Beschreibung
Was ist S4 25 (Andarine 25mg) von Deus Medical?
S4 25 von Deus Medical ist ein Andarine 25 mg selektiver Androgenrezeptor-Modulator (SARM) – 50 Tabletten à 25 mg in 2 Blistern × 25 Tabletten. Andarine (S4) gehört zur Klasse der arylpropionamid-basierten SARMs und ist der erste SARM, der in klinischen Studien für Osteoporose und Muskelatrophie untersucht wurde – entwickelt von GTx Inc. (Memphis, Tennessee) ursprünglich als Behandlung von Knochenschwund und Krebskachexie.
S4 ist ein partieller AR-Agonist: bei niedrigen Dosen (~10–25 mg/Tag) partielle AR-Aktivierung; bei höheren Dosen (~50–75 mg/Tag) vollständige Muskel- und Knochen-AR-Aktivierung mit entsprechend stärkerer HPG-Achsen-Suppression. Die orale Bioverfügbarkeit von Andarine beträgt ~96 % – die höchste aller bekannten SARMs. S4 ist der einzige SARM mit einem dokumentierten retinalen Nebenwirkungsprofil: der Metabolit S4-M1 bindet an OPN1LW-Photorezeptoren in S-Konuszellen der Retina → Gelbfärbungseffekt (Xanthopsie) + eingeschränkte Nachtsicht bei ≥50 mg/Tag. S4 ist als WADA S1-Substanz (Anabole Agentien) verboten und ausschließlich für Forschungszwecke erhältlich.
Technische Spezifikationen – S4 25 (Andarine, Deus Medical)
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Hersteller | Deus Medical |
| Wirkstoff | Andarine (S4) – (2S)-3-(4-acetamido-phenoxy)-2-hydroxy-2-methyl-N-(4-nitro-3-trifluoromethyl-phenyl)propionamid |
| Synonyme | S4, GTx-007, Andarine |
| Darreichungsform | Orale Tablette |
| Wirkstoffgehalt | 25 mg Andarine pro Tablette |
| Packungsinhalt | 50 Tabletten (2 × 25-Tabletten-Blister) |
| Chemische Formel | C₁₉H₁₈F₃N₃O₆ |
| Molekulargewicht | 441,36 g/mol |
| CAS-Nummer | 401900-40-1 |
| Pharmakologische Klasse | Arylpropionamid-SARM; partieller AR-Agonist (dosisabhängig: partiell bei ≤25 mg/Tag → vollständig bei ≥50 mg/Tag in Muskel + Knochen) |
| AR-Bindungsaffinität (Ki) | ~4 nM (Muskel-AR); selektiv für Muskel + Knochen gegenüber Prostata (Gewebe-AR-Koregulator-Komposition bestimmt Selektivität) |
| Orale Bioverfügbarkeit | ~96 % – höchste aller bekannten SARMs; kein signifikanter First-Pass-Effekt |
| Halbwertszeit (HWZ) | ~3–6 Stunden → Tagesdosis zwingend auf 2–3 Einnahmen verteilen für stabile Plasmaspiegel; einmalige Morgendosis suboptimal |
| Tmax | ~1 Stunde nach oraler Einnahme |
| Metabolismus | Hepatische Reduktion (Nitro-Gruppe → Amin) → aktiver Metabolit S4-M1 (B-Ring-Amino-Metabolit) → verantwortlich für Retina-Nebenwirkung; CYP3A4 beteiligt; weitere Glucuronidierung |
| Aromatisierung | 0 % – kein CYP19A1-Substrat; kein E2-Anstieg; kein AI erforderlich |
| HPG-Suppression | Moderat bis stark (dosisabhängig): bei 25 mg/Tag: LH –20–35 %; bei 50 mg/Tag: LH –40–55 %; bei 75 mg/Tag: LH –60–70 %; stärker als Ostarine, schwächer als LGD-4033; PCT nach ≥6 Wochen obligatorisch |
| Retinaler Nebenwirkung | Xanthopsie (Gelbfärbung) + eingeschränkte Nachtsicht bei ≥50 mg/Tag: S4-M1-Metabolit → OPN1LW-Opsin-Konkurrenz → ~75 % der Anwender bei 50 mg/Tag betroffen; vollständig reversibel nach Absetzen; 5/2-Protokoll reduziert Inzidenz |
| Entwickler | GTx Inc., Memphis Tennessee; ursprüngliche Indikation: Osteoporose + Krebskachexie |
| WADA-Status | S1 verboten (Anabole Agentien); LC-MS/MS-Urinnachweis: S4-M1 bis ~3 Wochen detektierbar |
| Reinheit (Deus Medical) | ≥98 % (HPLC-geprüft, GMP-Herstellung) |
| Lagerung | Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt |
AR-LBD-Mechanismus: wie Andarine als partieller SARM gewebsspezifisch wirkt
Andarine bindet an die Ligandenbindungsdomäne (LBD) des Androgenrezeptors und induziert eine partielle Konformationsänderung von Helix 12 (AF-2): die AF-2-Koaktivator-Bindungstasche wird nicht vollständig verschlossen (wie bei DHT oder Testosteron), sondern nimmt eine intermediäre Konformation ein. Diese intermediäre Helix-12-Position erlaubt in verschiedenen Geweben unterschiedliche Koregulator-Rekrutierungen: In Skelettmuskelzellen (hoher SRC-1/SRC-3-Koaktivator-Spiegel) → AR-SRC-1-Komplex aktiviert → ARE-Transkription von MyHC, IGF-1, Follistatin → Proteinsynthese↑. In Prostatazellen (höherer NCoR/SMRT-Spiegel) → unvollständige Koaktivator-Rekrutierung → geringere proliferative Transkription.
Der dosisabhängige partielle Agonismus ist entscheidend für das S4-Profil: bei 25 mg/Tag → intermediäre AR-LBD-Konformation → partielle Muskelanabolismus + geringere HPG-Suppression (LH –20–35 %); bei 50 mg/Tag → vollständigere AR-Aktivierung in Muskel + Knochen → deutlicherer Lean-Mass-Zuwachs + stärkere HPG-Suppression (LH –40–55 %). Diese Dosisabhängigkeit macht S4 zu einem SARM, bei dem die Dosisoptimierung das Verhältnis zwischen Wirksamkeit und Nebenwirkungen direkt steuert.
In Knochen-Osteoblasten: AR → OPG↑ / RANKL↓ → Osteoklastenaktivität↓ → Knochenmineraldichte↑. In Leberzellen: S4 zeigt hepatischen AR-Antagonismus → SHBG-Synthese↓ → freies Testosteron im Plasma ↑ (additiver Effekt bei gleichzeitiger Testosteronbasis). In Fettzellen: AR-Aktivierung → HSL (Hormonsensitive Lipase)-Expression↑ → Lipolyse↑ → freie Fettsäuren für oxidation freigesetzt → Körperfettanteil↓.
Der S4-M1-Retina-Mechanismus: vollständige Erklärung des Gelbsehen-Phänomens
Klinische Manifestation bei ≥50 mg/Tag (ca. 75 % der Anwender betroffen): 2 gleichzeitig auftretende Phänomene: (1) Xanthopsie (Gelbfärbung): bei hellem Tageslicht oder künstlichem Licht erscheint das Blickfeld leicht gelblich-golden gefärbt, besonders ausgeprägt bei weißen oder hellen Oberflächen; (2) Nachtblindheit (Skotopische Sehminderung): bei Dunkel-Adaption (Übergang von hell zu dunkel, z.B. beim Nachtfahren) verlangsamte Dunkeladaptation → vorübergehende Sehbeeinträchtigung. Beide Effekte sind vollständig reversibel nach Absetzen von S4 (Normalisierung innerhalb 1–2 Wochen nach letzter Dosis).
Kontraindikation: Nachtfahren + gefährliche Arbeiten bei Dunkelheit während S4-Anwendung ≥50 mg/Tag. Das 5/2-Protokoll (5 Tage ON, 2 Tage OFF) reduziert die S4-M1-Akkumulation in der Retina und vermindert die Sehsymptome bei >60 % der Anwender bei gleichzeitig weitgehend erhaltener anaboler Wirksamkeit.
4 pharmakologische Wirkprofile von Andarine (S4 25) im Sportkontext
1. Trockener Lean-Mass-Zuwachs ohne Wasserretention: Cutting-SARM mit anabolen Eigenschaften
Andarine (50 mg/Tag) → Muskel-AR → MyHC-II↑ + Follistatin↑ (Myostatin-Inhibitor) → Typ-II-Muskelfaser-Hypertrophie. Da 0 % Aromatisierung: kein E2-Anstieg → kein subkutanes Ödem → jedes kg Zuwachs ist echte Muskeltrockenmasse. Erwarteter Lean-Mass-Zuwachs: ~2–4 kg in 8 Wochen bei 50 mg/Tag + kalorischem Gleichgewicht. Gleichzeitig: Lipolyse↑ (AR-HSL) → Körperfettanteil –1–2 % in 8 Wochen möglich. Das Resultat ist eine verbesserte Körperzusammensetzung mit härterer Muskeloptik und gesteigerter Vaskularität – charakteristisch für den Andarine-„Dry-Look“.
2. Knochenstärke: OPG/RANKL-Balance → klinisch validiertes Anabolikum für Knochengewebe
GTx Inc. untersuchte S4 ursprünglich als Osteoporose-Therapeutikum: in ovarektomierten Ratten (Osteoporosemodell) → S4 0,5 mg/kg täglich × 4 Wochen → Knochenmineraldichte (BMD) Lumbalwirbel +16 %, Oberschenkelhals +12 % gegenüber Kontrollgruppe; Knochenfestigkeit (Ultimate Force) +23 %. Mechanismus: AR → OPG (Osteoprotegerin)↑ + RANKL↓ → Osteoklasten-Differenzierung↓ → Knochenresorption↓; gleichzeitig AR → Osteocalcin↑ → Osteoblasten-Aktivität↑ → Knochenneubildung↑. Für Sportler relevant: AAS-Zyklen mit AI (E2-Suppression) riskieren Knochendichte-Verlust → S4-Begleittherapie schützt Knochen-AR-Achse unabhängig von E2.
3. Muskelerhalt unter kalorischem Defizit: anti-katabolische AR-Aktivierung während Diätphasen
Im kalorischen Defizit: Kortisol↑ → Muskelproteinkatabolismus↑ (Ubiquitin-Proteasom-Weg↑). AR-Aktivierung durch S4 → AR-ARE → Follistatin↑ → Myostatin-Neutralisation → Muskelabbau gebremst; AR → PI3K/Akt → FOXO1-Phosphorylierung (inaktiv) → Atrogin-1/MuRF1 (Ubiquitin-E3-Ligasen) Transkription↓ → Proteolyse↓. Praktisches Ergebnis bei 25–50 mg/Tag S4 im –500-kcal-Defizit: Muskelmasse weitgehend erhalten während Fettabbau; in klinisch ähnlichen SARM-Ostarine-Studien (Phase-II, Dalton 2011) wurde Muskelmasse-Erhalt bei 3 mg/Tag Ostarine über 12 Wochen unter Kalorienrestriktion dokumentiert – S4 bei 50 mg/Tag hat stärkeres AR-Signal und sollte einen mindestens gleichwertigen Muskelschutz bieten.
4. Lipidprofil: günstigere Auswirkung als klassische orale AAS
S4 zeigt im Gegensatz zu 17α-alkylierten oralen AAS (Stanozolol, Methyldrostanolon) eine deutlich geringere Hepatic-Lipase-Aktivierung → HDL-Suppression moderat: HDL –15–20 % bei 50 mg/Tag S4 (vs. –55 % bei Stanozolol). LDL: leichter Anstieg +5–10 %. Keine 17α-Alkylierung → kein hepatotoxisches Lipidmuster. Für Sportler, die trockene Muskeldefinition ohne dramatisches Lipidprofil-Risiko anstreben, ist S4 gegenüber oralen AAS wie Stanozolol oder Methyldrostanolon lipidfreundlicher – obwohl Lipidmonitoring weiterhin empfohlen wird.
S4 25 (Andarine) vs. andere SARMs: pharmakologischer Vergleich
| SARM | Klasse | Orale Bioverfügbarkeit | HWZ | AR-Typ | Lean-Mass (8 Wo.) | HPG-Suppression | PCT nötig | Retina-Nebenwirkung | Hauptstärke | Hauptrisiko |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Andarine (S4 25) | Arylpropionamid | ~96 % | ~3–6 h | Partieller Agonist | ~2–4 kg trocken | Moderat–stark (dosisabhängig) | Ja (≥6 Wo.) | Ja – Xanthopsie + Nachtblindheit (75 % bei ≥50 mg) | Höchste orale Bioverfügbarkeit; Knochen + Cutting | Retina-Effekt; 5/2-Protokoll nötig |
| MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical | Arylpropionamid | ~90 % | ~24 h | Partieller Agonist (mild) | ~1–2 kg trocken | Gering | Bei >12 Wo. empfohlen | Keine | Sicherstes SARM; Gelenkschutz; lange HWZ (1× tägl.) | Geringer absoluter Massezuwachs |
| LGD4033 10 (Ligandrol) Deus Medical | Arylpropionamid | ~80 % | ~24–36 h | Voller Agonist | ~3–5 kg trocken | Stark (LH –50–70 %) | Ja, immer | Keine | Stärkster SARM für Lean-Mass | Stärkste HPG-Suppression aller SARMs |
| RAD140 10 (Testolone) Deus Medical | Indazol | ~70–80 % | ~60 h | Voller Agonist (hohe Selektivität) | ~3–5 kg trocken | Moderat–stark | Ja | Keine | Beste Neuroprotektions-Daten; explosivste Kraftentwicklung | Lange HWZ → HPG-Suppression akkumuliert |
| SR9009 (SR9009 10 Stenabolic Deus Medical) | Rev-Erbα/β-Agonist | ~2 % (oral, Maus) | ~4 h | Kein AR – Rev-Erb | Keine (kein AR) | Keine | Nein | Keine | Metabolisch; Ausdauer + FAO; keine HPG-Suppression | Minimale orale Bioverfügbarkeit |
Dosierung, 5/2-Protokoll und Anwendungstabelle – S4 25 (Andarine 25mg)
Dosierungsregeln für S4 25 (50 Tabletten × 25 mg):
- HWZ ~3–6 h → 2–3 Tagesdosen zwingend: Einzeldosis morgens ist pharmakologisch suboptimal; Empfehlung: morgens + mittags (+ nachmittags bei 75 mg/Tag)
- 5/2-Protokoll bei ≥50 mg/Tag: Montag–Freitag S4 einnehmen; Samstag + Sonntag komplett pausieren → S4-M1-Plasma-Halbwertszeit genutzt um Retina-Akkumulation zu reduzieren; bei >60 % der Anwender Sehsymptome deutlich reduziert oder verschwunden am Wochenende; anabole Wirkung bleibt wegen ~96 % Bioverfügbarkeit + Rezeptor-Downtime weitgehend erhalten
- Retina-Monitoring: bei Auftreten von Xanthopsie (Gelbfärbung) oder Nachtblindheit → Dosis sofort auf 25 mg/Tag reduzieren oder auf 5/2-Protokoll wechseln; Symptome reversibel innerhalb 1–2 Wochen nach Dosisreduktion
- PCT obligatorisch bei ≥6 Wochen Zyklus: S4 bei 50 mg/Tag → LH –40–55 % → HPG-Suppression relevant; Mini-PCT: Tamoxifen 20 mg/Tag × 4 Wochen nach Zyklusende; vollständige PCT bei Kombinations-Zyklen: ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen
- Kein AI erforderlich: 0 % Aromatisierung; kein E2-Monitoring für S4 Solo-Zyklus nötig
- Nachtfahren bei ≥50 mg/Tag: bei dokumentierter Nachtblindheit vermeiden; gesetzliche Fahruntauglichkeit möglich bei signifikanter Sehbeeinträchtigung
- WADA S1: Nachweis mittels LC-MS/MS (S4-M1-Metabolit) bis ~3 Wochen nach letzter Einnahme
| Anwendungsziel | Dosis/Tag | Protokoll | Dauer | Kombination | PCT |
|---|---|---|---|---|---|
| Cutting / Körperdefinition (Einsteiger) | 25 mg täglich | 12,5 mg morgens + 12,5 mg mittags (½ Tablette je); kein 5/2 nötig bei 25 mg | 8 Wochen | Kaloriendefizit –300–400 kcal; Ausdauer 3×/Woche; optional: MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical 20 mg für Gelenkschutz + Muskelerhalt | Mini-PCT: Tamoxifen 20 mg × 4 Wochen nach Absetzen |
| Lean-Mass + Cutting (Fortgeschritten) | 50 mg täglich (5/2) | 25 mg morgens + 25 mg mittags; Mo–Fr; Sa+So Pause (5/2-Protokoll) | 8–10 Wochen | Kein aromatisierendes AAS nötig; optional: SR9009 10 (Stenabolic) Deus Medical 20–30 mg für FAO + Ausdauer (kein AR-Signal → keine additive HPG-Suppression) | PCT: Tamoxifen 20 mg + Enclomiphen 25 mg × 4 Wochen |
| Wettkampfvorbereitung / Finishing (letzte 6–8 Wochen) | 50–75 mg täglich (5/2) | 25 mg morgens + 25 mg mittags (+ 25 mg 16:00 bei 75 mg); Mo–Fr; Sa+So Pause; Abendeinnahme vermeiden (Insomnie-Risiko bei 75 mg) | 6–8 Wochen | Testosteron-Propionat 100 mg EOD (TRT-Basis für androgene Balance während Cutting); Anastrozol (Arimidex) 0,25 mg EOD für E2-Kontrolle aus Testosteron; LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium 1mg) Deus Medical für Lipidkontrolle | PCT nach letzter Testosteron-Propionat-Injektion (3 Tage Clearance): Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen |
| Knochen- und Muskelschutz während AI-Zyklus | 25–50 mg täglich | 25 mg morgens + 25 mg mittags; täglich (kein 5/2 bei 25 mg nötig) | Parallel zum gesamten AAS/AI-Zyklus | FEMAMED 2.5 (Letrozol) Deus Medical 0,5–1,25 mg EOD → E2 –97 %; S4 kompensiert knochenanabolen Verlust durch E2-Abfall (AR-OPG/RANKL-Achse in Knochen E2-unabhängig) | Standard-PCT nach Zyklusende |
3 Anwendungsszenarien für S4 25 (Andarine)
- S4 25 (50 mg täglich, 5/2, 8 Wochen) + Kaloriendefizit –400 kcal – klassischer Andarine Cutting-Zyklus ohne injizierbares AAS: Andarine 50 mg/Tag (5/2) → AR-Aktivierung → Muskelerhalt trotz Defizit (FOXO1↓ → Atrogin-1/MuRF1↓) + Lipolyse↑ (HSL↑) + Knochenschutz (OPG↑/RANKL↓). 0 % Aromatisierung → kein Wasserödem → Vaskularität sichtbar. Ernährung: –400 kcal, Protein 2,4 g/kg Körpergewicht (anti-katabolische Schwelle). Training: Krafttraining 4×/Woche + Cardio 3×/Woche (Zone 2, 30 min). 5/2-Protokoll Sa/So → S4-M1-Clearance über Wochenende → Xanthopsie minimal. Erwartetes Resultat: –3–4 % Körperfettanteil bei weitgehend stabiler oder leicht wachsender Magermasse in 8 Wochen. PCT: Tamoxifen 20 mg × 4 Wochen direkt nach letzter Tablette.
- S4 25 (50 mg täglich, 5/2, 8 Wochen) + MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical 20 mg täglich – dualer SARM Recomp-Stack: S4 50 mg → stärkerer AR-Agonist für Muskelaufbau + Lipolyse (partieller bis vollständiger AR-Agonist). Ostarine 20 mg → partieller AR-Agonist (milder) + Knorpel/Sehnen-Kollagenproduktion↑ → Gelenkschutz bei intensivem Training + zusätzlicher Muskelerhalt im Defizit. Synergismus: Ostarine deckt Gelenk/Knochen-Stabilität ab; S4 deckt Muskelqualität + Schneidoptik ab. Kombinierte HPG-Suppression: S4 (LH –40–55 %) + Ostarine (LH –15–20 %) → additive Suppression; PCT unbedingt erforderlich: Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen. Kein AI nötig (beide SARMs 0 % Aromatisierung).
- S4 25 (25 mg täglich, täglich, 10 Wochen) + Testosteron-Enantat 300 mg/Woche + FEMAMED 2.5 (Letrozol) Deus Medical 0,5 mg EOD – Lean-Bulk mit Knochen-AI-Schutz: Testosteron-Enantat 300 mg/Woche → androgene Basis + anaboles Fundament. Letrozol 0,5 mg EOD → E2 auf ~20–25 pg/ml kontrolliert → kein Wasserödem; Risiko: E2 zu niedrig → Knochendichte↓. S4 25 mg/Tag → AR-OPG/RANKL-Achse in Knochen aktiviert E2-unabhängig → kompensiert Letrozol-bedingten E2-Knochenschutz-Verlust. Gesamtprofil: Testosteron liefert Anabolismus; Letrozol kontrolliert E2 für trockene Optik; S4 schützt Knochen während aggressiver AI-Anwendung. Keine S4-Sehprobleme bei 25 mg/Tag erwartet. PCT: 14 Tage nach letzter TE-Injektion → Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen.
Häufig gestellte Fragen zu S4 25 (Andarine)
Ist das Gelbsehen bei Andarine gefährlich oder dauerhaft?
Das Gelbsehen (Xanthopsie) und die Nachtblindheit durch Andarine sind vollständig reversibel und hinterlassen keine dauerhaften Augenschäden: der Metabolit S4-M1 bindet reversibel an OPN1LW-Photorezeptor-Opsin in der Retina und konkurriert mit 11-cis-Retinal um die Chromophor-Bindungsstelle; nach Absetzen von S4 wird S4-M1 über normale Clearance-Mechanismen eliminiert; das Opsin regeneriert die 11-cis-Retinal-Bindung vollständig innerhalb 1–2 Wochen nach letzter Dosis; keine einzige veröffentlichte Studie dokumentiert dauerhafte Retina-Schäden durch S4; das 5/2-Protokoll (5 Tage ON / 2 Tage OFF) reduziert S4-M1-Akkumulation in der Retina und vermindert bei >60 % der Anwender die Sehsymptome erheblich.
Ist PCT nach einem Andarine-Zyklus erforderlich?
Ja, PCT ist nach einem Andarine-Zyklus von ≥6 Wochen bei Dosen ≥50 mg/Tag obligatorisch: S4 supprimiert LH bei 50 mg/Tag um –40–55 %; nach 6–8 Wochen ist die HPG-Achse messbar supprimiert und endogenes Testosteron signifikant reduziert; eine Mini-PCT mit Tamoxifen 20 mg/Tag × 4 Wochen genügt nach einem S4-Solo-Zyklus bei 50 mg/Tag; nach Kombinations-Zyklen mit anderen SARMs oder bei 75 mg/Tag über 8 Wochen: vollständige PCT mit Enclomiphen 25 mg + Tamoxifen 20 mg × 4–6 Wochen; bei kurzen Zyklen (4 Wochen) mit 25 mg/Tag (LH –20–35 %) kann ein natürlicher Erholungsverlauf ohne PCT möglich sein, wird aber nicht empfohlen.
Wie unterscheidet sich S4 von Ostarine für Cutting?
S4 (50 mg/Tag) ist für Cutting wirksamer als Ostarine (20 mg/Tag) in 3 Dimensionen: erstens liefert S4 bei äquivalentem Zyklusverlauf ~2–4 kg Lean-Mass-Zuwachs gegenüber ~1–2 kg bei Ostarine (stärkere AR-Aktivierung durch partiellen bis vollständigen Agonismus); zweitens aktiviert S4 stärker die Lipolyse (AR-HSL-Signal); drittens erzeugt S4 den charakteristischen harten, trockenen Muskel-Look durch Kombination von Muskelzuwachs + Fettabbau ohne Wasserretention; Ostarine ist dafür gelenkschonender (Kollagenproduktion↑) und zeigt keine Sehprobleme; das optimale Cutting-Protokoll kombiniert beide: S4 50 mg (5/2) für Körperdefinition + Ostarine 20 mg täglich für Gelenkschutz + Muskelerhalt.
Wird S4 in Dopingkontrollen nachgewiesen?
Ja, S4 und sein spezifischer Metabolit S4-M1 sind mittels LC-MS/MS-Urinanalytik bis ca. 3 Wochen nach letzter Einnahme detektierbar: WADA-akkreditierte Labore analysieren gezielt auf S4-M1 (B-Ring-Amino-Metabolit) als S4-Markermetabolit; S4 ist als WADA S1-Substanz (Anabole Agentien) in allen regulierten Sportarten verboten; ein positiver Test führt zu einem mindestens 4-jährigen Wettkampfausschluss; die hohe orale Bioverfügbarkeit (~96 %) bedeutet, dass selbst kleine Dosen (10–15 mg) ausreichend Metaboliten für einen positiven Befund erzeugen.
Weiterführende Ressourcen zu SARMs, Cutting-Strategien und PCT
S4 25 ist in der Kategorie SARMs verfügbar. Für maximalsten SARM Lean-Mass-Zuwachs: LGD4033 10 (Ligandrol) Deus Medical. Für sicherstes Einsteiger-SARM ohne Sehrisiko: MK2866 10 (Ostarine) Deus Medical. Für Ausdauer + FAO ohne AR-Suppression: SR9009 10 (Stenabolic) Deus Medical. PCT nach S4-Zyklus: ENCLOMIMED 25 (Enclomiphen) Deus Medical + Nolvadex (Tamoxifen). Lipidschutz: LIVAMED 1 (Pitavastatin Calcium 1mg) Deus Medical.

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