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Testosteronundecanoat PCT: Wann und wie du nach dem längsten Ester richtig absetzt

Testosteronundecanoat PCT – Clomid, Nolvadex und HCG nach dem Zyklus mit richtigem Timing ab Tag 50–60

Inhaltsverzeichnis

Die PCT (Post-Kur-Therapie) nach Testosteronundecanoat startet 8–12 Wochen nach der letzten Injektion — viel später als bei jedem anderen Testosteron-Ester. Der Grund ist die Halbwertszeit von rund 33,9 Tagen: Testosteronundecanoat ist der am längsten wirkende Testosteron-Ester, und die körpereigene Produktion bleibt so lange unterdrückt, bis der Wirkstoff aus dem Rizinusöl-Depot abgebaut ist.

Dieser Artikel ist der After-Cycle-Begleiter zur Dosierung und Kur-Planung von Testosteronundecanoat — dort geht es um die Anwendung, hier ausschließlich um das richtige Absetzen. Er erklärt die Timing-Mathematik einfach, trennt den TRT-Patienten vom Kur-Anwender und liefert das vollständige Protokoll aus HCG-Brücke, SERMs und der entscheidenden Blutkontrolle. Die allgemeinen Prinzipien stehen in den PCT-Grundlagen.

Warum ist die PCT nach Testosteronundecanoat anders?

Die PCT (Post-Kur-Therapie) nach Testosteronundecanoat unterscheidet sich von jeder anderen Testosteron-Kur durch das Timing: Mit einer Halbwertszeit von rund 33,9 Tagen ist Undecanoat der am längsten wirkende Testosteron-Ester. Während die PCT nach Testosteron Enantat bereits 14 Tage nach der letzten Injektion startet, beginnt sie nach Undecanoat erst 8–12 Wochen später. Die körpereigene Testosteronproduktion bleibt so lange unterdrückt, bis der Wirkstoff aus dem Rizinusöl-Depot freigesetzt und abgebaut ist.

Zur Einordnung der Begriffe: Die PCT ist die Nachbehandlung, die die körpereigene Testosteronproduktion über die HPTA-Achse (das Regelsystem aus Hypothalamus, Hypophyse und Hoden) nach einer Kur wieder ankurbelt. Die Halbwertszeit gibt an, nach welcher Zeit die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut ist — sie bestimmt, wann die PCT überhaupt sinnvoll starten kann. Der Ester ist die chemische Kette am Testosteronmolekül, die die Freisetzungsgeschwindigkeit steuert: Je länger der Ester, desto länger die Wirkung und desto später die PCT. Die Phase-I-Studie von Behre und Nieschlag (1999) bestimmte die Halbwertszeit von Testosteronundecanoat im Rizinusöl-Depot auf 33,9 ± 4,9 Tage — gegenüber 4,5 Tagen bei Testosteron Enantat.

Die Marktnamen unterscheiden sich nach Region und Form: Nebido ist das in der EU zugelassene Präparat mit 1.000 mg Testosteronundecanoat in 4 ml Rizinusöl, Aveed das US-Pendant mit 750 mg. Daneben existiert eine orale Form (Andriol, Restandol) mit völlig anderer Pharmakokinetik (kurze Halbwertszeit, mehrfach tägliche Einnahme) — dieser Artikel behandelt die injizierbare Depot-Form, die in Kuren relevant ist.

EsterHalbwertszeitPCT-Start nach letzter Injektion
Testosteron Propionat~0,8 Tage3–4 Tage
Testosteron Enantat~4,5 Tage14 Tage
Testosteronundecanoat~33,9 Tage8–12 Wochen

Wann startet man die PCT nach Testosteronundecanoat?

Die PCT nach Testosteronundecanoat startet 8–12 Wochen nach der letzten Injektion — deutlich später als bei jedem anderen Ester. Der Grund liegt in der Pharmakokinetik: Erst nach etwa fünf Halbwertszeiten ist der Wirkstoff auf unter 5 % gefallen, bei 33,9 Tagen Halbwertszeit also nach rund fünf Monaten. Laut der Pharmakokinetik-Studie von Zhang (1998) erreicht der Serum-Testosteronspiegel erst um Tag 50–60 die untere Normgrenze. Vor diesem Zeitpunkt ist eine SERM-PCT wirkungslos, weil das zugeführte Testosteron die HPTA-Achse noch unterdrückt.

Der praktische Startzeitpunkt liegt damit zwischen dem klinischen Minimum (Tag 50–60, ab dem der Spiegel in den unteren Normbereich fällt) und der vollständigen Clearance (rund fünf Monate). Wer zu früh startet, verbraucht seine SERMs gegen ein noch aktives Depot — das ist Verschwendung, weil die selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren erst greifen, wenn der Testosteronspiegel niedrig genug ist. Ein bluttestgesteuerter Start ist sicherer als ein rein kalendergesteuerter: Sinkt das gemessene Testosteron in den unteren Normbereich und steigt das LH wieder leicht an, ist der Moment für die SERM-PCT gekommen.

Wie berechnet man den Startzeitpunkt über die Halbwertszeit?

Der Startzeitpunkt ergibt sich aus einer einfachen Rechnung: Nach einer Halbwertszeit sind 50 % des Wirkstoffs abgebaut, nach fünf Halbwertszeiten unter 5 %. Bei einer Halbwertszeit von 33,9 Tagen bedeutet das: nach rund 34 Tagen die Hälfte, nach etwa 170 Tagen (fünf Monate) eine fast vollständige Clearance. SERMs wirken nur, wenn der zugeführte Testosteronspiegel ausreichend gefallen ist — sonst blockiert das verbleibende Depot weiterhin die Eigenproduktion. Deshalb liegt der praktische PCT-Start bei 8–12 Wochen, idealerweise per Bluttest bestätigt.

Wochen nach letzter InjektionRestwirkstoff (ca.)Handlung
Woche 0100 %Letzte Injektion
Woche 5~50 %Noch zu hoch für PCT
Woche 8–12<25 %Bluttest → PCT-Start, wenn Spiegel niedrig
Woche ~20<5 %Nahezu vollständige Clearance

Braucht man nach Testosteronundecanoat (Nebido) überhaupt eine PCT?

Ob nach Testosteronundecanoat eine PCT nötig ist, hängt vom Ziel ab: Wer Nebido als ärztlich verordnete Testosteronersatztherapie (TRT) gegen echten Hypogonadismus nutzt, macht keine PCT — das ist eine Dauertherapie. Wer Undecanoat dagegen im Rahmen einer Bodybuilding-Kur eingesetzt hat und zur körpereigenen Produktion zurückkehren will, braucht eine PCT. Bei diagnostiziertem dauerhaftem Hypogonadismus bringt eine PCT nichts, weil die Hormonachse ohnehin nicht ausreichend produziert — hier ist eine begleitete TRT die richtige Wahl.

Diese Unterscheidung wird in der Praxis ständig verwechselt, ist aber entscheidend. Ein Hypogonadismus ist ein medizinischer Testosteronmangel, bei dem der Körper dauerhaft zu wenig produziert; mehr dazu im Artikel Hypogonadismus und Testosteronmangel. Ein TRT-Patient setzt Nebido nicht ab, um zur Eigenproduktion zurückzukehren — er hat keine ausreichende Eigenproduktion, das ist der Grund der Therapie. Eine PCT wäre hier sinnlos. Der Kur-Anwender dagegen hatte vor der Kur eine funktionierende Achse und will sie reaktivieren. Die Leitfrage lautet also: Willst und kannst du zur Eigenproduktion zurück? Dann ist eine PCT der richtige Weg. Bleibst du dauerhaft auf Substitution? Dann gehört das in ärztliche Hand, nicht in eine PCT. Wie ein geplanter Testosteron-Ausstieg generell abläuft, behandelt der Artikel Testosteron absetzen.

SituationPCT nötig?Nächster Schritt
TRT-Patient (verordnetes Nebido)NeinDauertherapie, ärztlich begleitet
Kur-Anwender (Erholung gewünscht)JaPCT 8–12 Wochen nach letzter Injektion
Dauerhafter HypogonadismusNein (sinnlos)Begleitete TRT statt PCT

Wie sieht das PCT-Protokoll nach Testosteronundecanoat aus?

Das PCT-Protokoll nach Testosteronundecanoat basiert auf SERMs (selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren): Tamoxifen (Nolvadex) 20 mg pro Tag oder Clomifen (Clomid) 50 mg pro Tag über 4–6 Wochen, oft kombiniert. SERMs blockieren das Östrogen-Feedback am Hypothalamus, wodurch die Hormone LH und FSH ansteigen und die Hoden die Testosteronproduktion wieder aufnehmen. Wegen der langen Clearance von Undecanoat fällt die PCT tendenziell länger aus als bei kurzen Estern. Enclomifen ist eine modernere, nebenwirkungsärmere SERM-Alternative.

Die zwei Standard-SERMs unterscheiden sich im Profil. Tamoxifen gilt als milder und nebenwirkungsärmer; Clomifen treibt das luteinisierende Hormon (LH) stärker an, verursacht aber häufiger Sehstörungen und Stimmungsschwankungen. Beide imitieren keine Hormone, sondern täuschen dem Hypothalamus einen niedrigen Östrogenspiegel vor — dieser reagiert mit erhöhter LH- und FSH-Ausschüttung, was die Hoden zur Produktion anregt. Ein detailliertes Clomifen-Protokoll steht unter Clomifen PCT. Als dritte Option gewinnt Enclomifen an Bedeutung: Es ist das reine wirksame Isomer des Clomifens ohne den östrogenen Anteil und gilt daher als sauberere Wahl für den HPTA-Neustart. Dr. Michael Scally hat mit seinen HPTA-Restaurations-Protokollen die Standards der modernen PCT geprägt.

SubstanzDosierungDauerFunktion
Tamoxifen (Nolvadex)20 mg/Tag4–6 WochenLH/FSH steigern, mild
Clomifen (Clomid)50 mg/Tag4–6 WochenLH stark treibend
Enclomifen12,5–25 mg/Tag4–6 WochenSauberes Isomer, weniger Nebenwirkungen

Die Mechanismen der beiden Standardsubstanzen sind in den klinischen Referenzen Tamoxifen (StatPearls) und Clomiphene (StatPearls) dokumentiert.

Tamoxifen oder Clomifen — welches SERM?

Tamoxifen ist für die meisten Anwender die verträglichere Wahl, weil es weniger Sehstörungen und Stimmungsschwankungen verursacht als Clomifen. Clomifen treibt das LH stärker an und eignet sich daher bei ausgeprägter Suppression, wie sie nach einem langen Ester wie Undecanoat häufig vorliegt. In der Praxis werden beide oft kombiniert — Tamoxifen 20 mg plus Clomifen 50 mg täglich —, um den HPTA-Neustart maximal zu unterstützen. Die Wahl hängt von der individuellen Verträglichkeit und der Dauer der vorherigen Suppression ab.

Ist HCG vor der PCT nach Testosteronundecanoat sinnvoll?

HCG (humanes Choriongonadotropin) ist vor der eigentlichen PCT nach Testosteronundecanoat sinnvoll, weil es das luteinisierende Hormon (LH) imitiert und die während der Kur geschrumpften Hoden reaktiviert. Typisch sind 1.500–2.500 IE pro Woche über 2–3 Wochen, aufgeteilt auf zwei bis drei Injektionen. Wichtig ist die Reihenfolge: HCG überbrückt die Phase, bis der lange Undecanoat-Ester gefallen ist, danach übernehmen die SERMs. Gerade nach langer Suppression ist die Hodenatrophie ausgeprägt, weshalb die HCG-Brücke besonders hilft.

Der Mechanismus erklärt die Reihenfolge: HCG ahmt das körpereigene LH nach und sagt den Hoden direkt „produziert wieder“ — es wirkt also auf der untersten Ebene der Achse. SERMs dagegen setzen weiter oben am Hypothalamus an. Während einer langen Kur schrumpfen die Hoden (Atrophie), weil das zugeführte Testosteron das LH-Signal abschaltet. HCG reaktiviert dieses geschrumpfte Gewebe, bevor die SERMs den körpereigenen Regelkreis wieder anwerfen. Die Brücke wird eingesetzt, sobald der lange Ester ausreichend gefallen ist, und endet vor dem Beginn der SERM-PCT — HCG und SERM zum Abschluss nicht dauerhaft parallel. Der Wirkmechanismus von HCG ist in der klinischen Referenz Human Chorionic Gonadotropin (StatPearls) beschrieben; ein vollständiges Anwendungsprotokoll steht unter HCG für die Testosteron-PCT.

Was tun, wenn die Erholung ausbleibt?

Bleibt die Erholung nach der PCT aus, zeigen sich anhaltende Symptome eines niedrigen Testosteronspiegels: Müdigkeit, Libidoverlust, Stimmungstief und Erektionsprobleme über Wochen nach Abschluss der PCT. Ein prolongierter Hypogonadismus nach dem Absetzen anaboler Steroide ist klinisch belegt und tritt nach langen Estern wie Undecanoat häufiger auf. Die richtige Reaktion ist ein Bluttest von Testosteron, LH und FSH sowie die Abklärung beim Endokrinologen — nicht das eigenmächtige Wiederaufnehmen der Kur.

Die klinische Studie von Rasmussen und Kollegen (2016) dokumentierte, dass die Hormonachse nach dem Absetzen anaboler Steroide über Monate unterdrückt bleiben kann — ein unterschätztes Problem, das nach langwirksamen Substanzen wahrscheinlicher ist. Die systematische Übersichtsarbeit „Recovery of Spermatogenesis After AAS“ (Rajmil & Moreno-Sepulveda, 2024) bestätigt, dass die vollständige Erholung Monate dauern kann. Warum der Regelkreis nach langer Unterdrückung träge anläuft, erklärt der Artikel HPTA-Achse erklärt. Libidoverlust und Erektionsprobleme in dieser Phase sind häufig und meist reversibel; den Zusammenhang behandelt Anabolika und Sexualfunktion. Stimmungstiefs in der Absetzphase sind normal — bei anhaltender Depression über mehrere Wochen gehört das jedoch in professionelle Hand.

SymptomDauerMaßnahme
Müdigkeit, Antriebslosigkeit>2 Wochen nach PCTBluttest Testosteron/LH/FSH
Libidoverlust, Erektionsprobleme>2 Wochen nach PCTBluttest, Abklärung beim Endokrinologen
Anhaltendes Stimmungstief>2–3 WochenProfessionelle Hilfe suchen
Bestätigt niedriges TestosterondauerhaftEndokrinologische Behandlung, kein erneutes „Blasten“

Wie überprüfst du, ob die PCT funktioniert hat?

Ob die PCT nach Testosteronundecanoat funktioniert hat, zeigt ein Bluttest 4–6 Wochen nach Abschluss der PCT: Gemessen werden Gesamttestosteron, freies Testosteron sowie die Hormone LH und FSH. Liegt das Testosteron im Normbereich und sind LH und FSH messbar, hat die Hormonachse die Eigenproduktion wieder aufgenommen. Der beste Vergleichsmaßstab ist ein Ausgangswert von vor der Kur. Entscheidend ist die Stabilität ohne Substanz — ein guter Wert direkt nach dem SERM allein beweist die Erholung noch nicht.

Die Werte gehören zu den 10 Blutwerten, die du bei einer Steroidkur testen musst. Die Interpretation ist einfach: Testosteron zeigt das Ergebnis, LH und FSH zeigen den Mechanismus. Ein normales Testosteron bei gleichzeitig messbarem LH und FSH beweist, dass die Hoden auf ein körpereigenes Signal hin produzieren — und nicht nur auf den Restschub des SERMs. Ein gutes Testosteron bei flachem LH wäre dagegen ein Warnzeichen, dass die Achse noch nicht eigenständig läuft. Die klinischen Referenzwerte für diese Marker sind im Male Hypogonadism StatPearls und im deutschen Standardwerk Nieschlag Andrologie (4. Auflage) dokumentiert.

MarkerWas er zeigtZielwert nach PCT
GesamttestosteronEndergebnis der Produktionim Normbereich (Labor-Referenz)
Freies Testosteronbioaktiver Anteilim Normbereich
LH (luteinisierendes Hormon)Signal an die Hodenmessbar, nicht supprimiert
FSHSpermatogenese-Signalmessbar
ÖstradiolÖstrogen-Balanceim Normbereich

Die häufigsten Fehler bei der PCT nach Testosteronundecanoat

Die häufigsten Fehler bei der PCT nach Testosteronundecanoat betreffen fast immer das Timing: Der größte ist der zu frühe Start, bei dem der lange Ester noch aktiv ist und die SERMs wirkungslos verpuffen. Ebenso verbreitet sind eine zu kurze PCT von unter vier Wochen, das Auslassen der HCG-Brücke trotz langer Suppression und fehlende Bluttests, mit denen die Erholung nie überprüft wird. Auch die Verwechslung von TRT und Kur führt regelmäßig zu falschen Entscheidungen.

Diese Fehler hängen zusammen und verstärken sich gegenseitig. Wer den Startzeitpunkt am Kalender statt am Bluttest festmacht, beginnt bei einem so langen Ester schnell zu früh. Wer dann auch noch zu kurz absetzt, gibt der über Monate unterdrückten Achse keine Zeit. Eine saubere Kur-Planung denkt die Absetzphase von Anfang an mit — gerade bei Undecanoat, dessen lange Wirkdauer keine schnellen Korrekturen erlaubt.

FehlerKonsequenzRichtig machen
Zu früher PCT-StartSERMs verpuffen am aktiven Depot8–12 Wochen warten, per Bluttest bestätigen
PCT unter 4 WochenAchse erholt sich nicht vollständig4–6 Wochen oder länger
HCG-Brücke ausgelassenHoden bleiben atrophiertHCG vor der SERM-PCT
Keine BluttestsErholung nie verifiziertTest/LH/FSH 4–6 Wochen nach PCT
TRT mit Kur verwechseltunnötige oder fehlende PCTZiel klären: Erholung oder Dauertherapie

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann genau startet die PCT nach Nebido?

Die PCT nach Nebido startet 8–12 Wochen nach der letzten Injektion, abhängig vom gemessenen Blutspiegel. Bei einer Halbwertszeit von rund 33,9 Tagen dauert die Clearance Monate, weshalb ein bluttestgesteuerter Start sicherer ist als ein rein kalendergesteuerter.

Braucht jeder nach Testosteronundecanoat eine PCT?

Nein, nicht jeder braucht eine PCT. TRT-Patienten mit ärztlich verordnetem Nebido machen keine PCT, weil es sich um eine Dauertherapie handelt. Nur Kur-Anwender, die zur körpereigenen Testosteronproduktion zurückkehren wollen, führen eine PCT durch.

Welches SERM ist nach Undecanoat am besten?

Tamoxifen 20 mg pro Tag gilt als nebenwirkungsärmer, Clomifen 50 mg pro Tag treibt das LH stärker an. Beide funktionieren und werden nach einem langen Ester wie Undecanoat oft kombiniert. Enclomifen ist eine modernere, sauberere Alternative.

Wie lange dauert die PCT nach Testosteronundecanoat?

Die PCT nach Testosteronundecanoat dauert in der Regel 4–6 Wochen oder länger. Wegen der langen Clearance des Esters fällt sie tendenziell länger aus als bei kurzen Estern wie Propionat oder Enantat.

Kann man Testosteronundecanoat ohne PCT absetzen?

Möglich ist es, aber riskant. Ohne PCT droht eine verlängerte Phase mit niedrigem Testosteron, begleitet von Müdigkeit, Libidoverlust und Stimmungstief. Eine strukturierte PCT verkürzt diese Phase und unterstützt die Hormonachse beim Neustart.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Anabole Steroide sind in Deutschland nach dem Arzneimittelgesetz (§ 6a AMG) und dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) rezeptpflichtig bzw. in ihrem Handel und Besitz in nicht geringer Menge strafbar. In Österreich gilt das Anti-Doping-Bundesgesetz 2021, in der Schweiz das Sportförderungsgesetz — die Details unterscheiden sich leicht. Die in diesem Artikel genannten Medikamente (Tamoxifen, Clomifen, Enclomifen, HCG) sind verschreibungspflichtig und dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Bei anhaltenden Symptomen eines Testosteronmangels oder anhaltendem Stimmungstief nach der Absetzphase suche einen Arzt oder Endokrinologen auf. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Arzt, Endokrinologen oder Sportmediziner. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.

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Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski Experte für anabole Steroide und Leistungssteigerung im Sport Dr. Nikola Petrovski ist ein zertifizierter Sportmediziner, der sich auf anabole Steroide und die Leistungssteigerung von Athleten spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Krafttraining und Bodybuilding hat Dr. Petrovski ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie anabole Steroide sicher und effektiv eingesetzt werden können, um die sportliche Leistung zu steigern. Sein Ansatz kombiniert wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung, um Athleten dabei zu helfen, ihre Spitzenleistung zu erreichen. Ausbildung und Ausbildung Fellowship in Sportmedizin – Universität Skopje, Nordmazedonien Residency in Physikalischer Medizin und Rehabilitation – Universität Skopje, Fakultät für Medizin, Nordmazedonien Doktor der Medizin (M.D.) – Universität Skopje, Nordmazedonien Beruflicher Hintergrund Dr. Petrovski absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Skopje in Nordmazedonien, wo er mit Auszeichnung seinen medizinischen Abschluss erlangte. Nach seiner Residency in physikalischer Medizin und Rehabilitation verfolgte er ein Fellowship in Sportmedizin, mit dem Schwerpunkt auf Leistungssteigerung und der Anwendung von anabolen Steroiden im Athletentraining. Dr. Petrovski hat mit zahlreichen Athleten zusammengearbeitet, von Amateur-Bodybuildern bis hin zu professionellen Wettkämpfern, um ihnen zu helfen, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer sicher zu steigern. Er bildet Athleten in der richtigen Anwendung von Steroiden aus, wobei er großen Wert auf Sicherheit legt und Nebenwirkungen minimiert, während er gleichzeitig die Ergebnisse maximiert. Mit über 20 Jahren persönlicher Erfahrung im Gewichtheben und Bodybuilding versteht Dr. Petrovski die Disziplin und Hingabe, die erforderlich sind, um Spitzenleistungen zu erzielen. Er kombiniert seine professionelle Expertise mit seinen eigenen Erfahrungen und kennt die Anforderungen und Herausforderungen, denen Athleten beim Training begegnen. Forschung und Advocacy Dr. Petrovski setzt sich für ein besseres Verständnis von anabolen Steroiden im Kontext der Sportmedizin ein. Er hat Forschungen über die sichere Anwendung von leistungssteigernden Substanzen veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen über die Vorteile und Risiken im Zusammenhang mit anabolen Steroiden. Er ist ein starker Verfechter für informierte Entscheidungen und betont die Bedeutung der richtigen Anleitung bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen. Persönliches Leben Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ist Dr. Petrovski ein leidenschaftlicher Gewichtheber mit über 20 Jahren Trainingserfahrung. Er genießt es, seine eigenen physischen Grenzen zu testen und nimmt regelmäßig an Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Dr. Petrovski lebt in Skopje, Nordmazedonien, mit seiner Frau und zwei Kindern. Kontakt ? Skopje, Nordmazedonien ? [email protected]

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