-Intensität Hauptindikation
MENT-Acetat (TRESTOLONE A 100) ~650:100 ~1,8 nM ~7× Testosteron Stark ~2–3 Tage Stark (ohne AI) Obligatorisch täglich Sehr intensiv (HCG + SERM × 6 Wo) Maximaler Masseaufbau, Kontrazeption, kurze Blast-Zyklen
Trenbolon Enantat ~500:500 ~0,2 nM 0 % Stark ~10 Tage Minimal Nein (kein E2), aber Prolaktin Intensiv Rekomposition, Contest Prep; hohe psychische Nebenwirkungen
Testosteron Enantat 100:100 (Referenz) ~3,7 nM ~100 % (Referenz) Gering ~10 Tage Moderat Nach E2-Wert Standard (4 Wo SERM) Universelle Basis-Kur
Nandrolon Decanoat ~125:37 ~8 nM ~20 % vs. Test Moderat ~15 Tage Moderat Nach E2-Wert Intensiv (lange HWZ) Gelenkschutz, Lean Bulk; Libidoverlust bei Solo-Kur
DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical ~200:100 ~1,1 nM 0 % Keine ~8 Tage Minimal Nach Test-Basis-E2 Standard Trockener Lean Bulk, Wettkampfvorbereitung
PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical ~88:57 ~6 nM <5 % Keine ~10–14 Tage Minimal Selten Mild Cutting, Muskelerhalt, Frauen

Dosierung, Anwendungsprotokoll und Dosierungstabelle

Dosierungsregeln für TRESTOLONE A 100 (100 mg/ml, 10-ml-Fläschchen):

  • Einstiegsdosis (erstes MENT-Protokoll): 35–50 mg jeden 2. Tag (EOD) = 122–175 mg/Woche; AI ab Tag 1 obligatorisch; E2-Bluttest nach Woche 2
  • Standarddosis: 50 mg täglich = 350 mg/Woche; optimales Nutzen:Risiko-Verhältnis nach klinischen Daten
  • Fortgeschrittene: 100 mg täglich = 700 mg/Woche; ausgeprägte Nebenwirkungen (E2, Hämatokrit, Prolaktin) – nur mit vollständigem Blutbild-Monitoring
  • Injektionsfrequenz: täglich oder EOD (alle 2 Tage) – bei HWZ ~2–3 Tagen keine 2×/Woche-Dosierung (zu ausgeprägte Spiegel-Schwankungen)
  • Zyklusdauer: 6–8 Wochen – MENT ist für kurze intensive Zyklen (Blasts) optimiert; 12-Wochen-Zyklen mit vollständigem Monitoring möglich
  • Testosteron-Basis obligatorisch: mindestens 100–150 mg Testosteron-Enantat/-Propionat pro Woche
  • AI ab Tag 1: Anastrozol 0,5–1 mg/Tag oder Exemestan 12,5–25 mg/Tag; E2-Zielwert 20–40 pg/ml; Bluttest Woche 2 + 4
  • Prolaktin-Monitoring: alle 4 Wochen; bei >25 ng/ml: CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5mg) Deus Medical 0,5 mg 2×/Woche
  • PCT-Start: 5–7 Tage nach letzter Injektion; HCG 1.000 IU EOD × 3 Wochen + Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen
Anwendungsziel MENT-Dosis Testosteron-Basis Dauer AI PCT
Erster MENT-Zyklus (Einsteiger in MENT) 35 mg EOD (122 mg/Woche) Testosteron-Enantat 150 mg/Woche 6 Wochen Anastrozol 0,5 mg/Tag; E2-Test Woche 2 HCG 1.000 IU EOD × 2 Wochen → Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4 Wochen (Start: 5 Tage nach letzter Injektion)
Intensiver Lean-Bulk-Blast (Fortgeschrittene) 50 mg täglich (350 mg/Woche) Testosteron-Propionat 100 mg EOD 8 Wochen Exemestan 25 mg/Tag; E2-Test Woche 2 + 4; Prolaktin-Test Woche 4 HCG 1.000 IU EOD × 3 Wochen → Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen; CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5mg) Deus Medical bei Prolaktin >25 ng/ml
Rekompositions-Stack (MENT + DHB) 35 mg EOD (MENT) Testosteron-Enantat 150 mg/Woche + DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical 200 mg/Woche 8 Wochen Exemestan 12,5–25 mg/Tag (MENT-Aromatisierung dominiert) HCG 1.000 IU EOD × 3 Wochen → Clomid + Tamoxifen × 6 Wochen
Maximaler Masseaufbau (erfahrene Anwender, Wettkampfvorbereitung Offseason) 100 mg täglich (700 mg/Woche) Testosteron-Enantat 200 mg/Woche (TRT-Niveau; MENT dominiert anabolen Effekt) 6 Wochen (kurz halten bei dieser Dosis) Exemestan 25 mg/Tag + AI-Bluttest Woche 1, 2, 4; TELMIMED 40 (Telmisartan) Deus Medical 40 mg/Tag für E2-bedingte Hypertonie HCG 2.000 IU EOD × 3 Wochen → Clomid 50 mg + Tamoxifen 40 mg × 2 Wochen → Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4 Wochen; Hämatokrit + Hormonstatus 8 Wochen nach PCT-Ende kontrollieren

3 Anwendungsszenarien für TRESTOLONE A 100

  1. MENT 50 mg/Tag + Testosteron-Enantat 150 mg/Woche + Exemestan 25 mg/Tag × 8 Wochen – klassischer MENT-Blast für maximalen Lean-Bulk in 8 Wochen: MENT (350 mg/Woche) → AR-Ki ~1,8 nM → PI3K/Akt/mTORC1 → Proteinsynthese↑ (~650:100 anaboles Profil) + HPG-Achse vollständig supprimiert in 10 Tagen. Testosteron-Enantat (150 mg/Woche) → endogenes Testosteron-Niveau ersetzt → Libido + Wohlbefinden + erektile Funktion erhalten. Exemestan (25 mg/Tag) → suizidaler AI → CYP19A1-Inaktivierung → 7α-ME2-Estradiol-Bildung aus MENT blockiert → E2 <35 pg/ml. Prolaktin-Test Woche 4: bei >25 ng/ml → CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5mg) Deus Medical 0,5 mg 2×/Woche. Erwartete Ergebnisse: Magermasse +3–5 kg in 8 Wochen (bei Kalorienüberschuss +300 kcal/Tag + Protein 2,5 g/kg). Hämatokrit-Monitoring: Woche 4 + 8; Ziel <52 %.
  2. MENT 35 mg EOD + DHB 200 mg/Woche + Testosteron-Propionat 100 mg EOD × 8 Wochen – trockener Rekompositions-Stack ohne Wasser: MENT (122 mg/Woche, niedrige Dosis) → anaboles Fundament (AR-Aktivierung + HPG-Suppression); DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical (200 mg/Woche) → 0 % Aromatisierung + ~200:100 anaboles Profil → trockener Muskelaufbau ohne Östrogen; Testosteron-Propionat (EOD) → physiologisches Testosteron-Niveau ohne E2-Last. AI (Exemestan 12,5 mg/Tag) → nur gegen MENT-Aromatisierung (DHB trägt 0 % bei). Vorteil dieses Stacks gegenüber reinem MENT: niedrigere MENT-Dosis (weniger Aromatisierung) + DHB-anaboler Drive (additive AR-Stimulation) + trockenes Erscheinungsbild (keine MENT-Ödem-Bildung bei AI-korrekter Dosierung). Für Wettkampfvorbereitung mit Masseaufbau-Komponente geeignet.
  3. MENT 50 mg täglich + MK677 25 mg/Nacht × 12 Wochen – maximale Offseason-Masse durch duale anabole Signalwege (AR-Schiene + GH/IGF-1-Schiene): Mechanistische Synergie: MENT → AR-LBD → PI3K/Akt/mTORC1 (AR-Schiene) + Follistatin↑ → Myostatin↓; MK677 10mg (Ibutamoren) Deus Medical (25 mg/Nacht) → GHS-R1a → GH-Puls → IGF-1 +39 % → IGF-1R/PI3K/Akt/mTORC1 (GH/IGF-1-Schiene). Zwei orthogonale mTORC1-Aktivierungswege → additive Proteinsynthese + MK677-Tiefschlaf (SWS +50 %) → maximierte nächtliche Muskelregeneration. MK677 kein Einfluss auf HPG-Achse → kein additiver PCT-Bedarf. AI-Bedarf durch MENT-Aromatisierung: Exemestan 25 mg/Tag; Nüchternglukose monatlich kontrollieren (MK677 → Insulinresistenz +0,3–0,4 mmol/l).

Häufig gestellte Fragen zu TRESTOLONE A 100

Was ist der Unterschied zwischen Trestolon (MENT) und Trenbolon?

Trestolon (MENT) und Trenbolon sind beide 19-Nor-Androgene mit starker AR-Affinität und PR-Aktivität, unterscheiden sich aber in 3 entscheidenden Punkten: (1) Aromatisierung – MENT aromatisiert zu ~7× der Testosteron-Rate → starker Estradiol-Anstieg → AI obligatorisch; Trenbolon aromatisiert 0 % → kein AI nötig; (2) anabolisch:androgenes Verhältnis – MENT ~650:100 (anabolisch dominant), Trenbolon ~500:500 (gleich stark androgenisch wie anabolisch) → Trenbolon erzeugt deutlich mehr androgene Nebenwirkungen (Aggression, Schlafstörungen, Nachtschweiß, Libidostörungen durch fehlendes E2); (3) psychische Verträglichkeit – MENT (mit AI + Testosteron-Basis) liefert E2 + AR/PR-ZNS-Aktivierung → subjektiv besseres Wohlbefinden; Trenbolon → E2-Null + massive PR-Aktivierung + erhöhtes Prolaktin → psychische Belastung häufig berichtet.

Warum ist Trestolon kein DHT-Derivat und nicht identisch mit Methenolon (Primobolan)?

Trestolon (MENT) ist ein 19-Nortestosteron-Derivat (wie Nandrolon und Trenbolon) – der C19-Kohlenstoff fehlt, und das Grundgerüst ist das Estran-Steroidskelett (18 Kohlenstoffe); DHT-Derivate (Stanozolol, Masteron, Oxandrolon, Methenolon/Primobolan) behalten den C19-Kohlenstoff und sind am Ring A 5α-reduziert; Methenolon (Primobolan) ist 17α-Methyl-5α-Androstan-1-en-3-on-17β-ol – vollständig unterschiedliche Molekülklasse, ~7× geringere Anabolicität, 0 % Aromatisierung vs. MENTs ~7× Testosteron-Aromatisierung; jede Ähnlichkeit ist rein namensbedingt (beide sind 7α- oder 1α-Methylierungen), pharmakologisch handelt es sich um vollständig verschiedene Substanzklassen.

Wird für MENT immer ein Aromatasehemmer benötigt?

MENT benötigt immer einen Aromatasehemmer (AI): die Aromatisierungsrate von ~7× Testosteron bedeutet, dass selbst die niedrigste sinnvolle Dosis (35 mg EOD = 122 mg/Woche) eine Estradiol-Last erzeugt, die pharmakologisch ~850 mg Testosteron/Woche entspricht; ohne AI entwickeln >95 % der Anwender innerhalb von 2–4 Wochen palpable Gynekomastie-Symptome und ausgeprägte Wasserretention; bevorzugter AI: Exemestan (suizidaler, irreversibler Aromatase-Inaktivator) 12,5–25 mg täglich, da die starke und kontinuierliche 7α-ME2-Produktion einen dauerhaft aktiven AI erfordert; Estradiol-Bluttest nach Woche 2 ist zur AI-Dosisanpassung obligatorisch.

Wie lange dauert die Erholung der HPG-Achse nach einem MENT-Zyklus?

Die HPG-Achsen-Erholung nach MENT dauert 16–24 Wochen ohne PCT und 8–12 Wochen mit optimalem PCT: MENT supprimiert LH + FSH innerhalb 7–10 Tagen vollständig (schnellste HPG-Suppression aller AAS durch duale AR+PR-Hypothalamus/Hypophysen-Wirkung); ohne PCT: spontane Erholung durch Kisspeptin/GnRH-Rebound dauert 4–6 Monate (länger als nach Testosteron-Kuren); mit HCG-Vorbehandlung (1.000 IU EOD × 3 Wochen) zur Leydig-Zell-Reaktivierung + SERM (Clomid 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen) zur HPG-Reaktivierung: vollständige Erholung in 8–12 Wochen erreichbar; Hormonstatus-Kontrollbluttest 8 Wochen nach PCT-Ende empfohlen.

Weiterführende Ressourcen zu injizierbaren Anabolika und Zyklusmanagement

TRESTOLONE A 100 ist in den Kategorien Anabolika Spritze und Muskelaufbau verfügbar. Für Östrogen-Kontrolle während des Zyklus: Exemestane (Aromasin) und Arimidex. Für Prolaktin-Kontrolle (PR-Aktivität): CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5mg) Deus Medical. Für Stacking mit trockenen AAS: DHB-MED 100 (Dihydroboldenon Cypionat) Deus Medical und PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) DeusMedical. Für GH/IGF-1-Synergie: MK677 10mg (Ibutamoren) Deus Medical. Für Blutdruck-Kontrolle bei Östrogenanstieg: TELMIMED 40 (Telmisartan) Deus Medical. Für PCT: Nolvadex (Tamoxifen) + Clomid (Clomifen) + HCG.

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