Vorsicht vor gefälschten Websites! Wir haben festgestellt, dass es immer mehr davon gibt.

95 % der Produkte wurden von einem unabhängigen Labor auf ihre Qualität geprüft.

IGF-1: Wirkung, Blutwerte und der Wachstumsfaktor im Bodybuilding

Inhaltsverzeichnis

Du hast den Namen vielleicht beim Bluttest gesehen, in einem Akromegalie-Befund oder in einem Bodybuilding-Forum, in dem über das „ultimative Muskelaufbau-Peptid“ geredet wird. IGF-1 ist beides: ein lebenswichtiger körpereigener Wachstumsfaktor, dessen Blutwert deine Ärztin misst, und gleichzeitig die Vorlage für IGF-1 LR3, eine synthetische Forschungschemikalie, die Bodybuilder zum lokalen Muskelaufbau einsetzen. Dieser Artikel trennt die beiden sauber, erklärt dir in einfacher Sprache die Wirkung, ordnet einen erhöhten oder zu niedrigen IGF-1-Wert ein und nennt die ehrliche Faktenlage zu Dosierung, Nebenwirkungen, Krebsrisiko und Legalität.

Was ist IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1)?

IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1, deutsch: insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1) ist ein körpereigenes Peptidhormon aus 70 Aminosäuren, dessen Struktur dem Insulin ähnelt. Gebildet wird IGF-1 hauptsächlich in der Leber, und zwar unter dem direkten Einfluss von Wachstumshormon (HGH). Es trägt auch den Labornamen Somatomedin-C. IGF-1 ist der eigentliche Vermittler des Wachstumshormons: Während HGH das Signal gibt, führt IGF-1 die wachstumsfördernde Wirkung an Knochen, Muskeln und Geweben tatsächlich aus.

Man kann sich das wie eine Befehlskette vorstellen. Das Wachstumshormon ist der Manager, der die Anweisung „wachsen“ ausgibt, aber die eigentliche Arbeit erledigt IGF-1 als ausführender Mitarbeiter in den Zielzellen. Diese Aufgabenteilung erklärt, warum Ärzte bei Verdacht auf eine Wachstumshormon-Störung nicht das schwankende HGH selbst messen, sondern den stabileren IGF-1-Wert. Das österreichische Gesundheitsportal gesundheit.gv.at beschreibt IGF-1 als das wichtigste Somatomedin, über das HGH seine biologischen Effekte entfaltet. Die deutschsprachige Medizinplattform DocCheck Flexikon bestätigt die Struktur aus 70 Aminosäuren und die Insulin-Ähnlichkeit.

Wo wird IGF-1 gebildet?

IGF-1 wird zum größten Teil in der Leber gebildet, von wo aus es als Hormon über das Blut zu den Zielzellen gelangt (endokrine Wirkung). Zusätzlich produzieren viele Gewebe IGF-1 direkt vor Ort, darunter die Skelettmuskulatur, wo es lokal wirkt (autokrine und parakrine Wirkung). Auslöser der Leber-Produktion ist immer das Wachstumshormon. Diese lokale Muskel-Produktion ist genau der Grund, warum IGF-1 im Bodybuilding so interessant ist: Hier entsteht der Wachstumsreiz direkt am Muskel.

Wie wirkt IGF-1 im Körper und beim Muskelaufbau?

IGF-1 fördert den Muskelaufbau, indem es an den IGF-1-Rezeptor auf der Zelloberfläche bindet und darüber den PI3K/Akt/mTOR-Signalweg aktiviert – die zentrale Schaltzentrale für Proteinsynthese. Dieser Mechanismus steigert nicht nur die Größe bestehender Muskelzellen (Hypertrophie), sondern aktiviert auch Satellitenzellen, wodurch neue Muskelzellkerne entstehen (Hyperplasie). Zusätzlich dämpft IGF-1 das Protein Myostatin, das normalerweise als körpereigene Bremse das Muskelwachstum begrenzt. Damit greift IGF-1 an gleich drei Hebeln des Muskelwachstums an.

Wichtig ist hier eine ehrliche Einordnung gegen den Forenmythos: IGF-1 „blockiert Myostatin nicht vollständig“ und führt auch nicht zu „unbegrenztem Wachstum“, wie manche Anbieter behaupten. Es verschiebt das Gleichgewicht zugunsten des Aufbaus, mehr nicht. Ein zweiter Effekt ist medizinisch entscheidend: IGF-1 wirkt insulinähnlich und senkt den Blutzucker, weil seine Struktur dem Insulin so ähnelt. Genau dieser Effekt ist später für die Nebenwirkungen relevant. Wer neu in der Welt der Wachstumspeptide ist, findet eine breitere Einordnung im Überblick zu Peptiden für Anfänger im Muskelaufbau.

IGF-1 und Wachstumshormon (HGH) — wie hängen sie zusammen?

IGF-1 und Wachstumshormon (HGH) bilden eine zweistufige Befehlskette: Das im Gehirn ausgeschüttete HGH stimuliert die Leber, woraufhin diese IGF-1 als eigentlichen Effektor produziert. HGH wirkt also größtenteils indirekt – fast alle muskelaufbauenden und regenerativen Effekte, die dem Wachstumshormon zugeschrieben werden, werden in Wahrheit von IGF-1 vermittelt. Zwischen beiden besteht eine negative Rückkopplung: Steigt der IGF-1-Spiegel, hemmt das wiederum die HGH-Ausschüttung in der Hirnanhangdrüse. So hält der Körper das System im Gleichgewicht.

Diese Achse erklärt die ganze Hormon-Logik, die Bodybuilder beschäftigt. Die Steuerung beginnt im Hypothalamus, der das Hormon GHRH (Growth-Hormone Releasing Hormone) bildet. GHRH bringt die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) dazu, HGH ins Blut abzugeben. Das HGH erreicht die Leber, und erst dort entsteht IGF-1, das dann an Muskeln, Knochen und Organen wirkt. Wer mit synthetischem Wachstumshormon arbeitet, will im Grunde diesen IGF-1-Anstieg auslösen. Deshalb wird im Bodybuilding entweder Wachstumshormon (HGH) verwendet, um den IGF-1-Spiegel indirekt anzuheben, oder direkt das synthetische IGF-1 LR3 (dazu gleich mehr). Die folgende Tabelle stellt beide Hormone gegenüber.

MerkmalWachstumshormon (HGH)IGF-1
BildungsortHirnanhangdrüse (Hypophyse)Leber + lokal im Gewebe
RolleSignalgeberAusführender Effektor
Halbwertszeitkurz (ca. 20–30 Minuten)nativ ca. 10 Minuten
Blutspiegelstark schwankend (pulsatil)stabil über den Tag
Bodybuilding-Zielhebt IGF-1 indirekt anwirkt direkt am Muskel

Was bedeutet ein erhöhter oder zu niedriger IGF-1-Wert?

Ein IGF-1-Wert wird immer alters- und geschlechtsabhängig beurteilt, weshalb ein einzelner Zahlenwert nur von einem Arzt korrekt eingeordnet werden kann – niemals als Selbstdiagnose. Weil der IGF-1-Spiegel über den Tag stabil bleibt (anders als das stark schwankende HGH), gilt er als der zuverlässigste Marker für den durchschnittlichen Wachstumshormon-Status. Ein dauerhaft erhöhter Wert deutet meist auf eine Überproduktion von HGH hin, ein zu niedriger Wert auf einen HGH-Mangel oder eine andere Grunderkrankung.

Ein erhöhter IGF-1-Wert ist beim Erwachsenen vor allem ein Warnsignal für eine Akromegalie – eine krankhafte HGH-Überproduktion, oft durch einen gutartigen Hypophysentumor. Typische Anzeichen sind langsam größer werdende Hände und Füße, vergröberte Gesichtszüge und ein vorspringender Kiefer. Die Universitätsklinik Zürich beschreibt im Beitrag zur Akromegalie, dass ein deutlich erhöhter IGF-1-Wert ein erster Hinweis ist, der per Glukosesuppressionstest bestätigt werden muss. Erhöhte Werte treten außerdem bei exogener Zufuhr von HGH oder IGF-1 auf. Ein zu niedriger IGF-1-Wert entsteht durch HGH-Mangel, eine gestörte Hypophysenfunktion (Hypopituitarismus), chronische Leber- oder Nierenerkrankungen sowie Mangelernährung; Symptome sind Müdigkeit, Muskelabbau und schlechte Regeneration. Die folgende Tabelle ordnet die Befunde ein.

BefundMögliche UrsacheBedeutungMaßnahme
IGF-1 erhöhtAkromegalie, exogenes HGH/IGF-1, Tumor (selten)Verdacht auf HGH-ÜberschussEndokrinologische Abklärung
IGF-1 zu niedrigHGH-Mangel, Hypopituitarismus, Leber-/NierenleidenVerdacht auf Wachstumshormon-MangelEndokrinologische Abklärung
IGF-1 im Normbereichaltersgerechte Produktionunauffälligkeine

Wer leistungssteigernde Substanzen verwendet, sollte den IGF-1-Wert und weitere Marker regelmäßig kontrollieren lassen. Welche Werte dazugehören, erklärt der Leitfaden Blutbild bei Steroiden: 10 Werte, die du testen musst.

Was ist IGF-1 LR3 und wie unterscheidet es sich vom natürlichen IGF-1?

IGF-1 LR3 (Long R3 IGF-1) ist eine synthetisch veränderte Version des natürlichen IGF-1 mit 83 Aminosäuren statt 70 und einer drastisch verlängerten Halbwertszeit. Während natives IGF-1 im Körper nur etwa 10 Minuten aktiv bleibt, wirkt IGF-1 LR3 rund 20–30 Stunden. Der Grund: LR3 bindet kaum an die Transportproteine (IGFBP), die natürliches IGF-1 schnell abfangen – dadurch bleibt deutlich mehr freies, aktives Hormon im Blut. IGF-1 LR3 ist offiziell eine Forschungschemikalie, kein zugelassenes Arzneimittel.

Ursprünglich wurde LR3 in den 1990er-Jahren für die Zellkulturforschung entwickelt und wird bis heute als Laborreagenz vertrieben – eine Nutzung als Anabolikum war nie vorgesehen. Im Bodybuilding wird die lange Wirkdauer geschätzt, weil sie seltenere Injektionen erlaubt. Eine kurzwirksame Variante ist IGF-1 DES, die noch schneller, aber nur sehr lokal wirkt. Die folgende Tabelle vergleicht die drei Formen.

MerkmalNatürliches IGF-1IGF-1 LR3IGF-1 DES
Aminosäuren708367
Halbwertszeitca. 10 Minutenca. 20–30 Stundensehr kurz (Minuten)
IGFBP-Bindungstarkschwachsehr schwach
Wirkungsystemischsystemisch + langstark lokal
StatuskörpereigenForschungschemikalieForschungschemikalie

Im Bodybuilding wird IGF-1 LR3 häufig mit Mechano Growth Factor kombiniert, einer aus IGF-1 abgeleiteten Muskelreparatur-Variante. Eine fertige Zusammenstellung dieser beiden Wirkstoffe findest du im IGF-1 LR3 & PEG-MGF Muskelwachstum-Paket. Eine breitere Übersicht über verfügbare Substanzen bietet die Kategorie Peptide.

Wie dosiert man IGF-1 LR3? (Anwendung im Bodybuilding)

IGF-1 LR3 wird im Bodybuilding typischerweise in einer Dosierung von 20–50 µg pro Tag über einen Zeitraum von 4–6 Wochen verwendet. Die meisten Anwender injizieren das Peptid nach dem Training, weil die Satellitenzellen in der Muskulatur dann besonders aufnahmebereit sind. Wegen der langen Halbwertszeit von 20–30 Stunden ist das genaue Timing pharmakologisch zweitrangig. Vor der Anwendung muss das pulverförmige Peptid mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (aufgelöst) werden. Die Begrenzung auf 4–6 Wochen verhindert eine Herunterregulierung der Rezeptoren.

Ein hartnäckiger Mythos betrifft das sogenannte „Site Growth“ – die Idee, eine Injektion direkt in einen Muskel lasse gezielt nur diesen wachsen. Dieser lokale Effekt ist beim Menschen nicht zuverlässig belegt; der Großteil der Wirkung ist systemisch. Die folgende Tabelle zeigt typische Anwendungsschemata. Die exakte Auflösung und Dosisberechnung übernimmt am einfachsten der Peptid-Rechner.

ErfahrungslevelDosierungDauerTimingHinweis
Einsteiger20–30 µg/Tag4 Wochenpost-workoutniedrig starten, Blutzucker beobachten
Fortgeschritten40–50 µg/Tag4–6 Wochenpost-workoutRezeptor-Downregulation beachten
Frauen10–20 µg/Tag4 Wochenpost-workoutkonservativ dosieren

Reduziere die Dosierung sofort, wenn Anzeichen einer Unterzuckerung wie Zittern, Schwitzen oder Heißhunger auftreten.

Welche Nebenwirkungen hat IGF-1 LR3?

Die häufigste akute Nebenwirkung von IGF-1 LR3 ist eine Hypoglykämie (Unterzuckerung), weil das Peptid insulinähnlich wirkt und den Blutzucker senkt. Anzeichen sind Zittern, Schwitzen, Heißhunger, Konzentrationsstörungen und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit. Deshalb nehmen viele Anwender nach der Injektion eine kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich. Weitere Risiken betreffen das mögliche Wachstum innerer Organe bei chronischer Hochdosierung, Wassereinlagerungen und Gelenkschmerzen sowie ein erhebliches Fälschungsrisiko beim Bezug aus dem Graumarkt.

Die folgende Tabelle ordnet die Nebenwirkungen nach Schweregrad.

NebenwirkungMechanismusSchweregradGegenmaßnahme
Hypoglykämieinsulinähnliche BlutzuckersenkungAkut gefährlichKohlenhydrate nach Injektion
OrganwachstumIGF-1 fördert Zellwachstum systemischSchwer (chronisch)Dosis und Dauer begrenzen
WassereinlagerungGH-/IGF-typischer EffektMild–mäßigDosis reduzieren
Gelenkschmerzenbeschleunigtes GewebewachstumMildDosis reduzieren
Verunreinigunggefälschte Graumarkt-WarevariabelLaborgeprüfte Quelle

Wer IGF-1 LR3 verwendet, sollte seine Blutwerte engmaschig kontrollieren, vor allem den Nüchternblutzucker und den HbA1c-Wert.

Verursacht IGF-1 Krebs?

Erhöhte IGF-1-Spiegel sind in Beobachtungsstudien mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten assoziiert, darunter Prostata-, Brust- und Darmkrebs. Der biologische Mechanismus dahinter ist plausibel: IGF-1 fördert die Zellteilung und hemmt den programmierten Zelltod (Apoptose), was theoretisch auch das Wachstum entarteter Zellen begünstigen kann. Wichtig ist jedoch die ehrliche Einordnung: Eine Assoziation in Bevölkerungsstudien ist kein Beweis für Kausalität bei der kurzfristigen exogenen Anwendung im Sport, und die Studienlage ist nicht abschließend geklärt.

Die Wahrheit liegt zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite die Forenpanik, jede IGF-1-Anwendung führe direkt zu Krebs – das ist überzogen. Auf der anderen Seite die Anbieter-Verharmlosung, IGF-1 sei völlig unbedenklich – das ist ebenfalls falsch. Faktisch gilt: Dauerhaft erhöhte IGF-1-Werte sind ein epidemiologischer Risikofaktor, weshalb Personen mit Krebs in der Vorgeschichte oder familiärer Vorbelastung von einer Anwendung dringend absehen sollten. Dieses Thema ist ein wesentlicher Grund, warum IGF-1 LR3 keine harmlose Nahrungsergänzung ist.

Vor- und Nachteile von IGF-1 LR3 im Überblick

IGF-1 LR3 hat einen starken anabolen Wirkmechanismus und ein ernstzunehmendes Risikoprofil – beides muss man nüchtern abwägen. Der Wachstumsfaktor greift an mehreren Hebeln des Muskelwachstums an und gilt als eines der wirksamsten Muskelaufbau-Peptide. Gleichzeitig sind die akute Unterzuckerungsgefahr, das theoretische Krebsrisiko und der unregulierte Graumarkt reale Nachteile. Die folgende Gegenüberstellung fasst beides zusammen.

VorteileNachteile / Risiken
Starke Förderung der ProteinsyntheseHypoglykämie-Gefahr (insulinähnlich)
Aktiviert Hypertrophie und HyperplasieKrebsrisiko bei chronisch hohen Spiegeln
Lange Wirkdauer (LR3, 20–30 h)Mögliches Wachstum innerer Organe
Dämpft MyostatinHoher Fälschungsanteil im Graumarkt
Wirkt synergistisch im StackRechtlicher Graubereich, WADA-verboten

Die Bilanz: IGF-1 LR3 ist potent, aber kein Anfänger-Mittel und keine harmlose Ergänzung. Die Anwendung verlangt Blutkontrollen, eine laborgeprüfte Quelle und ein klares Bewusstsein für das Krebsrisiko.

Ist IGF-1 LR3 legal? Kann man es kaufen?

IGF-1 LR3 bewegt sich in Deutschland in einem rechtlichen Graubereich: Es ist eine Forschungschemikalie und kein zugelassenes Arzneimittel, weshalb es nicht als Medikament verkehrsfähig ist – grundsätzlich illegal ist der Besitz aber nicht, ähnlich wie bei SARMs. Im Sport ist IGF-1 LR3 dagegen eindeutig verboten: Wachstumsfaktoren stehen in der Kategorie S2 auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Der Erwerb oder Besitz zu Dopingzwecken kann nach dem Arzneimittelgesetz und dem Anti-Doping-Gesetz strafbar sein.

Die rechtliche Grundlage liefern der § 6a AMG und das Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG): Besitz und Erwerb nicht geringer Mengen zu Dopingzwecken sind strafbar. Wer den IGF-1-Spiegel auf legalerem Weg anheben möchte, greift in der Praxis oft zu MK-677 (Ibutamoren), das oral eingenommen wird und die körpereigene HGH- und IGF-1-Produktion anregt; eine Einordnung dazu findest du in der Kategorie SARMs. Beim Kauf jeder Forschungschemikalie ist die Reinheit entscheidend, da Peptide besonders häufig gefälscht werden – eine laborgeprüfte Quelle ist Pflicht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wo wird IGF-1 im Körper gebildet?

IGF-1 wird hauptsächlich in der Leber gebildet, angeregt durch das Wachstumshormon (HGH). Zusätzlich produzieren viele Gewebe wie die Skelettmuskulatur IGF-1 lokal direkt vor Ort.

Was ist der Unterschied zwischen IGF-1 und IGF-1 LR3?

IGF-1 LR3 ist eine synthetisch veränderte Form mit 83 statt 70 Aminosäuren und einer deutlich längeren Halbwertszeit von 20–30 Stunden gegenüber nur etwa 10 Minuten beim natürlichen IGF-1. Durch die schwache Bindung an Transportproteine bleibt mehr aktives Hormon verfügbar.

Wie hoch sollte der IGF-1-Wert sein?

Der Normbereich von IGF-1 ist alters- und geschlechtsabhängig und sinkt mit zunehmendem Alter. Nur ein Arzt kann den Wert anhand der altersbezogenen Referenztabelle korrekt einordnen.

Macht IGF-1 LR3 eine Unterzuckerung?

Ja, durch die insulinähnliche Wirkung senkt IGF-1 LR3 den Blutzucker und kann eine Hypoglykämie auslösen – das ist die häufigste akute Nebenwirkung. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit nach der Injektion beugt vor.

Ist IGF-1 LR3 ein Steroid?

Nein, IGF-1 LR3 ist ein Peptidhormon beziehungsweise Wachstumsfaktor, kein anaboles androgenes Steroid. Es wirkt über einen völlig anderen Mechanismus (IGF-1-Rezeptor statt Androgenrezeptor), fördert aber ebenfalls den Muskelaufbau.


Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. IGF-1 LR3 ist eine Forschungschemikalie und kein zugelassenes Arzneimittel; der Erwerb, Besitz oder Handel zu Dopingzwecken kann nach dem Arzneimittelgesetz (§ 6a AMG) und dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) strafbar sein. Wachstumsfaktoren wie IGF-1 stehen auf der Verbotsliste der WADA. Bei Anzeichen einer Unterzuckerung (Zittern, Schwitzen, Verwirrtheit) nimm sofort Kohlenhydrate zu dir und suche bei schweren Symptomen einen Arzt oder die Notaufnahme auf. Personen mit einer Krebserkrankung in der Vorgeschichte sollten von einer Anwendung absehen. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Arzt, Endokrinologen oder Sportmediziner. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.

Haftungsausschluss: Die Inhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keinen Ersatz für professionelle medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie stets Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie gesundheitliche Entscheidungen treffen. Die Autoren und Herausgeber dieses Blogs übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung für Verluste, Schäden oder Verletzungen, die aus dem Vertrauen auf die bereitgestellten Informationen entstehen.
Picture of Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski Experte für anabole Steroide und Leistungssteigerung im Sport Dr. Nikola Petrovski ist ein zertifizierter Sportmediziner, der sich auf anabole Steroide und die Leistungssteigerung von Athleten spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Krafttraining und Bodybuilding hat Dr. Petrovski ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie anabole Steroide sicher und effektiv eingesetzt werden können, um die sportliche Leistung zu steigern. Sein Ansatz kombiniert wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung, um Athleten dabei zu helfen, ihre Spitzenleistung zu erreichen. Ausbildung und Ausbildung Fellowship in Sportmedizin – Universität Skopje, Nordmazedonien Residency in Physikalischer Medizin und Rehabilitation – Universität Skopje, Fakultät für Medizin, Nordmazedonien Doktor der Medizin (M.D.) – Universität Skopje, Nordmazedonien Beruflicher Hintergrund Dr. Petrovski absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Skopje in Nordmazedonien, wo er mit Auszeichnung seinen medizinischen Abschluss erlangte. Nach seiner Residency in physikalischer Medizin und Rehabilitation verfolgte er ein Fellowship in Sportmedizin, mit dem Schwerpunkt auf Leistungssteigerung und der Anwendung von anabolen Steroiden im Athletentraining. Dr. Petrovski hat mit zahlreichen Athleten zusammengearbeitet, von Amateur-Bodybuildern bis hin zu professionellen Wettkämpfern, um ihnen zu helfen, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer sicher zu steigern. Er bildet Athleten in der richtigen Anwendung von Steroiden aus, wobei er großen Wert auf Sicherheit legt und Nebenwirkungen minimiert, während er gleichzeitig die Ergebnisse maximiert. Mit über 20 Jahren persönlicher Erfahrung im Gewichtheben und Bodybuilding versteht Dr. Petrovski die Disziplin und Hingabe, die erforderlich sind, um Spitzenleistungen zu erzielen. Er kombiniert seine professionelle Expertise mit seinen eigenen Erfahrungen und kennt die Anforderungen und Herausforderungen, denen Athleten beim Training begegnen. Forschung und Advocacy Dr. Petrovski setzt sich für ein besseres Verständnis von anabolen Steroiden im Kontext der Sportmedizin ein. Er hat Forschungen über die sichere Anwendung von leistungssteigernden Substanzen veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen über die Vorteile und Risiken im Zusammenhang mit anabolen Steroiden. Er ist ein starker Verfechter für informierte Entscheidungen und betont die Bedeutung der richtigen Anleitung bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen. Persönliches Leben Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ist Dr. Petrovski ein leidenschaftlicher Gewichtheber mit über 20 Jahren Trainingserfahrung. Er genießt es, seine eigenen physischen Grenzen zu testen und nimmt regelmäßig an Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Dr. Petrovski lebt in Skopje, Nordmazedonien, mit seiner Frau und zwei Kindern. Kontakt ? Skopje, Nordmazedonien ? [email protected]

Das könnte dir auch gefallen

Was Unsere Kunden Sagen
1175 Rezensionen