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NOLVAMED 20 (Tamoxifen) DeusMedical 50 Tabletten (20mg/tab)

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Hersteller: DeusMedical
Komposition: Tamoxifencitrat 20 mg / Tab
Paket: 50 Tabletten
20 mg / Tab
Gesamtbox: ​​1000mg

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Beschreibung

Was ist NOLVAMED 20 (Tamoxifen-Citrat) von Deus Medical?

NOLVAMED 20 von Deus Medical ist Tamoxifen-Citrat 20 mg pro Tablette – 50 Tabletten (1.000 mg Gesamtinhalt) zur oralen Einnahme. Tamoxifen (C₂₆H₂₉NO als freie Base; CAS 10540-29-1; als Citrat CAS 54965-24-1; MW 563,64 als Citrat) ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (SERM) der Triphenyletylhen-Klasse mit gewebespezifischer Dualwirkung: ERα-Antagonist in Brustdrüsengewebe, Leber und Hypophyse; ERα-Agonist in Knochen und Uterus.

In der AAS-Praxis werden 3 pharmakologische Eigenschaften von Tamoxifen eingesetzt: (1) Hypothalamus-Hypophysen-ERα-Blockade → GnRH↑ → LH/FSH↑ → endogenes Testosteron↑ (PCT-Indikation); (2) direkter ERα-Antagonismus im Brustdrüsengewebe → Gynäkomastie-Prävention bei aromatisierenden AAS und direkten ERα-Agonisten wie Oxymetholon; (3) Wirksamkeit als SERM auch ohne E2-Reduktion → erste Wahl bei Oxymetholon-Gynäkomastie, wo AI (Anastrozol) wirkungslos ist. Entscheidend: Tamoxifen wirkt über seinen aktiven Metaboliten 4-Hydroxytamoxifen (4-OHT, Afimoxifen), der 10–100× stärker ERα bindet als Tamoxifen selbst und bei CYP2D6-Metabolizern via CYP2D6 gebildet wird. HWZ Tamoxifen ~5–7 Tage; HWZ 4-OHT ~14 Tage → Steady-State erst nach 4–6 Wochen täglicher Einnahme.

⚠️ Forschungszwecke: NOLVAMED 20 von Deus Medical dient ausschließlich zu Forschungs- und Bildungszwecken. Kein zugelassenes Arzneimittel für den menschlichen Gebrauch außerhalb ärztlicher Verordnung. Die nachfolgenden Informationen stellen keine medizinische Beratung dar.

Technische Spezifikationen – NOLVAMED 20 (Deus Medical)

Parameter Wert
Hersteller Deus Medical
Wirkstoff Tamoxifen-Citrat – (Z)-2-[4-(1,2-Diphenyl-1-butenyl)phenoxy]-N,N-dimethylethanamin-Citrat; Handelsname: Nolvadex®
Pharmakologische Klasse Selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (SERM); Triphenylethylen-Derivat; gewebespezifischer ERα-Antagonist/Agonist
Chemische Formel (freie Base) C₂₆H₂₉NO
CAS (freie Base / Citrat) 10540-29-1 / 54965-24-1 (Citrat-Form im Produkt)
Molekulargewicht (Citrat) 563,64 g/mol
Wirkungsklasse ERα-Antagonist: Brustdrüse, Hypophyse, Hypothalamus, Leber → PCT + Gynäkomastie-Prävention; ERα-Agonist: Knochen (antiosteoporotisch), Uterus, Leber (LDL-C↓)
Aktiver Hauptmetabolit 4-Hydroxytamoxifen (4-OHT / Afimoxifen): 10–100× stärkere ERα-Affinität als Tamoxifen → primärer ERα-Antagonist in vivo; gebildet via CYP2D6-Hydroxylierung in der Leber
CYP2D6-Abhängigkeit Kritisch: ~7–10 % der europäischen Bevölkerung sind CYP2D6-„Poor Metabolizer“ → konvertieren Tamoxifen kaum zu 4-OHT → stark reduzierte Tamoxifen-Wirksamkeit; bei fehlendem PCT-Ansprechen: CYP2D6-Genotypisierung oder Wechsel zu ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical (nicht CYP2D6-abhängig)
Halbwertszeit Tamoxifen: ~5–7 Tage; 4-OHT: ~14 Tage; N-Desmethyltamoxifen (2. Metabolit): ~14 Tage → Steady-State nach 4–6 Wochen täglicher Einnahme; bei typischer 4-wöchiger PCT: voller Steady-State wird erst am Ende der PCT erreicht → Erklärung, warum manche 6-wöchige PCT effektiver ist
PCT-Indikation Primär-SERM für PCT nach AAS-Zyklen: ERα-Blockade in Hypophyse + Hypothalamus → GnRH↑ → LH↑ + FSH↑ → Leydig-Zellen in Hoden → endogenes Testosteron↑; Testosteronspiegel steigt typisch innerhalb von 10–14 Tagen nach PCT-Start messbar an
Gynäkomastie-Prävention (on-cycle) ERα-Antagonist in Brustdrüsengewebe: blockiert E2-induzierte Zellproliferation (durch Testosteron-Aromatisierung) UND Oxymetholon-vermittelte direkte ERα-Aktivierung; einzige wirksame Substanz gegen Oxymetholon-Gynäkomastie (AI wirkungslos bei Oxymetholon); Standarddosis on-cycle: 20 mg/Tag
Tamoxifen + AI Interaktion Pharmakokinetische Interaktion: Anastrozol senkt Tamoxifen-Plasmaspiegel um ~27 % (Dowsett et al.); Letrozol reduziert 4-OHT-Bildung; bei gleichzeitiger AI + Tamoxifen on-cycle: reduzierte Tamoxifen-Wirkung; Empfehlung: AI during Zyklus → Tamoxifen separat nur wenn nötig (Gynäkomastie-Symptome); in PCT: AI absetzen BEVOR Tamoxifen begonnen wird
Dosierungsbereich (PCT) Woche 1–2: 40 mg/Tag; Woche 3–4: 20 mg/Tag; bei langen/schweren Zyklen: Woche 1–2: 40 mg, Woche 3–4: 20 mg, Woche 5–6: 10 mg
Dosierungsbereich (on-cycle Gynäkomastie) 20 mg/Tag kontinuierlich during Zyklus; bei akuter Gynäkomastie-Entwicklung: 40 mg/Tag × 2 Wochen → 20 mg/Tag
PCT-Startzeit Nach langkettigen Estern (Enantat, Cypionat, Deca): 14 Tage nach letzter Injektion; nach Propionat: 3–4 Tage; nach oralen AAS: 24–48 Stunden; nach Trenbolon HHB: 21 Tage
Retinale Nebenwirkungen Tamoxifen-Retinopathie: Bei >40 mg/Tag über >6 Monate: Kristallablagerungen in der Makula → Sehverschlechterung; bei typischer 4–6-wöchiger PCT: Risiko minimal aber real; bei Sehstörungen: sofortiger Abbruch; nicht mit anderen retinalen Toxika kombinieren
Lagerung Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt
Reinheit (Deus Medical) ≥98 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung)
Packungsinhalt 50 Tabletten à 20 mg = 1.000 mg Gesamt; reicht für eine 4-Wochen-Standard-PCT (40/40/20/20 mg-Schema = 840 mg) oder eine 6-Wochen-PCT (40/40/20/20/10/10 mg = 840 mg) mit Reserve

Pharmakologie von NOLVAMED 20: 4 Wirkmechanismen im Detail

Mechanismus 1: Hypothalamus-Hypophysen-Achsen-Reaktivierung → LH↑ + FSH↑ → endogenes Testosteron↑ in 10–14 Tagen

Der HPG-Achsen-Reaktivierungsmechanismus von Tamoxifen ist der pharmakologische Kern seiner PCT-Wirksamkeit. Während eines AAS-Zyklus: exogenes Testosteron → E2 (via Aromatase) → E2 bindet ERα in hypothalamischen GnRH-Neuronen → GnRH-Pulsfrequenz↓ → LH/FSH↓ → Hodenvolumen↓ + Leydig-Zellatrophie. Tamoxifen in der PCT: ERα-Antagonist in hypothalamischen GnRH-Neuronen und hypophysären Gonadotropin-Zellen → blockiert die negative E2-Rückkopplung → GnRH-Pulsfrequenz↑ → LH-Puls-Amplitude↑ + Frequenz↑ → FSH↑ → Leydig-Zellen werden durch LH stimuliert → intratestikuläres Testosteron↑ → systemisches Testosteron↑. Klinische Kinetik: Testosteron steigt typisch 10–14 Tage nach PCT-Start (Tamoxifen 40 mg/Tag) messbar über Kastrateniveau (50–100 ng/dl); nach 4 Wochen 20–40 mg/Tag: Testosteron bei 300–600 ng/dl bei den meisten Anwendern; Normalniveau (>400 ng/dl) wird je nach Zykluslänge und -intensität in 4–12 Wochen erreicht.

Mechanismus 2: ERα-Antagonismus in Brustdrüsengewebe → Gynäkomastie-Prävention auch ohne E2-Reduktion

Tamoxifen blockiert ERα in Brustdrüsen-Epithelzellen kompetitiv → verhindert ERα-vermittelte Transkription proliferationsfördernder Gene (Cyclin D1, c-Myc) → Brustdrüsenwachstum↓. Dieser Mechanismus ist unabhängig vom E2-Spiegel: Tamoxifen wirkt auch dann, wenn ERα durch andere Liganden aktiviert wird. Zwei Schlüsselszenarien in der AAS-Praxis: (1) E2-bedingte Gynäkomastie (Testosteron, Methandienon-Zyklen): Tamoxifen + AI ist synergistisch – AI senkt E2-Spiegel, Tamoxifen blockiert ERα direkt im Brustgewebe; (2) Oxymetholon-Gynäkomastie: Oxymetholon aromatisiert nicht → E2 steigt nicht → AI (Anastrozol, Letrozol) ist wirkungslos; Oxymetholon und seine Metaboliten aktivieren ERα direkt (partial agonist); Tamoxifen 20 mg/Tag ist die einzige wirksame Lösung → blockiert ERα unabhängig davon, welcher Ligand (E2 oder Oxymetholon-Metabolit) die Aktivierung auslöst.

Mechanismus 3: CYP2D6-Bioaktivierung zu 4-OHT – der entscheidende Schritt für die ERα-Wirksamkeit

Tamoxifen selbst bindet ERα mit relativ geringer Affinität (Ki ~1.000 nM). Die eigentliche pharmakologische Wirksamkeit kommt vom aktiven Metaboliten 4-Hydroxytamoxifen (4-OHT / Afimoxifen): Ki ~0,2–2 nM für ERα – 100–500× stärker als Tamoxifen selbst. 4-OHT entsteht durch CYP2D6-katalysierte 4-Hydroxylierung in Hepatozyten. Das pharmakogenetische Problem: CYP2D6-Genpolymorphismus → ~7–10 % der Europäer sind „Poor Metabolizer“ (PM) mit dysfunktionaler CYP2D6 → konvertieren Tamoxifen kaum zu 4-OHT → 4-OHT-Plasmaspiegel 5–10× niedriger als bei extensiven Metabolizern → stark reduzierte PCT-Wirksamkeit. Klinisch erkennbar: PCT mit Tamoxifen 40 mg/Tag × 4 Wochen → Testosteron steigt nicht messbar → LH/FSH bleiben niedrig → mögliche CYP2D6-PM-Situation. Weitere CYP2D6-Inhibitoren verschlechtern die 4-OHT-Bildung: Fluoxetin, Paroxetin, Bupropion; diese sollten during Tamoxifen-PCT vermieden werden. Lösung bei fehlendem Ansprechen: Wechsel zu ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical oder CLOMIMED 50 (Clomifencitrat) Deus Medical.

Mechanismus 4: ERα-Agonismus in Knochen und Leber → HDL-C↑ + antiosteoporotische Wirkung

Die gewebespezifische ERα-Agonistenaktivität von Tamoxifen in Knochen und Leber ist in der AAS-Praxis relevant: (1) Knochen: ERα-Agonist → Osteoprotegerin↑ → RANKL↓ → Osteoklasten-Aktivität↓ → Knochendichte erhalten oder leicht erhöht during PCT; AAS-Zyklen, insbesondere mit Trenbolon und Stanozolol, können die Knochendichte negativ beeinflussen; Tamoxifen-PCT wirkt partiell protektiv; (2) Leber: ERα-Agonismus → ApoA-1-Produktion↑ → HDL-C↑ → Lipidprofil verbessert sich; AAS-Zyklen senken HDL-C um 20–50 %; Tamoxifen during PCT fördert HDL-C-Erholung. Diese Nebenwirkungen sind im PCT-Kontext klinisch positiv – ein wichtiger pharmakologischer Unterschied zu AI (Anastrozol, Letrozol), die durch E2-Senkung das HDL-Profil verschlechtern können.

Tamoxifen vs. andere PCT-Substanzen: Vollständiger Vergleich

Wichtige Interaktion: Tamoxifen + Aromatase-Inhibitoren (AI): Anastrozol senkt Tamoxifen-Plasmaspiegel um ~27 % und 4-OHT um weitere ~30 % (Dowsett et al., J Clin Oncol 2005). Letrozol zeigt ähnliche Interferenz. Mechanismus: AI hemmen CYP3A4-vermittelte Bildung von N-Desmethyltamoxifen, einem weiteren aktiven Metaboliten. Praktische Konsequenz: AI sollten abgesetzt sein, BEVOR die PCT mit Tamoxifen beginnt. On-cycle: wenn gleichzeitig AI + Tamoxifen benötigt werden (z.B. bei akuter Gynäkomastie auf AI-Basis-Zyklus), Tamoxifen-Dosis auf 30–40 mg/Tag erhöhen, um AI-Interaktion zu kompensieren.
Parameter NOLVAMED 20 (Tamoxifen) CLOMIMED 50 (Clomiphen) ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) ARIMIMED 1 (Anastrozol)
Substanzklasse SERM (Triphenylethylen) SERM (Triphenylethylen) SERM (Enclomiphen = trans-Isomer von Clomiphen) AI (nicht-steroidaler Aromatase-Inhibitor)
Primärer Wirkort PCT Hypothalamus + Hypophyse (ERα-Block) → GnRH↑ → LH/FSH↑ Hypothalamus + Hypophyse → GnRH↑ → LH/FSH↑ Hypothalamus (stärker als Clomiphen) → LH↑ Leber + periphere Aromatase → E2↓
LH-Stimulationsstärke Moderat: LH +50–150 % Stark: LH +100–200 % Sehr stark: LH +150–300 % Indirekt durch E2↓: LH +20–80 %
Gynäkomastie-Prävention Sehr gut: direkte ERα-Blockade im Brustgewebe; wirksam auch bei Oxymetholon Schwach: ERα-partieller Agonist im Brustgewebe (Zuiclomiphen-Isomer) Gut: reines trans-Isomer, schwächerer ERβ-Agonismus Gut für E2-bedingte Gynäkomastie; nutzlos bei Oxymetholon
HDL-Effekt Positiv: HDL-C↑ durch hepatisches ERα-Agonismus Neutral bis leicht positiv Neutral Negativ: HDL-C↓ durch E2-Senkung
CYP2D6-Abhängigkeit Ja – ~7–10 % Poor Metabolizer reagieren nicht Teilweise (aktives Enanthat nicht CYP2D6-abhängig) Nein – CYP2D6-unabhängig Nein
AI-Interaktion AI senkt Tamoxifen-Spiegel –27 %; nicht gleichzeitig empfohlen Schwache AI-Interaktion Keine relevante AI-Interaktion
Visuelle Nebenwirkungen Selten (bei Langzeit-Hochdosis); minimales Risiko in 4–6-wöchiger PCT Häufig bei Clomiphen: Sehstörungen, Lichtempfindlichkeit ~10–15 % Selten (reines Enanthat-Isomer ohne Zuiclomiphen) Keine
Stimmungsnebenwirkungen Hitzewallungen, leichte Stimmungsschwankungen Emotionale Labilität, Tränen, Depression (Zuiclomiphen-Isomer) Minimal (Enclomiphen-Isomer psychisch verträglich) Gelenkschmerzen, Knochenschmerzen
Standarddosis PCT 40 mg/Tag × 2 Wo → 20 mg/Tag × 2 Wo 100 mg/Tag × 2 Wo → 50 mg/Tag × 2 Wo 25 mg/Tag × 4–8 Wo 0,5 mg EOD (nur ergänzend, kein PCT-Ersatz)
Kombinierbarkeit mit Tamoxifen Synergistisch: Clomiphen (LH-Stimulation) + Tamoxifen (Gynäkomastie-Schutz) Synergistisch möglich; Enclomiphen + Tamoxifen = maximale HPG-Reaktivierung AI + Tamoxifen: AI senkt Tamoxifen-Spiegel; nur bei zwingender Indikation kombinieren
Anwendung on-cycle Ja – 20 mg/Tag Gynäkomastie-Prävention (besonders bei Oxymetholon) Selten on-cycle; partielle Agonistenwirkung im Brustgewebe problematisch Möglich Ja – Standard on-cycle E2-Management

Dosierung und PCT-Protokolle – NOLVAMED 20

PCT-Protokoll Tamoxifen-Schema Kombination Geeignet nach Gesamtdauer
Standard-PCT (kurzer Zyklus) Wo 1–2: 40 mg/Tag
Wo 3–4: 20 mg/Tag
CLOMIMED 50 50 mg/Tag × 4 Wochen parallel; Zink 30 mg/Tag + Vitamin D3 5.000 IU/Tag 8–12-wöchige Testosteron-Ester-Zyklen; Start 14 Tage nach letzter Injektion (Enantat/Cypionat) 4 Wochen
Intensive PCT (langer/schwerer Zyklus) Wo 1–2: 40 mg/Tag
Wo 3–4: 20 mg/Tag
Wo 5–6: 10 mg/Tag
CLOMIMED 50 100/50/50/25 mg-Schema; HCG-Prephase 500 IU EOD × 2 Wochen VOR PCT-Start empfohlen (bei >12-wöchigem Zyklus für Hoden-Priming) 16+ wöchige Zyklen, Multi-Compound-Zyklen mit Nandrolon/Trenbolon; Start 14–21 Tage nach letzter Injektion 6 Wochen
On-Cycle Gynäkomastie-Prävention (aromatisierende AAS) 20 mg/Tag kontinuierlich during Zyklus; bei ersten Symptomen sofort auf 40 mg/Tag × 2 Wochen erhöhen ARIMIMED 1 0,5 mg EOD für E2-Spiegel-Management; Tamoxifen + AI-Kombination bei akuter Gynäkomastie; Hinweis: AI senkt Tamoxifen-Spiegel – Dosis entsprechend anpassen Testosteron-, Methandienon-, Boldenon-Zyklen mit E2-Gynäkomastie-Risiko Gesamte Zyklusdauer
On-Cycle Oxymetholon-Gynäkomastie 20 mg/Tag ab Woche 1 des Oxymetholon-Einsatzes; AI nicht erforderlich für Oxymetholon-ERα-Wirkung (AI für gleichzeitige Testosteron-Aromatisierung separat) Keine AI für Oxymetholon-Gynäkomastie nötig; Tamoxifen allein ausreichend gegen Oxymetholon-ERα-Aktivierung; bei gleichzeitigem Testosteron: ARIMIMED 1 separat für Testosteron-E2 ANADROMED 50 (Oxymetholon) Deus Medical-Zyklen Gesamte Oxymetholon-Dauer (max. 6 Wochen)

4 klinische Wirkprofile von NOLVAMED 20 (Tamoxifen)

1. PCT-Primärsubstanz: Testosteron-Normalisierung in 4–8 Wochen nach AAS-Zyklus

Tamoxifen ist die am häufigsten eingesetzte PCT-Substanz in der AAS-Praxis – mit der stärksten Datenlage für HPG-Achsen-Reaktivierung bei Männern. Die Schlüsselstudie: Tamoxifen 10–20 mg/Tag bei Männern mit hypogonadotropem Hypogonadismus → LH +50–150 %, FSH +60–120 %, Testosteron +100–200 % innerhalb von 3–6 Wochen (Soca et al., 2013). In der PCT-Praxis: nach 12-wöchigem Testosteron-Enantat 500 mg/Woche-Zyklus → endogenes Testosteron bei 30–80 ng/dl (praktisch kastrationsniveau); Tamoxifen 40/40/20/20 mg-PCT → Testosteron bei 300–600 ng/dl nach 4 Wochen bei der Mehrzahl der Anwender; Testosteronspiegel >400 ng/dl in der Regel nach 6–10 Wochen nach kurzem Zyklus, nach 12–20 Wochen nach langen Multi-Compound-Zyklen.

2. Gynäkomastie-Prävention und -Behandlung on-cycle: direkter ERα-Schutz im Brustgewebe

Tamoxifen ist der pharmakologische Goldstandard für die Gynäkomastie-Prävention bei AAS-Nutzern. Im Unterschied zu AI (Anastrozol, Letrozol), die E2 senken und damit indirekt Gynäkomastie reduzieren, wirkt Tamoxifen direkt am ERα im Brustdrüsenepithel → blockiert jede ERα-vermittelte Proliferation, unabhängig vom Liganden. Klinische Gynäkomastie-Rückbildung: frühe pubertiöre Gynäkomastie (Analogon zu AAS-induzierter Frühgynäkomastie) → Tamoxifen 20 mg/Tag × 6 Monate → vollständige Rückbildung in 80–90 % der Fälle (Derman, 1993). AAS-Gynäkomastie-Rückbildung bei frühzeitiger Intervention (fibröse Umwandlung noch nicht eingetreten): Tamoxifen 40 mg/Tag × 4–8 Wochen → Volumenreduktion in ~70 % der Fälle. Bei fortgeschrittener fibröser Gynäkomastie: chirurgische Intervention erforderlich (Tamoxifen nicht mehr ausreichend).

3. HDL-C-Erholung post-cycle: ERα-Agonismus in Leber → apolipoprotein A-1↑

AAS-Zyklen – besonders mit Stanozolol, Trenbolon, Oxandrolon – senken HDL-C um 25–55 % während des Zyklus. In der PCT: Tamoxifen’s ERα-Agonismus in Hepatozyten → ApoA-1-Transkription↑ → HDL-C-Wiederanstieg. In direktem Vergleich mit AI: Anastrozol in der PCT → E2↓ → hepatisches ERα weniger aktiviert → HDL-C-Erholung verlangsamt. Tamoxifen ist in dieser Hinsicht dem AI-gestützten PCT deutlich überlegen: HDL-C-Rückkehr zu Baselinewerten ~4 Wochen schneller mit Tamoxifen als ohne Tamoxifen post-cycle. Empfehlung: Lipidprofil-Bluttest 4 Wochen nach PCT-Start → HDL-C-Trend als Marker für Tamoxifen-Wirksamkeit.

4. Knochendichteerhalt post-cycle: ERα-Agonismus in Osteoblasten

Langzeit-AAS-Nutzung (besonders Trenbolon, Nandrolon-only ohne ausreichend Testosteron) kann die Knochendichte durch Suppression endogener Testosteron- und Estradiol-Spiegel beeinträchtigen. Tamoxifen’s ERα-Agonismus in Osteoblasten → Osteoprotegerin (OPG)↑ → RANKL/RANK-Signalweg↓ → Osteoklasten-Aktivität↓ → Knochensabbau gebremst. Bei PCT nach langen Zyklen (>20 Wochen) oder mehrjähriger AAS-Nutzung: Tamoxifen-PCT schützt die Knochendichte während der hormonellen Erholungsphase partiell. Dieser Effekt ist in der kurzfristigen (4–6 Wochen) PCT weniger relevant, gewinnt aber bei längerer SERM-Therapie (off-cycle TRT-Pausenphasen, mehrmonatige Erholung) an Bedeutung.

Häufig gestellte Fragen zu NOLVAMED 20 (Tamoxifen)

Warum ist Tamoxifen + Clomiphen in der PCT synergistischer als jede Substanz allein?

Tamoxifen und Clomiphen haben unterschiedliche Hauptwirkungsorte: Tamoxifen wirkt primär als ERα-Antagonist in der Hypophyse (LH-Sekretion↑) und im Brustgewebe (Gynäkomastie-Schutz); Clomiphen wirkt primär als ERα-Antagonist im Hypothalamus (GnRH-Pulsfrequenz↑ → stärkerer LH-Impuls-Generator); die Kombination aktiviert die HPG-Achse an 2 Stellen gleichzeitig: Hypothalamus (Clomiphen) + Hypophyse (Tamoxifen) → synergistischer LH/FSH-Anstieg; in der Praxis: Testosteron nach 4 Wochen Kombinationstherapie ~30–50 % höher als mit einer Substanz allein; außerdem bietet Tamoxifen den Gynäkomastie-Schutz, den Clomiphen nicht zuverlässig liefert (Clomiphen-Zuiclomiphen-Isomer hat schwache ERα-agonistische Aktivität im Brustgewebe); Standard-Kombination: CLOMIMED 50 (Clomifencitrat) 50–100 mg/Tag + NOLVAMED 20 (Tamoxifen) 20–40 mg/Tag × 4 Wochen.

Wann sollte Tamoxifen in der PCT durch Enclomiphen ersetzt oder ergänzt werden?

3 Situationen, in denen Enclomiphen gegenüber Tamoxifen bevorzugt wird oder ergänzend eingesetzt werden sollte: (1) Verdacht auf CYP2D6-Poor-Metabolizer-Status: Tamoxifen nach 2–3 Wochen PCT ohne messbaren Testosteron-Anstieg oder LH-Anstieg → Tamoxifen wird nicht zu 4-OHT konvertiert → Wechsel zu ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) 25 mg/Tag (CYP2D6-unabhängig); (2) Bei gleichzeitiger CYP2D6-inhibierender Medikation (Fluoxetin, Paroxetin): Enclomiphen vermeidet die metabolische Interaktion; (3) Bei PCT nach Very-Heavy-Cycles (>20 Wochen, Multi-Compound): Enclomiphen 25 mg/Tag + Tamoxifen 20 mg/Tag ist pharmakologisch komplementär – Enclomiphen für maximalen LH-Stimulus im Hypothalamus, Tamoxifen für Hypophysen-Direktwirkung + Gynäkomastie-Schutz.

Wie erkenne ich, ob meine PCT mit Tamoxifen erfolgreich ist, ohne Bluttests?

5 klinische Indikatoren einer erfolgreichen PCT mit Tamoxifen – erkennbar ohne Bluttest: (1) Libido-Rückkehr: endogenes Testosteron >200 ng/dl → erste Libido-Verbesserung; >350 ng/dl → normale Libido; tritt typisch Woche 2–3 auf; (2) Morgendliche Erektionen kehren zurück: verlässlicher Marker für Testosteron >250–300 ng/dl; Woche 2–4 bei gutem PCT-Ansprechen; (3) Energie und Stimmung: deutlich verbesserte Energie, kein anhaltende Post-Cycle-Depression → Testosteron >300 ng/dl; (4) Hodenvolumen: Hoden waren während Zyklus geschrumpft; messbar spürbares Größenwachstum ab Woche 2 PCT = LH wirkt; (5) Körperfettverteilung: erste subkutane Wassereinlagerungen Post-Cycle gehen zurück wenn Testosteron → E2-Balance sich normalisiert; fehlende Verbesserung nach 3–4 Wochen PCT = Bluttest zwingend erforderlich.

Kann Tamoxifen on-cycle durchgehend eingenommen werden und gibt es Risiken bei Langzeitanwendung?

Tamoxifen 20 mg/Tag during Zyklus zur Gynäkomastie-Prävention ist pharmakologisch sicher für die typische AAS-Zyklus-Dauer von 8–16 Wochen; Hauptrisiken der Tamoxifen-Langzeitanwendung sind bei diesen Zeiträumen minimal: Retinopathie-Risiko entsteht primär bei >40 mg/Tag × >6 Monate kontinuierlich – bei 20 mg/Tag × 12–16 Wochen: statistisch sehr geringes Risiko; bei Sehveränderungen (Unschärfe, Farbwahrnehmung) jedoch: sofortiger Abbruch; Uteruseffekte (ERα-Agonist) sind bei Männern irrelevant; potenzielles Problem: Tamoxifen senkt IGF-1-Spiegel (hepatischer ERα-Agonismus hemmt GH-induzierte hepatische IGF-1-Synthese) – bei Zyklen mit Wachstumshormon (Deustropin 4/12 Deus Medical) oder GHRP/GHRH-Peptiden (Ipamorelin Deus Medical) kann Tamoxifen on-cycle die IGF-1-Wirkung dämpfen; in diesem Fall: Exemestan (Aromasin) als alternativer on-cycle Östrogenblocker bevorzugen, der ERα als Steroidal-AI nicht direkt agonisiert.

Weiterführende Ressourcen zu PCT, SERM-Protokollen und Hormonmanagement

NOLVAMED 20 gehört zur Kategorie Nolvadex (Tamoxifen) im PCT – Nach der Steroidkur-Sortiment. Kombinations-PCT-Partner: CLOMIMED 50 (Clomifencitrat) Deus Medical. Alternative/Ergänzung bei CYP2D6-Problemen: ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical. Hoden-Priming vor PCT: HCG 5000 SuperHuman Pharma. On-cycle AI (Testosteron-Aromatisierung): ARIMIMED 1 (Anastrozol) Deus Medical. On-cycle AI (maximale E2-Kontrolle): FEMAMED 2,5 (Letrozol) Deus Medical. Oxymetholon-Gynäkomastie-Prävention: NOLVAMED 20 erste Wahl – mehr unter ANADROMED 50 (Oxymetholon) Deus Medical. Prolaktin-Management (Trenbolon/Nandrolon-Zyklen): CABERMED 0,5 (Cabergolin) Deus Medical – Tamoxifen ist bei Prolaktin-Gynäkomastie wirkungslos; Cabergolin ist erste Wahl.

11 Rezensionen für NOLVAMED 20 (Tamoxifen) DeusMedical 50 Tabletten (20mg/tab)

Kundenbilder

Bild #1 von Volkan
Bild #1 von Volkan

Volkan

Ich hatte das Tamoxifen von der Marke Deus Medical bestellt, habe aber die Marke Driada Medical erhalten. Ich hoffe mal die ist genau so gut wie Deus Medical. Die Ware habe ich relativ schnell und ohne Probleme erhalten.

Bild #1 von Volkan
1-5 von 11 Rezensionen
  1. A

    Alles Gut!все вовремя

  2. A
  3. S

    Hätte nicht gedacht das die Seite real ist aber es funktioniert wirklich echt top werde weiter hier bestellen

  4. M

    🎇 Wunderbar 🙃

  5. G

    Leider kam die Lieferung bis her noch nicht an. Ich warte seit ca 4 Wochen.

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