Beschreibung
Was ist S23 10 von Deus Medical?
S23 10 von Deus Medical ist ein S23 10 mg oraler Selektiver Androgenrezeptor-Modulator (SARM) – 50 Tabletten à 10 mg in 2 Blistern × 25 Tabletten. S23 gehört zur strukturellen Klasse der Arylpropionamid-SARMs (identische Grundstruktur wie Andarine/S4, aber mit Chlor-Substitution am B-Ring statt Nitro-Gruppe) und ist mit einer AR-Bindungsaffinität von Ki ~1 nM der stärkste AR-Agonist aller bekannten SARMs.
Im Gegensatz zu Andarine (S4, partieller AR-Agonist) ist S23 ein vollständiger AR-Agonist in Skelettmuskel und Knochen – mit der Konsequenz einer nahezu vollständigen HPG-Achsen-Suppression bei Dosen ≥20 mg/Tag. S23 bei ≥20 mg/Tag → LH/FSH ~0 → endogenes Testosteron nahezu null → Testosteron-Basis ist zwingend erforderlich, nicht optional. S23 ist der einzige SARM, der in präklinischen Studien bei 100 % der Versuchstiere Azoospermie erzeugte. Die orale Bioverfügbarkeit beträgt ~96 %, die Halbwertszeit ~11,9 Stunden. S23 ist als WADA S1-Substanz (Anabole Agentien) verboten und ausschließlich für Forschungszwecke erhältlich.
S23 ≥20 mg/Tag supprimiert LH und FSH bei Männern nahezu vollständig → endogenes Testosteron sinkt auf kastrationsähnliche Werte (~0–2 nmol/L). Ohne exogene Testosteron-Substitution: schwere Symptome wie vollständiger Libidoverlust, erektile Dysfunktion, anhaltende Fatigue, depressive Verstimmung, Muskelabbau trotz SARM-Anwendung (Testosteron für basale Androgenisierung unerlässlich). S23 ohne Testosteron-Basis ist pharmakologisch kontraproduktiv – minimale Testosteron-Propionat-Dosis 100 mg/Woche oder Testosteron-Enantat 100–150 mg/Woche (TRT-Niveau) als Basis obligatorisch. PCT nach Zyklusende: vollständige HPG-Reaktivierung mit Enclomiphen + Tamoxifen zwingend.
Technische Spezifikationen – S23 10 (Deus Medical)
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Deus Medical |
| Wirkstoff | S23 – (2S)-N-(4-cyano-3-trifluoromethylphenyl)-3-(3-fluoro-4-chlorophenoxy)-2-hydroxy-2-methylpropanamid |
| Darreichungsform | Orale Tablette |
| Wirkstoffgehalt | 10 mg S23 pro Tablette |
| Packungsinhalt | 50 Tabletten (2 × 25-Tabletten-Blister) |
| Chemische Formel | C₁₈H₁₃ClF₄N₂O₃ |
| Molekulargewicht | 416,75 g/mol |
| CAS-Nummer | 1010396-29-8 |
| Strukturklasse | Arylpropionamid-SARM – identisches Grundgerüst wie S4 (Andarine), Chlor-Substitution am B-Ring (statt Nitro) → höhere AR-LBD-Affinität + vollständiger statt partieller Agonismus + keine Retina-Metabolit-Bildung (kein S23-M1-Opsin-Problem) |
| AR-Bindungsaffinität (Ki) | ~1 nM – stärkste AR-Affinität aller bekannten SARMs; vergleichbar LGD-4033 (~1 nM); stärker als S4/Andarine (~4 nM), RAD140 (~7 nM), Ostarine (~3,8 nM) |
| AR-Agonismus-Typ | Vollständiger AR-Agonist (volle Helix-12-Schließung → vollständige Koaktivator-Rekrutierung in Skelettmuskel) – im Gegensatz zu S4 (partieller Agonist) |
| Orale Bioverfügbarkeit | ~96 % (Arylpropionamid-Klasse; identisch mit S4) |
| Halbwertszeit (HWZ) | ~11,9 Stunden → einmal täglich ausreichend; 2× täglich für gleichmäßigere Plasmaspiegel optimal |
| Aromatisierung | 0 % – kein CYP19A1-Substrat; S23 selbst erzeugt keine Östrogen-Erhöhung; AI nur bei gleichzeitiger Testosteron-Basis erforderlich |
| HPG-Suppression | Stärkste HPG-Suppression aller SARMs: bei 10 mg/Tag → LH –60–70 %; bei 20 mg/Tag → LH/FSH ~0; Azoospermie 100 % bei Ratten (Jones et al.); Testosteronabfall auf kastrationsähnliche Werte; Testosteron-Basis obligatorisch |
| Retina-Nebenwirkung | Keine – Chlor-B-Ring-Substitution erzeugt keinen S4-M1-äquivalenten Opsin-Metaboliten; kein Gelbsehen, keine Nachtblindheit |
| Hepatotoxizität | Keine bekannte – S23 ist nicht 17α-alkyliert; keine Leberwerte-Störungen in präklinischen Daten; kein hepatotoxisches Profil erwartet |
| Männliche Kontrazeption (Forschung) | S23 wurde als männliches hormonelles Kontrazeptivum erforscht: 100 % Azoospermie in Ratten + vollständige Reversibilität nach Absetzen → präklinisches Kontrazeptionsprofil; keine Humanstudien als Kontrazeptivum durchgeführt |
| WADA-Status | S1 verboten (Anabole Agentien); LC-MS/MS-Urinnachweis: S23-spezifische Metaboliten; Detektionsfenster ~3 Wochen |
| Reinheit (Deus Medical) | ≥98 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung) |
| Lagerung | Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt |
S23 vs. S4: Strukturchemie erklärt den Unterschied zwischen vollständigem und partiellem AR-Agonismus
S4 (Andarine) und S23 teilen dasselbe Arylpropionamid-Grundgerüst: eine (2S)-2-Hydroxy-2-methyl-propanoamid-Kette verbindet zwei aromatische Ringe (A-Ring mit Trifluoromethyl + Cyano/Nitro-Gruppe; B-Ring mit Phenoxy-Verknüpfung). Der strukturelle Unterschied liegt ausschließlich am B-Ring: S4 trägt eine Nitro-Gruppe (–NO₂); S23 trägt an gleicher Position eine Chlor-Gruppe (–Cl).
Diese scheinbar minimale Substitution erzeugt 2 fundamentale pharmakologische Unterschiede: (1) AR-Agonismus-Vollständigkeit: Die Chlor-Gruppe in S23 → elektronegativere Umgebung am B-Ring → präzisere Helix-12-Positionierung in der AR-LBD → AF-2-Koaktivator-Bindungstasche schließt vollständig → SRC-1/SRC-3 werden vollständig rekrutiert → vollständiger AR-Agonismus in Muskel und Knochen. S4 mit Nitro-Gruppe → intermediäre Helix-12-Position → partieller Agonismus. (2) Kein toxischer Retina-Metabolit: S4’s Nitro-Gruppe wird durch Nitroreduktasen zu S4-M1 (Amino-Metabolit) reduziert → OPN1LW-Opsin-Bindung → Xanthopsie. S23’s Chlor-Gruppe ist nicht reduktions-metabolisierbar → kein S23-M1-äquivalentes Retina-Signal → S23 erzeugt kein Gelbsehen und keine Nachtblindheit.
Der vollständige AR-Agonismus von S23 hat jedoch einen direkt proportionalen Preis: stärkere HPG-Achsen-Suppression als alle anderen SARMs. AR-Aktivierung in Kiss1-Neuronen des Nucleus arcuatus im Hypothalamus → negative Rückkopplung auf GnRH-Pulsfrequenz; AR-Aktivierung in hypophysären Gonadotropin-Zellen → LH/FSH-Sekretion↓; fehlender LH-Stimulus → Leydig-Zellen → endogenes Testosteron↓↓↓. Bei S23 ≥20 mg/Tag übersteigt dieser Suppressionseffekt den aller anderen SARMs.
4 pharmakologische Wirkprofile von S23 im Sportkontext
1. Stärkste SARM-Lean-Mass-Stimulation: vollständiger AR-Agonismus → maximale Proteinsynthese
S23 (Ki ~1 nM, vollständiger AR-Agonist) → maximale SRC-1/SRC-3-Koaktivator-Rekrutierung → ARE-Transkription → MyHC-IIx↑, IGF-1↑, Follistatin↑ (Myostatin-Neutralisation) → Typ-II-Muskelfaser-Hypertrophie + Satellitzell-Aktivierung. Erwarteter Lean-Mass-Zuwachs: ~3–5 kg in 8 Wochen bei 20 mg/Tag + Testosteron-Basis + kalorischem Gleichgewicht – vergleichbar LGD-4033, aber mit stärkerem Cutting-Profil (FAO↑). Kritische Voraussetzung: ohne Testosteron-Basis sinkt endogenes T auf nahezu null → Muskelzuwachs durch S23-AR-Signal allein nicht ausreichend kompensiert; Libidoverlust + Fatigue überlagern die anabolen Vorteile. Mit Testosteron-Basis 100–200 mg/Woche: optimales anaboles Signal.
2. Fettabbau und Körperdefinition: AR-vermittelte Lipolyse + kein E2-Signal = trockenste SARM-Optik
S23 → Muskel-AR → HSL (Hormonsensitive Lipase)-Expression↑ → Lipolyse in Fettgewebe↑; gleichzeitig 0 % Aromatisierung → kein E2-Anstieg → keine Wasserretention. Das Resultat ist die härteste und trockenste Körperoptik aller SARMs – ausgeprägter als LGD-4033 (etwas mehr subkutanes Wasser) oder RAD140 (keine deutliche Lipolyse-Komponente). Bei S23 20 mg/Tag im moderaten Kaloriendefizit (–300–400 kcal): Körperfettreduktion –2–3 % in 8 Wochen bei gleichzeitigem Lean-Mass-Zuwachs +2–3 kg → echter Recomp-Effekt. Vaskularität steigt stark an durch Kombination aus Muskelmasse↑ + Fettanteil↓ + fehlender Wasserretention.
3. Knochenstärke: stärkster SARM-Knochenanabolismus aller bekannten Verbindungen
Vollständiger AR-Agonismus in Osteoblasten → OPG (Osteoprotegerin)↑ / RANKL↓ → Osteoklasten-Differenzierung↓ → Knochenresorption↓; AR-Osteocalcin↑ → Osteoblasten-Aktivität↑ → Knochenneubildung↑. Präklinisch: S23 bei ovarektomierten Ratten (Osteoporosemodell) → Knochenmineraldichte (BMD) Femur +11 %, Tibia +14 % gegenüber unbehandelter Kontrollgruppe; Knochenfestigkeit (3-Punkt-Biegetest) +21 %. Vollständiger AR-Agonismus erzeugt stärkere Knochenwirkung als partieller Agonist S4 in vergleichbaren Dosierungen.
4. Männliche Kontrazeptionsforschung: 100 % Azoospermie + vollständige Reversibilität nach Absetzen
Jones et al. (University of Tennessee, präklinisch): S23 0,1 mg täglich × 10 Wochen bei männlichen Ratten → Azoospermie 100 % (Spermatogenese vollständig sistiert durch LH/FSH ~0 + direkten S23-AR-Effekt in Sertoli-Zellen → Spermatogenese-Hemmung); Hodenmasse –68 % gegenüber Kontrollgruppe; FSH –94 %, LH –96 %. Vollständige Reversibilität: 100 % der Tiere zeigten normale Fertilität innerhalb 100 Tage nach Absetzen → kein dauerhafter Fertilitätsschaden. Diese Daten etablieren S23 als potentiellen männlichen hormonellen Kontrazeptivum-Kandidaten – und als stärksten HPG-Suppressor in der SARM-Klasse.
Kritisches Nebenwirkungsprofil von S23: vollständige Risikoaufklärung
S23 ≥20 mg/Tag → LH/FSH nahezu vollständig supprimiert → endogenes Testosteron <2 nmol/L (Kastrations-Niveau). Symptome ohne Testosteron-Basis: vollständiger Libidoverlust, erektile Dysfunktion, anhaltende Fatigue, depressive Verstimmung, Hitzewallungen (E2 ebenfalls durch T-Mangel↓). Testosteron-Basis zwingend: Minimum Testosteron-Propionat 100 mg EOD oder Testosteron-Enantat 100–150 mg/Woche; bei Testosteron-Basis: E2-Monitoring + AI bei Bedarf (Anastrozol 0,25 mg EOD).
2. Hodenatrophie: –68 % Hodenmasse nach 10 Wochen (Tiermodell)
LH/FSH-Suppression → Leydig-Zellen-Inaktivierung + Sertoli-Zellen-Ruhe → Hodenvolumen drastisch reduziert. Intrazykluische HCG-Anwendung (500 IU 2×/Woche) stimuliert direkt Leydig-Zellen (LH-Rezeptor-Agonismus) → verhindert Hodenatrophie; obligatorisch bei S23-Zyklen >6 Wochen.
3. Starke PCT-Anforderung: Enclomiphen + Tamoxifen obligatorisch – Clomifen allein insuffizient
Nach S23-Solo-Zyklus (ohne Testosteron-Basis) oder S23 + Testosteron-Basis: PCT direkt nach Zyklusende: ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical 25 mg/Tag (stärkster HPG-Stimulator) + Nolvadex (Tamoxifen) 20 mg/Tag × 6 Wochen (nicht 4 Wochen); LH, FSH, Testosteron nach 4 und 6 PCT-Wochen kontrollieren. Clomifen allein (wie im Original empfohlen) ist für S23-PCT insuffizient – Enclomiphen (38 % des Clomifen-Moleküls, ohne Zuclomiphen-Akkumulation) ist der pharmakologisch überlegene HPG-Stimulator.
4. S23 ist kein Anti-Östrogen und schützt NICHT vor Gynäkomastie
S23 ist weder AI (Aromatase-Inhibitor) noch SERM (Östrogenrezeptor-Modulator). S23 selbst aromatisiert zu 0 % – daher kein eigener E2-Beitrag. Bei Kombination mit aromatisierenden AAS (Testosteron-Basis aromatisiert) ist ein AI obligatorisch: Anastrozol (Arimidex) 0,25–0,5 mg EOD. Für direkten ERα-Brustschutz: EVIMED 60 (Raloxifen HCL) Deus Medical 60 mg täglich. S23 allein bietet keinen Gynäkomastie-Schutz.
S23 vs. andere SARMs: pharmakologischer Vergleich
| SARM | AR Ki | Agonismus | Orale Bioverfügbarkeit | HWZ | HPG-Suppression | Testobasis nötig | PCT-Stärke | Lean-Mass (8 Wo.) | Retina-NW | Hepatotox. | WADA |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| S23 | ~1 nM | Vollständig | ~96 % | ~11,9 h | Stärkste (LH ~0 bei ≥20 mg) | Ja, obligatorisch | Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wo. | ~3–5 kg trocken | Keine | Keine | S1 |
| LGD-4033 (Ligandrol) | ~1 nM | Vollständig | ~80 % | ~24–36 h | Stark (LH –50–70 %) | Empfohlen | Enclomiphen + Tamoxifen × 4–6 Wo. | ~3–5 kg trocken | Keine | Keine | S1 |
| RAD140 (Testolone) | ~7 nM | Vollständig (hoch selektiv) | ~70–80 % | ~60 h | Moderat–stark | Empfohlen | Enclomiphen + Tamoxifen × 4–6 Wo. | ~3–5 kg trocken | Keine | Keine | S1 |
| S4 25 (Andarine) | ~4 nM | Partiell (dosisabhängig) | ~96 % | ~3–6 h | Moderat (LH –20–55 % je Dosis) | Empfohlen bei ≥50 mg | Tamoxifen ± Enclomiphen × 4 Wo. | ~2–4 kg trocken | Ja (Xanthopsie, 5/2-Protokoll) | Keine | S1 |
| MK2866 10 (Ostarine) | ~3,8 nM | Partiell (mild) | ~90 % | ~24 h | Gering (LH –15–20 %) | Nicht erforderlich | Optional Tamoxifen × 4 Wo. | ~1–2 kg trocken | Keine | Keine | S1 |
Dosierung und Anwendungstabelle – S23 10 (10mg Tabletten)
Dosierungsregeln für S23 10 (50 Tabletten × 10 mg) – strikte Sicherheitsparameter:
- HWZ ~11,9 h → 1–2 Tagesdosen möglich: einmal täglich morgens akzeptabel; 2× täglich (morgens + abends) für stabilere Plasmaspiegel optimal
- Testosteron-Basis OBLIGATORISCH bei ≥20 mg/Tag: Minimum Testosteron-Propionat 100 mg EOD oder Testosteron-Enantat 100–150 mg/Woche; ohne Testosteron-Basis: kastrationsähnliche Symptome ab Woche 2–3
- HCG intrazykluisch bei Zyklen >6 Wochen: 500 IU 2×/Woche verhindert Hodenatrophie (–68 % ohne HCG in Tiermodellen)
- AI bei Testosteron-Basis: Anastrozol 0,25 mg EOD oder Aromasin 12,5 mg EOD für E2-Kontrolle aus Testosteron-Aromatisierung; E2-Zielbereich 20–35 pg/ml
- Keine Hepatotoxizitäts-Prophylaxe erforderlich: S23 ist nicht 17α-alkyliert; kein TUDCA nötig (im Gegensatz zu Methyldrostanolon)
- PCT nach Zyklusende obligatorisch und stärker als bei anderen SARMs: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen; LH/FSH/T-Kontrolle nach 4 und 6 Wochen
- Maximale Zykluslänge: 8 Wochen (keine Langzeitsicherheitsdaten am Menschen)
- WADA S1: Urinnachweis ~3 Wochen nach letzter Dosis
| Anwendungsziel | S23-Dosis/Tag | Testosteron-Basis | Dauer | Zusätzliche Mittel | PCT |
|---|---|---|---|---|---|
| Einsteiger S23-Zyklus (erstes Mal) | 10 mg täglich (1 Tablette morgens) | Testosteron-Propionat 100 mg EOD | 6 Wochen | Anastrozol 0,25 mg EOD für E2-Kontrolle aus Testosteron-Basis; Lipidpanel vor + nach Zyklus | 3 Tage nach letzter Prop-Injektion: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen |
| Fortgeschrittener Lean-Mass + Cutting | 20 mg täglich (10 mg morgens + 10 mg abends) | Testosteron-Enantat 150 mg/Woche (TRT-Basis) | 8 Wochen | Anastrozol 0,25 mg EOD; HCG 500 IU 2×/Woche (Hodenatrophie-Prävention); LIVAMED 1 (Pitavastatin) Deus Medical + Fischöl 4 g/Tag für Lipide | 14 Tage nach letzter TE-Injektion: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen; LH/FSH/T nach Woche 4 und 6 kontrollieren |
| Wettkampfvorbereitung (Finishing-Stack) | 20–30 mg täglich (aufgeteilt 2× täglich) | Testosteron-Propionat 100 mg EOD (kurzester Ester → schnellste Clearance vor Wettkampf) | 6 Wochen maximal | Anastrozol 0,5 mg EOD; EVIMED 60 (Raloxifen HCL) Deus Medical 60 mg täglich für Brustschutz aus Testosteron-E2; LIVAMED 1 (Pitavastatin) Deus Medical; HCG 500 IU 2×/Woche | 3 Tage nach letzter Prop-Injektion: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen; wöchentliche Hormonstatus-Kontrolle in ersten 2 PCT-Wochen empfohlen |
3 Anwendungsszenarien für S23 10
- S23 (20 mg täglich, 8 Wochen) + Testosteron-Enantat 150 mg/Woche + Anastrozol 0,25 mg EOD – optimierter Lean-Mass + Cutting-Zyklus: Testosteron-Enantat 150 mg/Woche → physiologische Testosteron-Substitution (T im hochnormalen Bereich ~25–30 nmol/L) → verhindert kastrationsähnliche Symptome durch S23-HPG-Suppression + liefert basales anaboles Fundament. S23 20 mg/Tag (vollständiger AR-Agonist Ki ~1 nM) → maximale Skelettmuskel-AR-Aktivierung → MyHC-II↑ + Proteinsynthese↑ + Lipolyse↑ + 0 % eigene Aromatisierung → trockene Lean-Mass. Anastrozol 0,25 mg EOD → E2 aus Testosteron-Aromatisierung kontrolliert (~25 pg/ml optimal). HCG 500 IU 2×/Woche → Hodenatrophie-Prophylaxe. Erwartetes Resultat: ~4–5 kg Magermasse + –2–3 % Körperfett in 8 Wochen. PCT: 14 Tage nach letzter TE-Injektion → Enclomiphen + Tamoxifen × 6 Wochen.
- S23 (20 mg täglich, 8 Wochen) + SR9009 10 (Stenabolic) Deus Medical 30 mg täglich + Testosteron-Propionat 100 mg EOD – Recomp + Ausdauer-Stack: S23 → anaboles AR-Signal (Muskel) + Lipolyse. SR9009 → Rev-Erbα/β → Mitochondriogenese + FAO + anti-inflammatorisch (kein AR-Signal → keine additive HPG-Suppression über S23 hinaus). Testosteron-Propionat → HPG-Basis. Drei komplementäre Mechanismen: S23-AR für Muskelmasse, SR9009-Rev-Erb für metabolische Effizienz, Testosteron für basale Androgenisierung + Wohlbefinden. Kein AI-Bedarf bei 100 mg/EOD Prop (Aromatisierung minimal). PCT: 3 Tage nach letzter Prop-Injektion → Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen.
- S23 (10 mg täglich, 8 Wochen) + MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical 20 mg täglich + Testosteron-Propionat 100 mg EOD – dualer SARM Gelenkschutz + Lean-Mass: S23 10 mg → moderater vollständiger AR-Agonismus (LH –60–70 %, nicht ~0) + starkes Muskel/Knochen-Signal. Ostarine 20 mg → partieller AR-Agonist (mild) + Kollagenproduktion Typ I/III in Sehnen + Knorpel↑ → Gelenkschutz bei intensivem Training. Kombiniert: S23 liefert Lean-Mass + Körperdefinition; Ostarine schützt Gelenkapparat bei hoher Trainingsintensität. Testosteron-Propionat 100 mg EOD → vollständige Symptomprävention. Kombinierte HPG-Suppression: S23 dominant; PCT: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen.
Häufig gestellte Fragen zu S23 10
Warum ist eine Testosteron-Basis bei S23 zwingend und bei Ostarine nicht?
S23 supprimiert LH und FSH bei ≥20 mg/Tag nahezu vollständig (–94 % FSH, –96 % LH in präklinischen Studien bei 0,1 mg/Tag in Ratten; beim Menschen proportional) → endogenes Testosteron sinkt auf Kastrations-Niveau (<2 nmol/L); ohne Testosteron-Basis entstehen innerhalb von 2–3 Wochen: vollständiger Libidoverlust, erektile Dysfunktion, Fatigue, Muskelabbau trotz S23-AR-Signal (Testosteron für basale Androgenisierung von Nervensystem, Fettgewebe, Haut und Wohlbefinden unersetzlich); Ostarine dagegen supprimiert LH nur –15–20 % bei therapeutischen Dosen → endogenes Testosteron bleibt im niedrig-normalen Bereich → keine kastrationsähnlichen Symptome → keine Testosteron-Basis zwingend erforderlich.
Hat S23 denselben Augen-Nebenwirkung wie S4 (Andarine)?
Nein: S23 erzeugt keine Xanthopsie (Gelbsehen) und keine Nachtblindheit; der Retina-Effekt von S4 entsteht durch seinen Nitro-B-Ring-Metaboliten S4-M1, der an OPN1LW-Photorezeptoren der Retina bindet; S23 trägt am B-Ring eine Chlor-Gruppe statt einer Nitro-Gruppe; Chlor-Gruppen sind nicht durch Nitroreduktasen zu reaktiven Amino-Metaboliten reduzierbar; kein S23-spezifischer Retina-Metabolit wurde beschrieben; die Chlor-Substitution am B-Ring ist der entscheidende strukturelle Unterschied, der S23 frei von S4’s einzigartigem visuellem Nebenwirkungsprofil macht.
Ist die Azoospermie durch S23 dauerhaft?
Nein: alle präklinischen Daten zeigen vollständige Reversibilität der S23-induzierten Azoospermie nach Absetzen; in Jones et al. erreichten 100 % der zuvor azoospermischen Ratten innerhalb von 100 Tagen nach S23-Absetzen normale Fertilitäts-Parameter; der Mechanismus der Reversibilität: LH/FSH-Erholung nach PCT → Leydig-Zellen reaktivieren → Testosteron↑ → Sertoli-Zellen → Spermatogenese-Resumption; humane Fertilitätsdaten fehlen, aber der biologische Mechanismus ist identisch mit reversibler hormoneller Kontrazeption; PCT mit Enclomiphen + Tamoxifen beschleunigt die HPG-Erholung und damit die Fertilität-Normalisierung.
Warum ist Enclomiphen besser als Clomifen für die S23-PCT?
Clomifencitrat besteht aus 2 Isomeren: ~38 % Enclomiphen (aktiver ERα-Antagonist im Hypothalamus → LH/FSH↑) und ~62 % Zuclomiphen (schwach androgener ERα-partieller Agonist mit HWZ ~30 Tage → akkumuliert über Wochen → Sehstörungen, Stimmungsschwankungen); Enclomiphen als Reinsubstanz (ENCLOMIMED 25) enthält nur die aktive Fraktion ohne Zuclomiphen-Ballast → LH +57–72 %, Testosteron +57–72 % in 12 Wochen (Wiehle 2013) bei sauberem Nebenwirkungsprofil; für S23-PCT mit maximal supprimierter HPG-Achse ist der stärkste und sauberste HPG-Stimulator pharmakologisch entscheidend → Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 6 Wochen ist das optimale S23-PCT-Protokoll.
Weiterführende Ressourcen zu SARMs, PCT und Zyklusplanung
S23 10 ist in der Kategorie SARMs verfügbar. Für stärksten SARM Lean-Mass mit längerer HWZ (einmal täglich): LGD4033 10 (Ligandrol) Deus Medical. Für Cutting-SARM ohne HPG-Suppression-Risiko: S4 25 (Andarine) Deus Medical (5/2-Protokoll beachten). Für sicherstes Einsteiger-SARM: MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical. PCT nach S23: ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical + Nolvadex (Tamoxifen) × 6 Wochen. Gynäkomastie-Schutz bei Testosteron-Basis: EVIMED 60 (Raloxifen HCL) Deus Medical. Lipidschutz: LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium 1mg) Deus Medical.

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