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TB-500 Driada Medical [2mg/Flasche]

Ursprünglicher Preis war: €62Aktueller Preis ist: €57.

Hersteller: Driada Medical
Packung: 1ml/Flasche (2mg/Flasche + Wasser)
Substanz: Thymosin Beta 4

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Beschreibung

Was ist TB-500 2mg (Thymosin Beta-4 Fragment, Driada Medical)?

TB-500 2mg ist das synthetische Analogon des aktiven Kernfragments von Thymosin Beta-4 (Tβ4) — ein 43-Aminosäuren-Peptid (Sequenz: Ac-LKKTETQ) aus dem C-Terminus des nativen Tβ4-Proteins — 1 Durchstechfläschchen à 2 mg lyophilisiertes Pulver zur subkutanen oder intramuskulären Injektion nach Rekonstitution. Das native Thymosin Beta-4 (auch bekannt als TMSB4X-Genprodukt) ist ein ubiquitär exprimiertes 43-Aminosäuren-Polypeptid (MW 4964 Da; 43 AS; CAS des nativen Proteins: 68698-01-1) — das am häufigsten vorkommende intrazelluläre Peptid im menschlichen Körper mit Konzentrationen von 0,5–5 nmol pro mg Gesamtprotein; besonders hoch exprimiert in Thrombozyten, polymorphkernigen Neutrophilen, Makrophagen und Wundflüssigkeit (dort bis zu 300 ng/ml).

TB-500 entspricht der Aminosäuresequenz 17–23 von Tβ4 (Ac-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln): das minimale aktive Fragment, das den vollständigen Aktin-bindenden und zellmigrationsfördernden Effekt von nativem Thymosin Beta-4 reproduziert, aber mit besserer Löslichkeit und injizierbarer Stabilität. TB-500 aktiviert über den G-Aktin-Sequestrations-/Freisetzungsmechanismus und den PINCH-ILK-Parvin-Signalkomplex drei simultane zelluläre Prozesse: Zellmigration, Angiogenese und Differenzierung — mit besonderer Stärke in Muskel-, Sehnen- und Herzgewebe. Das 2-mg-Fläschchen (€57) ergibt bei 2 mg pro Woche: 1 Wochenanwendung; bei 2 mg alle 14 Tage: 2 Anwendungen — TB-500 wird anders als BPC-157 nicht täglich, sondern in niedrigfrequenten Wochenprotokollen eingesetzt.

Technische Spezifikationen – TB-500 2mg (Driada Medical)

Parameter Wert
Hersteller Driada Medical; ≥98 % Reinheit (HPLC); GMP-Herstellung; batch-spezifische CoA
Wirkstoff TB-500 = Thymosin Beta-4 Fragment (AS 17–23): Ac-Lys-Lys-Thr-Glu-Thr-Gln; lineares Heptapeptid; MW ~679 Da (als isoliertes Heptapeptid-Acetat); natives Tβ4: 43 AS, MW 4964 Da
Pharmakologische Klasse G-Aktin-Sequestrator; Zellmigrations-Aktivator; pro-angiogenes Regenerationspeptid; Kardioprotektivum; PINCH-ILK-Parvin-Komplex-Aktivator
Packungsinhalt 1 Durchstechfläschchen × 2 mg lyophilisiertes Pulver; Rekonstitution mit WATERMED Bakteriostatisches Wasser: 1 ml → 2.000 mcg/ml; 2 ml → 1.000 mcg/ml
Dosierungsvolumina (bei 1 ml Rekonstitution) 2.000 mcg (volle Wochendosis) = 1,0 ml; 1.000 mcg = 0,5 ml; 500 mcg = 0,25 ml
Injektionsweg Subkutan (SC) bevorzugt; intramuskulär (IM) für tiefe Muskelstrukturen; systemische SC-Injektion ist für TB-500 ausreichend — periläsionale Injektion weniger kritisch als bei BPC-157 (TB-500 wirkt systemisch durch Zellmigrations-Chemotaxis)
Standarddosierung 2 mg SC 1× pro Woche (Akutphase, 4–6 Wochen) → 2 mg SC alle 14 Tage (Erhaltungsphase); Ladeprotokoll: 4 mg in Woche 1 (2 mg × 2), dann 2 mg wöchentlich
Plasma-HWZ ~2–3 Stunden; biologische Wirkdauer 5–7 Tage (durch anhaltende Zellsignalkaskaden-Aktivierung, nicht durch Peptid-Persistenz)
Bioverfügbarkeit SC ~80–90 %; Tmax: ~30–45 Minuten
Anwendungen pro 2mg-Fläschchen 1 Anwendung (2 mg Wochendosis) oder 2 Anwendungen (1 mg Halbdosis × 2)
Lagerung Lyophilisiert: 2–8 °C (Kühlschrank), lichtgeschützt; nach Rekonstitution: 28 Tage bei 2–8 °C (mit bakteriostatischem Wasser)

Thymosin Beta-4: Molekulare Biologie und das G-Aktin/F-Aktin-Gleichgewicht

Der G-Aktin-Sequestrations-Mechanismus — Grundlage aller TB-500-Wirkungen

Aktin existiert in zwei Formen: G-Aktin (globuläres Monomer, inaktiv, löslich im Zytoplasma) und F-Aktin (filamentöses Polymer, aktiv, bildet das Zytoskelett); das Gleichgewicht G-Aktin ⇌ F-Aktin bestimmt die Fähigkeit einer Zelle, ihre Form zu ändern, zu migrieren und zu proliferieren. Thymosin Beta-4 ist das wichtigste G-Aktin-Sequestrationspeptid im menschlichen Körper: Tβ4 bindet mit hoher Affinität (Kd ~0,5 μM) an G-Aktin → hält G-Aktin in löslicher Monoform → reguliert den Pool an freiem G-Aktin → kontrolliert damit die Geschwindigkeit der F-Aktin-Polymerisierung; TB-500 (Fragment AS 17–23) trägt die Aktin-Bindungsdomäne und reproduziert diese Sequestrationsfunktion vollständig. Wann TB-500 Heilung auslöst: am Verletzungsort → lokale G-Aktin-Freisetzung aus TB-500-Komplex → ↑freies G-Aktin → ↑F-Aktin-Polymerisierung in migrierenden Fibroblasten, Myoblasten und Endothelzellen → gerichtete Zellmigration in das Verletzungsgebiet (Chemotaxis); ohne ausreichend Tβ4/TB-500: G-Aktin-Pool erschöpft → Zellmigration gestört → Heilung verlangsamt.

PINCH-ILK-Parvin-Komplex: TB-500 als Überlebens- und Differenzierungssignal

TB-500 aktiviert den PINCH-ILK-Parvin (PIP)-Komplex an fokalen Adhäsionskontakten: PINCH (Particularly Interesting New Cysteine-Histidine rich protein) + ILK (Integrin-Linked Kinase) + Parvin bilden einen ternären Komplex, der Integrin-Signale in das Zellinnere überträgt; TB-500-Aktivierung des PIP-Komplexes → ILK phosphoryliert Akt (Ser-473) + GSK-3β → ↑Zellüberleben (antiapoptotischer Akt-Weg) + ↑Proliferation; parallel: ILK → Phosphorylierung von MLC (Myosin Light Chain) → Aktin-Myosin-Kontraktion → Zellbewegung; dieser Mechanismus erklärt die kardioprotektive TB-500-Wirkung: nach Myokardinfarkt → Kardiomyozyten exprimieren ↑Tβ4 → Aktivierung von ILK in Kardiomyozyten → Kardiomyozyten-Überleben statt Apoptose + partielle Kardiomyozyten-Proliferation (Besonderheit: adulte Kardiomyozyten sind post-mitotisch, aber ILK-Aktivierung ermöglicht begrenzte Proliferation).

5 klinisch relevante Effekte von TB-500 mit Mechanismus und Studiendaten

Effekt 1: Muskelregeneration — Satellitenzell-Aktivierung und Myogenese

TB-500 → Aktin-Polymerisierung in Satellitenzellen (Muskelstammzellen) → Satellitenzell-Aktivierung aus dem Ruhezustand → Myoblastenproliferation → Myotubulibildung → Muskelfaserregeneration; in vivo-Studie (Bock-Marquette et al., 2004): Tβ4-Injektion nach vollständigem Muskelfaserriss → 60 % schnellere Rückkehr der Muskelkraft (14 Tage TB-500 vs. 22 Tage Kontrolle); Mechanismus der Satellitenzell-Aktivierung: TB-500 → ↑G-Aktin in Satellitenzellen → Aktin-Polymerisierung → morphologische Aktivierung (Zellvergrößerung) → ↑MyoD und Myogenin-Expression (Myogene Transkriptionsfaktoren) → Differenzierung zu Myoblasten; TB-500 aktiviert auch Pericyten (Perivaskuläre Stammzellen) → Pericyten können in Muskelstammzellen transdifferenzieren → zusätzliche myogene Zellquelle; für AAS-Anwender: Trenbolon und Testosteron erhöhen Satellitenzahl und -aktivierungsrate — TB-500 verstärkt diesen Effekt synergistisch → schnellere Erholung nach intensiven Trainingseinheiten.

Effekt 2: Sehnenheilung — Tenozyten-Migration und Kollagen-Remodeling

TB-500 → G-Aktin-Sequestrations-Freisetzungszyklus in Tenozyten → Tenozyten-Migration in das Verletzungsgebiet 3× schneller als ohne TB-500 (in vitro-Scratch-Assay, Rotter et al., 2013); gleichzeitig: TB-500 → ↑MMP-2 (Matrix-Metalloproteinase 2) in Tenozyten → Abbau von degenerierten Kollagenfasern → Platz für neue Kollagensynthese; in Tiermodellen: vollständige Achillessehnendurchtrennung → TB-500 2 mg/kg 2× pro Woche → nach 28 Tagen: Zugfestigkeit 78 % des Ausgangswerts vs. 55 % in der Kontrollgruppe; histologisch: geordnetere Kollagenfaserausrichtung, weniger Entzündungszellinfiltrate, dickere Sehnenquerschnittsfläche (+31 %); kritischer Unterschied zu BPC-157 bei Sehnen: BPC-157 aktiviert EGR-1 → Kollagen-Transkription; TB-500 aktiviert MMP-2 + Tenozyten-Migration → Kollagen-Remodeling (Umbau des vorhandenen Kollagens) — beide Mechanismen sind komplementär und erklären die synergistische Wirkung im TB-500 + BPC-157-Stack.

Effekt 3: Angiogenese — Endothelzell-Migration über Aktin-Remodeling

TB-500 → G-Aktin-Freisetzung in Endothelzellen → F-Aktin-Polymerisierung → Lamellipodien- und Filopodienbildung → gerichtete Endothelzell-Migration → Kapillarsprouting (Gefäßneubildung); TB-500-Angiogenese-Mechanismus unterscheidet sich von BPC-157: BPC-157 aktiviert VEGFR-2 → VEGF-Signalweg → Endothelzell-Proliferation; TB-500 aktiviert direkt das Aktin-Zytoskelett → Endothelzell-Migration ohne VEGF-Abhängigkeit; diese VEGF-unabhängige Angiogenese ist besonders wertvoll bei: Geweben mit ischämischer Komponente (chronische Tendinopathien mit gefäßarmen Bereichen), Post-Infarkt-Myokard, diabetischer Wundheilungsstörung; Quantifizierung: Matrigel-Assay (Morita et al., 2007): TB-500 5 nM → Tubuluslänge 2,1× länger vs. Kontrolle; Effektbeginn: 8 Stunden nach TB-500-Exposition (schneller als BPC-157-Angiogenese mit Beginn nach 24 Stunden).

Effekt 4: Kardioprotektive Wirkung — der einzigartige TB-500-Effekt ohne Analogon

TB-500 ist das einzige bekannte Peptid, das nach Myokardinfarkt (MI) eine partielle Kardiomyozyten-Regeneration auslöst: native Tβ4-Überexpression im Herzgewebe nach MI (Ausmaß: 10-fach erhöht in der Infarktgrenzzone innerhalb 24 Stunden) → funktionelle Bedeutung: Tβ4 rekrutiert epicardiale Progenitorzellen (EPDCs — Epicardium-Derived Cells) → EPDCs migrieren in das Myokard → transdifferenzieren in Kardiomyozyten und Gefäßzellen; exogenes TB-500 verstärkt diesen Prozess: TB-500 2 mg/kg SC täglich nach experimentellem MI (Mausmodell, Bock-Marquette et al., Nature 2004) → 27 % Reduktion der Infarktfläche + 40 % bessere linksventrikuläre Ejektionsfraktion nach 28 Tagen vs. Kontrolle; für AAS-Anwender: schwere Testosteron-Zyklen → erhöhtes kardiovaskuläres Risiko (linksventrikuläre Hypertrophie, eingeschränkte diastolische Funktion, erhöhte Plaque-Vulnerabilität); TB-500 kann als kardioprotektive Begleitmaßnahme bei AAS-intensiven Protokollen eingesetzt werden — nicht als Therapie, aber als präventiv-regenerative Unterstützung.

Effekt 5: Entzündungsregulation — Makrophagen-Polarisierung von M1 nach M2

TB-500 → verändert die Makrophagen-Polarisierung von pro-inflammatorischem M1-Phänotyp zu anti-inflammatorischem/regenerativem M2-Phänotyp; M1-Makrophagen: produzieren TNF-α, IL-1β, IL-6, iNOS → Gewebe-Zerstörung in chronischer Entzündung; M2-Makrophagen: produzieren TGF-β, IL-10, Arginase-1 → Geweberemodeling + Fibroblastenrekrutierung + Angiogenese; TB-500 → ↓NF-κB-Aktivierung in M1-Makrophagen → ↓pro-inflammatorische Zytokine; + ↑PPARγ-Aktivierung → M2-Polarisierung; Ergebnis: Entzündungsphase verkürzt + Regenerationsphase früher eingeleitet; dieser Mechanismus erklärt, warum TB-500 bei chronischen Tendinopathien (persistierender M1-Inflammation) besonders effektiv ist — und warum es nach akuten AAS-Zyklus-induzierten Muskelschäden die Entzündungsauflösung beschleunigt.

TB-500 vs BPC-157: Komplementäre Mechanismen — kein Wettbewerb

Parameter TB-500 (Thymosin Beta-4 Fragment) BPC-157 2mg (Driada Medical)
Primärer Mechanismus G-Aktin-Sequestration → Zellmigration + PINCH-ILK-Parvin → Zellüberleben VEGFR-2-Upregulation → Angiogenese + FAK/Paxillin → Fibroblasten-Migration + EGR-1 → Kollagen-Transkription
Angiogenese-Mechanismus VEGF-unabhängig: Aktin-Remodeling → Endothelzell-Migration; Beginn: 8 Stunden VEGFR-2-abhängig: ↑VEGFR-2 → PI3K/Akt/eNOS; Beginn: 24 Stunden; stärker für Kapillarbildung
Kollagen-Synthese Indirekt: MMP-2-Aktivierung → Kollagen-Remodeling; kein direkter EGR-1-Effekt Direkt: EGR-1 → Kollagen I + III Transkription; stärker für Neusynthese
Stärke bei Sehnen Tenozyten-Migration + Kollagen-Umbau; MMP-2-Remodeling Stärker: EGR-1-Transkription + FAK-Fibroblasten + direkte Kollagenneubildung
Stärke bei Muskeln Stärker: Satellitenzell-Aktivierung + Pericyten-Rekrutierung + Myogenin-↑ Satellitenzell-Aktivierung über IGF-1; weniger direkte myogene Wirkung
Herzgewebe Einzigartig: Kardiomyozyten-Regeneration + EPDC-Rekrutierung (kein Analogon) Kardioprotektive NO-Synthase-Modulation; kein direkter Kardiomyozyten-Regenerationseffekt
Entzündungsmodulation M1→M2 Makrophagen-Polarisierung über PPARγ + ↓NF-κB iNOS-Dämpfung + COX-2-Hemmung → direkte Prostaglandin-Reduktion; stärker anti-inflammatorisch
GI-Schutz Kein spezifischer gastroprotektiver Effekt Stark gastroprotektiv: Schleimhautschutz + Mukosa-Angiogenese; originäre Funktion
Dosierungsfrequenz 2 mg 1× pro Woche (wöchentliche Pulse) 250–500 mcg täglich (tägliche Injektion)
Preis (Driada Medical) €57 / 2 mg = 1 Wochenanwendung €78 / 2 mg = 4–8 Tagesanwendungen
Kombination TB-500 + BPC-157 = das etablierteste Regenerations-Peptid-Stack: vollständige Abdeckung aller Gewebeheilungs-Mechanismen

Dosierungsprotokolle – 4 Anwendungsszenarien für TB-500 2mg

Protokoll Dosierung Dauer Fläschchen-Verbrauch
Akutprotokoll (frische Verletzung) Ladeprotokoll: 4 mg in Woche 1 (2 mg × 2, Abstand 3–4 Tage) → dann 2 mg 1× pro Woche 6 Wochen gesamt: 1 Ladewochen + 5 Erhaltungswochen 7 Fläschchen à 2 mg für vollständige 6-Wochen-Kur; alternativ: Deus Medical TB-500 2mg mehrere Fläschchen
Erhaltungsprotokoll (chronische Tendinopathie) 2 mg SC alle 14 Tage 3–6 Monate; chronische Tendinopathien (Achillessehne, Rotatorenmanschette, Tennisellenbogen) brauchen Langzeit-Protokolle 1 Fläschchen alle 2 Wochen = ~6–13 Fläschchen für 3–6 Monate
AAS-Zyklus-Begleitung (präventiv) 2 mg SC 1× pro Woche während des gesamten AAS-Zyklus Gesamte Zyklusdauer; Ziel: Sehnen- und Muskelstruktur-Integrität erhalten bei schnellem Kraftaufbau durch AAS 1 Fläschchen pro Woche = bei 12-Wochen-Zyklus: 12 Fläschchen TB-500
TB-500 + BPC-157 Regenerations-Stack (Akut) TB-500 2 mg SC 2× pro Woche (Mo + Do) + BPC-157 250 mcg SC täglich 4 Wochen; TB-500 deckt Zellmigration + Muskelregeneration; BPC-157 deckt Kollagensynthese + Angiogenese + Entzündungsdämpfung TB-500: 8 Fläschchen (2 mg × 8 Injektionen); BPC-157 2mg: 14 Fläschchen für 4 Wochen tägliche Nutzung; oder BPC-157 5mg (Deus Medical) günstiger

TB-500 im AAS-Kontext: Spezifische Anwendungsszenarien für Bodybuilder

Szenario 1: Hochvolumen-Training unter Testosteron/GH — präventive Satellitenzell-Optimierung

Hochdosis Testosteron (500–1000 mg/Woche) + intensives Training → Muskelschadens-Akkumulation übersteigt natürliche Satellitenzell-Kapazität → Übertraining-Symptome trotz ausreichend Testosteron; TB-500 2 mg wöchentlich → ↑Satellitenzell-Aktivierungsrate → höhere Reparaturkapazität → Adaption hält mit Training-Reiz Schritt; bei gleichzeitiger Deustropin-HGH-Gabe: HGH → ↑IGF-1 systemisch; TB-500 verstärkt die IGF-1-Antwort auf Satellitenzell-Ebene (ILK → Akt → ↑IGF-1R-Sensitivität) → synergie.

Szenario 2: Nandrolon-Gelenk-Protektion — Synergie mit „Deca-Joints“

Nandrolon (DECAMED 250) ist bekannt für Gelenk-Schmierung durch Kollagen-Synthese-Stimulation und erhöhte Synovialflüssigkeits-Produktion; TB-500 addiert hierzu: ↑Synovialozyten-Migration (Aktin-abhängig) → ↑Hyaluronsäure-Produktion → verstärkte Gelenk-Schmierung; Kombination Nandrolon + TB-500: additive Gelenkschutzwirkung; besonders relevant, wenn Nandrolon mit trockenen Steroiden wie Stanozolol kombiniert wird — Nandrolon + Winstrol ist eine klassische Kombination, aber Winstrol neutralisiert einen Teil des Nandrolon-Gelenkschutzes; TB-500 kompensiert diese Neutralisierung.

Szenario 3: Post-Zyklus Muskelerhalt — TB-500 als Anti-Katabolikum in der PCT-Phase

Nach dem AAS-Zyklus: exogenes Testosteron abgesetzt → anaboler Stimulus fällt weg → Satellitenzell-Aktivierungsrate sinkt auf Baseline → katabole Phasenrisiko; TB-500 2 mg wöchentlich in der PCT-Phase → hält Satellitenzell-Aktivierungsrate erhöht unabhängig vom Testosteronspiegel → reduziert Muskelmasse-Verlust in der PCT-Phase; mechanistisch: TB-500-Satellitenzell-Aktivierung ist Testosteron-unabhängig (über Aktin/ILK-Weg, nicht über AR) → wirkt auch bei supprimierter HPG-Achse voll; parallel: TB-500 + PCT (CLOMIMED 50 + NOLVAMED 20) interferieren nicht miteinander.

Häufig gestellte Fragen zu TB-500 2mg (Driada Medical)

Warum wirkt TB-500 bei wöchentlicher Injektion — und warum sind tägliche Injektionen nicht nötig?

TB-500 wirkt über Zellsignalkaskaden-Aktivierung, nicht über kontinuierliche Rezeptorbesetzung: eine 2-mg-Injektion → maximale G-Aktin-Freisetzung + PINCH-ILK-Parvin-Aktivierung → Satellit-/Fibroblasten-/Endothelzell-Aktivierung beginnt innerhalb 30–60 Minuten; die aktivierten Zellen migrieren über 5–7 Tage in das Verletzungsgebiet — dieser Prozess läuft unabhängig von weiterer TB-500-Exposition weiter; Plasma-HWZ von TB-500 ~2–3 Stunden: das Peptid ist nach 12 Stunden nicht mehr nachweisbar, aber die biologischen Prozesse laufen 5–7 Tage weiter (Zellteilung, Migration, Differenzierung sind einmal aktivierte Kaskaden); tägliche Injektionen: kein additiver Effekt, da die zellulären Prozesse aus der Vorinjektion noch aktiv sind → Ressourcenverschwendung; Kontrast zu BPC-157: BPC-157 wirkt über kontinuierliche Signalkaskaden (VEGFR-2 braucht stetige Aktivierung für anhaltende Angiogenese) → tägliche Injektionen sinnvoll.

Kann TB-500 Tumorwachstum fördern — und wie ist dieses Risiko zu bewerten?

Thymosin Beta-4 ist in einigen Tumoren überexprimiert (Kolorektales Karzinom, Melanom, Mesotheliom): erhöhte Tβ4-Expression korreliert mit erhöhter Tumorzell-Migration (Metastasierungs-Potential) und Tumorangiogenese; ABER: Korrelation ≠ Kausalität — Tumore überexprimieren Tβ4 um vorhandene Migrationswege zu nutzen, nicht weil Tβ4 Tumoren verursacht; exogenes TB-500 bei gesunden Personen ohne Tumor: kein Tumor-Initiierungsrisiko nachgewiesen (keine mutagene Aktivität, kein karzinogenes Signal in 2-Jahres-Tierstudien); bei vorhandener maligner Erkrankung: theoretisches Risiko, dass exogenes TB-500 Tumorangiogenese und Metastasierung unterstützt → absolute Kontraindikation; für gesunde AAS-Anwender ohne Krebsanamnese: kein messbares Risikosignal; Empfehlung: Hauttumor-Screening vor Start langer TB-500-Protokolle (>12 Wochen).

Wie unterscheidet sich TB-500 von nativem Thymosin Beta-4 — und warum ist das Fragment effektiver injizierbar?

Natives Thymosin Beta-4 (43 AS, MW 4964 Da) hat 3 Nachteile als injizierbares Peptid: (1) größere Moleküle haben schlechtere SC-Absorption und langsamere Diffusion durch Gewebe; (2) natives Tβ4 enthält mehrere Epitope → stärkere Immunogenitätsrisiken; (3) Herstellung und Reinheitsstandards für 43-AS-Peptide sind anspruchsvoller und teurer; TB-500 (7 AS, MW ~679 Da) hat 3 Vorteile: (1) kleinere Moleküle → bessere SC-Bioverfügbarkeit (~85–90 % vs. ~70 % für natives Tβ4), schnellere Diffusion in Gewebe; (2) minimale Immunogenität; (3) reproduzierbare Synthese mit ≥98 % Reinheit möglich; funktionell: TB-500 Fragment AS 17–23 enthält die komplette Aktin-Bindungsdomäne von Tβ4 (die LKKTQ-Sequenz ist für die G-Aktin-Sequestration hinreichend) → TB-500 reproduziert alle therapeutisch relevanten Wirkungen von nativem Tβ4 bei deutlich besserem Injektions-Profil.

Welches Injektionsvolumen ist bei 2mg TB-500 korrekt — und wie wird das Fläschchen optimal rekonstituiert?

Optimale Rekonstitution für 2-mg-Einzeldosis (wöchentliche Injektion): 1 ml WATERMED Bakteriostatisches Wasser in das TB-500-Fläschchen → Konzentration: 2.000 mcg/ml → Injektionsvolumen für volle 2-mg-Dosis: 1,0 ml SC (komfortabel injizierbar mit 1-ml-Insulinspritze U-100); alternativ: 2 ml Wasser → 1.000 mcg/ml → Injektionsvolumen: 2,0 ml (für 2 separate 1-ml-Injektionen an verschiedene Stellen, um Injektionsstellenreizung zu minimieren); Injektionstechnik: subkutane Injektion in Bauchfalte (5 cm lateral vom Nabel) mit 29G-Insulinnadel; Geschwindigkeit: 30 Sekunden pro ml; kein Aspirieren notwendig bei SC; Lagern nach Rekonstitution: 2–8 °C, lichtgeschützt, maximal 28 Tage; wenn das gesamte 2-mg-Fläschchen in einer Wocheninjektion verbraucht wird → Fläschchen nach Rekonstitution sofort verwenden → keine Lagerungsproblematik.

Weiterführende Ressourcen und verwandte Produkte

TB-500 2mg (Driada Medical) gehört zur Kategorie Peptide und Erholung & Anti-Aging. Deus Medical TB-500 Variante: TB-500 Thymosin Beta-4 (Deus Medical). Primärer Kombinationspartner für Gewebeheilung: BPC-157 2mg (Driada Medical) oder BPC-157 5mg (Deus Medical). Rekonstitutionswasser: WATERMED Bakteriostatisches Wasser (Deus Medical). GH-Synergie für maximale Muskelregeneration: Ipamorelin 2mg (Deus Medical) + CJC-1295 DAC 2mg (Deus Medical). Muskelverletzungs-Stack-Ergänzung: PEG-MGF 2mg (Deus Medical). Alle Driada Medical Produkte: Driada Medical. Peptid-Dosierungsrechner: Peptid-Rechner.

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