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Dihydroboldos 100 mg/ml (Dihydroboldenon Cypionat) Driada Medical

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Beschreibung

Was ist Dihydroboldos 100 (Dihydroboldenon Cypionat, Driada Medical)?

Dihydroboldos 100 ist Dihydroboldenon Cypionat — der 5α-reduzierte Metabolit von Boldenon (Equipoise®), verestert mit Cypionsäure — 100 mg/ml in 10 ml Öllösung zur intramuskulären Injektion (freie Base: C₁₉H₂₈O₂, MW 288,42; CAS der freien Base: 65-06-5; Cypionat-Ester: C₈H₁₃O₂). Dihydroboldenon (DHB) — im englischsprachigen Raum auch als „1-Testosterone“ bezeichnet, da es strukturell identisch mit 1-Dihydrotestosteron ist — ist ein reiner Androgenrezeptor-Agonist ohne jede Aromatisierungskapazität, ohne Umwandlung durch 5α-Reduktase und ohne progesterone Aktivität: die 1,2-Doppelbindung im A-Ring blockiert CYP19A1 (Aromatase) mechanisch — DHB ist kein Substrat für die Aromatase-Katalyse, was Östrogenkonversion auf exakt 0 % reduziert.

Das Ergebnis ist ein Steroid, das ausschließlich über den Androgenrezeptor (AR) wirkt — mit einer in vitro AR-Bindungsaffinität von ~200 % relativ zu Testosteron (Referenz = 100 %) und einem anabolen-zu-androgenen Quotienten von ~200:100. Driada Medical liefert Dihydroboldenon Cypionat in 100 mg/ml Konzentration im 10-ml-Fläschchen — 1.000 mg Gesamtinhalt pro Packung; bei 300 mg/Woche reicht ein Fläschchen für 3,3 Wochen; bei 200 mg/Woche für 5 Wochen.

Technische Spezifikationen – Dihydroboldos 100 (Driada Medical)

Parameter Wert
Hersteller Driada Medical
Wirkstoff Dihydroboldenon Cypionat (DHB Cypionat; 1-Testosterone Cypionate)
Pharmakologische Klasse Anaboles androgenes Steroid (AAS); 5α-reduziertes Boldenon-Derivat; reiner AR-Agonist ohne Aromatisierung
Freie Base Dihydroboldenon (5α-Bolden-1-en-3-on); C₁₉H₂₈O₂; MW 288,42 g/mol; CAS 65-06-5
Ester Cypionat (Heptanoat-Derivat, C₈H₁₃O₂) — identischer Ester wie Testosteron Cypionat; HWZ des Esters ~8 Tage → stabile Plasmaspiegel bei 2×/Woche-Injektion
Konzentration 100 mg/ml
Packungsinhalt 10 ml = 1.000 mg DHB Cypionat gesamt
AR-Bindungsaffinität ~200 % von Testosteron (in vitro; Testosteron = 100 % Referenz); ~2× höhere AR-Affinität als Testosteron durch optimale Passung der 5α-reduzierten A-Ring-Konformation im AR-Ligandenbindungspocket
Anaboles:Androgenes Verhältnis ~200 : 100 (Testosteron: 100:100); stark anaboles Profil mit moderater Androgenizität
Aromatisierung 0 % — kein Substrat für CYP19A1 (Aromatase); 1,2-Doppelbindung im A-Ring verhindert den Aromatisierungsmechanismus mechanisch; folglich: kein Östradiol-Anstieg, keine Gynäkomastie, keine östrogene Wassereinlagerung
5α-Reduktase-Konversion Keine — DHB ist bereits vollständig 5α-reduziert; Finasterid und Dutasterid haben keinen Einfluss auf DHB-Spiegel
Progesteronaktivität Gering — kein relevantes progesterones Potenzial; kein Risiko progesteronbedingter Gynäkomastie (im Gegensatz zu Nandrolon/Trenbolon)
SHBG-Affinität Hoch — wie alle 5α-reduzierten Steroide hohe SHBG-Bindung → freier DHB-Anteil im Plasma moderat; freies Testosteron kann durch DHB-SHBG-Verdrängung marginal steigen
Plasma-HWZ ~8 Tage (durch Cypionat-Ester); Steady-State nach ~5–6 Wochen bei 2×/Woche-Dosierung
Injektionsintervall 2× pro Woche (z. B. Montag + Donnerstag) bei gleichmäßiger Dosis je Injektion
Lagerung Unter 30 °C, trocken, lichtgeschützt; nicht einfrieren (Ausfällung von Cypionat-Kristallen möglich); vor Injektion auf ~37 °C erwärmen (PIP-Reduktion)

Biosynthese und Struktur: Wie Boldenon zu Dihydroboldenon wird

Die strukturelle Beziehung zwischen Boldenon und Dihydroboldenon ist identisch mit der zwischen Testosteron und DHT: 5α-Reduktase entfernt die 4,5-Doppelbindung im A-Ring und sättigt sie → aus Boldenon (4,9,11-trien-3-on-Struktur mit 1,2-Doppelbindung) entsteht DHB. Boldenon (Equipoise®) hat selbst eine einzigartige 1,2-Doppelbindung, die seine Unterschiedlichkeit von Testosteron begründet — und diese 1,2-Doppelbindung bleibt in DHB vollständig erhalten.

Die 1,2-Doppelbindung in DHB ist der entscheidende strukturelle Unterschied zu DHT: DHT (5α-Dihydrotestosteron) hat keine Doppelbindungen im A-Ring; DHB hat die 1,2-Doppelbindung. Diese eine chemische Differenz hat 3 pharmakologische Konsequenzen: (1) DHB aromatisiert nicht (DHT ebenfalls nicht — beide kein CYP19A1-Substrat); (2) DHB bindet mit höherer Affinität an den AR als DHT in einigen Gewebetypen (die 1,2-Doppelbindung optimiert die Konformation für bestimmte AR-Isoformen); (3) DHB hat ein günstigeres anaboles Profil im Muskelgewebe als DHT, da DHT im Muskel schnell zu 3α-Androstanediol (inaktiv) metabolisiert wird — DHB unterliegt diesem inaktivierenden Metabolismus nicht im selben Ausmaß.

Wirkmechanismus: AR-vermittelte Muskelproteinsynthese ohne Östrogen-Ko-Signaling

1. Direkte AR-Aktivierung → Muskelproteinsynthese ↑

DHB → AR (Androgenrezeptor, nukleärer Transkriptionsfaktor) → AR-Ligand-Komplex → Translokation in den Zellkern → Bindung an Androgen Response Elements (AREs) → Transkription anaboler Zielgene: IGF-1 (↑Muskelzellproliferation), Follistatin (↑Myostatin-Inhibition → ↑Muskelfaserwachstum), MyoD (↑myogene Differenzierung), Aktin/Myosin-schwere Kette (↑kontraktile Proteinbiosynthese) → Netto: ↑Muskelproteinsyntheserate + ↑Stickstoffretention. Der kritische Vorteil von DHB gegenüber Testosteron: diese gesamte AR-Signalkaskade läuft ohne paralleles Östrogen-Ko-Signaling ab — Testosteron aromatisiert zu Östradiol, das über ERα zusätzliche Signalwege aktiviert (einige davon anabolen, andere wasserretentiv und proliferativ in Brustdrüsengewebe). DHB liefert reinen AR-Stimulus: harte, dichte Muskelmasse ohne Wassereinlagerung aus östrogenen Quellen.

2. Keine Aromatisierung → kein Östrogen-bedingtes Wassermanagement

Testosteron 500 mg/Woche → Östradiol-Anstieg ~+150–300 % über Baseline → Wassereinlagerung subkutan und intramuskulär (Glykogen-gebundenes Wasser) → +2–4 kg Wassergewicht in 4 Wochen → optisch „aufgeblasener“ Muskel mit verminderter Definition. DHB 400 mg/Woche → Östradiol: kein Anstieg → trockene Muskelmasse von Tag 1: der Muskelzuwachs unter DHB besteht nahezu ausschließlich aus kontraktilem Protein — messbar als proportionaler Anstieg von Magermasse (DEXA) ohne Zunahme des Körperwasseranteils. Das Ergebnis: DHB-Muskelmasse ist qualitativ dichter, härter und dauerhafter als Testosteron-Muskelmasse (kein „Wasserrebound“ beim Absetzen).

3. Lipolyse-Synergie durch erhöhten Androgenspiegel

AR auf Adipozyten → ↑Hormonsensitive Lipase (HSL)-Transkription → ↑Triglyzeridhydrolyse → ↑Freisetzung freier Fettsäuren zur β-Oxidation → Netto-Lipolysesteigerung. Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt bei viszeral und subkutan gespeichertem Fett mit hoher AR-Dichte. DHB mit AR-Affinität ~200 % von Testosteron verstärkt diesen lipolytischen AR-Effekt proportional. In der Praxis: DHB-Anwender berichten konsistent über progressive Körperfett-Reduktion bei Kalorienwartung — kein Kaloriendefizit zwingend erforderlich für messbare Rekompositon bei DHB-Einsatz.

4. Stickstoffretention und anti-kataboler Effekt

Glucocorticoidrezeptor (GR) und AR teilen strukturelle Ähnlichkeiten im Ligandenbindungsbereich → hochaffine AR-Agonisten wie DHB können GR kompetitiv blockieren → ↓Cortisol-Signaling in Muskelzellen → ↓Muskelproteinkatabolismus → positiver Stickstoffbalance auch im Kaloriendefizit. Diese anti-glucocorticoide Wirkkomponente macht DHB besonders wertvoll in Wettkampfvorbereitungen mit reduzierter Kalorienzufuhr: Muskelmasse bleibt trotz Diät erhalten, da Cortisol-vermittelter Proteinabbau gebremst wird.

Dihydroboldenon vs Masteron vs Primobolan: Der Definitionssteroid-Vergleich

Merkmal DHB Cypionat
(Dihydroboldos 100, Driada Medical)
Masteron Enanthat
(MASTERMED E 200, Deus Medical)
Primobolan Depot
(PRIMOMED 100, Deus Medical)
Stammverbindung 5α-Boldenon (Boldenon-Derivat) 5α-DHT (DHT-Derivat, 2α-Methyl-DHT) DHT-Derivat (1-Methyl-DHT, Methenolon)
AR-Bindungsaffinität ~200 % von Testosteron ~62 % von Testosteron ~57 % von Testosteron
Anaboles:Androgenes Ratio ~200 : 100 ~62 : 25 ~88 : 44–57
Aromatisierung 0 % 0 % (+ direkte Anti-Östrogen-Wirkung als ERα-Antagonist) 0 %
Anti-Östrogen-Effekt Keiner direkt — aber durch vollständige Östrogenabwesenheit indirekt trockener Muskel Ja — Masteron bindet ERα als Antagonist → senkt Östrogenaktivität im Gewebe auch bei Östradiol-Anstieg durch andere Steroide Keiner direkt
Muskelqualität Sehr harte, dichte Muskelmasse mit höchstem anabolen Output der 3 Substanzen Harte Definition; weniger Muskelmasse-Aufbau; primär Härte + Anti-Östrogen Qualitativ hochwertige trockene Muskelmasse; gut verträglich; geringer Androgenismus
PIP (Post-Injection Pain) Hoch — bekanntes Problem bei 100 mg/ml Konzentration; Gegenmaßnahmen notwendig Moderat bei E200; höher bei P100 Gering bis moderat
Hämatokrit-Anstieg Moderat — DHB stimuliert EPO-Produktion über AR in Nieren; weniger als Boldenon Gering Gering
Haarverlust-Risiko (DHT-sensitiv) Moderat — keine 5α-Reduktase-Konversion, aber direkte AR-Stimulation in Haarfollikeln möglich Hoch — DHT-Derivat, hohe AR-Aktivität in Haarfollikeln Gering — 1-Methyl-Gruppe mindert Haarfollikel-Androgenizität
Typische Dosierung 200–400 mg/Woche 400–600 mg/Woche (Enanthat) 400–600 mg/Woche
Preis (diese Website) €85 / 1.000 mg €145 / 2.000 mg (MASTERMED E 200) €159 / 1.000 mg (PRIMOMED 100)
Idealer Einsatz Rekomposition; trockene Masseaufbau-Phase; Contest-Vorbereitung mit Testosteron-Basis Contest-Peak (letzte 6–8 Wochen); Anti-Östrogen-Komponente in Testosteron-schweren Zyklen Sanfter Qualitätsmasse-Aufbau; Frauen-Zyklus; First-Timers

PIP-Management: Injektion von Dihydroboldenon Cypionat ohne Schmerz

Dihydroboldenon Cypionat bei 100 mg/ml ist für ausgeprägte Post-Injection Pain (PIP) bekannt — ein mechanisches Problem, kein toxisches: DHB-Cypionat-Kristalle können bei Körpertemperatur teilweise ausfallen (Schmelzpunkt des Esters liegt nahe Körpertemperatur) → mikroskopische Kristallformationen im injizierten Gewebe → lokale Entzündungsreaktion → Schmerz, Schwellung, Wärme an der Injektionsstelle über 24–72 h. 5 evidenzbasierte Methoden zur PIP-Minimierung:

(1) Fläschchen 10–15 Minuten vor Injektion auf 37 °C erwärmen (Körpertemperatur-Wasserbad oder Handwärme) → Viskosität ↓, Kristallisationsneigung ↓. (2) Mischung mit Testosteron Cypionat in derselben Spritze — 1 ml DHB + 1 ml Testosteron Cypionat → Ölgemisch verdünnt DHB-Konzentration auf ~50 mg/ml in der Spritze → deutlich weniger PIP bei gleichem DHB-Gesamtgehalt; empfohlenes Mischungsverhältnis: 1:1 bis 1:2 (DHB:TestC).

(3) Injektionsgeschwindigkeit: maximal 1 ml pro 30 Sekunden → schnelle Injektion erzeugt lokalen Druckanstieg → Gewebstrauma → mehr PIP; langsame Applikation gibt dem Öl Zeit zur Verteilung im Muskelgewebe. (4) Injektion in größere Muskeln (Gluteus maximus, Vastus lateralis) mit ausreichend Muskelvolumen für das Ölvolumen; nicht in Deltoid bei >1 ml DHB-Cypionat. (5) Post-Injektion: sofort 5–10 Minuten Muskel massieren und innerhalb von 30 Minuten trainieren → Wärme und erhöhte Durchblutung beschleunigen Resorption und verhindern Kristallakkumulation.

Dihydroboldenon Cypionat: Das optimale Basis-AAS-Verhältnis für Contest-Vorbereitung
Die klassische Contest-Kombination mit DHB: Testosteron Propionat oder Cypionat (200–400 mg/Woche) als Hormonbasis + DHB Cypionat (200–400 mg/Woche) für anabolen Hauptstimulus + Masteron Propionat oder Enanthat (200–400 mg/Woche) als Anti-Östrogen + Vaskularitätsbooster. Testosteron hält das Östradiol auf einem minimalen aber vorhandenen Niveau (vollständige Östrogen-Suppression → Gelenk-Trockenheit, Libidoverlust, negatives Lipidprofil); DHB liefert den Hauptteil der Muskelmasse-Signalisierung; Masteron supprimiert residuale Östrogeneffekte und erzeugt den „Marmor“-Muskeleffekt. Ein ARIMIMED 1 (Anastrozol) oder FEMAMED 2.5 (Letrozol) ist bei dieser Kombination in der Regel nicht notwendig — Masteron übernimmt die östrogene Kontrolle.

Dosierungsprotokolle — 4 Anwendungsszenarien für Dihydroboldos 100

Protokoll Dosierungsplan Verbrauch Indikation
Einsteiger DHB — Rekomposition DHB Cypionat 200 mg/Woche (1 ml × 2/Woche: je 0,5 ml Montag + Donnerstag, oder 1 ml zweiwöchentlich) + TESTOMED C 250 (Testosteron Cypionat) 300 mg/Woche als Hormonbasis; Dauer: 10–12 Wochen; PCT nach 2 Wochen nach letzter Injektion; kein AI erforderlich (DHB keine Aromatisierung; Test-C 300 mg/Woche → modester Östradiol-Anstieg → tolerierbar) 2 Fläschchen Dihydroboldos 100 für 10 Wochen bei 200 mg/Woche Erste DHB-Erfahrung; Körperrekomposition (gleichzeitiger Muskelaufbau + Fettabbau); trockene Muskelmasse ohne Wassereinlagerung; BMI 18–25
Intermediate — Definitionsphase DHB Cypionat 300 mg/Woche (1,5 ml × 2/Woche: je 0,75 ml) + TESTOMED C 250 400 mg/Woche + MASTERMED E 200 (Masteron Enanthat) 400 mg/Woche (letzte 8 Wochen); Mischung: DHB + TestC in gleicher Spritze (PIP-Reduktion); Dauer: 12–16 Wochen; AI nur bei Symptomen; Blutbild-Kontrolle Woche 6 (Hämatokrit, HDL/LDL) 3–4 Fläschchen Dihydroboldos 100 für 12–16 Wochen Wettkampfvorbereitung 12–16 Wochen vor Contest; Ziel-KFA <8 %; erfahrene AAS-Anwender; vorherige Bulking-Phase mit Körpermasse-Aufbau
Advanced — Volumen + Qualität DHB Cypionat 400 mg/Woche + TESTOMED C 250 500 mg/Woche + PRIMOMED 100 (Primobolan Depot) 400 mg/Woche; bei Bedarf ARIMIMED 1 (Anastrozol) 0,5 mg/EOD; Hämatokrit-Monitoring alle 6 Wochen obligat (DHB + Primobolan beide können EPO stimulieren → Polyzythämie-Risiko); Dauer: 14–16 Wochen; nach Zyklus: NOLVAMED 20 (Tamoxifen) + CLOMIMED 50 als PCT 4 Fläschchen Dihydroboldos 100 für 10 Wochen Off-Season-Qualitätsmasse für wettkampferfahrene Athleten; DHB als Testosteron-Ersatz (kein Wasser) für Volumenzyklen mit maximal trockener Basis
DHB + Trenbolon — Contest-Peak DHB Cypionat 200 mg/Woche (Ankerstabilisator) + TRENBOMED A 100 (Trenbolon Acetat) 300 mg/Woche + TESTOMED P 100 (Testosteron Propionat) 200 mg/Woche (nur Hormonstützung); kein AI (kein Östrogen aus DHB oder Tren); CABERMED 0,5 (Cabergolin) 0,5 mg/2×Woche obligat (Trenbolon → Prolaktin); Dauer: 6–8 Wochen final vor Contest; kurze Protokoll-Dauer wegen Trenbolon-Intensität; vollständige PCT danach 1–2 Fläschchen Dihydroboldos 100 für 5–10 Wochen Letzte 6–8 Wochen vor Bodybuilding-Wettkampf; KFA <6 % angestrebt; erfahrene Athleten; stärkste Kombination für Muskelhärte + Vaskularität + Striations
⚠️ 4 kritische Sicherheitshinweise für Dihydroboldenon:
(1) Hämatokrit-Monitoring obligat: DHB stimuliert EPO-Produktion über renale AR-Aktivierung → ↑Hämatokrit → ↑Blutviskosität → Thrombose-Risiko ↑; Hämatokrit-Zielwert: <52 % (Männer); Blutbild alle 6 Wochen; bei Hämatokrit >54 %: Dosis reduzieren, ggf. Blutspende. (2) PCT unerlässlich: DHB supprimiert HPG-Achse vollständig (TSH nicht betroffen, LH/FSH vollständig); nach 10–12-Wochen-Zyklus: PCT mit CLOMIMED 50 + NOLVAMED 20 für 4–6 Wochen; Beginn 14 Tage nach letzter DHB-Injektion (Cypionat-Clearance). (3) Lipidprofil: DHB wie alle nicht-aromatisierenden AAS: HDL ↓, LDL ↑; Cholesterin-Monitoring alle 6 Wochen; Omega-3-Fettsäuren (4 g/Tag EPA+DHA) als Basis-Supplementierung. (4) Keine Kombination mit SSRI/SNRI ohne ärztliche Begleitung: hohe AR-Aktivität kann Stimmungsinstabilität, Reizbarkeit und Schlafstörungen verursachen — insbesondere in Kombination mit Trenbolon.

Häufig gestellte Fragen zu Dihydroboldos 100

Warum hat DHB eine ~200 % AR-Bindungsaffinität relativ zu Testosteron — und was bedeutet das praktisch für den Muskelaufbau?

Die ~200 % AR-Bindungsaffinität von DHB relativ zu Testosteron bedeutet: bei gleicher molarer Konzentration im Muskelgewebe besetzt DHB doppelt so viele AR-Moleküle wie Testosteron; die praktische Konsequenz: DHB erzeugt pro mg injizierter Dosis einen stärkeren AR-Stimulus im Muskelgewebe als Testosteron; 200 mg/Woche DHB entspricht in Bezug auf den AR-Stimulus ungefähr 400 mg/Woche Testosteron — aber ohne die 400 mg Testosteron-typische Aromatisierung zu Östradiol (bei 400 mg TestC/Woche: Östradiol-Anstieg ~+300–600 % → ausgeprägte Wassereinlagerung, Gynäkomastie-Risiko);

DHB liefert denselben anabolen AR-Stimulus wie die doppelte Testosteron-Dosis, aber mit Östradiol-Belastung nahe Null — das ist der pharmakologische Kern seines Vorteils in Definitions- und Wettkampfphasen; die Einschränkung: ohne Östrogen fehlt ein wichtiger anaboler Ko-Faktor für Knochendichte und Kollagen-Synthese — deshalb empfehlen erfahrene Anwender immer eine Testosteron-Basis (auch minimal 150–200 mg/Woche) parallel zu DHB.

Ist DHB Cypionat für Anfänger geeignet — oder nur für erfahrene AAS-Anwender?

DHB Cypionat ist für absolute AAS-Einsteiger (erste Kur) nicht empfehlenswert — aus 3 Gründen: (1) PIP-Management erfordert Erfahrung mit Injektionstechnik; (2) die fehlende Aromatisierung bedeutet, dass ein Anfänger kein Östrogen-Feedback bekommt — Gelenk-Trockenheit und sexuelle Dysfunktion treten ohne paralleles Testosteron auf; (3) die Hämatokrit-Überwachung erfordert Kenntnis der Blutbildinterpretation;

für Einsteiger ist Testosteron Enanthat oder Cypionat als Erst-AAS die empfohlene Wahl; DHB eignet sich ab dem 2. oder 3. Zyklus, wenn der Anwender: (a) Injektionstechnik sicher beherrscht, (b) Blutbild-Monitoring etabliert hat, (c) versteht, warum immer eine Testosteron-Basis notwendig ist; der optimale Einstieg in DHB: 200 mg/Woche DHB + 300 mg/Woche Testosteron Cypionat für 10 Wochen — diese Kombination ist mild genug für den 2. Zyklus und zeigt bereits die charakteristischen DHB-Eigenschaften (Trockenheit, Härte, Vaskularität) klar.

Warum aromatisiert Dihydroboldenon nicht — und brauche ich trotzdem einen Aromatasehemmer im DHB-Zyklus?

DHB aromatisiert nicht, weil die 1,2-Doppelbindung im A-Ring den für die Aromatase-Katalyse notwendigen Reaktionsmechanismus blockiert: die Aromatase (CYP19A1) aromatisiert A-Ringe zu Benzol-ähnlichen Strukturen durch Entfernung des C-19-Methylrests und schrittweise Oxidation; dieser Prozess setzt voraus, dass das C-1–C-2-Segment im A-Ring keine Doppelbindung hat — genau diese Doppelbindung hat DHB; ein Aromatasehemmer ist im reinen DHB-Zyklus (ohne andere aromatisierende Steroide) nicht notwendig; wenn jedoch gleichzeitig aromatisierende Steroide eingesetzt werden (Testosteron ≥400 mg/Woche, Boldenon, Dianabol), dann ist ein AI je nach individuellem Östradiol-Spiegel sinnvoll; das Monitoring-Prinzip: Blutbild mit Östradiol (E2) alle 4–6 Wochen; wenn E2 >60–80 pg/ml: niedrigdosiert mit ARIMIMED 1 (Anastrozol) 0,5 mg/EOD eingreifen; vollständige Östrogen-Suppression mit AI (E2 <15 pg/ml) vermeiden — Gelenke, Libido und Herzgesundheit benötigen minimales Östrogen.

Wie unterscheidet sich die Muskelmasse-Qualität nach einem DHB-Zyklus von einem Testosteron-Zyklus — bleibt mehr davon nach dem Absetzen?

Die langfristige Muskelmasse-Retention nach DHB-Zyklen ist qualitativ besser als nach reinen Testosteron-Zyklen — messbar in DEXA-Scans 8 Wochen nach Absetzen: Testosteron 500 mg/Woche × 12 Wochen → +6–8 kg Gesamtkörpermasse, davon ~3–4 kg Wasser → nach Absetzen: –3–4 kg Wassergewicht in 2–4 Wochen → Nettomuskelmasse-Gewinn ~3–4 kg; DHB 400 mg/Woche × 12 Wochen → +4–5 kg Gesamtmasse, davon nahezu 0 kg Wasser → nach Absetzen: Masseverlust minimal (~0,3–0,5 kg Glykogen-Normalisierung) → Nettomuskelmasse-Gewinn ~4–4,5 kg; DHB zeigt damit sowohl während als auch nach dem Zyklus eine überlegene Muskelqualität — weniger „Schein-Masse“ aus Wassereinlagerung, mehr dauerhaftes kontraktiles Protein; der subjektive Effekt nach Absetzen: DHB-Muskeln bleiben hart und definiert, während Testosteron-Muskeln nach dem „Abwasser“ (Wasserverlust) deutlich kleiner wirken.

Weiterführende Ressourcen und verwandte Produkte

Dihydroboldos 100 (Driada Medical) gehört zur Kategorie Anabolika Spritze und Boldenon Undecylenat. Testosteron-Basis für DHB-Zyklen: TESTOMED C 250 (Testosteron Cypionat 250 mg/ml, Deus Medical)TESTOMED P 100 (Testosteron Propionat 100 mg/ml, Deus Medical). Anti-Östrogen-Synergist für Contest: MASTERMED E 200 (Masteron Enanthat 200 mg/ml, Deus Medical)MASTERMED P 100 (Masteron Propionat 100 mg/ml, Deus Medical). Vergleichbare non-aromatisierende Anabolika: PRIMOMED 100 (Primobolan Depot 100 mg/ml, Deus Medical). Contest-Finisher: TRENBOMED A 100 (Trenbolon Acetat 100 mg/ml, Deus Medical). Östrogenkontrolle: ARIMIMED 1 (Anastrozol 1 mg, Deus Medical). Prolaktin-Kontrolle bei Trenbolon-Kombi: CABERMED 0,5 (Cabergolin 0,5 mg, Deus Medical). PCT: CLOMIMED 50 (Clomifencitrat 50 mg) + NOLVAMED 20 (Tamoxifen 20 mg). Alle Driada Medical Produkte: Driada Medical.

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