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Nebenwirkungen von NPP: Blähungen, Haarausfall und kardiovaskuläre Risiken

Nebenwirkungen von NPP – Blähungen, Haarausfall und kardiovaskuläre Risiken mit Cabergolin, Finasterid und Arimidex kontrollieren

Inhaltsverzeichnis

AttributEigenschaft
Wichtigste Nebenwirkung„Deca Dick“ (erektile Dysfunktion, ~20–30 %)
Ursache Deca DickProlaktin ↑ (Progesteronrezeptor) + DHN statt DHT
Aromatisierunggering (~20 % von Testosteron)
Wasser / Gynäkomastiedosisabhängig, deutlich ab ~400 mg/Woche
BlutbildHämatokrit ↑, HDL-Cholesterin ↓
Lebergering belastend (nicht C17-alpha-alkyliert)
HPTAstarke Suppression, langsame Erholung
Nachweiszeitsehr lang (Monate)
3-Säulen-SchutzTestosteron-Basis, Cabergolin, Proviron

Die wichtigste Nebenwirkung von Nandrolon Phenylpropionat (NPP) ist „Deca Dick“ – eine erektile Dysfunktion, die bei etwa 20–30 % der Nandrolon-Anwender auftritt. Ursache ist ein Doppelmechanismus aus erhöhtem Prolaktin und der Umwandlung in das schwach androgene Dihydronandrolon (DHN) statt in DHT. Weitere Nebenwirkungen sind dosisabhängige Wassereinlagerung, ein Anstieg des Hämatokrits, sinkendes HDL-Cholesterin, eine starke Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion und eine sehr lange Nachweiszeit. Die gute Nachricht: NPP enthält denselben Wirkstoff wie Deca, klärt durch seinen kurzen Ester aber in 3–5 Tagen statt in Wochen – und mit dem richtigen Schutzprotokoll lässt sich „Deca Dick“ weitgehend vermeiden.

Dieser Artikel erklärt jede Nebenwirkung ehrlich, mit Mechanismus, Häufigkeit und konkreten Gegenmaßnahmen. Die Wirkung und die Dosierung behandeln die Schwester-Artikel Nandrolon Phenylpropionat (NPP) Wirkung und NPP Dosierung und Kuren.

Welche Nebenwirkungen hat NPP? (Überblick)

NPP verursacht vier Gruppen von Nebenwirkungen: progesteron- und prolaktinbedingte (allen voran „Deca Dick“), östrogenbedingte (Wassereinlagerung und Gynäkomastie, trotz geringer Aromatisierung), androgenbedingte (Haarausfall und Akne, aber milder als bei DHT-Steroiden) und systemische (Hämatokrit-Anstieg, sinkendes HDL, HPTA-Suppression, lange Nachweiszeit). Da NPP denselben Wirkstoff Nandrolon enthält wie Deca Durabolin, ist das Nebenwirkungsprofil identisch – nur die Steuerbarkeit ist dank des kurzen Esters besser.

Eine systematische Übersichtsarbeit zu Nandrolon-Nebenwirkungen, Nandrolone Decanoate: Use, Abuse and Side Effects (Patanè et al. 2020), ordnet die berichteten Nebenwirkungen nach Häufigkeit: endokrine Effekte (Virilisierung, Gynäkomastie, Hormonstörungen, Dyslipidämie, Fruchtbarkeitsstörungen) waren mit Abstand am häufigsten, gefolgt von kardiovaskulären, dermatologischen und psychiatrischen Effekten. Die klinische Einordnung von Nandrolon als Wirkstoff liefert die Cleveland Clinic, die mechanistischen Grundlagen die Übersichtsarbeit von Kicman (2008).

Nebenwirkungs-Kategorien von NPP (Visual: Übersichtstabelle):

KategorieBeispieleRelative Häufigkeit
Endokrin / progestogenDeca Dick, Prolaktin ↑, Gyno, Fruchtbarkeitam häufigsten (~42 %)
KardiovaskulärHämatokrit ↑, HDL ↓, Blutdruckmittel (~14 %)
DermatologischAkne, Haarausfall (bei Veranlagung)mittel (~12 %)
PsychiatrischStimmungsschwankungen, Reizbarkeitseltener (~9 %)

Deca Dick — die wichtigste Nebenwirkung von NPP

„Deca Dick“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine nandrolonbedingte erektile Dysfunktion und betrifft etwa 20–30 % der Anwender. Sie äußert sich als nachlassende Libido, Erektionsprobleme und allgemeine sexuelle Lustlosigkeit – oft mitten in der Kur, obwohl Kraft und Muskelaufbau gut laufen. Das Tückische: Viele Anwender rechnen nicht damit, weil NPP nicht zu DHT umgewandelt wird und deshalb „mild“ wirkt. Genau diese fehlende DHT-Bildung ist aber Teil des Problems.

Warum NPP „Deca Dick“ verursacht (Prolaktin und DHN)

Hinter „Deca Dick“ steht ein Doppelmechanismus. Erstens bindet Nandrolon als 19-Nor-Steroid an den Progesteronrezeptor und erhöht dadurch das Prolaktin – ein Hormon, das den Dopamin-Spiegel senkt und so Libido und Erektionsfähigkeit dämpft. Zweitens wird Nandrolon nicht wie Testosteron zu potentem DHT, sondern zu Dihydronandrolon (DHN) verstoffwechselt, das nur schwach androgen wirkt und DHT von seinen Rezeptoren im Genitalgewebe verdrängt. Fehlt zusätzlich eine ausreichende Testosteron-Basis, entfällt die androgene Grundlage ganz. Diesen DHN-Mechanismus beschreibt die Übersichtsarbeit von Patanè et al. (2020); die progestogene Aktivität der 19-Nor-Steroide ist bei Kicman (2008) dokumentiert. Wie eng Hormonhaushalt und sexuelle Funktion zusammenhängen, erklärt der Artikel Anabolika und Sexualfunktion.

Das 3-Säulen-Schutzprotokoll

„Deca Dick“ gehört zu den am besten vermeidbaren Nebenwirkungen, wenn man drei Säulen von Anfang an einplant. Erstens eine Testosteron-Basis, die mindestens so hoch wie die NPP-Dosis liegt, damit genug Androgenität und DHT vorhanden sind. Zweitens Cabergolin (ein Dopamin-Agonist, der Prolaktin senkt) in einer Dosierung von 0,25 mg zweimal pro Woche. Drittens Proviron 25–50 mg täglich als zusätzliche DHT-Quelle für das Genitalgewebe. Treten trotzdem Symptome auf, lässt sich der Prolaktinwert per Bluttest kontrollieren und die Cabergolin-Dosis anpassen – und dank des kurzen Esters klärt NPP innerhalb von 3–5 Tagen, ein klarer Sicherheitsvorteil gegenüber Deca. Der Mediziner Dr. Thomas O’Connor, bekannt als The Anabolic Doc, betont in seiner klinischen Praxis, dass die konsequente Kontrolle von Prolaktin der Schlüssel zur Vermeidung nandrolonbedingter Sexualstörungen ist.

Deca-Dick-Schutz auf einen Blick (Visual: Aktionstabelle):

SäuleMaßnahmeDosis
1. AndrogenitätTestosteron-Basis ≥ NPP-Dosismind. 250–300 mg/Woche
2. ProlaktinCabergolin0,25 mg 2×/Woche
3. DHT-QuelleProviron25–50 mg/Tag
Bei SymptomenProlaktin per Bluttest kontrollierenDosis anpassen

Den vollständigen Mechanismus und weitere Maßnahmen gegen erhöhtes Prolaktin behandelt der Artikel Prolaktin senken bei Tren und Deca. Wichtig: Cabergolin und Proviron sind verschreibungspflichtig und gehören in ärztliche Begleitung.

Östrogene und androgene Nebenwirkungen (Wasser, Gyno, Haarausfall, Akne, Stimmung)

Neben „Deca Dick“ verursacht NPP die klassischen östrogen- und androgenbedingten Nebenwirkungen, allerdings in eigener Ausprägung. Östrogenbedingt sind Wassereinlagerung und Gynäkomastie, androgenbedingt Haarausfall und Akne, dazu kommen Stimmungsschwankungen. Die Besonderheit von NPP: Es aromatisiert nur gering, verstärkt Östrogeneffekte aber über die Progesteronwirkung, und es schont DHT-sensible Gewebe wie Kopfhaut und Haut stärker als Testosteron oder Trenbolon.

Wassereinlagerung und Gynäkomastie

NPP aromatisiert nur zu etwa 20 % im Vergleich zu Testosteron, kann aber dennoch Wasser einlagern und Gynäkomastie begünstigen – zum einen über das gebildete Östradiol, zum anderen über die progestogene Aktivität, die die Östrogenwirkung verstärkt. Der Effekt ist stark dosisabhängig: Bis etwa 400 mg pro Woche bleibt die Wassereinlagerung bei sauberer Ernährung gering, darüber nimmt sie spürbar zu. Ein Aromatasehemmer ist nur bei Bedarf und nicht prophylaktisch überdosiert sinnvoll, da ein zu niedriger Östrogenspiegel eigene Probleme macht. Wie man den Spiegel gezielt steuert, erklärt der Artikel so senken Sie Ihren Östrogenspiegel.

Haarausfall und Akne (milder als bei DHT-Steroiden)

Weil Nandrolon zu schwach androgenem DHN statt zu DHT umgewandelt wird, schont es DHT-sensible Gewebe relativ – das Risiko für androgenetischen Haarausfall und Akne ist deshalb geringer als bei Testosteron oder Trenbolon, aber bei entsprechender genetischer Veranlagung nicht gleich null. Wer ohnehin zu Haarausfall oder Akne neigt, sollte das Risiko ernst nehmen. Die Details stehen in den Artikeln Steroide und Haarausfall und Anabolika-Akne.

Stimmung und Aggression

Wie andere 19-Nor-Steroide kann NPP Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und gelegentlich depressive Verstimmungen auslösen. In der Übersichtsarbeit von Patanè machten psychiatrische Effekte rund 9 % der berichteten Nebenwirkungen aus. Verstärkt werden sie durch stark schwankende Blutspiegel – ein Grund, NPP zweimal pro Woche zu injizieren statt seltener, um die Spiegel stabil zu halten.

Blutbild, Cholesterin und Herz-Kreislauf

NPP belastet das Herz-Kreislauf-System vor allem über zwei Wege: Es steigert die Erythropoese, also die Bildung roter Blutkörperchen, sodass der Hämatokrit steigt (kritisch ab über 50 %), und es senkt das schützende HDL-Cholesterin. Ein zu hoher Hämatokrit verdickt das Blut und erhöht das Thromboserisiko. Ein Pluspunkt: NPP ist nicht C17-alpha-alkyliert und belastet die Leber daher deutlich weniger als orale Steroide. Nandrolon gilt zudem als vergleichsweise herzschonend, dennoch ist ein regelmäßiges Blutbild Pflicht.

In der Übersichtsarbeit von Patanè et al. (2020) machten kardiovaskuläre Funktionsstörungen rund 14 % der berichteten Nebenwirkungen aus, darunter Gefäßschäden, Gerinnungsstörungen und Bluthochdruck. Der zugrunde liegende Mechanismus der Hyperviskosität durch zu viele rote Blutkörperchen ist in StatPearls – Secondary Polycythemia beschrieben. Wie man das Herz-Kreislauf-System während einer Anwendung schützt, behandelt der Artikel kardiovaskulärer Schutz während der Steroidkur; zur geringen, aber vorhandenen Leberbeteiligung siehe Steroide und Leber.

Blutbild-Marker bei NPP (Visual: Referenztabelle):

MarkerRisikoMaßnahme
Hämatokrit / Hämoglobin> 50 % → Hyperviskosität, ThromboseDosis senken, Aderlass
HDL-Cholesteringesenkt → kardiovaskuläres RisikoLifestyle, ärztliche Kontrolle
Blutdruckerhöhtüberwachen, behandeln
Leberwertegering belastet (nicht C17AA)Routinekontrolle

Welche Blutwerte musst du kontrollieren?

Eine sichere NPP-Anwendung erfordert ein gezieltes Monitoring. Die wichtigsten Marker sind Prolaktin (zentral für die Früherkennung von „Deca Dick“), Testosteron, LH und FSH (Suppression), Östradiol (Gyno-Risiko), Hämatokrit und Hämoglobin (Polyglobulie), das Lipidprofil mit HDL sowie die Leberwerte. Sinnvoll sind ein Baseline-Test vor der Kur, eine Kontrolle etwa in der Mitte und ein Test gegen Ende beziehungsweise zum PCT-Start. So lassen sich Probleme erkennen, bevor sie sich festsetzen.

Gerade weil „Deca Dick“ schleichend beginnt, ist der Prolaktinwert der wichtigste Frühindikator – steigt er an, kann man die Cabergolin-Dosis anpassen, bevor sexuelle Symptome auftreten. Welche Werte insgesamt dazugehören und wie man sie interpretiert, steht im Leitfaden Blutbild bei Steroiden – 10 Werte, die du testen musst.

Monitoring bei NPP (Visual: Referenzwert-Tabelle):

MarkerWannAlarmwertMaßnahme
ProlaktinBaseline + VerlauferhöhtCabergolin anpassen
Testosteron / LH / FSHBaseline + PCT-StartsupprimiertPCT planen
Östradiolbei Bedarfstark erhöhtAromatasehemmer erwägen
Hämatokritim Verlauf> 50 %Dosis senken, Aderlass
Lipide (HDL)im VerlaufHDL stark gesenktärztliche Kontrolle

Sind die Nebenwirkungen reversibel? (HPTA und Fruchtbarkeit)

Die meisten Nebenwirkungen von NPP sind reversibel: Wassereinlagerung, Akne, erhöhter Hämatokrit und auch „Deca Dick“ bilden sich nach dem Absetzen oder mit Behandlung zurück. Androgener Haarausfall bei genetischer Veranlagung und ausgeprägtes Gynäkomastie-Drüsengewebe bleiben dagegen oft dauerhaft. Die Unterdrückung der HPTA-Achse – des hormonellen Regelkreises der körpereigenen Testosteronproduktion – ist grundsätzlich umkehrbar, verläuft bei 19-Nor-Steroiden aber besonders langsam. Genau hier hilft der kurze Ester: Der PCT-Start ist schon 3–5 Tage nach der letzten Injektion möglich, statt wie bei Deca erst nach Wochen.

Die Erholung der Spermatogenese (Spermienproduktion) braucht laut der systematischen Review von Rajmil und Moreno-Sepulveda (2024) im Schnitt mehrere Monate, in Einzelfällen länger; die Arbeit von Rasmussen und Kollegen (2016) zeigt, dass der Testosteronspiegel bei manchen Anwendern auch nach dem Absetzen länger erniedrigt bleibt. Das nandrolonspezifische Profil ist im Standardwerk „Anabolics“ von William Llewellyn dokumentiert. Dr. Michael Scally entwickelte sein Power-PCT-Protokoll speziell für die Erholung nach Substanzen wie Nandrolon und Trenbolon, bei denen die Hormonachse besonders zäh wieder anspringt. Wer absetzen will, findet die Protokolle unter NPP PCT; für alle mit Kinderwunsch ist der Artikel Steroide, Fruchtbarkeit und Kinderwunsch trotz AAS relevant.

Reversibel oder dauerhaft? (Visual: Übersichtstabelle):

ReversibelOft dauerhaft
Wassereinlagerungandrogener Haarausfall (bei Veranlagung)
Akneausgeprägtes Gyno-Drüsengewebe (operativ)
„Deca Dick“ (mit Behandlung)Virilisierung bei Frauen (teilweise)
erhöhter Hämatokrit
HPTA-Suppression (langsam)

Wer sollte NPP meiden? (Selbst-Check und Nachweiszeit)

NPP ist kein Anfänger-Compound und sollte von mehreren Gruppen gemieden werden: Frauen wegen des Virilisierungsrisikos (Vertiefung der Stimme und Klitorishypertrophie sind teilweise irreversibel), dopinggetestete Athleten wegen der sehr langen Nachweiszeit von Monaten, Personen mit Kinderwunsch, mit Prolaktin-Vorbelastung oder Herz- und Prostata-Risiken sowie Einsteiger ohne Erfahrung mit Testosteron-Basis, PCT und Prolaktin-Management. Wer keine Testosteron-Basis und kein Cabergolin fahren will, ist mit NPP falsch beraten.

Die Nachweiszeit ist ein unterschätztes Ausschlusskriterium: Nandrolon-Metaboliten sind im Urin über viele Monate nachweisbar – länger als bei fast jedem anderen Steroid. Auch wenn der kurze Ester die Wirkung schneller beendet, bleibt die Substanz dopinganalytisch lange auffindbar. Wer in einem getesteten Verband startet, sollte das in der Übersicht Nachweiszeiten von Steroiden prüfen. Dass Virilisierungserscheinungen bei Frauen teilweise nicht reversibel sind, dokumentiert die klinische Übersicht von drugs.com. In sehr niedriger Dosierung (etwa 50–100 mg pro Woche) wird Nandrolon gelegentlich zum Gelenkschutz eingesetzt, was das Nebenwirkungsrisiko senkt – das bleibt aber eine ärztlich zu begleitende Ausnahme, kein Freibrief.

Selbst-Check: Solltest du NPP meiden? (Visual: Risiko-Checklist)

  • Bin ich weiblich (hohes Virilisierungsrisiko)?
  • Werde ich in einem dopinggetesteten Verband geprüft?
  • Habe ich einen aktuellen Kinderwunsch?
  • Ist dies meine erste oder zweite Kur ohne PCT-Erfahrung?
  • Hatte ich schon einmal Probleme mit erhöhtem Prolaktin?
  • Würde ich auf Testosteron-Basis, Cabergolin und Proviron verzichten?

Schon ein „Ja“ ist ein deutliches Warnsignal – bei mehreren Treffern überwiegen die Risiken klar.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist die häufigste Nebenwirkung von NPP?

Die häufigste klinisch relevante Nebenwirkung ist „Deca Dick“ – eine erektile Dysfunktion bei etwa 20–30 % der Anwender, ausgelöst durch erhöhtes Prolaktin und die Umwandlung in schwach androgenes DHN. Sie ist mit dem 3-Säulen-Schutz aus Testosteron-Basis, Cabergolin und Proviron weitgehend vermeidbar.

Zieht man mit NPP Wasser?

NPP lagert weniger Wasser ein als Deca, der Effekt ist aber dosisabhängig. Bis etwa 400 mg pro Woche bleibt die Muskelfülle bei sauberer Ernährung relativ trocken; darüber steigt die Wassereinlagerung spürbar an, da NPP über die Progesteronwirkung Östrogeneffekte verstärkt.

Verursacht NPP Haarausfall?

Das Risiko ist geringer als bei Testosteron oder Trenbolon, weil Nandrolon zu schwach androgenem DHN statt zu DHT umgewandelt wird und DHT-sensible Gewebe wie die Kopfhaut relativ schont. Bei genetischer Veranlagung zu androgenetischem Haarausfall ist das Risiko jedoch nicht gleich null.

Wie lange ist NPP nachweisbar?

Nandrolon-Metaboliten sind im Urin über viele Monate nachweisbar – Nandrolon hat eine der längsten Nachweiszeiten aller gängigen Steroide. Der kurze Phenylpropionat-Ester beendet zwar die Wirkung schneller als Deca, ändert aber nichts an der grundsätzlich langen dopinganalytischen Nachweisbarkeit.

Sind die Nebenwirkungen reversibel?

Die meisten Nebenwirkungen bilden sich zurück – Wassereinlagerung, Akne, erhöhter Hämatokrit und „Deca Dick“. Androgener Haarausfall bei Veranlagung und ausgeprägtes Gynäkomastie-Gewebe bleiben dagegen oft dauerhaft. Die Erholung der HPTA-Achse und der Fruchtbarkeit verläuft bei 19-Nor-Steroiden besonders langsam und kann Monate dauern.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Anabole Steroide sind in Deutschland nach dem Arzneimittelgesetz (§ 6a AMG) und dem Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG) rezeptpflichtig; der Erwerb, Besitz oder Handel in nicht geringer Menge zu Dopingzwecken ist strafbar. Die in diesem Artikel genannten Medikamente (z.B. Testosteron, Cabergolin, Proviron) sind verschreibungspflichtig und dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Bei anhaltender erektiler Dysfunktion, Stimmungsschwankungen oder anderen Beschwerden suche einen Arzt auf. Konsultiere vor der Anwendung leistungssteigernder Substanzen immer einen qualifizierten Arzt, Endokrinologen oder Sportmediziner. Die Autoren übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Schäden durch unsachgemäße Anwendung.

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Dr. Nikola Petrovski
Dr. Nikola Petrovski Experte für anabole Steroide und Leistungssteigerung im Sport Dr. Nikola Petrovski ist ein zertifizierter Sportmediziner, der sich auf anabole Steroide und die Leistungssteigerung von Athleten spezialisiert hat. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Krafttraining und Bodybuilding hat Dr. Petrovski ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie anabole Steroide sicher und effektiv eingesetzt werden können, um die sportliche Leistung zu steigern. Sein Ansatz kombiniert wissenschaftliches Wissen mit praktischer Erfahrung, um Athleten dabei zu helfen, ihre Spitzenleistung zu erreichen. Ausbildung und Ausbildung Fellowship in Sportmedizin – Universität Skopje, Nordmazedonien Residency in Physikalischer Medizin und Rehabilitation – Universität Skopje, Fakultät für Medizin, Nordmazedonien Doktor der Medizin (M.D.) – Universität Skopje, Nordmazedonien Beruflicher Hintergrund Dr. Petrovski absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Skopje in Nordmazedonien, wo er mit Auszeichnung seinen medizinischen Abschluss erlangte. Nach seiner Residency in physikalischer Medizin und Rehabilitation verfolgte er ein Fellowship in Sportmedizin, mit dem Schwerpunkt auf Leistungssteigerung und der Anwendung von anabolen Steroiden im Athletentraining. Dr. Petrovski hat mit zahlreichen Athleten zusammengearbeitet, von Amateur-Bodybuildern bis hin zu professionellen Wettkämpfern, um ihnen zu helfen, Muskelmasse, Kraft und Ausdauer sicher zu steigern. Er bildet Athleten in der richtigen Anwendung von Steroiden aus, wobei er großen Wert auf Sicherheit legt und Nebenwirkungen minimiert, während er gleichzeitig die Ergebnisse maximiert. Mit über 20 Jahren persönlicher Erfahrung im Gewichtheben und Bodybuilding versteht Dr. Petrovski die Disziplin und Hingabe, die erforderlich sind, um Spitzenleistungen zu erzielen. Er kombiniert seine professionelle Expertise mit seinen eigenen Erfahrungen und kennt die Anforderungen und Herausforderungen, denen Athleten beim Training begegnen. Forschung und Advocacy Dr. Petrovski setzt sich für ein besseres Verständnis von anabolen Steroiden im Kontext der Sportmedizin ein. Er hat Forschungen über die sichere Anwendung von leistungssteigernden Substanzen veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen über die Vorteile und Risiken im Zusammenhang mit anabolen Steroiden. Er ist ein starker Verfechter für informierte Entscheidungen und betont die Bedeutung der richtigen Anleitung bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen. Persönliches Leben Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit ist Dr. Petrovski ein leidenschaftlicher Gewichtheber mit über 20 Jahren Trainingserfahrung. Er genießt es, seine eigenen physischen Grenzen zu testen und nimmt regelmäßig an Bodybuilding-Wettkämpfen teil. Dr. Petrovski lebt in Skopje, Nordmazedonien, mit seiner Frau und zwei Kindern. Kontakt ? Skopje, Nordmazedonien ? [email protected]

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