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Nebenwirkungen von Superdrol: Lebertoxizität, Cholestase und die echten Risiken

Flache Vektorgrafik der Nebenwirkungen von Superdrol mit Blisterpackung und Warnsymbolen für Leber und Gesundheit

Inhaltsverzeichnis

AttributEigenschaft
WirkstoffMethasteron (Methyldrostanolon), DHT-Derivat
Gefährlichste Nebenwirkungschwere cholestatische Leberschädigung
Leber-MechanismusC17-alpha-Methylierung → direkter Leberzell-Stress
BesonderheitGelbsucht oft erst ~2 Wochen NACH dem Absetzen
CholesterinHDL-Sturz um über 50 %, LDL ↑
Aromatisierungkeine (kein Östrogen, kein Wasser)
Testosteron-Suppression70–90 % innerhalb von 2 Wochen
Weitere RisikenBluthochdruck, Nierenschäden, Lethargie
Sicherer Dosisbereichexistiert nicht – kein therapeutischer Index

Die gefährlichste Nebenwirkung von Superdrol (Methasteron) ist eine schwere, cholestatische Leberschädigung – dokumentiert in mehreren klinischen Fallberichten mit Gelbsucht, quälendem Juckreiz und teils begleitendem Nierenversagen. Superdrol ist C17-alpha-methyliert, übersteht also den ersten Leberdurchgang und setzt die Leberzellen direktem toxischem Stress aus. Hinzu kommen ein HDL-Cholesterin-Sturz um über 50 %, Bluthochdruck und eine Testosteron-Unterdrückung von 70–90 % innerhalb von zwei Wochen. Anders als aromatisierende Steroide verursacht Superdrol kein Östrogen und kein Wasser – dafür Lethargie und eine massive Belastung von Leber und Blutfetten. Besonders tückisch: Die Gelbsucht tritt oft erst rund zwei Wochen nach dem Absetzen auf.

Dieser Artikel erklärt jede Nebenwirkung ehrlich und auf Basis der klinischen Fallliteratur – ohne die „starkes Roid für harte Gains“-Schönrederei vieler Shops. Die Wirkung und Anwendung behandelt der Schwester-Artikel Superdrol Wirkung; eine Einordnung in die Gruppe der oralen Mittel bietet der Leitfaden zu oralen Anabolika.

Welche Nebenwirkungen hat Superdrol? (Überblick)

Superdrol verursacht vier zentrale Nebenwirkungsgruppen: eine schwere Leberschädigung (cholestatische Hepatotoxizität), ein massiv verschlechtertes Lipidprofil mit kardiovaskulärem Risiko, eine starke Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion und androgene Effekte wie Haarausfall und Akne. Da Methasteron ein DHT-Derivat ist und nicht aromatisiert, fehlen die östrogenbedingten Probleme wie Gynäkomastie und Wassereinlagerung – stattdessen dominieren Lebertoxizität, Lipidschäden und ausgeprägte Lethargie. Superdrol gilt damit als eines der riskantesten oralen Steroide überhaupt.

Strukturell ist Methasteron ein 2α,17α-dimethyliertes Androstan-Derivat, abgeleitet von Drostanolon (Masteron). William Llewellyn ordnet Superdrol in seinem Standardwerk „Anabolics“ als außergewöhnlich anaboles, aber stark lebertoxisches orales Steroid ein. Die klinische Fallserie Hepatotoxicity Associated With Dietary Supplements Containing Anabolic Steroids (Singh et al. 2007) beschreibt es als „2-α, 7-α, bimethyliertes Designer-Steroid“ und dokumentiert schwere cholestatische Leberschäden bei zwei jungen Bodybuildern. Den Wirkmechanismus anaboler Steroide ordnet die Übersichtsarbeit von Kicman (2008) ein.

Nebenwirkungs-Kategorien von Superdrol (Visual: Übersichtstabelle):

KategorieBeispieleSchweregrad
Leber (hepatotoxisch)Cholestase, Gelbsucht, Leberversagensehr hoch
Kardiovaskulär / LipideHDL ↓ > 50 %, LDL ↑, Bluthochdruckhoch
EndokrinTestosteron-Suppression 70–90 %hoch
Androgen / sonstigeHaarausfall, Akne, Lethargie, Nierenschädenmittel–hoch

Lebertoxizität — die gefährlichste Nebenwirkung von Superdrol

Die mit Abstand gefährlichste Nebenwirkung von Superdrol ist die cholestatische Leberschädigung – eine Störung des Galleflusses, die zu Gelbsucht, dunklem Urin, hellem Stuhl und quälendem Juckreiz führt. Ursache ist die C17-alpha-Methylierung: Diese chemische Modifikation macht Superdrol oral verfügbar, weil sie den Abbau in der Leber verlangsamt – genau dadurch reichern sich aber toxische Metaboliten an und schädigen die Leberzellen direkt. Mehrere klinische Fallberichte dokumentieren schwere Leberschäden bis hin zum drohenden Leberversagen, teils begleitet von Nierenversagen.

Was die klinischen Fallberichte zeigen

Die Datenlage zu Superdrol besteht überwiegend aus dokumentierten Fallberichten – und die sind eindeutig. Die Fallserie Methasteron-Associated Cholestatic Liver Injury (Shah et al. 2008) beschreibt fünf zuvor gesunde Patienten, die nach Methasteron-Einnahme eine Gelbsucht entwickelten; bemerkenswert ist, dass die Symptome erst rund zwei Wochen nach dem Absetzen auftraten und sich die Bilirubinwerte danach noch weiter verschlechterten, bevor sie nach etwa zwölf Wochen ausheilten. Der Fallbericht Severe Cholestasis and Renal Failure (Nasr & Ahmad 2009) dokumentiert zusätzlich ein begleitendes Nierenversagen, und eine weitere Arbeit beschreibt cholestatische Gelbsucht zusammen mit einer IgA-Nephropathie. Die Patienten erholten sich zwar, aber nur unter engmaschiger ärztlicher Beobachtung. Wie anabole Steroide die Leber schädigen, erklärt grundlegend der Artikel Steroide und die Leber.

Was Leberschutzmittel wirklich leisten (und was nicht)

Viele Shops und Foren empfehlen TUDCA, NAC und Mariendistel als „Leberschutz“ während einer Superdrol-Kur – diese Darstellung ist gefährlich verkürzt. Keines dieser Mittel ist für die Behandlung oder Vorbeugung steroidbedingter Leberschäden zugelassen oder durch belastbare Studien als wirksam belegt. TUDCA kann den Gallefluss unterstützen, beseitigt aber nicht die direkte Schädigung der Leberzellen. Mediziner weisen darauf hin, dass sich Leberzellen anders als Muskelgewebe nicht vollständig regenerieren und dass selbst mit TUDCA ein erhebliches Restrisiko bleibt. Leberschutzmittel sind also kein Freibrief – die einzig zuverlässige Schutzmaßnahme ist, die Dosis und Dauer streng zu begrenzen oder ganz zu verzichten.

Warnzeichen einer Leberschädigung — sofort handeln (Visual: Aktionstabelle):

SymptomBedeutungMaßnahme
Gelbliche Haut oder Augen (Gelbsucht)mögliche Cholestasesofort absetzen + Arzt
Dunkler Urin, heller Stuhlgestörter Galleflusssofort absetzen + Arzt
Anhaltender starker JuckreizCholestase-Zeichenärztliche Abklärung
Rechtsseitige OberbauchschmerzenLeberbelastungärztliche Abklärung

Cholesterin, Blutdruck und Herz-Kreislauf-Risiken

Superdrol belastet das Herz-Kreislauf-System massiv, vor allem über das Lipidprofil: Das schützende HDL-Cholesterin kann um über 50 % einbrechen, während das schädliche LDL steigt. In einer klinischen Untersuchung sank das HDL bei Methasteron-Anwendern um mehr als die Hälfte. Hinzu kommt ein Anstieg des Blutdrucks. Diese Kombination erhöht das Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen – und das selbst bei jungen, ansonsten gesunden Anwendern, weil orale C17-alpha-methylierte Steroide besonders stark in den Fettstoffwechsel der Leber eingreifen.

Der Lipid-Effekt ist nicht zu unterschätzen: Während eine Leberschädigung nach dem Absetzen meist ausheilt, summieren sich kardiovaskuläre Schäden über die Jahre. Ein Aromatasehemmer hilft hier nicht, da Superdrol nicht aromatisiert – das Problem liegt allein im Lipid- und Gefäßstoffwechsel. Wie man das Herz-Kreislauf-System während einer Anwendung schützt, behandelt der Artikel kardiovaskulärer Schutz während der Steroidkur. Da Superdrol kein Östrogen bildet, ist eine Östrogen-Senkung anders als bei aromatisierenden Steroiden nicht das Thema – das unterstreicht, dass die Risiken hier woanders liegen.

Testosteron-Unterdrückung und Lethargie

Superdrol unterdrückt die körpereigene Testosteronproduktion stark und schnell: Der Testosteronspiegel kann innerhalb von zwei Wochen um 70–90 % fallen. Da Superdrol kein Östrogen bildet, gerät das Verhältnis von Androgenen zu Östrogenen aus der Balance, was neben Libidoverlust auch eine ausgeprägte Lethargie und Antriebslosigkeit verursacht – viele Anwender berichten von Müdigkeit und gedrückter Stimmung mitten in der Kur. Die Erholung der Hormonachse kann nach dem Absetzen Wochen bis Monate dauern, selbst mit einer Post-Cycle-Therapie.

Die starke Suppression betrifft die HPTA-Achse – den hormonellen Regelkreis aus Hypothalamus, Hypophyse und Hoden, der die Testosteronproduktion steuert. Wie dieser Regelkreis funktioniert und warum er nach einer Kur wieder angestoßen werden muss, erklärt der Artikel HPTA-Achse erklärt. Wegen der schnellen und tiefen Suppression ist eine PCT nach Superdrol nicht optional, sondern zwingend.

Androgene Nebenwirkungen (Haarausfall, Akne) und Nierenbelastung

Als DHT-Derivat verursacht Superdrol androgene Nebenwirkungen: Bei genetischer Veranlagung beschleunigt es den androgenetischen Haarausfall und kann Akne auslösen, da es die Talgproduktion anregt. Anders als bei testosteronbasierten Steroiden lässt sich dieser Effekt nicht durch einen 5-alpha-Reduktase-Hemmer wie Finasterid abmildern, weil Superdrol bereits ein DHT-Abkömmling ist. Hinzu kommt eine mögliche Nierenbelastung: In mehreren Fallberichten trat zusammen mit der Leberschädigung auch ein Nierenversagen oder eine IgA-Nephropathie auf.

Der androgene Haarausfall ist bei entsprechender Veranlagung dauerhaft, die Akne dagegen meist reversibel. Die Details stehen in den Artikeln Steroide und Haarausfall und Anabolika-Akne. Die Nierenbelastung unterstreicht, dass Superdrol nicht nur die Leber, sondern mehrere Organsysteme gleichzeitig treffen kann – ein weiterer Grund für engmaschiges Monitoring.

Welche Blutwerte musst du kontrollieren?

Eine Superdrol-Anwendung erfordert engmaschiges Monitoring, weil die gefährlichsten Schäden schleichend verlaufen. Die wichtigsten Marker sind die Leberwerte (ALT, AST, GGT, Bilirubin und alkalische Phosphatase), das Lipidprofil mit HDL und LDL, der Blutdruck, die Nierenwerte (Kreatinin) sowie Testosteron, LH und FSH zur Erfassung der Suppression. Sinnvoll sind ein Baseline-Test vor der Kur, eine Kontrolle während der Anwendung und ein Test nach dem Absetzen – wegen der verzögerten Lebertoxizität auch noch zwei bis vier Wochen danach.

Gerade weil die Gelbsucht bei Superdrol oft erst nach dem Absetzen auftritt, reicht ein einzelner Test während der Kur nicht aus. Welche Werte insgesamt dazugehören und wie man sie interpretiert, steht im Leitfaden Blutbild bei Steroiden – 10 Werte, die du testen musst.

Monitoring bei Superdrol (Visual: Referenzwert-Tabelle):

MarkerWannAlarmwertMaßnahme
Leberwerte (ALT/AST/Bilirubin)Baseline + während + 2–4 Wochen danachdeutlich erhöhtsofort absetzen, Arzt
Lipidprofil (HDL)Baseline + währendHDL stark gesenktabsetzen erwägen
Blutdruckregelmäßigerhöhtüberwachen, behandeln
Nierenwerte (Kreatinin)Baseline + währenderhöhtärztliche Abklärung
Testosteron / LH / FSHnach dem AbsetzensupprimiertPCT

PCT nach Superdrol — warum sie zwingend ist

Eine PCT (Post-Cycle-Therapy – die Nachbehandlung zur Wiederherstellung der körpereigenen Hormonproduktion) ist nach Superdrol zwingend erforderlich, weil die Testosteronproduktion um 70–90 % unterdrückt wird. Da Superdrol oral ist und schnell abgebaut wird, beginnt die PCT typischerweise ein bis zwei Tage nach der letzten Dosis. Üblich ist ein SERM (selektiver Östrogenrezeptor-Modulator) wie Tamoxifen oder Clomifen über mehrere Wochen, um die LH- und FSH-Ausschüttung und damit die körpereigene Testosteronproduktion wieder anzustoßen. Ohne PCT drohen anhaltend niedriges Testosteron, Libidoverlust und depressive Verstimmungen.

Wichtig: Leberschutzmittel sollten in der PCT-Phase weitergeführt werden, da die Leberschädigung verzögert auftreten kann. Die Grundlagen der Nachsorge erklärt der Artikel Absetzen von Steroiden – PCT-Grundlagen, und die Wahl des passenden SERM behandelt Nolvadex vs. Clomid.

Superdrol im Vergleich: sicherere Alternativen

Superdrol gehört zu den toxischsten oralen Steroiden – vergleichbar mit Anadrol (Oxymetholon) und deutlich härter für die Leber als viele Alternativen. Wer den Muskelaufbau-Effekt eines oralen Mittels sucht, sollte die Risiko-Nutzen-Bilanz ehrlich abwägen: Dianabol (Methandienon) ist ebenfalls leberbelastend, aber besser untersucht und steuerbarer; Anavar (Oxandrolon) ist deutlich milder zur Leber; und das injizierbare Primobolan umgeht die Leberbelastung oraler Steroide ganz. Keine dieser Optionen ist harmlos, aber alle haben ein günstigeres Sicherheitsprofil als Superdrol.

Der zentrale Punkt: Methasteron hat keinen festgelegten therapeutischen Index – es gibt keinen nachweislich sicheren Dosisbereich. Der auf Hormonoptimierung spezialisierte Arzt Dr. Kyle Gillett betont in seiner Aufklärungsarbeit zur Hormongesundheit, dass stark C17-alpha-methylierte Orale wie Superdrol das ungünstigste Risiko-Nutzen-Verhältnis aller gängigen Steroide haben. Für einen Vergleich der Profile siehe Nebenwirkungen von Dianabol, Anavar Wirkung und Auswirkungen von Primobolan.

Orale Steroide im Lebertoxizitäts-Vergleich (Visual: Vergleichstabelle):

SteroidLebertoxizitätAromatisierungEinordnung
Superdrol (Methasteron)sehr hochneineines der toxischsten Orals
Anadrol (Oxymetholon)sehr hochgeringvergleichbar hart
Dianabol (Methandienon)hochjabesser steuerbar
Anavar (Oxandrolon)mildneinleberschonender
Primobolan (injizierbar)minimalneinumgeht die Leber

Wer sollte Superdrol meiden? (Selbst-Check)

Superdrol sollte von den meisten Anwendern gemieden werden – es ist kein Anfänger-Compound und für viele schlicht zu riskant. Absolut meiden sollten es Personen mit Lebererkrankungen oder erhöhten Leberwerten, mit Nieren- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mit ungünstigem Lipidprofil, Frauen (Virilisierungsrisiko), Einsteiger ohne Erfahrung mit PCT und Blutbild-Monitoring sowie alle unter 25 Jahren. Wer Alkohol trinkt oder andere leberbelastende Medikamente einnimmt, erhöht das Risiko zusätzlich. Selbst erfahrene Anwender sollten Dosis (maximal 10–20 mg/Tag) und Dauer (maximal 4–6 Wochen) streng begrenzen und durchgehend die Leberwerte kontrollieren.

Ein erfahrener Mediziner im Bereich Hormongesundheit, Dr. Thomas O’Connor (bekannt als The Anabolic Doc), ordnet Methasteron als vollwertiges, hochtoxisches anaboles Steroid ohne sicheren Dosisbereich ein und rät von der Anwendung bei jungen, gesunden Personen ab. Diese Einschätzung deckt sich mit der klinischen Fallliteratur.

Selbst-Check: Solltest du Superdrol meiden? (Visual: Risiko-Checklist)

  • Habe ich erhöhte Leberwerte oder eine Lebervorerkrankung?
  • Habe ich Nieren-, Herz- oder Cholesterinprobleme?
  • Ist dies meine erste oder zweite Kur ohne PCT-Erfahrung?
  • Trinke ich regelmäßig Alkohol oder nehme leberbelastende Medikamente?
  • Bin ich weiblich oder jünger als 25?
  • Würde ich auf regelmäßige Blutbild-Kontrollen verzichten?

Schon ein „Ja“ ist ein deutliches Warnsignal – bei mehreren Treffern überwiegen die Risiken klar, und ein milderes Mittel oder der Verzicht ist die vernünftigere Wahl.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die gefährlichste Nebenwirkung von Superdrol?

Die gefährlichste Nebenwirkung ist die cholestatische Leberschädigung – eine Störung des Galleflusses mit Gelbsucht, dunklem Urin und Juckreiz, in schweren Fällen bis zum drohenden Leberversagen. Mehrere klinische Fallberichte dokumentieren solche Schäden, teils begleitet von Nierenversagen. Verursacht wird sie durch die C17-alpha-Methylierung, die die Leberzellen direkt belastet.

Schützt TUDCA die Leber bei einer Superdrol-Kur?

Nur begrenzt. TUDCA, NAC und Mariendistel sind nicht für die Vorbeugung steroidbedingter Leberschäden zugelassen und nicht durch belastbare Studien als wirksam belegt. TUDCA kann den Gallefluss unterstützen, beseitigt aber nicht die direkte Zellschädigung. Leberschutzmittel sind kein Freibrief – die einzig zuverlässige Maßnahme ist die strikte Begrenzung von Dosis und Dauer.

Verursacht Superdrol Wassereinlagerungen?

Nein. Superdrol ist ein DHT-Derivat und aromatisiert nicht, bildet also kein Östrogen. Wassereinlagerungen und Gynäkomastie treten daher nicht auf – die Zuwächse sind trocken und hart. Dafür dominieren andere, ernstere Probleme wie Lebertoxizität, ein einbrechendes HDL-Cholesterin und ausgeprägte Lethargie.

Wie schnell schädigt Superdrol die Leber?

Das ist individuell und dosisabhängig, aber die Schädigung kann schon nach kurzen Zyklen auftreten. Besonders tückisch: In dokumentierten Fällen trat die Gelbsucht erst rund zwei Wochen nach dem Absetzen auf, und die Werte verschlechterten sich danach noch weiter. Deshalb sind Leberwert-Kontrollen auch nach dem Ende der Kur wichtig.

Ist eine PCT nach Superdrol notwendig?

Ja, zwingend. Superdrol unterdrückt die körpereigene Testosteronproduktion innerhalb von zwei Wochen um 70–90 %. Ohne eine PCT mit einem SERM wie Tamoxifen oder Clomifen drohen anhaltend niedriges Testosteron, Libidoverlust und depressive Verstimmungen. Die PCT beginnt meist ein bis zwei Tage nach der letzten Dosis.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Anabole Steroide wie Methasteron sind in Deutschland nach dem Arzneimittelgesetz (§ 6a AMG) und dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) nicht verkehrsfähig bzw. in Handel und Besitz in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken strafbar; Methasteron wurde nie als Arzneimittel für den menschlichen Gebrauch zugelassen. Superdrol ist mit dokumentierten Fällen schwerer Leberschädigung und Nierenversagens verbunden. Treten Anzeichen einer Leberschädigung auf – Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin, heller Stuhl, anhaltender Juckreiz oder Oberbauchschmerzen –, beende die Anwendung sofort und suche umgehend einen Arzt auf. Leberschutzmittel wie TUDCA oder NAC bieten keinen verlässlichen Schutz vor diesen Schäden. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Arzt, Hepatologen oder Endokrinologen. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.

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Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski Experte für anabole Steroide und Leistungssteigerung im Sport Dr. Nikola Petrovski ist ein zertifizierter Sportmediziner, der sich auf anabole Steroide und die Leistungssteigerung von Athleten spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Krafttraining und Bodybuilding hat Dr. Petrovski ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie anabole Steroide sicher und effektiv eingesetzt werden können, um die sportliche Leistung zu steigern. Sein Ansatz kombiniert wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung, um Athleten dabei zu helfen, ihre Spitzenleistung zu erreichen. Ausbildung und Ausbildung Fellowship in Sportmedizin – Universität Skopje, Nordmazedonien Residency in Physikalischer Medizin und Rehabilitation – Universität Skopje, Fakultät für Medizin, Nordmazedonien Doktor der Medizin (M.D.) – Universität Skopje, Nordmazedonien Beruflicher Hintergrund Dr. Petrovski absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Skopje in Nordmazedonien, wo er mit Auszeichnung seinen medizinischen Abschluss erlangte. Nach seiner Residency in physikalischer Medizin und Rehabilitation verfolgte er ein Fellowship in Sportmedizin, mit dem Schwerpunkt auf Leistungssteigerung und der Anwendung von anabolen Steroiden im Athletentraining. Dr. Petrovski hat mit zahlreichen Athleten zusammengearbeitet, von Amateur-Bodybuildern bis hin zu professionellen Wettkämpfern, um ihnen zu helfen, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer sicher zu steigern. Er bildet Athleten in der richtigen Anwendung von Steroiden aus, wobei er großen Wert auf Sicherheit legt und Nebenwirkungen minimiert, während er gleichzeitig die Ergebnisse maximiert. Mit über 20 Jahren persönlicher Erfahrung im Gewichtheben und Bodybuilding versteht Dr. Petrovski die Disziplin und Hingabe, die erforderlich sind, um Spitzenleistungen zu erzielen. Er kombiniert seine professionelle Expertise mit seinen eigenen Erfahrungen und kennt die Anforderungen und Herausforderungen, denen Athleten beim Training begegnen. Forschung und Advocacy Dr. Petrovski setzt sich für ein besseres Verständnis von anabolen Steroiden im Kontext der Sportmedizin ein. Er hat Forschungen über die sichere Anwendung von leistungssteigernden Substanzen veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen über die Vorteile und Risiken im Zusammenhang mit anabolen Steroiden. Er ist ein starker Verfechter für informierte Entscheidungen und betont die Bedeutung der richtigen Anleitung bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen. Persönliches Leben Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ist Dr. Petrovski ein leidenschaftlicher Gewichtheber mit über 20 Jahren Trainingserfahrung. Er genießt es, seine eigenen physischen Grenzen zu testen und nimmt regelmäßig an Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Dr. Petrovski lebt in Skopje, Nordmazedonien, mit seiner Frau und zwei Kindern. Kontakt ? Skopje, Nordmazedonien ? [email protected]

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