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Prolaktinkontrolle bei 19-Nor-Steroiden: Cabergolin, P5P und Pramipexol im Vergleich

Infografik zeigt fünf Optionen zur Prolaktinkontrolle bei 19-Nor-Steroiden: Cabergolin, P5P, Mönchspfeffer, Pramipexol und den Prolaktin-Bluttest mit stilisierter Hirnanhangdrüse.

Inhaltsverzeichnis

19-Nor-Steroide wie Nandrolon (Deca) und Trenbolon erhöhen Prolaktin über die Aktivierung von Progesteron-Rezeptoren — das Ergebnis ist „Deca Dick“ (erektile Dysfunktion trotz hohem Testosteron), Libidoverlust und in schweren Fällen Gynäkomastie oder Galaktorrhoe (Milchsekretion aus der Brustwarze). Cabergolin (Dostinex, 0,25 mg 2×/Woche) ist der Goldstandard zur Prolaktinkontrolle bei 19-Nor-Kuren.

Dieser Artikel erklärt den biochemischen Mechanismus hinter dem Prolaktinanstieg, warum Östrogen ZUERST kontrolliert werden muss (bevor Prolaktin behandelt wird), wie Cabergolin und Pramipexol dosiert werden, welche Supplements wie P5P und Mönchspfeffer bei leichter Erhöhung helfen und wann ein Blutbild auf Prolaktin zwingend ist. Prolaktin-Management ist nur relevant bei 19-Nor-Steroiden (Nandrolon, Trenbolon, Trestolone). Testosteron, Boldenon, Masteron, Anavar, Winstrol und Dianabol verursachen keinen relevanten Prolaktinanstieg.

Was ist Prolaktin — und warum ist es bei 19-Nor-Steroiden ein Problem?

Prolaktin ist ein Proteinhormon der Adenohypophyse, das beim Mann normalerweise durch Dopamin unterdrückt wird — 19-Nor-Steroide wie Nandrolon und Trenbolon erhöhen Prolaktin über die Aktivierung von Progesteron-Rezeptoren, was zu erektiler Dysfunktion („Deca Dick“), Libidoverlust und prolaktininduzierter Gynäkomastie führt. Kicman beschreibt in „Pharmacology of anabolic steroids“ (British Journal of Pharmacology, 2008) die progestogene Aktivität aller 19-Nor-Derivate als substanzklassenspezifische Eigenschaft.

Prolaktin: Das Hormon hinter Deca Dick

Prolaktin ist ein Proteinhormon, das in der Adenohypophyse (Vorderlappen der Hirnanhangdrüse) produziert wird. Die primäre Funktion: Laktation (Milchproduktion) bei Frauen nach der Schwangerschaft. Beim Mann wird Prolaktin normalerweise durch den Neurotransmitter Dopamin in Schach gehalten — Dopamin bindet an D2-Rezeptoren der Hypophyse und hemmt die Prolaktin-Ausschüttung. Der Normalbereich bei Männern liegt bei 2–18 ng/ml. Steigt Prolaktin über diesen Bereich, folgen die typischen Symptome: erektile Dysfunktion, Libidoverlust, Anorgasmie, Depression und in schweren Fällen Gynäkomastie oder Galaktorrhoe.

Warum 19-Nor-Steroide Prolaktin erhöhen — der Progesteron-Mechanismus

19-Nor-Steroide (Nandrolon, Trenbolon, Trestolone) binden an Progesteron-Rezeptoren im Hypothalamus und der Hypophyse. Diese Progesteron-Rezeptor-Aktivierung signalisiert dem Körper biochemisch einen schwangerschaftsähnlichen Zustand → die Hypophyse erhöht die Prolaktin-Ausschüttung, um den Körper auf Laktation vorzubereiten. Das ist der identische Mechanismus wie bei einer echten Schwangerschaft — mit dem Unterschied, dass beim männlichen Bodybuilder keine Schwangerschaft vorliegt, sondern ein exogenes 19-Nor-Steroid die Rezeptoren aktiviert.

Trenbolon besitzt eine stärkere Progesteronrezeptor-Bindungsaffinität als Nandrolon → der Prolaktinanstieg fällt unter Trenbolon typischerweise höher aus. Zusätzlich antagonisieren 19-Nor-Steroide die Dopamin-D2-Rezeptoren → die hemmende Wirkung von Dopamin auf Prolaktin wird abgeschwächt → Prolaktin steigt doppelt: durch Progesteron-Stimulation UND durch reduzierte Dopamin-Hemmung.

Die Östrogen-Progesteron-Prolaktin-Kaskade — Regel #1: Östrogen ZUERST kontrollieren

Prolaktin steigt bei 19-Nor-Kuren oft nicht ausschließlich wegen der progestogenen Aktivität, sondern ZUSÄTZLICH wegen erhöhtem Östrogen. Die Kaskade: Östradiol (E2) ↑ → stimuliert Progesteron-Rezeptoren → Progesteron ↑ → stimuliert Prolaktin-Ausschüttung → Prolaktin ↑. Östrogen unter Kontrolle halten (AI bei Bedarf, E2 im Bereich 20–35 pg/ml) → Progesteron bleibt stabiler → Prolaktin bleibt stabiler.

Der häufigste Fehler: Anwender nehmen Cabergolin gegen Prolaktin, ignorieren aber ein Östradiol von >60 pg/ml → Prolaktin bleibt trotz Cabergolin erhöht, weil die Östrogen-Kaskade weiter feuert. Die goldene Regel: Erst E2 kontrollieren, dann Prolaktin behandeln. Detailliert: Alles über Östrogen erklärt die Östrogenkontrolle mit AI, SERMs und Supplements. Den Mechanismus der HPTA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Achse) erklärt der verlinkte Grundlagenartikel.

6 Symptome von erhöhtem Prolaktin — und wie sie sich von Östrogen-Nebenwirkungen unterscheiden

Erhöhtes Prolaktin verursacht 6 Symptome: erektile Dysfunktion („Deca Dick“), Libidoverlust, schmerzfreie Gynäkomastie (OHNE Kribbeln — im Gegensatz zu Östrogen-Gyno), Galaktorrhoe (Milchsekretion), Depression/Antriebslosigkeit und prolaktinbedingte Wasserretention.

Erektile Dysfunktion („Deca Dick“ / „Tren Dick“)

Erektionen werden schwach oder unmöglich — trotz hohem Testosteron im Blut. Das ist das Paradox von Deca Dick: Der Anwender hat supraphysiologische Testosteronwerte, aber Prolaktin blockiert die erektile Funktion über die Unterdrückung von Dopamin-Signalwegen. Unterschied zur Östrogen-bedingten ED: Bei E2-Problemen sind Erektionen eher „weich“ (können aber zustande kommen), bei Prolaktin-ED sind Erektionen oft komplett abwesend. Tritt bei 20–30 % der 19-Nor-Anwender auf — die restlichen 70–80 % haben keine Prolaktin-Symptome trotz messbarem Anstieg.

Libidoverlust und Anorgasmie

Das sexuelle Verlangen sinkt stark — Anwender berichten von völliger Gleichgültigkeit gegenüber Sex. Orgasmen werden schwer oder unmöglich zu erreichen. Die Refraktärzeit (Zeit zwischen Orgasmus und erneuter Erektionsfähigkeit) verlängert sich massiv: von Stunden auf Tage. Cabergolin kehrt diesen Effekt um und verkürzt die Refraktärzeit — ein Nebeneffekt, der von vielen Anwendern als positiv bewertet wird.

Prolaktin-Gynäkomastie — OHNE Kribbeln (!)

Der entscheidende Unterschied: Östrogen-Gynäkomastie kündigt sich durch Kribbeln und Empfindlichkeit der Brustwarzen an — ein Warnsignal, das Anwender frühzeitig erkennen. Prolaktin-Gynäkomastie entsteht schmerzfrei — der Knubbel unter der Brustwarze wird oft erst bemerkt, wenn er bereits tastbar ist. Erfahrungsberichte aus deutschen Bodybuilding-Foren bestätigen: „Deca Gyno entsteht völlig schmerzfrei.“ Deshalb: Bei 19-Nor-Kuren die Brustwarzen regelmäßig abtasten — nicht auf Kribbeln warten. Prolaktin-Gyno wird mit Cabergolin behandelt (nicht mit AI oder SERMs wie bei Östrogen-Gyno).

Galaktorrhoe — Milchsekretion aus der Brustwarze

In schweren Fällen tritt klare oder milchige Flüssigkeit aus den Brustwarzen aus. Galaktorrhoe ist ein eindeutiges Zeichen für massiv erhöhtes Prolaktin (>50 ng/ml) → sofort Cabergolin 0,5 mg 2×/Woche starten + Blutbild auf Prolaktin, Östradiol und Progesteron.

Depression, Antriebslosigkeit, „Flatline“

Prolaktin unterdrückt Dopamin-Signalwege im Gehirn → weniger Motivation, weniger Freude, emotionale Flatline. Piacentino et al. (2015, „AAS Use and Psychopathology“) bestätigen, dass 19-Nor-Verbindungen mit hoher androgener Potenz die stärksten psychiatrischen Effekte aller AAS verursachen. Viele Anwender schieben die Symptome auf „Tren sides“ oder psychische Ursachen — oft ist erhöhtes Prolaktin der eigentliche Auslöser.

Wasserretention (prolaktinbedingt)

Prolaktin fördert Wasserretention unabhängig von Östrogen. Anwender mit kontrolliertem E2 (im Normbereich), aber aufgeblähtem Gesicht und aufgeschwemmten Muskeln → Prolaktin als Ursache prüfen. Die Wasserretention unter 19-Nor-Steroiden ist oft eine Kombination aus Östrogen- UND Prolaktin-bedingter Flüssigkeitseinlagerung.

Cabergolin — Dosierung, Timing und Risiken

Cabergolin (Dostinex) ist der Goldstandard zur Prolaktinkontrolle bei 19-Nor-Kuren — Standard-Dosierung: 0,25 mg 2× pro Woche, bei hohen 19-Nor-Dosen (Tren >400 mg/Woche, Deca >500 mg/Woche) 0,5 mg 2× pro Woche, Einnahme zum Essen, HWZ 63–69 Stunden. Zanettini et al. (2007, „Valvular heart disease and the use of cabergoline“, JCEM) untersuchten die Langzeitrisiken von Cabergolin an Parkinson-Patienten — die Bodybuilding-relevanten Daten werden unten besprochen.

Cabergolin-Dosierung bei 19-Nor-Kuren

Standard: 0,25 mg 2× pro Woche (z. B. Montag und Donnerstag). Bei Symptomen oder hoher Dosierung (Trenbolon >400 mg/Woche, Nandrolon >500 mg/Woche): 0,5 mg 2× pro Woche. Einnahme: Zum Essen, bevorzugt mit der letzten Mahlzeit des Tages (minimiert Schwindel und leichte Übelkeit, die bei den ersten Einnahmen auftreten können). Die Halbwertszeit von Cabergolin beträgt 63–69 Stunden → 2× pro Woche reicht für stabile Wirkspiegel. Dr. Thomas O’Connor („The Anabolic Doc“) empfiehlt Cabergolin für alle Trenbolon-Anwender: „Auch wenn Sie sich wohl fühlen, bleibt der Prolaktinspiegel nach dem Zyklus erhöht. Cabergolin beugt Folgeproblemen vor.“

Präventiv vs. Reaktiv — wann starten?

Präventiv (ab Kur-Beginn, Woche 1): Empfohlen bei Trenbolon in jeder Dosierung, bei Nandrolon >300 mg/Woche, bei Anwendern mit bekannter Prolaktin-Empfindlichkeit, und bei der Kombination Nandrolon + aromatisierende Substanzen wie Dianabol (Östrogen ↑ → Prolaktin ↑). Reaktiv (erst bei Symptomen): Akzeptabel bei Nandrolon ≤300 mg/Woche bei Anwendern, die 19-Nor-Steroide ohne Prolaktin-Nebenwirkungen vertragen. Ein Blutbild in Woche 4 gibt Klarheit — liegt Prolaktin über 30 ng/ml, ist Cabergolin indiziert.

Wann Cabergolin absetzen?

Cabergolin so lange weiterführen, bis die 19-Nor-Substanz den Körper verlassen hat. Die Absetz-Zeitpunkte nach der letzten Injektion: Trenbolon Acetat → Cabergolin noch 1–2 Wochen weiterführen (HWZ Acetat: 2–3 Tage). Trenbolon Enantat → Cabergolin noch 4 Wochen weiterführen (HWZ Enantat: 7–10 Tage). Nandrolon Decanoat → Cabergolin noch 4–6 Wochen weiterführen (HWZ Decanoat: 6–12 Tage, Metaboliten bleiben Monate im Körper). Einen vollständigen PCT-Leitfaden für Trenbolon-Kuren bietet der Artikel Trenbolon absetzen.

Risiken von Cabergolin — Herzklappen bei Langzeitgebrauch

Studien an Parkinson-Patienten mit hohen Cabergolin-Dosen (>2 mg/Tag über Jahre) zeigten Herzklappenveränderungen (Fibrose der Mitral- und Aortenklappe). Bodybuilding-Dosen (0,25–0,5 mg, 2×/Woche, 8–16 Wochen) liegen weit unter dieser Schwelle — kein dokumentiertes Herzklappenrisiko in der medizinischen Literatur bei diesen Dosierungen und Zeiträumen. Dennoch: Keine Daueranwendung ohne medizinische Überwachung. Bei Anwendung über 6 Monate (z. B. bei Blast-and-Cruise mit 19-Nor): Echokardiogramm empfehlenswert.

Alternativen zu Cabergolin — P5P, Pramipexol, Mönchspfeffer

P5P (Pyridoxal-5-Phosphat, 50–200 mg/Tag) reicht zur Prolaktinkontrolle bei Nandrolon-Dosen unter 200 mg/Woche — bei Trenbolon (jede Dosierung) oder Nandrolon über 300 mg/Woche ist Cabergolin obligatorisch.

Vitamin B6 (P5P) — die milde Variante

P5P (Pyridoxal-5-Phosphat, die aktive Form von Vitamin B6): 50–200 mg/Tag, aufgeteilt in 2–3 Einzeldosen. Wirksam bei mildem Prolaktinanstieg unter Nandrolon ≤200 mg/Woche. Nicht ausreichend bei Trenbolon (jeder Dosierung) oder Nandrolon >300 mg/Woche — die progestogene Stimulation ist zu stark für eine Supplement-basierte Kontrolle. Idealerweise 4 Wochen vor der Kur starten, da P5P eine aufbauende Wirkung hat. Keine bekannten Risiken bei Dosierungen bis 200 mg/Tag.

Pramipexol (Mirapex) — die Alternative mit Nachteilen

Pramipexol ist ein D2-Dopaminagonist wie Cabergolin, aber mit 3 relevanten Nachteilen: Erstens Suchtpotenzial — die Dosis muss oft eskaliert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen. Zweitens Entzugssymptome bei abruptem Absetzen — langsames Ausschleichen über Wochen ist Pflicht. Drittens Suppression der Schilddrüsenwerte (TSH, T4) → T4-Supplementation bei Langzeitanwendung erwägen. Dosierung: 0,125–0,25 mg jeden zweiten Tag. Langsam hochdosieren (Übelkeit und Schwindel bei zu schnellem Start). Der ED/Libido-Effekt von Pramipexol ist schwächer als bei Cabergolin. Anwendung: Nur wenn Cabergolin nicht verfügbar oder nicht vertragen wird.

Mönchspfeffer (Vitex Agnus Castus) — für milde Fälle

Mönchspfeffer (4 mg/Tag) ist ein pflanzlicher Dopaminagonist mit schwacher Bindung an D2-Rezeptoren. Wirksam bei leichter Prolaktin-Erhöhung (Nandrolon ≤200 mg/Woche). 4 Wochen vor Kur-Beginn starten. Bei Trenbolon oder hohen Nandrolon-Dosen: Nicht ausreichend — Cabergolin ist dann die einzige verlässliche Option.

Übersicht — Welches Mittel für welche Situation?

SituationEmpfehlungDosierung
Nandrolon ≤200 mg/WocheP5P + Mönchspfeffer50–200 mg/Tag + 4 mg/Tag
Nandrolon 300–500 mg/WocheCabergolin0,25 mg 2×/Woche
Trenbolon (jede Dosis)Cabergolin (obligatorisch)0,25–0,5 mg 2×/Woche
Notfall (Galaktorrhoe, schwere ED)Cabergolin sofort + Blutbild0,5 mg 2×/Woche

Prolaktin im Blutbild — wann testen, welche Werte

Prolaktin im Blutbild testen: vor der Kur (Baseline), Woche 4–6 der 19-Nor-Kur (Mid-Cycle) und bei Symptomen (ED, Libidoverlust, Brustveränderungen) — Normalbereich Männer: 2–18 ng/ml, Cabergolin-Start ab 30 ng/ml.

Wann Prolaktin testen?

Baseline (vor der Kur): Ausgangswert festlegen — manche Männer haben bereits erhöhte Prolaktinwerte ohne AAS (Stress, Schlafmangel, Prolaktinom). Mid-Cycle (Woche 4–6): Der Prolaktinspiegel hat sich unter 19-Nor-Steroiden stabilisiert — das Ergebnis zeigt, ob die aktuelle Prolaktin-Kontrolle (P5P, Caber, nichts) ausreicht. Bei Symptomen: ED, Libidoverlust, Brustempfindlichkeit oder Milchsekretion → sofort testen, nicht auf den nächsten geplanten Bluttest warten. Post-Cycle (4 Wochen nach PCT-Ende): Bestätigen, dass Prolaktin sich normalisiert hat. Detailliert: Blutbild & Steroide.

Normalwerte und Alarmgrenzen

Prolaktin (ng/ml)BewertungMaßnahme
2–18NormalKeine Intervention nötig
18–30Leicht erhöhtP5P/Mönchspfeffer testen, Östrogen kontrollieren
30–50Moderat erhöhtCabergolin 0,25 mg 2×/Woche starten
>50Stark erhöhtCabergolin 0,5 mg 2×/Woche, Ursachensuche
>100ExzessivÄrztliche Abklärung (Prolaktinom ausschließen)

Prolaktin zusammen mit welchen anderen Werten testen?

Östradiol (E2) — muss im Normalbereich (20–35 pg/ml) sein, bevor Prolaktin behandelt wird (Östrogen-zuerst-Regel). Testosteron gesamt + frei — gibt Kontext für die ED-Diagnostik (ist die ED prolaktin- oder testosteronbedingt?). Progesteron — bei 19-Nor-Steroiden oft erhöht, korreliert mit dem Prolaktinanstieg. LH und FSH — HPTA-Status, relevant für die PCT-Planung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist Deca Dick und warum passiert es?

„Deca Dick“ bezeichnet erektile Dysfunktion unter Nandrolon (Deca Durabolin). Ursache: Nandrolon aktiviert Progesteron-Rezeptoren → Prolaktin steigt → Dopamin sinkt → Erektionsfähigkeit und Libido brechen ein. Tritt bei 20–30 % der Anwender auf. Prävention: Cabergolin 0,25 mg 2×/Woche ab Kur-Beginn + Testosteron-Basis (mindestens 1:1 mit Nandrolon, viele empfehlen Testosteron > Nandrolon).

Muss ich bei JEDER Deca/Tren-Kur Cabergolin nehmen?

Bei Trenbolon: Ja, in jeder Dosierung, präventiv ab Woche 1 — die progestogene Aktivität ist zu stark für Supplements allein. Bei Nandrolon ≤200 mg/Woche: P5P (200 mg/Tag) reicht bei den meisten Anwendern. Bei Nandrolon >300 mg/Woche: Cabergolin empfohlen. Individuelle Prolaktin-Empfindlichkeit variiert erheblich — ein Blutbild in Woche 4 gibt Klarheit.

Was ist der Unterschied zwischen Prolaktin-Gyno und Östrogen-Gyno?

Östrogen-Gyno kündigt sich durch Kribbeln und Empfindlichkeit der Brustwarzen an — Anwender bemerken es frühzeitig. Behandlung: AI (Arimidex, Aromasin) oder SERMs (Nolvadex). Prolaktin-Gyno entsteht schmerzfrei ohne Kribbeln — der Knubbel wird oft erst bemerkt, wenn er bereits gewachsen ist. Behandlung: Cabergolin (nicht AI, nicht SERMs). Deshalb: Bei 19-Nor-Kuren regelmäßig abtasten, nicht auf Warnsignale warten.

Ist Cabergolin gefährlich für das Herz?

Studien an Parkinson-Patienten mit hohen Dosen (>2 mg/Tag, jahrelang) zeigten Herzklappenveränderungen (Fibrose). Bodybuilding-Dosen (0,25–0,5 mg, 2×/Woche, 8–16 Wochen) liegen weit unter dieser Schwelle — kein dokumentiertes Herzklappenrisiko in der Literatur bei diesen Dosierungen. Keine Daueranwendung ohne ärztliche Kontrolle. Bei >6 Monaten Anwendung: Echokardiogramm empfehlenswert.

Kann ich Pramipexol statt Cabergolin nehmen?

Ja, aber Cabergolin ist überlegen. Pramipexol (0,125–0,25 mg EOD) senkt Prolaktin effektiv, hat aber 3 Nachteile: Suchtpotenzial (Dosis-Eskalation), Entzugssymptome bei abruptem Absetzen (langsames Ausschleichen über Wochen nötig), und Suppression der Schilddrüsenwerte (T4-Supplementation empfohlen). Cabergolin hat keine dieser Probleme und verbessert zusätzlich Libido und Refraktärzeit. Pramipexol ist die Rückfalloption, wenn Cabergolin nicht verfügbar oder nicht vertragen wird.


Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Anabole Steroide und Dopaminagonisten sind in vielen Ländern verschreibungspflichtig. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Endokrinologen oder Sportmediziner. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.

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Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski Experte für anabole Steroide und Leistungssteigerung im Sport Dr. Nikola Petrovski ist ein zertifizierter Sportmediziner, der sich auf anabole Steroide und die Leistungssteigerung von Athleten spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Krafttraining und Bodybuilding hat Dr. Petrovski ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie anabole Steroide sicher und effektiv eingesetzt werden können, um die sportliche Leistung zu steigern. Sein Ansatz kombiniert wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung, um Athleten dabei zu helfen, ihre Spitzenleistung zu erreichen. Ausbildung und Ausbildung Fellowship in Sportmedizin – Universität Skopje, Nordmazedonien Residency in Physikalischer Medizin und Rehabilitation – Universität Skopje, Fakultät für Medizin, Nordmazedonien Doktor der Medizin (M.D.) – Universität Skopje, Nordmazedonien Beruflicher Hintergrund Dr. Petrovski absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Skopje in Nordmazedonien, wo er mit Auszeichnung seinen medizinischen Abschluss erlangte. Nach seiner Residency in physikalischer Medizin und Rehabilitation verfolgte er ein Fellowship in Sportmedizin, mit dem Schwerpunkt auf Leistungssteigerung und der Anwendung von anabolen Steroiden im Athletentraining. Dr. Petrovski hat mit zahlreichen Athleten zusammengearbeitet, von Amateur-Bodybuildern bis hin zu professionellen Wettkämpfern, um ihnen zu helfen, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer sicher zu steigern. Er bildet Athleten in der richtigen Anwendung von Steroiden aus, wobei er großen Wert auf Sicherheit legt und Nebenwirkungen minimiert, während er gleichzeitig die Ergebnisse maximiert. Mit über 20 Jahren persönlicher Erfahrung im Gewichtheben und Bodybuilding versteht Dr. Petrovski die Disziplin und Hingabe, die erforderlich sind, um Spitzenleistungen zu erzielen. Er kombiniert seine professionelle Expertise mit seinen eigenen Erfahrungen und kennt die Anforderungen und Herausforderungen, denen Athleten beim Training begegnen. Forschung und Advocacy Dr. Petrovski setzt sich für ein besseres Verständnis von anabolen Steroiden im Kontext der Sportmedizin ein. Er hat Forschungen über die sichere Anwendung von leistungssteigernden Substanzen veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen über die Vorteile und Risiken im Zusammenhang mit anabolen Steroiden. Er ist ein starker Verfechter für informierte Entscheidungen und betont die Bedeutung der richtigen Anleitung bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen. Persönliches Leben Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ist Dr. Petrovski ein leidenschaftlicher Gewichtheber mit über 20 Jahren Trainingserfahrung. Er genießt es, seine eigenen physischen Grenzen zu testen und nimmt regelmäßig an Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Dr. Petrovski lebt in Skopje, Nordmazedonien, mit seiner Frau und zwei Kindern. Kontakt ? Skopje, Nordmazedonien ? [email protected]

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