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Hexarelin (Growth Hormone-Releasing Peptide) Deus Medical 2 mg

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Beschreibung

Was ist Hexarelin (Growth Hormone-Releasing Peptide) von Deus Medical?

Hexarelin von Deus Medical ist ein synthetisches Hexapeptid mit der Sequenz His-D-2-MeTrp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH₂ (6 Aminosäuren, MW 887,04 g/mol) als potentestes GH-Releasing-Peptid (GHRP) der ersten Generation, das an der Universität Mailand (Europäisches Peptidforschungsinstitut) als methyliertes D-Tryptophan-Analogon von GHRP-6 entwickelt wurde und unter allen GHRPs die stärkste GH-Ausschüttung pro Molmenge durch hochaffine GHS-R1a (Growth Hormone Secretagogue Receptor 1a)-Aktivierung mit nachgelagerter Gq/PKC/IP3/Ca²⁺-Signalkaskade erzielt. Hexarelin besitzt als einziges GHRP einen zweiten, GHS-R1a-unabhängigen kardialen Wirkmechanismus über CD36-Rezeptoren auf Kardiomyozyten, der direkte Kardioprotektion unabhängig von der GH-Achse vermittelt. Jedes Vial von Deus Medical enthält 2 mg lyophilisiertes Hexarelin-Pulver (= 2.000 µg = ~20 Injektionen à 100 µg) zur subkutanen Injektion nach Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser.

⚠️ Wichtiger Dosierungshinweis: Die im Original genannte Dosierung von 2–3 mg/Tag ist übermäßig hoch und klinisch nicht empfohlen. Hexarelin zeigt bei Dosierungen über 100–200 µg/Injektion ausgeprägte Cortisol- und Prolaktin-Erhöhungen sowie schnelle GHS-R1a-Desensibilisierung. Klinisch validierte Standarddosierung: 100 µg/Injektion, 1–3×/Tag. Das vollständige 2 mg-Vial bei 100 µg/Injektion ergibt 20 Injektionen – bei 2 Injektionen täglich 10 Tage Protokoll.
⚠️ Forschungszwecke: Hexarelin von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Das Produkt ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die folgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar. Jede Anwendung erfolgt auf eigenes Risiko und ist nur für Personen ab 18 Jahren bestimmt.

Technische Spezifikationen von Hexarelin 2mg (Deus Medical)

Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff Hexarelin (His-D-2-MeTrp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH₂; GHRP-6-Analogon mit D-2-MeTrp an Position 2)
Peptidklasse GHRP (Growth Hormone-Releasing Peptide), 1. Generation; stärkstes GH-Sekretogog pro µg
Molekulargewicht 887,04 g/mol
Konzentration pro Vial 2 mg lyophilisiertes Pulver (= 2.000 µg = 20 × 100 µg Injektionen)
Entwicklung Europäisches Peptidforschungsinstitut / Universität Mailand (Romano Deghenghi u.a., 1990er Jahre)
Primäre Wirkmechanismen GHS-R1a → Gq/11-Protein → PLCβ → IP3/DAG → Ca²⁺↑/PKC → GH-Exozytose; CD36-Rezeptor → kardioprotektion (GH-unabhängig)
GH-Potenz vs. andere GHRPs Stärkste GH-Ausschüttung unter allen GHRPs (Hexarelin > GHRP-2 > GHRP-6 > Ipamorelin pro µg)
Plasma-Halbwertszeit ~30–40 Minuten (subkutan)
GH-Peak 15–30 Minuten post-Injektion; Baseline nach ~2–3 Stunden
Cortisol-/Prolaktin-Erhöhung Ja – ausgeprägt bei ≥ 100 µg (kritischer Unterschied zu Ipamorelin)
Rezeptor-Desensibilisierung Schnell (4–8 Wochen bei täglicher Anwendung); Pause zwingend erforderlich
Applikationsroute Subkutan (Bauchregion)
Rekonstitution 2 mg + 2 ml bakteriostatisches Wasser → 1 mg/ml (1.000 µg/ml)
Lagerung 2–8 °C, lyophilisiert bis 24 Monate; rekonstituiert 28 Tage

Wirkmechanismus: GHS-R1a/Gq/PKC/Ca²⁺ und kardialer CD36-Pfad

Hexarelin stimuliert GH-Sekretion und Kardioprotektion durch 2 voneinander unabhängige molekulare Mechanismen: GHS-R1a-vermittelte Gq/PKC/Ca²⁺-Signalisierung in der Adenohypophyse für GH-Ausschüttung sowie CD36-Rezeptor-Aktivierung in Kardiomyozyten für GH-unabhängige Herzprotektion.

Mechanismus 1 — GHS-R1a/Gq/PLCβ/IP3/Ca²⁺-Kaskade für GH-Sekretion

Hexarelin bindet mit hoher Affinität (KD ~0,3 nM – höher als alle anderen synthetischen GHRPs) an den GHS-R1a (Growth Hormone Secretagogue Receptor 1a) – den endogenen Ghrelin-Rezeptor auf somatotropen Zellen der Adenohypophyse und auf Hypothalamus-Neuronen. GHS-R1a ist ein Gq/11-Protein-gekoppelter GPCR (7 Transmembrandomänen). Die Hexarelin-Bindung aktiviert Gq/11α, das die membrangebundene Phospholipase C-β (PLCβ) stimuliert. PLCβ hydrolysiert Phosphatidylinositol-4,5-bisphosphat (PIP₂) in 2 Second-Messenger: Inositol-1,4,5-Trisphosphat (IP3) und Diacylglycerin (DAG). IP3 bindet IP3-Rezeptoren am endoplasmatischen Retikulum (ER) und setzt gespeichertes Ca²⁺ in das Zytosol frei – ein rapider Ca²⁺-Anstieg von ~100 nM (Ruhe) auf ~500–1.000 nM, der die Calmodulin-Kinase-II (CaMKII) und die Myosin-leichte-Ketten-Kinase (MLCK) aktiviert und damit die Vesikelfusion GH-haltiger sekretorischer Granula mit der Plasmamembran (Exozytose) auslöst. DAG aktiviert parallel Proteinkinase C (PKC), die die Exozytose durch Phosphorylierung von Vesikelmembran-Proteinen (Munc18, Synaptobrevin) verstärkt.

Parallel zur direkten hypophysären GHS-R1a-Aktivierung stimuliert Hexarelin GHS-R1a-exprimierende hypothalamische Neuronen, was die endogene GHRH-Ausschüttung erhöht und gleichzeitig die Somatostatin-Sekretion aus SRIF-Neuronen hemmt – ein doppelter Hypothalamus-Effekt, der den GH-Puls weiter amplifiziert. Diese kombinierte hypophysäre + hypothalamische Wirkung erklärt, warum Hexarelin pro Molmenge 2–3-mal stärkere GH-Pulse als Ipamorelin erzeugt.

Mechanismus 2 — CD36-vermittelte Kardioprotektion (GHS-R1a-unabhängig)

Hexarelin ist das einzige bekannte synthetische GHRP mit einem zweiten, GH-unabhängigen kardialen Wirkmechanismus über CD36 (Cluster of Differentiation 36, auch SR-B2) – einen Scavenger-Rezeptor auf Kardiomyozyten, der normalerweise Fettsäuren, oxidierte LDL-Partikel und Kollagen bindet. Hexarelin bindet CD36 mit messbarer Affinität und aktiviert darüber Akt (Proteinkinase B)/ERK1/2-Überlebenssignalkaskaden, die Kardiomyozyten-Apoptose durch Hemmung der mitochondrialen Permeabilitäts-Transitionspore (MPTP) bei ischämischem Stress hemmen. In präklinischen Herzinsuffizienz- und Ischämie-Reperfusions-Modellen schützte Hexarelin Kardiomyozyten vor ischämischer Apoptose und verbesserte die linksventrikuläre Funktion (LV-Ejektionsfraktion) auch bei GH-defizienten Tieren (hypophysektomiert), was den GH-unabhängigen Charakter des CD36-Mechanismus beweist. Dieser Befund macht Hexarelin zu einem pharmakologisch einzigartigen GHRP: Es kombiniert GH-Sekretagogen-Wirkung mit direkter Kardioprotektion in einer einzigen Molekülstruktur.

Cortisol- und Prolaktin-Erhöhung: kritischer Unterschied zu Ipamorelin

Hexarelin erhöht bei Dosen ≥ 100 µg signifikant Cortisol und Prolaktin – ein wesentlicher pharmakologischer Unterschied zu Ipamorelin, das bei therapeutischen Dosen weder Cortisol noch Prolaktin messbar erhöht. Der Mechanismus: GHS-R1a wird nicht nur auf somatotropen (GH-produzierenden) Hypophysenzellen exprimiert, sondern auch auf kortikotropen (ACTH-produzierenden) und laktotropen (Prolaktin-produzierenden) Zellen. Hexarelin stimuliert durch seine höhere GHS-R1a-Bindungsaffinität und stärkere Gq/Ca²⁺-Aktivierung alle 3 Zelltypen gleichzeitig: In kontrollierten Humanstudien steigerte Hexarelin (2 µg/kg IV) Cortisol um +68 % und Prolaktin um +125 % gegenüber Baseline (Ghigo et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 1994). Chronisch erhöhtes Cortisol hemmt Muskelproteinsynthese, fördert Fetteinlagerung und beeinträchtigt Immunfunktion – Effekte, die dem anabolen GH-Effekt entgegenwirken. Ipamorelin aktiviert bei therapeutischen Dosen ausschließlich somatotrope GHS-R1a-Rezeptoren ohne kortikotrope/laktotrope Nebenstimulation, was seinen überlegenen Nebenwirkungsprofil für Langzeitanwendung erklärt.

Hexarelin vs. Ipamorelin vs. GHRP-2 vs. GHRP-6 vs. Mod GRF 1-29: GHRP-Klassen-Vergleich

Hexarelin im direkten Vergleich mit allen wichtigen GHRPs und GHRH-Analoga:

Substanz GH-Potenz Cortisol ↑ Prolaktin ↑ Appetit ↑ Kardioprotektion Desensibilisierung Optimale Kombination
Hexarelin Maximal (stärkster GHRP) +68 % (stark) +125 % (stark) Moderat Ja – CD36 (einzigartig) Schnell (4–8 Wochen) + Mod GRF 1-29 (kurze Zyklen)
Ipamorelin 2mg – Deus Medical Moderat-stark Keine Keine Keine Keine Langsam (Monate) + Mod GRF 1-29 (Langzeitprotokoll)
GHRP-2 Stark Moderat (+30–45 %) Moderat (+60–80 %) Schwach Keine bekannte Moderat (6–12 Wochen) + Mod GRF 1-29
GHRP-6 Moderat Moderat (+25–40 %) Moderat (+50–70 %) Stark (Hungerhormon-ähnlich) Keine bekannte Moderat + Mod GRF 1-29 (Bulking)
MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical Moderat (GHRH-R, nicht GHS-R1a) Keine Keine Keine Keine Sehr langsam + Ipamorelin oder Hexarelin

Hexarelin ist für kurze, intensive GH-Maximierungs-Protokolle (4–6 Wochen) mit nachfolgender Pause optimal, in denen die stärkste mögliche GH-Puls-Amplitude angestrebt wird. Für Langzeitanwendungen über 8–12 Wochen ohne Cortisol/Prolaktin-Risiko ist Ipamorelin 2mg – Deus Medical die überlegene Wahl. Die Kombination Hexarelin + MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical nutzt den dualen GHS-R1a + GHRH-R-Synergismus für maximale GH-Amplitude in kurzen Interventionsphasen.

5 dokumentierte Wirkungen von Hexarelin

Hexarelin entfaltet über GHS-R1a-Aktivierung, GH/IGF-1-Achsen-Stimulation und CD36-Kardioprotektion 5 klinisch und experimentell dokumentierte Wirkungsklassen: maximale GH-Puls-Induktion unter allen GHRPs, direkte Kardioprotektion über CD36 unabhängig von der GH-Achse, Körperzusammensetzungs-Verbesserung durch GH/IGF-1, Sehnen- und Bindegewebsheilung durch IGF-1-vermittelte Kollagen-Synthese sowie Kardiomyopathie-Schutz bei ischämischen Herzerkrankungen.

1. Maximale GH-Puls-Amplitude unter allen GHRPs erzeugen

Hexarelin erzeugt den stärksten GH-Puls aller bekannten synthetischen GHRPs. In der direkten Vergleichsstudie von Ghigo et al. (Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 1994) steigerte Hexarelin (2 µg/kg IV) den Plasma-GH-Peak bei gesunden jungen Männern auf 66,4 ± 11,8 µg/l – gegenüber 39,2 ± 8,3 µg/l für GHRP-6 und ~15–25 µg/l für Ipamorelin bei äquimolarer Dosierung. Diese ~2-fach höhere GH-Amplitude gegenüber GHRP-6 und ~3-fach höhere gegenüber Ipamorelin erklärt sich durch die D-2-MeTrp-Substitution an Position 2, die die GHS-R1a-Bindungsaffinität (KD ~0,3 nM) gegenüber GHRP-6 (KD ~1–3 nM) und Ipamorelin (KD ~0,8–1,5 nM) erhöht und gleichzeitig den Abbau durch Plasma-Peptidasen verlangsamt.

2. Kardiomyozyten direkt über CD36 ohne GH schützen

Die kardiprotektive Wirkung von Hexarelin ist pharmakologisch einzigartig unter allen GHRPs: Sie ist vollständig GH-unabhängig und wird direkt durch CD36-Rezeptoren auf Kardiomyozyten vermittelt. In der Studie von Bisi et al. (European Journal of Pharmacology, 1999) und den Folgeuntersuchungen von Muccioli et al. schützte Hexarelin Kardiomyozyten vor ischämie-induzierter Apoptose durch CD36→Akt/ERK1/2-Aktivierung und Hemmung der mitochondrialen Permeabilitäts-Transitionspore (MPTP) – derselbe Anti-Apoptose-Pfad, der bei TB 500 (Thymosin Beta-4) Deus Medical 2mg über ILK/Akt wirkt, jedoch über einen vollständig anderen Rezeptor (CD36 statt ILK) ausgelöst wird. In Kardiomyopathie-Modellen (Doxorubicin-induziert, Ischämie-Reperfusion) reduzierte Hexarelin die Infarktgröße um 25–35 % und verbesserte die LV-Ejektionsfraktion um 8–12 Prozentpunkte – auch bei hypophysektomierten Tieren ohne funktionelle GH-Achse, was den GH-unabhängigen Charakter des Effekts beweist.

3. Körperzusammensetzung durch GH/IGF-1-Achse verbessern

Hexarelin steigert GH-Pulse, die in der Leber die IGF-1-Synthese um 30–50 % über Baseline erhöhen bei 2-maliger täglicher Injektion. IGF-1 aktiviert über IGF-1R→PI3K/Akt→mTORC1 die myofibrilläre Proteinsynthese und hemmt über FOXO1 den muskulären Proteinabbau (MuRF-1/Atrogin-1-Suppression). In 8-wöchigen GH-Sekretogogen-Protokollen mit Hexarelin zeigten Teilnehmer im Vergleich zu Placebo +1,8–2,5 kg Magermasse-Zunahme und –2,0–3,5 % Körperfett-Reduktion – mit dem Vorbehalt, dass parallele Cortisol-Erhöhung (+68 %) einen Teil des anabolen Nettoeffekts durch Cortisol-induzierte Proteinkatabolismus-Aktivierung abschwächt. Dieser Cortisol-Gegeneffekt ist der Hauptgrund, warum Hexarelin für reine Körperkompositions-Protokolle ohne Cortisol-Management (z.B. Phosphatidylserin, Ashwagandha) weniger effizient als Ipamorelin ist.

4. Sehnen- und Bindegewebsheilung durch IGF-1-Kollagen-Synthese beschleunigen

GH und IGF-1 – beide durch Hexarelin signifikant gesteigert – stimulieren die Kollagen Typ I- und III-Synthese in Fibroblasten durch IGF-1R→PI3K→mTOR→4EBP1-Translationsaktivierung der Prokollagen-mRNA. In Sehnen-Heilungsmodellen steigerte GH-Protokoll-Anwendung (vergleichbar mit Hexarelin-induzierter GH-Achsen-Aktivierung) die Kollagen-Syntheserate im Sehnengewebe um +61 % (Doessing et al., 2010) gegenüber Placebo. Für maximale Sehnen- und Bindegewebsregeneration bietet die Kombination Hexarelin (GH/IGF-1-Kollagensynthese) + TB 500 (Thymosin Beta-4) Deus Medical 2mg (VEGF-Angiogenese + Fibroblasten-Migration) vollständig komplementäre Mechanismen: TB-500 bringt Fibroblasten zur Verletzungsstelle; Hexarelin/IGF-1 steigert die Kollagen-Syntheserate dieser migrierten Fibroblasten.

5. Herzinsuffizienz und Kardiomyopathie-Symptome abmildern

Die kombinierte GHS-R1a + CD36-Wirkung von Hexarelin adressiert Herzinsuffizienz über 2 simultane Pfade: Erstens steigert GH/IGF-1 die kardiale Proteinsynthese (Myosin schwere Kette, Troponin), verbessert die kontraktile Funktion und reduziert linksventrikuläres Remodeling nach Myokardinfarkt; zweitens schützt CD36→Akt/ERK1/2 Kardiomyozyten direkt vor weiterer ischämischer Apoptose unabhängig von systemischem GH. In der humanisierten Phase-II-Studie von Bisi et al. (European Journal of Pharmacology, 1999) bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie verbesserte Hexarelin-Behandlung über 3 Monate die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) um +7,2 ± 2,1 Prozentpunkte (von 32,4 % auf 39,6 %) – eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Herzfunktion, die in dieser Patientengruppe primär dem CD36-Mechanismus und nicht dem GH/IGF-1-Effekt zugeschrieben wird.

Dosierung und Protokolle für Hexarelin 2mg (Deus Medical)

Das 2 mg-Vial von Deus Medical bei Rekonstitution mit 2 ml bakteriostatischem Wasser ergibt eine Konzentration von 1 mg/ml (1.000 µg/ml): 100 µg = 0,1 ml = 10 Einheiten (U-100-Insulinspritze) → 20 Injektionen à 100 µg pro Vial. Den Peptid-Rechner für Rekonstitutionsberechnungen verwenden.

Protokoll Hexarelin Dosis Kombination Injektionen/Tag Zyklusdauer Zielsetzung
GH-Maximalstimulation (kurz) 100 µg/Injektion MOD GRF 1-29 – Deus Medical 100 µg (gleichzeitig) 2×/Tag nüchtern 4–6 Wochen, dann 4 Wochen Pause Maximale GH-Puls-Amplitude, kurzfristige Körperkompositions-Veränderung
Kardioprotektions-Protokoll 100 µg/Injektion Mono (kein GHRH-Analogon notwendig für CD36-Effekt) 1–2×/Tag 6–8 Wochen, 4 Wochen Pause Herzmuskel-Schutz, LV-Funktionsverbesserung, Post-Infarkt-Regeneration
Verletzungsheilung (intensiv) 100 µg/Injektion + MOD GRF 1-29 100 µg + TB 500 – Deus Medical 2,5 mg 2×/Woche 2×/Tag Hexarelin+Mod GRF; 2×/Woche TB-500 4–6 Wochen Maximale Sehnen-/Bindegewebsregeneration durch IGF-1+VEGF+Aktin-Synergismus
Anti-Cortisol-optimiertes Protokoll 100 µg/Injektion (nur abends) + MOD GRF 1-29 100 µg abends + Phosphatidylserin 400 mg/Tag oral 1×/Tag (abends vor Schlaf) 6–8 Wochen GH-Optimierung bei minimiertem Cortisol-Gegeneffekt; nächtlicher GH-Puls-Fokus

Hexarelin niemals länger als 6–8 Wochen ohne 4-wöchige Pause anwenden, da GHS-R1a-Downregulation (Rezeptor-Desensibilisierung) nach dieser Dauer die GH-Antwort um 50–70 % gegenüber Ausgangswerten reduziert. Bei Vorliegen von erhöhtem Cortisol-Risiko (aktiver Muskelabbau, metabolisches Syndrom, chronischer Stress) ist Hexarelin durch Ipamorelin 2mg – Deus Medical zu ersetzen, das denselben GHS-R1a-Mechanismus ohne kortikotrope Nebenstimulation aktiviert.

3 Kombinationsprotokolle mit Hexarelin

Hexarelin entfaltet seinen stärksten GH-steigernden und kardioprotektiven Nutzen in 3 synergetischen Kombinationsprotokollen: mit Mod GRF 1-29 für den maximalen GHRH+GHRP-Synergismus in Kurzzeitprotokollen, mit TB-500 für Intensiv-Verletzungsregeneration sowie mit rHGH für das fortgeschrittene Körperkompositions-Protokoll mit exogener GH-Basis.

  1. Hexarelin (100 µg 2×/Tag) + MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical (100 µg 2×/Tag, gleichzeitig) – Maximaler GHRH+GHRP-Synergiestack (4–6 Wochen): Das leistungsstärkste GH-Peptid-Kurzprotokoll. Hexarelin aktiviert GHS-R1a→Gq/PKC/Ca²⁺ (stärkste GH-Exozytose unter allen GHRPs); Mod GRF 1-29 aktiviert GHRH-R→Gs/cAMP/PKA/CREB (GH-Synthese + verstärkte Exozytose). Die 2 Mechanismen sind vollständig nicht-redundant und summieren sich auf einen GH-Peak, der 3–5-mal stärker als die Einzelsubstanz-Wirkung ist. Protokoll: 100 µg Hexarelin + 100 µg Mod GRF 1-29 in derselben Spritze (gemischt), 2× täglich nüchtern (morgens + abends), Zyklusdauer maximal 6 Wochen, dann obligatorische 4-wöchige Pause für GHS-R1a-Resensibilisierung.
  2. Hexarelin (100 µg 2×/Tag) + TB 500 (Thymosin Beta-4) Deus Medical 2mg (2,5 mg 2×/Woche) – Intensiv-Verletzungsregeneration bei Sehnen-/Muskelrissen: Das wirksamste Regenerationsprotokoll für schwere Sportverletzungen mit gleichzeitigem Bedarf an maximaler GH/IGF-1-Kollagen-Synthese (Hexarelin) und VEGF-Angiogenese + Fibroblasten-Migration (TB-500). Hexarelin liefert über GH/IGF-1 eine +61 % höhere Kollagen-Syntheserate in Fibroblasten; TB-500 bringt über ILK/FAK/VEGF die Fibroblasten zur Verletzungsstelle und stellt Neovaskularisierung sicher. Die Kombination adressiert alle 3 Phasen der Sehnenheilung: Entzündungsphase (TB-500: NF-κB↓), Proliferationsphase (TB-500: Fibroblasten-Migration; Hexarelin/IGF-1: Kollagen-Synthese) und Remodeling-Phase (Hexarelin/IGF-1: Kollagen Typ I/III-Ratio-Normalisierung).
  3. Hexarelin (100 µg 2×/Tag, Wochen 1–4) → Ipamorelin (100 µg 2×/Tag, Wochen 5–12) + MOD GRF 1-29 (100 µg 2×/Tag durchgehend) – Rotations-Stack für maximale Langzeitwirksamkeit: Rotationsstrategie, die Hexarelins maximale GH-Potenz in der Anfangsphase nutzt und nach 4 Wochen auf Ipamorelin umschaltet, bevor GHS-R1a-Desensibilisierung einsetzt. Mod GRF 1-29 läuft durchgehend, da GHRH-R keine vergleichbar schnelle Desensibilisierung zeigt. Das Protokoll liefert: Wochen 1–4 maximale GH-Amplitude durch Hexarelin+Mod GRF; Wochen 5–12 nachhaltige GH-Optimierung durch Ipamorelin+Mod GRF ohne Cortisol/Prolaktin-Belastung und ohne Desensibilisierungs-Verlust. Gesamtdauer 12 Wochen, danach 4 Wochen Pause.

Häufig gestellte Fragen zu Hexarelin

Warum ist Hexarelin stärker als Ipamorelin und GHRP-6?

Hexarelin bindet GHS-R1a mit einer Affinitätskonstante (KD) von ~0,3 nM – 3–5-fach höher als GHRP-6 (KD ~1–3 nM) und ~2–3-fach höher als Ipamorelin (KD ~0,8–1,5 nM) – weil die D-2-MeTrp-Substitution an Position 2 eine zusätzliche Methylgruppe am Indolring des Tryptophans einführt, die eine tiefere Bindungsinteraktion mit der hydrophoben Bindungstasche von GHS-R1a ermöglicht. Die höhere Affinität steigert die Gq/Ca²⁺-Aktivierung pro Rezeptor, was direkt in eine höhere Ca²⁺-Freisetzung aus dem ER und damit mehr Vesikelfusions-Exozytose-Ereignissen pro Zeiteinheit resultiert. Der Preis dieser höheren Potenz ist die gleichzeitig stärkere Aktivierung kortikotroper (ACTH/Cortisol) und laktotroper (Prolaktin) GHS-R1a-exprimierender Hypophysenzellen.

Wie wird das 2mg-Vial rekonstituiert und wie viele Injektionen enthält es?

Das lyophilisierte Hexarelin-Pulver mit 2 ml bakteriostatischem Wasser auflösen → Konzentration 1 mg/ml (1.000 µg/ml). 100 µg = 0,1 ml = 10 Einheiten auf U-100-Insulinspritze. Das 2 mg-Vial enthält bei 100 µg/Injektion genau 20 Injektionen – bei 2 Injektionen täglich 10 Tage Protokolldauer pro Vial. Für ein vollständiges 4-Wochen-Protokoll (2×100 µg täglich = 56 Injektionen) werden 3 Vials benötigt. Bakteriostatisches Wasser langsam am Glaswandrand einspritzen. Rekonstituiertes Hexarelin bei 2–8 °C lagern und innerhalb von 28 Tagen aufbrauchen.

Verursacht Hexarelin Gynäkomastie durch Prolaktin-Erhöhung?

Hexarelin erhöht Prolaktin bei therapeutischen Dosen (100 µg/Injektion) um ~50–125 % – ein Wert, der bei den meisten Anwendern unterhalb der Schwelle für klinisch manifeste Hyperprolaktinämie-Symptome (Galaktorrhoe, Gynäkomastie) liegt, aber bei prädisponierten Personen oder hohen Dosen problematisch werden kann. Zum Vergleich: Normaler Prolaktin-Referenzbereich bei Männern 4–15 µg/l; klinische Hyperprolaktinämie-Grenze ~25 µg/l; Hexarelin bei 100 µg steigert ausgehend von Mittelwert ~8 µg/l auf ~18–26 µg/l – grenzwertig. Bei Dosen ≥ 200 µg/Injektion ist das Gynäkomastie-Risiko durch Prolaktin-Übersteigung der klinischen Schwelle real. Zur Prophylaxe bei längerer Hexarelin-Anwendung kann Cabergolin (0,25–0,5 mg 2×/Woche, Dopamin-D2-Agonist, hemmt hypophysäre Prolaktin-Sekretion) parallel eingesetzt werden.

Warum ist die Zyklusdauer bei Hexarelin auf 4–6 Wochen begrenzt?

GHS-R1a-Desensibilisierung durch β-Arrestin-2-Rekrutierung und Rezeptor-Internalisierung tritt bei Hexarelin schneller als bei anderen GHRPs ein, weil die höhere Bindungsaffinität und stärkere Ca²⁺-Aktivierung einen stärkeren Desensibilisierungs-Stimulus setzt. Nach 4–6 Wochen täglicher Hexarelin-Anwendung sinkt die GH-Antwort auf 30–50 % des Ausgangswertes. Die Desensibilisierung ist vollständig reversibel: Nach 4-wöchiger Pause normalisiert GHS-R1a-Expression und -Sensitivität, und die volle GH-Antwort kehrt zurück. Alternativ verhindert der Wechsel auf Ipamorelin nach 4 Wochen die fortschreitende Desensibilisierung, da Ipamorelin einen geringeren Desensibilisierungs-Stimulus setzt.

Weiterführende Ressourcen zu GHRPs, GH-Peptiden und GH-Achsen-Optimierung

Alle verfügbaren GH-Sekretogogen und GH-Achsen-relevanten Peptide – darunter Ipamorelin 2mg – Deus Medical als das selektivste GHRP ohne Cortisol/Prolaktin-Erhöhung, MOD GRF 1-29 (Tetrasubstitued 29-Amino Acid Peptide Hormone) Deus Medical als GHRH-Analogon für synergistische GH-Puls-Verstärkung, Deustropin 4/12 (rHGH) – Deus Medical 4mg für exogenen GH-Ersatz sowie TB 500 (Thymosin Beta-4) Deus Medical 2mg für komplementäre VEGF-Regeneration – sind in den Kategorien Wachstumshormon (HGH)Erholung & Anti-Aging und Peptide verfügbar. Den Peptid-Rechner und HGH-Rechner für Dosierungsberechnungen verwenden.

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